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Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

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  1. Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.17 - 15:09

    Die eigentliche Frage ist doch nicht, ob es sich hier um einen technischen "Fehler" handelt. Jeder, der in Berlin Bus fährt kennt das Phänomen der Gesiterbusse, die angezeigt werden, aber nicht kommen.

    Die Frage ist doch vielmehr, warum macht die BVG das? Und hier ist die einzig plausible Antwort die, dass diese Fahrten von der BVG abgerechnet werden. Die BVG bekommt vom Senat für eine vorher ausgemachte Leistung Geld.

    Meine Vermutung ist, dass die Geisterbusse als Teil dieser Leistung abgerechnet werden. Hinzu kommt noch, dass die BVG einen Pünktlichkeitsindex erstellen muss und einen festen Wert bei der Pünktlichkeit nicht unterschreiten darf. Ich vermute auch hier, dass die Geisterbusse dazu genutzt werden diesen Wert zu erreichen.

    Wenn dem nicht so wäre, gäbe es für diese Geisterbusse keine Begründung, denn ein technischer Fehler ist aus meiner Sicht hierbei ausgeschlossen.

  2. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: korona 30.06.17 - 15:24

    Das sind alles aber nur Vermutungen ich persönlich finde es gerade schön das Golem hier neutral bleibt und nur das Problem anspricht und keine Vermutungen anstellt warum es so ist.

    Um solche Vermutungen zu beweisen braucht es wohl deutlich mehr Recherche Arbeit. So etwas wäre wohl was für den Walraff und nicht für Golem.

    Alles in allem macht weiter so Golem ich finde eure Neutralität erfrischend .Ist mir letztens bereits bei der ganzen Ransomware aufgefallen wo man auf seriösen Seiten direkt wieder Vermutungen angestellt hat wer wofür verantwortlich war

  3. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.17 - 15:33

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sind alles aber nur Vermutungen ich persönlich finde es gerade schön
    > das Golem hier neutral bleibt und nur das Problem anspricht und keine
    > Vermutungen anstellt warum es so ist.
    >
    > Um solche Vermutungen zu beweisen braucht es wohl deutlich mehr Recherche
    > Arbeit. So etwas wäre wohl was für den Walraff und nicht für Golem.
    >
    > Alles in allem macht weiter so Golem ich finde eure Neutralität erfrischend
    > .Ist mir letztens bereits bei der ganzen Ransomware aufgefallen wo man auf
    > seriösen Seiten direkt wieder Vermutungen angestellt hat wer wofür
    > verantwortlich war

    Das es nur Vermutungen sind, die ich äußere habe ich doch geschrieben. Aber Spekulieren warum etwas so ist, wie es sich darstellt halte ich nicht für unredlich. Letztendlich haben wir ein Phänomen (die Geisterbusse), das jeder, der in Berlin Bus fährt seit Jahren kennt. Wir haben eine Erklärung der BVG, es käme aufgrund von "kurzfristigen Umleitungen zu ungesicherten Angaben", die den Sachverhalt in keiner Weise erklärt.

    Es bleibt mir also nichts anderes übrig als zu vermuten, warum die Geisterbusse im System sind. Ich bin ein Freund logischer Schlussfolgerungen. Wenn mir jemand eine andere Erklärung für die Geisterbusse liefert, bin ich gerne bereit sie mir anzuhören.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.17 15:34 durch Chris23235.

  4. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Cystasy 30.06.17 - 15:43

    Vorallem sollte man bedenken - wenn der BVG doch bescheid weiß.. das da im System Einträge erscheinen & sogar mit Verspätung angezeigt werden.. dann sollten die doch ohne Probleme das ihren Informatikern & Technikern verklickern können, und die sollten dann ja in den Logs & Datenbanken nachschauen können was es mit dem ganzen aufsich hat. Ansich dürfte das jetzt nicht sooo komplex sein da rauszufinden wieso die Geisterzüge da auftauchen wenn es wirklich ein Problem ist. Wenn es nun aber schon sehr lange Zeit bekannt ist, und sich nix daran ändert.. und es keine gescheite Erklärung seitens der BVG gibt.. ist das ganze imho sehr komisch und mir suspekt. Ich weiß nicht warum die das machen, aber ich halte einen Technischen Fehler für eher unwahrscheinlich.. nicht so lange.. und nicht in diesem Ausmaße.. das wär schon längst fixed worden wenn es wirklich en Bug wäre.. vorallem wenn es ständig beschwerden gibt.

