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  5. › Olimex Teres-I: Modularer…

Leider immer wieder dasselbe ...

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  1. Leider immer wieder dasselbe ...

    Autor: M. 13.10.17 - 21:08

    Open Hardware und Modularität sind ja eigentlich sehr zu begrüssen, aber warum haben die ganzen 'offenen' Laptops so verdammt schlechte Specs? Schon ARM an sich wäre ein Hindernis, weil es da anders als in der x86-Welt kaum Standards für Bootloader, BIOS/EFI etc. gibt, und zudem jede Anwendung erst mal für ARM kompiliert werden muss. Aber die hier verbaute CPU hat mit viel Glück gerade mal die Leistung eines Laptops von vor 10-15 Jahren. Die 2 GiB RAM passen zeitlich auch eher dahin. Das Problem hatten leider auch schon Novena und Pangea Sun - obwohl das modulare, hackbare Konzept ja eigentlich durchaus nett wäre. Um nur mal damit rumzuspielen sind sie zu teuer, um ernsthaft damit zu arbeiten zu schwach.

    Mein Laptop ist jetzt mit ~4 Jahren sicher nicht mehr der Jüngste, lässt diese Specs aber geradezu lächerlich aussehen (i7-4960HQ, 16 GiB RAM, 512 GiB SSD, ...). Leider.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.17 21:10 durch M..

  2. Re: Leider immer wieder dasselbe ...

    Autor: mrhat2010 14.10.17 - 02:38

    Aus dem Blog von Olimex:
    "Very important notice to add: TERES-I is not designed to scratch everyone’s itch. If you want high performance laptop. If your work involve 8-16-24 core processor power and 4-8-16-32GB RAM memory to do video editing or to compile Linux kernels and Android distributions etc. this is not your laptop! TERES-I software is far for complete and not using 100% performance and features of A64 chip yet, it will work much better and faster in future, now it’s work satisfactory for daily work in motion."

    Ein Problem dürfte vor allem die Verfügbarkeit von ARM CPUs sein die überhaupt in der Liga der Intel oder AMD CPUs mitspielen können.

  3. Re: Leider immer wieder dasselbe ...

    Autor: M. 14.10.17 - 13:31

    > "Very important notice to add: TERES-I is not designed to scratch
    > everyone’s itch. If you want high performance laptop. [...]
    Naja, von einem 'high performance laptop' würde ich ja gar nicht reden. Es muss ja nicht der 10-kg-Gaming-Laptop sein. Wie gesagt, mein 4 Jahre altes MacBook lässt die Specs von dem Ding alt aussehen (zugegeben, ist voll hochgespect und war damals um einen Faktor 10 teurer). Mit einem Laptop von vor 10 Jahren ist das so halbwegs vergleichbar.
    Selbst für alltägliche Arbeiten die man jetzt nicht als besonders leistungshungrig bezeichnen würde, wie das Surfen im Web, ein bisschen was Coden, Datenanalyse, LaTeX schreiben, ..., halte ich das inzwischen für recht schwach. Die CPU ist eine Sache, aber 2 GiB RAM sind für aktuelle Desktop-Systeme mehr als nur knapp. Insbesondere, da man auf einem Laptop ja seltenst nur eine einzige Anwendung gleichzeitig starten möchte. Ein Browser mit einem Dutzend offenen Tabs, daneben vielleicht eine IDE, ein Open/Libre-Office und einen Medienplayer würde ich schon eher als Standard sehen. Und da wird's mit 2 GB schon sehr knapp. Weniger als 8 GB würde ich heute in kein System mehr verbauen.

    > Ein Problem dürfte vor allem die Verfügbarkeit von ARM CPUs sein die
    > überhaupt in der Liga der Intel oder AMD CPUs mitspielen können.
    Das ist ein weiteres Problem. Wobei man sich dann fragen müsste, warum man keine x86-CPUs verbaut. Das hätte auch anwendungstechnisch Vorteile, ebenso hinsichtlich Virtualisierungsfeatures etc..

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    you just keep on trying 'till you run out of cake.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.17 13:32 durch M..

  4. Re: Leider immer wieder dasselbe ...

    Autor: mrhat2010 14.10.17 - 15:58

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ein Problem dürfte vor allem die Verfügbarkeit von ARM CPUs sein die
    > > überhaupt in der Liga der Intel oder AMD CPUs mitspielen können.
    > Das ist ein weiteres Problem. Wobei man sich dann fragen müsste, warum man
    > keine x86-CPUs verbaut. Das hätte auch anwendungstechnisch Vorteile, ebenso
    > hinsichtlich Virtualisierungsfeatures etc..
    Ich kann mir verschiedene Gründe vorstellen waum ein solcher SoC gewählt wurde und keine x86-64 CPU, zum einen ist hier der Aufwand für das Platinen Layout deutlich übersichtlicher, zwar gibt es auch x86-64 SoCs, aber die sind meist entweder in der selben Leistungsklasse (Intels Smartphone und Tablett SoCs, die teilweise eingestellt worden sind) oder sind deutlich komplexerer als solche ARM SoCs, vor allem mit deutlich mehr Pins und kaum jemand hat die Ressourcen ein 10 bis 16 Lagen Platine zu layouten (von Produktion ist da noch nicht mal die Rede).
    Ein anderer könnte die Verfügbarkeit beim Einkauf sein, die Allwinner bekommt man auch als kleiner Hersteller relativ problemlos, zumindest die Intel SoCs für Smarphones und Tabletts hatten solche Hersteller auch bekommen (Olimex hat laut einem ihrer Blogbeiträge auch schon überlegt ein Board mit einem solchen SoC auf zusetzen), wie es aber um die großen x86-64 steht kann ich dir allerdings nicht sagen.

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