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Deutsche / Deutschland

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  1. Deutsche / Deutschland

    Autor: AynRandHatteRecht 04.10.17 - 13:12

    Das ist jetzt der dritte Deutsche Nobelpreisträger dieses Jahr.

    - einer musste 1938 aus Berlin fliehen, weil die eigenen Mitbürger seine Familie sonst umgebracht hätten
    - beim anderen mussten seine Eltern aus Deutschland fliehen um dem Holocaust zu entgehen
    - der Dritte ging in den 1970ern in die USA um dort auf hohem Niveau forschen zu können.

    Derweil (2017) wählt in Deutschland 25% der Bevölkerung nationalistische oder wirtschaftsautoritäre Parteien, die gegen Fremde hetzen oder Eliten enteignen wollen und gegen individuelle Freiheiten vorgehen.

    Kein Wunder, dass in Deutschland bis auf Autos nicht mehr viel los ist und das Thema wird sich auch bald dank China erledigt haben (während alle noch Tesla bashen).

  2. Re: Deutsche / Deutschland

    Autor: M.P. 04.10.17 - 13:27

    Angesichts des aktuellen US-Präsidenten scheint dieses Thema aber kein rein deutsches Problem zu sein...
    Da die Nobelpreise in der Regel für mindestens 10 Jahre zurückliegende Forschungen vergeben werden, sollte man mal schauen, wie viele Nobelpreise 10 Jahre nach Ende der Trump-Ära noch in die USA gehen...


    P.S. in Deutschland wählen etwa 30 % der Leute GAR NICHT mehr.
    Und 25 % von 70 % sind doch schon nicht mehr so schlimm....

  3. Re: Deutsche / Deutschland

    Autor: AynRandHatteRecht 04.10.17 - 14:43

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angesichts des aktuellen US-Präsidenten scheint dieses Thema aber kein rein
    > deutsches Problem zu sein...
    > Da die Nobelpreise in der Regel für mindestens 10 Jahre zurückliegende
    > Forschungen vergeben werden, sollte man mal schauen, wie viele Nobelpreise
    > 10 Jahre nach Ende der Trump-Ära noch in die USA gehen...

    Carter und Reagan waren auch nicht besonders hoch angesehen. Zumal die Aussenwirkung sich deutlich von der Wahrnehmung vor Ort unterscheidet und der Präsident allen Unkenrufen zum Trotz nicht so große Einflussnahme auf die Lehre erlaubt ist.

    Trumps schlimmste Entscheidung war bisher der "Muslim-Ban", alles andere hat er ja nicht zustande gebracht oder es wurde verwässert.

    Darüberhinaus sind US-Hochschulen, insbesondere die privaten, finanziell so gut positioniert, dass sie enorme finanzielle Ressourcen haben um Forschung auf höchstem Niveau möglich zu machen. Wir in Deutschland leben aber seit Jahren eine Mischung aus "worst of all systems", bei der einige staatliche Hochschulen und Lehrstühle direkt von der Wirtschaft finanziert und gelenkt werden (zB Autobauer in Karlsruhe/KIT) aber darüberhinaus Mangelverwaltung betrieben werden muss.

    Zwar ist ein Studium bei uns kostenlos, trotzdem benachteiligt es Studenten aus Nicht-Akademiker-Familien. Doch selbst wenn sie das Studium dann abschliessen, stellen sie fest, dass es nicht besonders viel wert ist und man trotzdem lebenslang weiterlernen muss.

    Ist es für eine Gesellschaft wirklich besser, wenn man sich gratis in Hartz4 studieren kann, weil zB in Archäologie oder Genderstudies das Jobangebot schlecht aussieht? Würde eine Studiengebühr nach US-Vorbild nicht bereits im Vorfeld dafür sorgen, dass Schüler sich für ein praktischeres Studienfach entscheiden würden oder zB eine Berufsausbildung?

    Gelingt in Deutschland dann in einigen Fällen wirklich ein besonderes Forschungsergebnis, so ist die Verwertung selten erfolgreich. US-Universitäten können Patente und Lizenzen vergeben und so ihre Forschung weiter finanzieren. Oder zumindest entstehen for-profit-Startups im Hochschulumfeld, die dann auch wieder eine Symbiose eingehen.

    Das fehlt bei uns bzw. bis auf einige Ausnahmen ein Trauerspiel.

  4. Re: Deutsche / Deutschland

    Autor: M.P. 04.10.17 - 15:16

    Immerhin gibt es in Deutschland den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages noch, während Trump das Pendant für den US-Präsidenten gerade de facto abschafft...

  5. Re: Deutsche / Deutschland

    Autor: tha_specializt 04.10.17 - 18:23

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darüberhinaus sind US-Hochschulen, insbesondere die privaten, finanziell so
    > gut positioniert, dass sie enorme finanzielle Ressourcen haben um Forschung
    > auf höchstem Niveau möglich zu machen.

    Tja - schade nur dass finanzielle Mittel nur recht wenig mit dem Niveau der Forschung zu tun haben ... Geld spielt erst dann eine Rolle das Konzept komplett ausgearbeitet ist und Experimente gemacht werden können - das ist sehr spät im Prozess der Forschung, sozusagen in den letzten Minuten und alles was davor kommt ist _VIEL_ wichtiger.

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