    Ich erinnere mich noch dran das ich Nachts in Köln am Bahnhof saß und auf den Zug gewartet habe.. dort hieß es erst der Zug käme um 18:00pm.. der kam nicht..dann stand dran um 18:30pm käm einer.. der kam wieder nicht.. dann plötzlich um 19:00pm..als der auch nicht auftauchte kam ich mir ziemlich verarscht vor. Plötzlich stand dann dran das der nächste erst 20:00pm käme (tat er nicht), dann sollte angeblich 22:00pm uhr einer kommen.. nix.. das zog sich bis 2:00 in der Früh am nächsten tag hin als dann wirklich endlich mal einer kam.. was kam ich mir verarscht vor.. ich war 4-5 Stunden von meinem Heimatsort entfernt, wollte & musste schnell heim.. und die Anzeigen haben mir Züge vorgespielt die garnicht kamen.. und von den Angestellten wusste auch niemand bescheid und sagte mir dauernd "doch doch, die züge die da stehen kommen! warten se halt"... <_< Da kommt man sich als Kunde der 70-90¤ für son Ticket bezahlt hat verarscht vor..

  5. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Trockenobst 30.06.17 - 15:50

    Cystasy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist das ganze imho sehr komisch und mir
    > suspekt. Ich weiß nicht warum die das machen, aber ich halte einen
    > Technischen Fehler für eher unwahrscheinlich..

    Gar nicht komisch. Sie haben, wie alle anderen, verpflichtende Lieferzeiten für ihre Leistung. Die sind in Verträgen abgebildet. Wenn diese hirnrissig an der Kante liegen, etwa wenn es ein Unwetter gibt oder einfach durch totale Fehlplanung der Stadt, ist es absolut klar dass man unerfüllbare Leistungen oder nicht gelieferte Leistung so lange wie möglich nicht zugeben will. Juristisch ist das eine Vertragsverletzung.

    Man kann jetzt darüber streiten ob der Nahverkehr was gegen Fehlplanung der Verkehrswege kann oder weil die Infrastruktur an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit kommt. Aber LÜGEN und TRICKSEN tun hier alle.

    Wir habe z.B. eine Kantine, die garantiert um 13:00 kaum noch essen hat. DIe muss aber bis 13:30 zwei Hauptgerichte liefern. Die Anzahl der Menschen die zum Essen kommens hat sich um 1/3 erhöht, aber die Verträge nicht.

    So gibt es seit längerem ab 13:00 kein Hauptgericht mehr und die Katine behauptet jedes mal wenn man sich beschwert, dass gerade an dem Tag unerwartet mehr Leute gekommen sind, ohne dies genau zu spezifizieren. Wir haben dann 2 Wochen lang hardcore jeden Tag um 13:00 ein Foto gemacht und dies an die Betriebsleitung geschickt.

    Es wurde dann "gemeinsam beschlossen", ein Schild aufzustellen dass ab 13:00 möglicherweise keine Hauptgerichte mehr verfügbar sind. Weil man es jetzt kommuniziert hat, ist alles gut. So haben wir jetzt immer einen der um 12.45 rübergeht und 10x Hauptgerichte bestellt. Mal sehen wie lange das gut läuft, weil das jetzt andere auch so machen, bis es wieder knallt.

  6. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Cystasy 30.06.17 - 16:01

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gar nicht komisch.

    Hast du jetzt zu bestimmen, wann ich Dinge komisch finde? :P


    >Sie haben, wie alle anderen, verpflichtende Lieferzeiten
    > für ihre Leistung. Die sind in Verträgen abgebildet. Wenn diese hirnrissig
    > an der Kante liegen, etwa wenn es ein Unwetter gibt oder einfach durch
    > totale Fehlplanung der Stadt, ist es absolut klar dass man unerfüllbare
    > Leistungen oder nicht gelieferte Leistung so lange wie möglich nicht
    > zugeben will. Juristisch ist das eine Vertragsverletzung.

