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WO ist die Ladeelektronik?

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  1. WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Stromvernichter 14.12.10 - 08:23

    Was hier komplett fehlt aber durchaus ein brisantes Thema ist: WO ist die Ladelektronik bei diesem genormten Stecker?

    => Wenn in der Ladesäule, dann können die E-Autos ausschließlich an diesen Ladesäulen aufgeladen werden, spart aber Gewicht im Auto

    => Wenn im Auto, dann kann diesen an jedem Stromanschluß, an dem dieser Stecker rangeschraubt bzw. per Adapter drangesteckt wird, aufgeladen werden

    Also, wo ist die Ladeelektronik bei diesem Steckersystem?

  2. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 14.12.10 - 08:27

    Im Auto, weil zumindest für LiPoly-Akkus die Ladevorrichtung angepasst werden muss.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  3. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Stromvernichter 14.12.10 - 08:31

    LiPoly wird ganz sicher nicht in E-Autos genutzt.
    Wenn dann LiFePO4 oder LiMn. Oder NiMh, falls sie vernünftig wären.

  4. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 14.12.10 - 08:33

    Da liegst du falsch, es gab schon viele E-Autos mit LiPoly. Wenn man das vernünftig macht ist das auch kein Risiko. Deine Genannten Systeme haben Energiedichten wie ein alter Schwamm Wasser aufsaugt...

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  5. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Stromvernichter 14.12.10 - 08:48

    Das einzige "Serien"-E-Auto mit LiPo-Akku ist der Tesla Roadster, und die treiben tatsächlich einen sehr hohen Aufwand, damit die LiPos vernünftig betrieben werden können. Alle anderen E-Autos mit LiPos sind Prototypen oder Kleinst-Serien.
    Serien-E-Autos wie der Kangoo Electrique verwenden (verwendeten) keine LiPos.

  6. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: was geschieht 14.12.10 - 15:32

    Nicht so stürmisch....

    Der Stecker ist nun genormt, das ist ja schon was.

    Aber es stimmt schon, was geschieht nun weiter? Haben die Akkus alle die gleiche Spannung? Wenn nicht, dann "muss" jedes Auto sein eigenes Ladegerät haben.

    Eingangsseitig liegen 3 x 230 V x 63 A an. Das ist eine Eingangsleistung von 43 kW. Der Akku hat angenommen 1 x 1000 V, dann reicht diese Leistung für einen Ladestrom von 1 x 43 A. Das mag bei einem "großen" Wagen so sein. Ein Kleinwagen hat vielleicht nur 500 V, dann stehen 86 A bereit.

    Die Ladegeräte sind also Stromquellen mit unterschiedlichen Strömen und unterschiedlicher Grenzspannung. Das ergibt eine Vielfalt von Ladegeräten.

  7. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: shnickshnack 14.12.10 - 16:12

    nuja, auf mennekes.de findet sich ein relativ hochauflösendes Bild von der Strippe, neben den üblichen drei Phasen L1, L2 und L3, der Null N und dem Schutzleiter scheinen noch zwei Leitungen vorgesehen zu sein, namentlich CP und PP.
    Also eher keine Ladeelektronik in der Säule, zunächst mal einfach ein weiterer Drehstrom-Netzstecker. Was immer auch CP und PP darstellen sollen.

    Laut Mennekes.de gibts noch einen japanischen und einen italienischen Entwurf ... juchhuuu ...
    Warum der Mann auf der Seite eine Strippe mit zwei Buchsen in die Kamera hält, achje, wollen wir es wirklich wissen ?

  8. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: shnickshnack 14.12.10 - 16:28

    ok pp steht für "proximity" und hat offenbar was mit einer Wegfahrsperre zu tun, cp steht für "control pilot", ist als Datenleitung angepriesen.

    Der Mann (offenbar Herr Mennekes persönlich) auf dem Bild hat tatsächlich eine Strippe mit zwei Steckern, die Buchse sieht anders aus.

  9. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Tingelchen 14.12.10 - 16:38

    Nö, der Akku teilt seine Informationen dem Ladegerät mit. Dazu bedarf es nur einem einheitlichen Protokoll. Das Ladegerät kann dann entsprechend der Informationen die Spannung bzw. Ampere dem Akku anpassen.

    Alles eine Frage der Software ;)

  10. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Buchsen 14.12.10 - 16:42

    Buchsen sind im Auto und in der Station untergebracht.

    Strom wird nur dann freigegeben, wenn auch ein "Auto" angeschlossen ist, daher die Leitung PP.

  11. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Jedenfalls 14.12.10 - 16:44

    Du bist gut..., aber wo befindet sich die Lade-Elektronik?

    Jedenfalls nicht in der Säule, die liefert nur Wechselstrom.

  12. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Jedenfalls 14.12.10 - 16:51

    Entweder, man stellt nur gewöhnlichen Haushalts Wechselstrom bereit und verlagert das Problem der Anpassung ins Fahrzeug, oder man stellt eine Gleichstromquelle mit konstantem Ladestrom zur Verfügung. Über eine Stop-Leitung wird der Ladevorgang dann vom Auto aus gestoppt. Bei Gleichstrom braucht man nur zwei Leitungen plus ein Signal.

  13. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: shnickshnack 14.12.10 - 17:59

    nee nee, das ist zunächstmal eine ganz normale Hochvolt-Drehstrom-Steckdose. Die wird sicher nicht per Datenkabel in eine Gleichstromsteckdose umgeschaltet. Wäre auch kontraproduktiv, denn dann könnte man nur wesentlich langsamer laden.
    Man kann bei Drehstrom bekanntlich entweder die drei Phasen a 230 Volt gegen die Null nutzen (entspricht 43,4 KW), oder die Phasen gegeneinander mit 380 Volt. 3 x 380 V * 63 A entsprechen 71,8 KW (Kilowatt). Das ist schon ordentlich Leistung.

    Der Laderegler muss dann daraus den Ladestrom (Gleichstrom) für die Akkus erzeugen. Da gibts mittlerweile recht kleine und leichte Geräte, da hat sich einiges getan, das Umspannen muss nicht mehr ein zentnerschwerer Trafo machen.

  14. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: shnickshnack 14.12.10 - 18:23

    Ganz interessanter Artikel zum Thema, wenn auch schon älter:

    http://www.siemens.com/innovation/de/publikationen/pof_fruehjahr_2010/open_innovation/elektroautos.htm

    sieht so aus als sei eine Authentifizierung des Autos über die Datenleitung nebst Abrechnung der Kosten geplant. Auch spricht der Artikel von 44 Kw Leistung des Steckers.

  15. Re: WO ist die Ladeelektronik?

    Autor: Überlegungen 14.12.10 - 21:59

    Diese Fragestellungen sind aber noch offen. Man kann ohneweiteres in der Säule einen Gleichrichter einbauen, so dass von dort auf jeden Fall schon mal Gleichstrom bezogen werden kann.

    Die Überlegungen gehen aber viel weiter:

    http://www.iis-b.fraunhofer.de/de/profil/jt2010/zeltner.pdf

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