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Es gibt kein Argument. FÜR KRIEG !

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  1. Re: Es gibt kein Argument. FÜR KRIEG !

    Autor: plutoniumsulfat 11.05.18 - 15:14

    Ich sage nicht, dass wir morgen alle Armeen abschaffen sollen, natürlich soll man sich verteidigen dürfen. Das sollte aber erstens angemessen sein und zweitens kann man die auch anders beschäftigen, als Verteidigungsarmeen zum Angriff zu benutzen. Das fällt dann nämlich schlicht unter Völkermord.

  2. Re: Es gibt kein Argument. FÜR KRIEG !

    Autor: gfa-g 12.05.18 - 15:26

    > funktioniert nur so nicht. evolution der gesellschaften und kulturen
    > erzeugt immer konflikte die letztendlich nur eine übrig lassen.
    > spätestens dann gibts krieg, zwangsläufig.
    > sondern ist hardwired ganz tief in unsere
    > evolutionsgeschichte, viel weiter als nur bis zum nächstbesten affen.
    Blödsinn. Darwinismus muss man auch richtig verstehen.
    Symbiose ist ebensowichtig wie Konkurrenz. Individuen und Unterschiede sind auch wichtig für das Überleben. Anpassungsdruck macht Nachteile zu Vorteilen und umgekehrt. Es gibt keine globalen Optima oder Allsieger.

    Nichts davon ist "hardwired" oder zwangsläufig, wenn man keine Ahnung von Dynamiken komplexer Systeme hat sollte man nicht schwallen.
    Wieviel Kriege kaputt machen kann man sich gerne in der Geschichte ansehen.

    > eines verdrängt das andere. wenn bäume wachsen muss das gras weichen. wir
    > haben das ganze bloß auf die spitze getrieben.
    Dummes Geschwätz. Du hast wirklich überhaupt keine Ahnung von Ökosystemen oder?
    Sobald eine Art sich extrem ausbreitet kommt es zum Ungleichgewicht, dann häufig Massensterben. Wenn man Glück hat, und nicht alles kaputt gegangen ist, kommt es wieder zu einem ausgeglichenerem System.

    Ähnlich ist es mit Monokulturen.


    >lol, das sit eine sehr naive weltanschaung
    Zynismus sollte man nicht mit Erfahrung gleichsetzen. Naiv ist zu glauben dass Überlebenskampf ein funktionierendes Dauerprinzip ist, es ist ein Notfallprogramm! Entwicklung braucht Zeit und Schutz. Es gibt Gründe warum der Stärkste sich nicht weiterentwickeln kann: es macht angreifbar.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.18 15:33 durch gfa-g.

  3. Re: Keine Ressourcenvernichtung

    Autor: gfa-g 12.05.18 - 15:42

    > Uns hier in D geht es nur deswegen so
    > supertoll,
    Uns geht es in Deutschland nicht super toll. Armut und soziale Ungleichheit ist groß wie nie.

    >weil der Wiederaufbau nach dem Krieg so wunderbar viel Arbeit
    > geschaffen hat.
    Lange her. Viel wichtiger war das Gemeinschaftsgefühl und der Wunsch nach einem Neuanfang. Nach dem ersten Weltkrieg sah es ganz anders aus.

    > Sonst wären wir ein Land wie jedes andere auch - sind wir
    > aber nicht, uns geht es dank der ganzen zerbombten Häuslein damals besser
    > als allen anderen um uns herum.
    Wenn es so einfach wäre, würde jedes Land nach einem Krieg aufblühen. Deutschland ist absolut nicht die Regel.

    > Ressourcen waren - und sind - massenweise da, nur im Gegensatz
    > friedenszeiten wurden sie auch eingesetzt und nicht gebunkert. Krieg ist
    > wie Energie, es wird nichts verbraucht, nur umgewandelt...
    Was ein Gelaber. Krieg hinterlässt langwierig massive Schäden. All die Bobenentschärfungswarnungen die es noch bei Bauprojekten gibt kennst du wohl nicht.
    Was man braucht ist Aufbruchsstimmung, einen Krieg benötigt man dafür nicht. Schau dich um, Syrien zum Beispiel. Den "Erfolg" eines Krieges kann man da sehen. Weder wirtschaftlicher Aufschwung wegen Investitionen (Bau von Infrastruktur noch Waffenbau), noch wird das Land nach einen Krieg so schnell zur Ruhe kommen. Die Konflikte haben das Land auf lange Zeit zerstört, auch gerade kulturell. Schau dir an wie erfolgreich Afghanistan jetzt ist.

  4. Re: Es gibt kein Argument. FÜR KRIEG !

    Autor: gfa-g 12.05.18 - 15:44

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nötig sind sie, sobald du angegriffen wirst. Das ist das Problem.
    Nötig ist Macht die erlaubt sich zu verteidigen. Krieg ist ein Lösungsvorschlag, und nicht unbedingt der erfolgreichste, eher eine Verzweiflungstat mit entsprechenden "Kolateralschäden".