    Ist ja schön und gut, aber sie kommunizieren das ganze eben nicht zu ihren Kunden. Und mir als Kunde ist es jetzt ziemlich egal ob das ganze jetzt an Verträgen, Inkompetenzen von einigen Leuten, einer falsche Planung oder sonstigem liegt. Wenn ich auf nen Zug warte der kommen soll laut der Anzeige und das ganze dann sogar noch gespoofed wird indem noch "verspätungen" dazuaddiert werden damit das ganze Realistischer ausschaut obwohl die Züge niemals auftauchen werden, ist das nunmal ziemlich besch.. eiden. Das ist nunmal komisch für mich, nichts weiter. Klar stecken da möglicherweise Gründe wie der von dir genannte hinter, aber komisch ist es halt trotzdem.

  7. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: format 30.06.17 - 16:01

    Bezieht sich auf die Kantine: Ja, das gefällt mir, die Idee könnte von mir sein, ich bin auch so ein Sack. ;-) Naja, Prozesse sind mein täglich Brot, da muss man so ticken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.17 16:02 durch format.

  8. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: sniner 30.06.17 - 16:06

    Der OP scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen :-P Denn falls die Vermutungen zutreffen - und ich halte das für absolut plausibel -, dann ist das schlicht und ergreifend Betrug. Warum hat da bisher kein Berliner Anzeige erstattet, wenn ihm ständig Busverkehr vorgetäuscht wird, der nicht existiert? Sowas ist mir in meinem Wohnort wirklich noch nie untergekommen, die Anzeigen auf den Tafeln sind immer recht genau, und vorallem: wenn keine Straba/kein Bus kommt, dann steht das auch da.

  9. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.17 - 16:35

    Auf welcher Basis möchtest Du als Fahrgast Anzeige erstatten?

  10. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: PhilSt 30.06.17 - 18:16

    Chris23235 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die eigentliche Frage ist doch nicht, ob es sich hier um einen technischen
    > "Fehler" handelt. Jeder, der in Berlin Bus fährt kennt das Phänomen der
    > Gesiterbusse, die angezeigt werden, aber nicht kommen.
    >
    > Die Frage ist doch vielmehr, warum macht die BVG das? Und hier ist die
    > einzig plausible Antwort die, dass diese Fahrten von der BVG abgerechnet
    > werden. Die BVG bekommt vom Senat für eine vorher ausgemachte Leistung
    > Geld.
    >
    > Meine Vermutung ist, dass die Geisterbusse als Teil dieser Leistung
    > abgerechnet werden. Hinzu kommt noch, dass die BVG einen
    > Pünktlichkeitsindex erstellen muss und einen festen Wert bei der
    > Pünktlichkeit nicht unterschreiten darf. Ich vermute auch hier, dass die
    > Geisterbusse dazu genutzt werden diesen Wert zu erreichen.
    >
    > Wenn dem nicht so wäre, gäbe es für diese Geisterbusse keine Begründung,
    > denn ein technischer Fehler ist aus meiner Sicht hierbei ausgeschlossen.

    Ich würde eher tippen, dass diese Busse unter Berücksichtigung realer Verkehrsdaten simuliert werden, um den Verkehrsfluss und evtl nötige Umleitungen zu berechnen und so den echten Busverkehr flüssiger zu gestalten. Warum diese Busse nicht einfach aus der Anzeige entfernt werden ist mir allerdings ein Rätsel.

  11. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.17 - 18:55

    PhilSt schrieb:
    >
    > Ich würde eher tippen, dass diese Busse unter Berücksichtigung realer
    > Verkehrsdaten simuliert werden, um den Verkehrsfluss und evtl nötige
    > Umleitungen zu berechnen und so den echten Busverkehr flüssiger zu
    > gestalten. Warum diese Busse nicht einfach aus der Anzeige entfernt werden
    > ist mir allerdings ein Rätsel.


