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Netzprovider und Anbieter müssen strickt getrennt sein....

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  1. Netzprovider und Anbieter müssen strickt getrennt sein....

    Autor: ICH_DU 18.11.12 - 12:10

    Die Telekom ist echt abenteuerlich die Privatisierung war einer der größten Fehler und absolut wettbewerbsfeindlich....

    Man muss Netz & Anbieter generell trennen. Telekom sollte keine Anschlüsse verkaufen dürfen sondern ausschließlich Dienstleister für Provider sein. Genauso sehe ich das auch bei den Kabelnetzen ....

    Leider wird bei der Bahn ja der selbe Fehler gemacht ....
    überall da wo es ganz natürlich ein Monopol gibt das betrifft Autobahnen, Bahn, Stromnetze, Kommunikationsnetze (außer Funk).... überall da muss Anbieter und Netzbetreiber strickt von einander getrennt sein sonst passiert das was bei der Bahn gang und gäbe ist und das was bei der Telekom damals passiert ist (gut das hat sich wieder beruhigt weil es konkurrenten gibt) aber wer bitte wird jemals auf die Idee kommen neue Schienen zu verlegen für ein eigenes Bahn Netz?

    Auch wenn die Bahn dann gezwungen wird konkurrenten auf "ihrem" Netz zuzulassen wird es immer zu Behinderungen kommen und wenn es einfach eine klitzekleine Benachteiligung ist.... Das muss noch nichtmal von der Firmenzentrale ausgehen sondern kann vom kleinen Bahnhofsmitarbeiter kommen der stolz auf sein Unternehmen ist und so vielleicht auch unbewusst dieses bevorteilt z.B. bei Abfahrzeiten.

  2. Re: Netzprovider und Anbieter müssen strickt getrennt sein....

    Autor: last 18.11.12 - 12:11

    ICH_DU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom ist echt abenteuerlich die Privatisierung war einer der größten
    > Fehler und absolut wettbewerbsfeindlich....
    >
    > Man muss Netz & Anbieter generell trennen. Telekom sollte keine Anschlüsse
    > verkaufen dürfen sondern ausschließlich Dienstleister für Provider sein.
    > Genauso sehe ich das auch bei den Kabelnetzen ....
    >
    > Leider wird bei der Bahn ja der selbe Fehler gemacht ....
    > überall da wo es ganz natürlich ein Monopol gibt das betrifft Autobahnen,
    > Bahn, Stromnetze, Kommunikationsnetze (außer Funk).... überall da muss
    > Anbieter und Netzbetreiber strickt von einander getrennt sein sonst
    > passiert das was bei der Bahn gang und gäbe ist und das was bei der Telekom
    > damals passiert ist (gut das hat sich wieder beruhigt weil es konkurrenten
    > gibt) aber wer bitte wird jemals auf die Idee kommen neue Schienen zu
    > verlegen für ein eigenes Bahn Netz?
    >
    > Auch wenn die Bahn dann gezwungen wird konkurrenten auf "ihrem" Netz
    > zuzulassen wird es immer zu Behinderungen kommen und wenn es einfach eine
    > klitzekleine Benachteiligung ist.... Das muss noch nichtmal von der
    > Firmenzentrale ausgehen sondern kann vom kleinen Bahnhofsmitarbeiter kommen
    > der stolz auf sein Unternehmen ist und so vielleicht auch unbewusst dieses
    > bevorteilt z.B. bei Abfahrzeiten.

    Du weißt, dass es eine Bundesnetzagentur gibt?

  3. Re: Netzprovider und Anbieter müssen strickt getrennt sein....

    Autor: ICH_DU 18.11.12 - 12:28

    die regulieren aber nur denen gehört das netz nicht

  4. Re: Netzprovider und Anbieter müssen strickt getrennt sein....

    Autor: klink 18.11.12 - 12:45

    ICH_DU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Zu deiner Info, die Telekom hat das VDSL nach der Privatisierung selbst aufgebaut.
    Die Telekom musste auch tausende Beamte vom Staat übernehmen.


