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Also wird Oracle in der Cloud dann billiger als die Konkurrenz?

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  1. Also wird Oracle in der Cloud dann billiger als die Konkurrenz?

    Autor: \pub\bash0r 18.09.17 - 10:42

    Wenn eine händisch administrierte MariaDB, PostgreSQL oder von mir aus auch SQL Server immernoch billiger sind als Oracle, nützt die Wartungsarmut trotzdem relativ wenig.

    Abgesehen davon hat Amazon jetzt bestimmt einfach nur einen neuen Punkt in ihrem Backlog, wenn sie nicht an dem Thema sowieso schon dran waren/sind.

  2. Re: Also wird Oracle in der Cloud dann billiger als die Konkurrenz?

    Autor: Oktavian 18.09.17 - 10:56

    > Wenn eine händisch administrierte MariaDB, PostgreSQL oder von mir aus auch
    > SQL Server immernoch billiger sind als Oracle, nützt die Wartungsarmut
    > trotzdem relativ wenig.

    Es sind häufig unterschiedliche Einsatzszenarien. Wenn ich eine Oracle-DB einsetze, dann meist, weil ich genau dieses RDBMS einsetzen will. Oracle war schon immer das leistungsfähige, aber eben auch das teuerste Produkt, auch durch vergleichsweise hohen Administrationsaufwand.

    Wenn man nun den Adminaufwand deutlich reduzieren kann, sinkt natürlich auch der TCO. Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass er unter den einer Open Source DB sinken kann, denn Personalkosten waren schon immer der Hauptkostentreiber.

    > Abgesehen davon hat Amazon jetzt bestimmt einfach nur einen neuen Punkt in
    > ihrem Backlog, wenn sie nicht an dem Thema sowieso schon dran waren/sind.

    Ich denke schon, dass der Punkt ziemlich strategisch ist. Man muss die Kosten bei Oracle in den Griff bekommen, um mit AWS mithalten zu können. Das große Geschäft wartet in Cloud und Services, weniger in Lizenzen.

  3. Re: Also wird Oracle in der Cloud dann billiger als die Konkurrenz?

    Autor: M.P. 18.09.17 - 11:33

    Naja,
    Oracle ist aber DER Meister im "Optimieren" der Lizenzmodelle.
    Da kann eine unbedacht einem versehentlich zu großen Kreis offen stehende Intranet-Web-Schnittstelle zur Oracle Datenbank zu immensen Lizenzkostensteigerungen führen...

  4. Re: Also wird Oracle in der Cloud dann billiger als die Konkurrenz?

    Autor: Oktavian 18.09.17 - 16:52

    > Naja,
    > Oracle ist aber DER Meister im "Optimieren" der Lizenzmodelle.
    > Da kann eine unbedacht einem versehentlich zu großen Kreis offen stehende
    > Intranet-Web-Schnittstelle zur Oracle Datenbank zu immensen
    > Lizenzkostensteigerungen führen...

    Natürlich, die Preise sind schon beachtlich. Man sollte sich schon immer kritisch fragen, ob es denn wirklich Oracle sein muss in diesem speziellen Fall.

    Alle Unternehmen, die ich so kenne, haben das dreigeteilt:
    - Oracle für geschäftskritisches oder performancekritisches
    - Open Source Datenbanken (MySQL, MongoDB oder ähnliches) für alles, was einfach einen DB braucht, aber nicht so super kritisch ist
    - SQL-Server für das, was halt SQL-Server braucht, vornehmlich Sharepoint und Exchange

  5. Re: Also wird Oracle in der Cloud dann billiger als die Konkurrenz?

    Autor: bstea 18.09.17 - 22:41

    Du musst in einer anderen Branche arbeiten als ich. Denn in der Welt wo ich zuhause bin, also Lager- und Transportsysteme, da habe ich noch nie OpenSource DB gesehen.
    MS mit seiner Express-Version, IIS und sein Management Studio ergibt da ein gutes Rundumsorglospaket.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  6. Re: Also wird Oracle in der Cloud dann billiger als die Konkurrenz?

    Autor: kayozz 19.09.17 - 09:39

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du musst in einer anderen Branche arbeiten als ich. Denn in der Welt wo ich zuhause
    > bin, also Lager- und Transportsysteme, da habe ich noch nie OpenSource DB gesehen.
    > MS mit seiner Express-Version, IIS und sein Management Studio ergibt da ein
    > gutes Rundumsorglospaket.

    Spontan fällt mir da WinSped ein

    > Neben den bekanntesten Datenbanken, wie Microsoft® SQL- Server, Oracle, MySQL, IBM DB2 können Sie jede beliebige Datenbank mit OleDB oder ODBC-Konnektivität anbinden.

    Software die ausschließlich auf den SQL Server (Express) setzt ist i.d.R. historisch so gewachsen. Moderne Systeme bieten i.d.R. mehrere Alternativen, ggf. den SQL Server / MySQL oder Postgres an.

    Der SQL Server Express ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite lässt der sich mit dem Setup der Anwendung leicht deployen, auch auf Windows Clients und für den Programmierer gibt es null Unterschied zur programmierung des "großen" SQL Servers.
    Auf der anderen Seite sind die Grenzen schnell erreicht (10G Speicherplatz, eine CPU, 1GB Ram) auch bei kleinen Unternehmen sehr schnell erreicht und dann wird es teuer.

    Zumal der SQL Server beim aktuellen Backend-Trend (eine Appliance oder ein Docker Container), kaum eine Rolle spielt.

    Beispiel Vmware VCenter Server, früher SQL Server (u.A.) mittlerweile Postgres.

    Sicher versucht Microsoft in dem Markt mit den Windows Server Containern Fuss zu fassen, aber da sind sie sehr spät angefangen.

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