  5. Re: Es gibt kein Argument. FÜR KRIEG !

    Autor: gfa-g 12.05.18 - 15:57

    > einfach 100% Steuern und Abgaben und ich schaue zu wie meine Kinder vor

    > So schön Ihr Kommentar klingt, das es toll ist die eigene Kinder sterben zu
    > sehen weil jeder der anderer Meinung ist war noch nie im Krieg.

    > nicht-Deutscher definitiv die Kinder dieses
    > Landes verteidigen und in den Krieg ziehen!
    >
    > Sie können sich getrost auf dem Sofa hinlegen und sagen: ach, was soll wenn
    > alle Kinder ausgerottet werden!
    >
    > Egal, ich und mit mir alle NATO Bürger werden euer Kinder schon
    > verteidigen!

    Was ist dein Problem? Sind Kinder die besseren Menschen oder was? Wenn man schon so blind ist nur Kinder Kinder Kinder zu sagen, und dann von Krieg spricht weil die Kinder wahrscheinlich ja unschuldige arme Engel sind, für die man eine heile Welt durch Krieg erhalten will, dann möchte ich lieber dass du keine Entscheidungen triffst. Noch voreigenommener geht es kaum mehr.
    Ach und ich habe vergessen: KINDER!!!!


    Ein kleiner Hinweis. Jeder war oder ist ein Kind. Der Wert eines Menschen liegt nicht im Alter. Wenn das schon mal klarer ist, dann ist auch Krieg viel weniger attraktiv. Was verloren wurde wächst dann nämlich nicht nach, und ist ein echter Verlust.

    Der aktuelle Hass gegen alles über einem gewissen Alter und Abwertung des Alters im Allgemeinen passt in die hetzerische Stimmung allgemein.

    Verteidigung ist richtig, und Entmündigung ist falsch. Aber gerade die die so häufig Passivität bei echten Fragen wollen, sprechen auch von Krieg auf der anderen Seite.
    Es geht hier rein um eine Steuerung der Aktivität nach fremden Interessen. Krieg oder nicht ändert daran wenig.

    Nochmal. Verteidigung ist wichtig, trotzdem kann man die Mittel wählen, ganz besonders als Staat der vielfältige Möglichkeiten hat Macht auszuüben. Die Vorbereitung braucht eventuell etwas Zeit.
    Das wirkliche Problem ist eher der Wille auch kompliziertere Lösungen die nicht so "heroisch" sind auch zu Ende zu führen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.18 15:59 durch gfa-g.

  6. Re: Es gibt kein Argument. FÜR KRIEG !

    Autor: gfa-g 12.05.18 - 16:03

    > Solange nicht alle Menschen so denken
    > wie du, wird es immer notwendig sein für alle Länder Militär zu haben um
    > sich zu verteidigen. Und wenn man eh schon einen riesen Haufen
    > Militärtechnik und Soldaten bezahlt wird es immer auch jemand geben der für
    > die eine Beschäftigung findet solang sie nicht zur Verteidigung gebraucht
    > werden.
    Es gibt andere Mittel Macht auszuüben. Die EU hat den Frieden gewährt indem sie eine Interessensunion geschaffen hat, die Kriege wirtschaftlich sehr unattraktiv macht.
    Allgemein hat sich in der Welt der Konflikt eher auf wirtschaftliche Sanktionen verschoben.

    Langfristig müsste man eher auch davon wegkommen, und sich Strategien überlegen wie man absichern kann ohne anzugreifen oder zu schaden. Also ein Schildprinzip.
    Es ist möglich aber mühsam.

  7. Re: Es gibt kein Argument. FÜR KRIEG !

    Autor: gfa-g 12.05.18 - 16:12

    > Egal, ich und mit mir alle NATO Bürger werden euer Kinder schon
    > verteidigen!
    Wie die Verteidigung in der Praxis aussieht kann man ja sehen. Viel tut der Staat da nicht.

    Und lass mal die Kinder weg. Dummes gefühlsduseliges Argument. Menschen allgemein sind wertvoll, Kinder sind da nicht Besonderes!

    > Komme mir nachher aber nicht wieder mit: Wir haben es nicht gewusst!
    >
    > Irgendwann reichen die Verrate durch Deutschen gegen die eigene Bevölkerung
    > und die europäische Nachbarn!
    Das ist kein nationales Problem. Es ist wirtschaftlicher Druck. Nationalstaaten werden daran wenig ändern, es muss ein Umdenken stattfinden und ein miteinander.
    Tipp: wenn jetzt die Leute nicht solidarisch sind, dann ist es naiv zu glauben dass etwas so wankelmütiges wie Nationalität dir im Krieg plötzlich mehr Solidarität sichert. Die Konsequenzen sind allerdings deutlich größer, wenn du plötzlich auf die falsche Seite gerätst, zwischen die Fronten, oder schlicht ignoriert wirst, weil es "Wichtigers" gibt.

    Solidarität und Betrachtung aller Interessen sind wichtig. Krieg hilft da eher nicht.

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