    ICH_DU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die regulieren aber nur denen gehört das netz nicht

    Falsch, diese überreguliert! Wegen der Bundesnetzagentur hat die Telekom den VDSL Ausbau gestoppt.

  5. Re: Netzprovider und Anbieter müssen strickt getrennt sein....

    Autor: tonictrinker 18.11.12 - 12:58

    >Die Telekom musste auch tausende Beamte vom Staat übernehmen.
    Na klar das wurde ja kalkuliert und jetzt können Leute entlassen werden. Es ist ja nicht so, dass dem Staat mit der Privatisierung ein Gefallen getan wurde. Wer das glaubt, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. Trotz solcher Regelungen hat sich das ganze für bestimmte Gruppen mehr als gelohnt.

    Was ICH_DU meint ist, dass ein Anbieter, sei es die DB AG oder die Telekom, welche quasi ein Monopol über den Ausbau ihrer Netze haben; dieses nur dort ausbauen, wo es sich für sie auch lohnt. Klingt erstmal völlig logisch, für ein privates Unternehmen, aaaaber. Die früheren staatlichen Konzerne Post und Bahn, hatten gesetzlich festgelegte Aufgaben zur Erhaltung und zum Ausbau der Infrastruktur wahrzunehmen - und diese zudem zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Diese Aufgaben kolidieren heute ganz einfach mit dem Bestreben Profit machen zu wollen.
    Man muss dabei eines beachten: Man kann den Gedanken, eine Sache die dem Allgemeinwohl dient, immer profitabel aufzuziehen, vergessen. Wie man heute sozusagen empirisch anhand von DB AG und Telekom feststellen konnte, klappt das nicht (ist ja mit Krankenhäusern genauso).
    Das ist der "unlautere" Wettbewerb, welche private Unternehmen immer gegenüber staatlichen Unternehmen anprangern (so auch beim Fernsehen). Ein staatliches Unternehmen kann auf Steuermittel zurückgreifen, um flächendeckend - auch dort, wo es sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht lohnt (man bedenke, man kann ja ländliche Gebiete nicht einfach in der Steinzeit lassen, das wäre Blödsinn) - ein günstiges und qualitativ vergleichsweise gutes Angebot zu machen. Und genau dieses Angebot können private Dienstleister eben nicht erbringen.

  6. Re: Netzprovider und Anbieter müssen strickt getrennt sein....

    Autor: Rogolix 18.11.12 - 13:21

    klink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ICH_DU schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Zu deiner Info, die Telekom hat das VDSL nach der Privatisierung selbst
    > aufgebaut.
    > Die Telekom musste auch tausende Beamte vom Staat übernehmen.
    Das ist ja noch ein Hinweis darauf, dass es völlig falsch gelaufen ist. Bei Bahn, Post und Telekom wurden doch schon abertausende Beamte frühpensioniert oder anders "entsorgt". Fairerweise hätte man den Beamtenstatus gleich bis auf Polizei und ein paar hohe Ämter wie in der Schweiz abschaffen müssen.

    Noch etwas zu Zukunfstprognosen: Mein Opa hat meinem Vater immer geraten "Geh zur Bahn oder Post, die Leute braucht man immer" :) Zum Glück hat er nicht darauf gehört.

  7. Re: Netzprovider und Anbieter müssen strickt getrennt sein....

    Autor: tingelchen 18.11.12 - 13:42

    Ja, die gibt es. Und sie kostet Sinnlos Geld. Denn sie regt die Firmen nicht dazu an neue Infrastruktur zu legen oder bestehende auf zu rüsten.


    Infrastruktur gehört einfach nicht in die Hand des Kapitalismus. Das führt zwangsweise zu gravierenden Problemen. Wenn man das Straßennetz ein oder mehreren Firmen überlassen hätten, würden heute noch millionen Menschen über selbst platt gefahrene Feldwege fahren um zu ihren Häusern zu gelangen.

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