    Ich kann mich an keinen Fall erinnern, in welchem ein Bus wegen gestauter Straßen umgeleitet wurde. Das würde auch nicht funktionieren. Busse halten an Bushaltestellen und die Fahrgäste erwarten, dass sie an diesen Haltestellen ein- und aussteigen können.

    Das einzige, was gelegentlich passiert, ist das Busse zum Beispiel wegen Unfällen oder Demonstrationen kurzfristig ihre Route umfahren. Dazu ist allerdings keine Berechnung des Verkehrsflusses nötig, weil bei diesen Umfahrungen nicht vorhersagbar ist, wann sie wo passieren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.17 18:56 durch Chris23235.

  12. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: jacki 30.06.17 - 20:35

    Naja aber wenn das jeder in Berlin kennt dann doch auch sicher die von der erwähnte Behörde die dafür zahlt.
    Sollte es ein Abrechnungsbetrug sein, wäre doch auf der Webseite richtig und in der App falsch anzeigen und jeden Tag Kunden stehen lassen das effizienteste um damit aufzufliegen oder nicht?
    Aber ja ich wäre auch dafür sich das technisch anzuschauen und zu beheben.
    Teilweiße dachte ich die sparen sich häufige Transponder Übermittlungen und spielen einfach die Fahrt ab wie sie in aller Regel verläuft (in einer Bahn App war/ist das offiziell so). Aber wenn es Rudel, Rückwärts und Teleportieren gibt dann läuft da was falsch wie bei so manchen Berliner Projekten und kann so ja auch unmöglich im Interesse der BVG sein.

  13. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.17 - 21:05

    PhilSt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Chris23235 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Ich würde eher tippen, dass diese Busse unter Berücksichtigung realer
    > Verkehrsdaten simuliert werden, um den Verkehrsfluss und evtl nötige
    > Umleitungen zu berechnen und so den echten Busverkehr flüssiger zu
    > gestalten. Warum diese Busse nicht einfach aus der Anzeige entfernt werden
    > ist mir allerdings ein Rätsel.

    Noch ein Nachtrag: Die Geisterbusse sind auf den regulären Fahrplänen übrigens verzeichnet.

  14. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: ruffy91 30.06.17 - 21:24

    Chris23235 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf welcher Basis möchtest Du als Fahrgast Anzeige erstatten?

    Das ÖPNVG Berlin dürfte gehen. Die Umsetzung davon ist der Nahverkehrsplan.

    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/oepnv/nahverkehrsplan/download/nahverkehrsplan_2014-2018.pdf

    Punkt II.2.3

  15. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: PhilSt 30.06.17 - 22:02

    Chris23235 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PhilSt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Chris23235 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > Ich würde eher tippen, dass diese Busse unter Berücksichtigung realer
    > > Verkehrsdaten simuliert werden, um den Verkehrsfluss und evtl nötige
    > > Umleitungen zu berechnen und so den echten Busverkehr flüssiger zu
    > > gestalten. Warum diese Busse nicht einfach aus der Anzeige entfernt
    > werden
    > > ist mir allerdings ein Rätsel.
    >
    > Noch ein Nachtrag: Die Geisterbusse sind auf den regulären Fahrplänen
    > übrigens verzeichnet.

    War auch nur eine Theorie. Wenn die Busse natürlich auch im Fahrplan stehen... dann weiss ichs auch nicht. Ich bin kein Berliner. :)

  16. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.17 - 23:08

    ruffy91 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Chris23235 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auf welcher Basis möchtest Du als Fahrgast Anzeige erstatten?
    >
    > Das ÖPNVG Berlin dürfte gehen. Die Umsetzung davon ist der
    > Nahverkehrsplan.
    >
    > www.stadtentwicklung.berlin.de
    >
    > Punkt II.2.3

    Auf dieser Basis könnte vielleicht der Senat rechtliche Schritte einleiten, denn der hat den Nahverkehrsplan beschlossen und die Verträge mit der BVG abgeschlossen. Aber Du als Nutzer der BVG hast sicher keine Möglichkeit auf dieser Grundlage jemanden zu anzuzeigen.

