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Data sharing

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  1. Data sharing

    Autor: Schiwi 22.11.14 - 09:27

    ist eine interessante und sinnvolle Sache, mit bereits gesammelten Rohdaten können andere Wissenschaftler etwas entdecken, auf das die ursprünglichen Wissenschaftler nicht gedacht hatten

    www.hiig.de/data-sharing-warum-es-sinnvoll-ist-weshalb-es-trotzdem-keiner-tut-und-wozu-es-fuhren-konnte

    www.deutschlandfunk.de/data-sharing-experimentelle-daten-sind-kein-einwegprodukt

  2. Re: Data sharing

    Autor: furanku1 23.11.14 - 11:24

    Das hat in der Nützlichkeit aber auch seine Grenzen. Wenn es nicht gerade der LHC ist, von dem wir nun mal nur einen haben (und auch da gibt es mehrere Detektoren), müssen eperimentelle Daten unabhängig reproduziert werden um als experimentell nachgewiesen zu gelten. Ein experimenteller Aufbau muss zwar in einer Veröffentlichung so angegeben werden, dass er nachvollziehbar ist, in den Rohdaten finden sich aber oft auch Artefakte, die nichts mit dem eigentlichen Experiment zu tun haben (Vakuum muss wiederhergestellt werden, irgendwo gab es einen Wackelkontakt, Kryostat hatte eine kleine Macke, ...). Das alles jemandem zu erklären, der die Rohdaten verwenden will, ist extrem aufwendeig, im Grunde lernt man dann ein neues Team-Mitglied an.

  3. Re: Data sharing

    Autor: M. 23.11.14 - 22:28

    Ja, die Rohdaten zur Verfügung zu stellen macht deshalb gerade bei so komplexen Experimenten eher wenig Sinn. Die Datenmenge, die von den Detektoren permanent gespeichert wird, ist viel zu gross, dass damit jemand in einer VM auf einem normalen PC etwas anfangen könnte (~Petabytes). Vom Rechenzeitaufwand, um die Tracks/Events aus den Daten zu rekonstruieren und dabei die Pile-Up-Events auseinanderzuhalten mal ganz abgesehen.
    Deshalb wollen die Kollaborationen sich auch darauf konzentrieren, die fertig rekonstruierten Events zugänglich zu machen. Damit kann man zumindest ein bisschen was machen. Aber auch da stösst man spätestens wenn man MC-Simulationen zum Vergleich heranziehen möchte ohne Grid-Zugang schnell an Grenzen, wenn man nicht mal eben einen privaten Cluster im Keller hat. Es sei denn, die Kollaborationen machen auch ihre MC-Daten aus dem Production System zugänglich, dann müsste man sich aber fragen, ob die Überprüfung dann wirklich noch unabhängig ist.

    Das Projekt ist sicher sehr interessant, wenn man mal sehen möchte, mit welchen Tools und Konzepten bei der Analyse gearbeitet wird. Dass damit aber Privatleute, die mit Teilchenphysik nichts am Hut haben, in ihrer Freizeit grössere Analysen machen, scheint mir doch eher zweifelhaft. Und wenn das jemand von einer Uni aus machen will, kommt er auch recht leicht in eine der Kollaborationen und kriegt Zugang zum Grid und allen Daten.

  4. Re: Data sharing

    Autor: Schiwi 25.11.14 - 17:31

    Beim Data sharing geht es nicht in erster Linie um Privatleute die aus Neugier mal in die Daten schauen wollen, sondern darum diese Daten auch mit Forschern anderer Fachgebiete zu teilen, die wegen anderer Schwerpunkte auch andere Perspektiven haben und somit neue Erkenntnisse gewinnen können

  5. Re: Data sharing

    Autor: furanku1 25.11.14 - 17:38

    Wie gesagt, wer die LHC Daten wirklich braucht und auf diesem Gebiet forscht kam auch vorher dran. Das sind gigantische Kolloborationen, die die Detektoren betreiben. Ein Paper hat in der HE-Physik nicht selten mehr als 100 Autoren, zur Besprechung eines Papers werden Hörsäle reserviert ...

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