1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Norsepower: Stahlsegel helfen der…
  6. Thema

Meist kommt der Wind von vorn

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: Eheran 12.10.18 - 21:02

    Auch bei dir:
    Wenn soetwas Kindergartenniveau ist, dann kann man höchstens noch paper in Nature usw. lesen. Alles andere is höchstens Schulniveau.

    >Anders wird das bei Geschwindigkeit unter 7 Knoten. Dann sind die Flettner Rotore wegen des Drehantriebs normalen Segeln deutlich unterlegen, aber sie können je nach Windgeschwindigkeit als Hauptantrieb taugen.

    Das ist defintiv weder Kindergartenniveau noch getrolle. Egal ob es eure Meinung trifft oder nicht. Wenn ihr dagegen argumentieren wollt, dann macht es. Dann braucht man aber nicht solche Sachen ablassen:
    >Ja, beim Radfahren kommt der gefühlte Wind meist von vorne, wenn man etwas schneller unterwegs ist. Das kommt daher, weil DU dich bewegst und nicht unbedingt die Luft.
    Damit beweist man nur die eigene Unwissenheit.

    >relativ aufwendige forschung mit einfachster persönlicher erfahrung als völlig idiotisch auf kindergartenniveau schlechtzureden
    Wie kompliziert etwas zu widerlegen ist spielt absolut keine Rolle. Das ist für mich nur ein Versuch die Person zu diskreditieren. Es gibt mehr als genug unsinnige Forschung die auch genau so widerlegt werden kann/wird. Etwa "solar fricking roads" oder "waterseer" oder was auch immer. Völlig egal ob irgendwer, auch Staaten, da millionen investieren oder nicht.

  2. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: emdotjay 12.10.18 - 21:22

    bobb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich glaube die trollerei besteht einfach darin, relativ aufwendige
    > forschung mit einfachster persönlicher erfahrung als völlig idiotisch auf
    > kindergartenniveau schlechtzureden
    >
    > das ist hier so üblich im forum, selbst wenn jemand proof of concept
    > betreibt zu sagen dass es nicht praxistauglich ist, weil hässlich, zu
    > teuer, wenn ich mit d fahrrad fahre ist das genauso wie ein schiff auf see
    > usw...
    >
    > schliesslich hat man ja in irgendeiner vorlesung gehört, dass irgendwas
    > irgendwie ist und dann kann doch net einfach irgendwer irgendwas probieren
    >
    > erinnert mich halt alles so ein bisschen an meinen bekannten, der den
    > klimawandel als lüge bewiesen sieht, weil irgendein professor irgendwas
    > gerechnet sein, dass des ja garnet sein kann

    letztens einen Effekt im Internet entdeckt :)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

    Sehr interessant

  3. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: OmranShilunte 12.10.18 - 22:15

    > letztens einen Effekt im Internet entdeckt :)

    da gibt es ja jetzt sogar eine neue politische partei dafür, in der sich die besser-durch-weniger-wisser versammelt haben um uns die welt noch mal neu - und stark vereinfacht - zu erklären.

    während wirklich kluge köpfe wie einstein & co stets bescheiden und selbstkritisch waren (weil das der weg ist, irgendwann einmal ein bischen mehr zu wissen als zuvor), habe diese leute immer auf alles eine antwort.

  4. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: norbertgriese 12.10.18 - 23:59

    Ein Beispiel eines Flettner-Rotorschiffes, das funktioniert, ist die Alcyone von Custeau. Auch wenn in diesem Fall die Rotore nicht drehen.

    Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 12kn ist das Schiff meist in einem Geschwindigkeitsbereich, wo der scheinbare Wind nicht nur von vorn kommt.

    Norbert

  5. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: Sharra 13.10.18 - 04:00

    Hast du überhaupt die leiseste Ahnung, was 1% Einsparung bedeuten?
    Es werden komplette Turbinen in Kraftwerken vorzeitig ersetzt, weil die neuen Modelle 1-3% effizienter arbeiten.

    Nehmen wir nur mal die Emma-Maersk Klasse (Containerschiff).
    Das Ding verbraucht etwas mehr als 14.000 Liter Schweröl je Stunde unter Vollast.
    1% sind sage und schreibe über 140 Liter pro Stunde weniger. Am Tag über 3 Tonnen gespart.
    Selbst 0,5% würden sich folglich noch rechnen.

  6. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: Eheran 13.10.18 - 12:08

    >Selbst 0,5% würden sich folglich noch rechnen.
    Ausgehend wovon?

  7. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: bobb 13.10.18 - 13:26

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Selbst 0,5% würden sich folglich noch rechnen.
    > Ausgehend wovon?

    allein vom allgemeinen wissenschaftlichen konsens, dass massenhaft kohlendioxid wohl nicht gut für unsere welt ist, von dem dreck der bei der raffineriemüllentsorgung sonst noch entsteht

    da ist das tumindest eine überlegung wert

    und wenn man unternehmen auch über etliche generationen existieren lassen möchte, dann auch wirtschaftlich

  8. Alcyone war ein Flop

    Autor: Dave_Kalama 13.10.18 - 14:26

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Beispiel eines Flettner-Rotorschiffes, das funktioniert, ist die
    > Alcyone von Custeau. Auch wenn in diesem Fall die Rotore nicht drehen.
    >
    > Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 12kn ist das Schiff meist in einem
    > Geschwindigkeitsbereich, wo der scheinbare Wind nicht nur von vorn kommt.
    >
    > Norbert

    Alcyone hat nicht wirklich gut funktioniert. Die Lager gingen kaputt. Der Rumpf riss. Motor war zu schwach um bei staerkerem Wind gegen den Widerstand des nichtreffbaren Riggs anzukommen. Das Ding war kaum zu parken oder bei etwas mehr Wind aus dem Hafenplatz rauszukriegen. Der Ruderimpuls war schlicht nicht stark genug. Der Vortrieb der Roehren im Vergleich zu einem guten Rigg verschwindend klein. Ein nichtreffbares Rigg ist in meinen Augen ein Defekt. Zudem Kopflastig und dann faengt das Kotzen an.