    Du kannst dich bestenfalls auf die Beförderungsbedingungen berufen und die sehen so aus, dass die BVG die Fahrpläne ohne Gewähr veröffentlicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.17 23:08 durch Chris23235.

  17. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: tomatentee 01.07.17 - 00:47

    Ich hätte da eine andere (leider viel langweiligere) Erklärung: Das sind entfallene Busse bzw. abgebrocjene Fahrten, bei denen die Prognoseberechnung nicht mitbekommen hat, dass die nicht (mehr) fahren. So lang die Software nun keine widersprechenden Daten bekommt (und das kann sie nicht, weil der bus ja nicht fäht und somit keine daten liefert) rechnet sie einfach munter weiter...

    Ist aber latürnich auch nur eine Vermutung...

  18. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Der Spatz 01.07.17 - 13:59

    Das mit dem Bahnhof und Ewig warten kenne ich.

    Allerdings stand dann am nächsten Tag das ein Zug wegen Personenschaden die Schienen blockiert hat (und leider konnte die Stelle nicht umfahren werden) und halt die Hoffnung "Wann geht es den weiter" sich immer weiter verzögerte (In einer Stunde haben wir den Mist weg-geräumt, Die Spurensicherung braucht doch noch mal eine halbe Stunde, Nee dauert doch noch was länger, wir haben noch nicht alle Teile gefunden,...)

  19. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: Trockenobst 01.07.17 - 17:25

    format schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bezieht sich auf die Kantine: Ja, das gefällt mir, die Idee könnte von mir
    > sein, ich bin auch so ein Sack. ;-) Naja, Prozesse sind mein täglich Brot,
    > da muss man so ticken.

    Neues Schild, kein Witz (ich war die Woche nicht da): Wegen dem großen Andrang ist eine Bestellung von mehr als zwei Essen pro Person nicht möglich. Unsere Meetings gehen bis 12:30 wir können nicht vorher los. Also dreht der Kollege jetzt mehrere Runden, hat auch schon andere gesehen die das tun.

    Der Krieg geht weiter :)

  20. Re: Der Artikel scheint um den eigentlichen Kern einen großen Bogen zu machen

    Autor: sg-1 02.07.17 - 10:05

    Chris23235 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > korona schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das sind alles aber nur Vermutungen ich persönlich finde es gerade schön
    > > das Golem hier neutral bleibt und nur das Problem anspricht und keine
    > > Vermutungen anstellt warum es so ist.
    > >
    > > Um solche Vermutungen zu beweisen braucht es wohl deutlich mehr
    > Recherche
    > > Arbeit. So etwas wäre wohl was für den Walraff und nicht für Golem.
    > >
    > > Alles in allem macht weiter so Golem ich finde eure Neutralität
    > erfrischend
    > > .Ist mir letztens bereits bei der ganzen Ransomware aufgefallen wo man
    > auf
    > > seriösen Seiten direkt wieder Vermutungen angestellt hat wer wofür
    > > verantwortlich war
    >
    > Das es nur Vermutungen sind, die ich äußere habe ich doch geschrieben. Aber
    > Spekulieren warum etwas so ist, wie es sich darstellt halte ich nicht für
    > unredlich. Letztendlich haben wir ein Phänomen (die Geisterbusse), das
    > jeder, der in Berlin Bus fährt seit Jahren kennt. Wir haben eine Erklärung
    > der BVG, es käme aufgrund von "kurzfristigen Umleitungen zu ungesicherten
    > Angaben", die den Sachverhalt in keiner Weise erklärt.
    >
    > Es bleibt mir also nichts anderes übrig als zu vermuten, warum die
    > Geisterbusse im System sind. Ich bin ein Freund logischer
    > Schlussfolgerungen. Wenn mir jemand eine andere Erklärung für die
    > Geisterbusse liefert, bin ich gerne bereit sie mir anzuhören.

    Spekulationen sind unsere Aufgabe und nicht die eines Journalisten/Redakteurs - außer bei der BILD
    Ein Journalist kann für sich/seine Arbeit schon spekulieren, dann muss man aber recherchieren, um was veröffentlichen zu können.

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