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Touchscreen hat in einem Auto nichts verloren

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  1. Re: Touchscreen hat in einem Auto nichts verloren

    Autor: LH 04.08.20 - 17:07

    SirAstral schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > War da nciht was mit auf Sichtweite bremsen können in der StVO?

    Du bringst hier etwas durcheinander, oder verstehst das Beispiel nicht. In meinem Beispiel versperrt der LKW die Sicht zum Tunnelausgang. Das ist Alltag und passiert auch, wenn man den korrekten Sicherheitsabstand zum LKW einhält. Die StVO schreibt aber keine transparenten LKW vor, die eine Sicht Kilometerweit durch sich hindurch bieten ;)

  2. Re: Nichts hat in einem Auto...

    Autor: Bouncy 05.08.20 - 10:49

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist auch keine notwendig, die Ablenkung ist sehr gering,
    Da widerspricht die Studie des ADAC ganz deutlich. Das ist für mich die Definition von "erwiesen", nicht irgendein Gefühl oder ein inflationärer Gebrauch des Wortes...
    > Und trotzdem werden sie in allen diesen Situationen mehr ablenken, da man
    > in jedem Fall hinschauen und diesen direkt bedienen muss. Wenn dir ein
    > Stein auf den Fuß fällt, wird es weh tun, egal welche Farbe deine Schuhe
    > haben ;)
    So ein unsinniger Vergleich. Der Touchscreen kann auch einfach im Fullscreen anbieten "Wischer langsamer machen?" und wenn du ihn irgendwo berührst, wird der Wischer langsamer. Simpel, es muss nur kontextbezogen die Ausführung einer Aktion angeboten werden. Feedback dann per Vibration oder Ton oder was auch immer. Da muss keiner hinschauen, nur die Hand hinhalten. Oder sogar nur kurz die Hand heben, wenn der Screen voller blauer Punkte ist, das erkennt man auch periphär.
    Unzählige Möglichkeiten um hier möglichst effizient den User zu leiten. Die Entwicklung steht hier noch ganz am Anfang...
    > Zudem sind Touchscreens keineswegs mehr sonderlich stark zu verbessern,
    > auch hier wird bereits seit Jahren dran gearbeitet, wir sehen auch kaum
    > noch neue Konzepte, nur das überfrachten dieser armen Geräte mit
    > Funktionen, für die sie nicht optimal sind. Das ist aber kein Konzept,
    > sondern eine Fehlplanung.
    Das sehe ich eher bei Knöpfen, vollgepackte Cockpits waren lange Zeit in Mode, offenbar wollte man damit demontrieren wie featurereich die Autos sind. Absurde Fehlentwicklung. Heute wird das korrigiert, indem ein Knopf 20 Funktionsebenen hat. Schau mal in ein Auto, wie viele Knöpfe können mit einem einzigen Icon beschrieben werden und wie viele sind multifunktionell? Ein Touchscreen könnte beides, vor allem aber in entscheidenden Situationen monofunktionell sein...

  3. Re: Nichts hat in einem Auto...

    Autor: LH 05.08.20 - 11:11

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da widerspricht die Studie des ADAC ganz deutlich

    Nein, tut sie nicht. Zudem erkennen alle ernsthaften Studien die wesentliche Gefahr in Touchscreens, welche die gefährlichen Ablenkungen darstellen. Nebenher, du diskutierst über dieses Thema bei einem Artikel zu einem Urteil, wo jemand wegen eines Touchscreens einen Unfall gebaut hat.

    > Unzählige Möglichkeiten um hier möglichst effizient den User zu leiten. Die
    > Entwicklung steht hier noch ganz am Anfang...

    Nein, die Entwicklung läuft bereits seit Jahren, Autos haben Touchscreens bereits seit 2005 und teils früher. Du behauptest nur, wir stehen am Anfang, das ist aber nur dein Gefühl. Auch dein Beispiel ist nicht sinnvoll, weil du am Ende eine schlechte Lösung als Beispiel wählst, die dir keinen Vorteil gegenüber einer sinnvollen haptischen Bedienung bietet. Auch Wischen und co. in der Luft sind keine vernünftigen Lösungen, solche haben Autos heute schon, und sie funktionieren - wie zu erwarten war - schlecht.

    Touchscreens werden in Bewegung nie die Einfachheit, Schnelligkeit und Präzision einer regulären Steuerung haben. Anders als im Stand oder bei einem Telefon in der Hand, wo man seine Aufmerksamkeit auf das Gerät richten kann, und dabei von den Vorteilen des Screen ausnutzen, ist ein solcher Screen zur Steuerung von Funktionen mit dem Finger in der Fahrt ungeeignet. Du selbst schlägst dafür auch nur Notlösungen vor, wobei eine davon (Intervallschaltung) bei Tesla bereits existiert und in diesem Fall sogar Teil des Artikels und Urteils ist. Es ist also KEINE Lösung.

    > Das sehe ich eher bei Knöpfen, vollgepackte Cockpits waren lange Zeit in
    > Mode, offenbar wollte man damit demontrieren wie featurereich die Autos
    > sind. Absurde Fehlentwicklung.

    Da stimme ich dir zu. Featuritis war keine Lösung, aber keine Knöpfe sind es auch nicht. Zusatzfunktionen, die man während der fahrt nicht braucht oder nicht einstellen sollte (z.B. Telefonnummerneingabe ... ....) können gerne in einen Touchscreen, damit man es bequem im Stand machen kann. Aber während der Fahrt gehören Touchscreen vollständig deaktiviert, wie es u.a. auch Mazda bei neuen Autos macht.

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