    Echte Windrichtung und scheinbare Windrichtung. Aus den beiden Variablen rechnet sich Vortrieb und Widerstand. Ich park mein directdrive Boot mit kleinem Ruder bei Wind und Swell auch nur sehr vorsichtig und mit Tempo. Alcyone war eine Badeplattform fuer Cousteau.

  9. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: Eheran 13.10.18 - 16:21

    Zwischen "würden sich rechnen" und "weniger CO2" oder "für die Welt besser" sind dann doch noch ein paar kleine Unterschiede.

    >von dem dreck der bei der raffineriemüllentsorgung sonst noch entsteht
    Welcher Müll fällt denn bei einer Raffinerie an? Jetzt bin ich echt gespannt was da kommt.

    Ein Schiff wird übrigens nicht über etliche Generationen hinweg genutzt.

  10. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: TrollNo1 15.10.18 - 09:22

    Schonmal auf einer Autobahnbrücke mit 150 km/h vom Seitenwind schier auf die andere Fahrspur gedrückt worden? Und so schnell ist kein Schiff...

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  11. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: M.P. 15.10.18 - 09:25

    Prinzipiell könnte die Automatisierungs-Entwicklung und die Flaute im Seefracht-Geschäft der langsamen Schifffahrt helfen.
    Ein vollautomatischer Erzfrachter ohne Besatzung kann durchaus 2...3-mal so lange für einen Törn brauchen, ohne dass das den Reeder durch dreifache Heuerkosten für den Törn tangieren würde.
    Würde in etwas das wiederspiegeln, was sich beim LKW-Frachtgeschäft schon lange etabliert hat: Die Läger sind dann eben nicht nur die Autobahnen, sondern auch die großen Seeschiffahrtsstrecken...

    Es ist eben die Fragen, ob bei einem vollautomatischen Frachter immer noch eine recht hohe Geschwindigkeit trotz Kraftstoffkosten einen höhere Rendite für den Reeder bedeutet - insbesondere, wenn irgendwann mal das Entsorgen von Raffinerieabfällen (Schweröl) durch den Frachtschiff-Schornstein eingeschränkt wird ...

  12. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: norbertgriese 15.10.18 - 10:00

    Tatsächlich wird ja schon aus verlangsamter Fahrt und Kosten von Schiff und Mannschaft betreffs der Gesamtkosten optimiert.

    Fachwort dazu ist "slow steaming"

    Für autonome Schiffe müssten internationale Vereinbarungen geändert werden. Derzeit ist das nur in norwegischen Gewässern mit Einzelerlaubnis
    Möglich.

    Ein Bulker bekommt derzeit einen Dieselmotor und wird etwa 30 Jahre mit diesem Motor betrieben. Unterwegs wird dieser repariert von der Maschinencrew. Das umstellen zwischen Schweröl und sauberen Kraftstoff in Nord- und Ostsee ist machbar und braucht ca. Einen halben Tag.

    Ist ein autonomes Segelschiff zu langsam, dann wird zu wenig Fracht befördert und alle 5 Jahre spätestens ist eine Generalueberholung nötig. Und irgendwann muss die Kaufsumme verdient sein, sonst gibt's nach 30 Jahren kein neues Schiff.

    Norbert

  13. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: Eheran 15.10.18 - 15:39

    >Ein vollautomatischer Erzfrachter ohne Besatzung kann durchaus 2...3-mal so lange für einen Törn brauchen, ohne dass das den Reeder durch dreifache Heuerkosten für den Törn tangieren würde.
    Da beachtest du aber ein paar sehr kritische Punkte nicht. Die Besatzung wird nicht mal den Großteil Teil der Kosten ausmachen. Das Schiff bzw. dessen Wartung wären dann hingegen nicht gegeben, ebenso wie es einen unglaublichen Mehraufwand an Automatisierungs- und dazu auch MSR-Technik gibt. Das Schiff ist als Investition also schon ein dicker Batzen und wird dann nochmal viel teurer. Gleichzeitig macht es nur 1/3 bis die Hälfte der Fahrten, also auch entsprechend 1/3 bzw. 1/2 verdientes Geld. Das rechnet sich nicht.

  14. Re: Meist kommt der Wind von vorn

    Autor: Seizedcheese 15.10.18 - 23:41

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immerhin hat er schlüssige Argumente für seine Sichtweise gebracht ....


    Nein.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. P&I Personal & Informatik AG, Wiesbaden
  2. Diamant Software GmbH, Bielefeld
  3. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  4. STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Star Wars Battlefront 2 für 7,99€, A Way Out für 5,99€)
  2. 11€
  3. 17,99€
  4. 29,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme