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Selbstquantifizierer sind arme Schweine

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  1. Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: Muhaha 13.05.16 - 09:37

    Wenn das Bedürfnis nach Kontrolle über alle Aspekte auch des eigenen biologischen Lebens so überhand nimmt, dass man erhebliche Zeit damit verbringt sich selbst zu vermessen, nur um sich selbst vermessen zu haben, hat man ein paar grundsätzliche Dinge über das eigene Leben nicht verstanden.

    Wer gesund leben will, wer bewusst leben will, braucht diesen ganzen Krempel nämlich überhaupt nicht. Das sind alles nur Ablenkungen auf der Suche nach dem eigenen Ich :)

  2. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: theonlyone 13.05.16 - 10:27

    Sich selbst zu "messen" , gerade Zeiten zu nehmen hat den großen Vorteil das man sich zum einen Bewußt macht wieviel zeit man für die einzelnen Dinge tatsächlich verbraucht (und wo man Zeit einsparen kann, oder seinen Alltag besser plannt) und der Nebeneffekt ist das man alles zu einem Wettkampf werden lassen kann (für sich selbst, gegen die Uhr).

    Wer darauf steht schöpft daraus Motiviation, Wochen-Best-Leistung ist gut, Beste-zeit-Ever wirkt toll, etc. pp.

    Enorme Zeit verbringt man damit nur wenn die Zeiterfassungen/Abmessung selbst schon ineffzient sind. Das wäre das aller erste was man optimieren kann. Dafür gibts entsprechende Apps für alle möglichen Geräte. Sich hinzusetzen und stundenlang alles aufzuschreiben und selbst in ein riesen Excel Sheet einzutippen, DAS ist schon ziemlicher Quatsch, weil man dadurch garnichts einspart und draufzahlt.


    Wer es mag seinen Alltag zu monitoren und effizienter zu werden, der hat dadurch einen echten Gewinn.

    Wie man seinen Alltag dann strukturiert damit er "gesund" ist, obliegt einem auch selbst. Hat man sich umfänglich vermessen kann man das aber auch quantifizieren und hat genaue Zahlen an denen man drehen kann ; also kein bauchgefühl oder "ich mach mal Diät" oder "ich könnte mehr Sport treiben" , nein, man hat klare Zahlen und kann sich die Ziele setzen die man erreichen will.

    Setzt alles Disziplin vorraus und für wen das in arbeit ausartet und sich nur überwacht fühlt, für den ist das eben auch nichts.

    ----

    Aber gerade im Arbeitsleben wirst du zwangsläufig dahin geführt, den hier wird wert darauf gelegt das man unnötige Arbeitsschritte vermeidet und eben auch kontrollieren kann was gearbeitet wird und wo verbessert werden kann.

    Auch als Software-Entwickler hat man eine gewisse eigene Kontrolle, jeder der seine Zeiten selbst einträgt kann das sehr schlecht tun, oder sehr genau (dafür gibt es dann auch entsprechende Programme um sehr genau die Zeiten zu erfassen die man für seine Aufgaben braucht, das ist auch schon für die eigene Zeiteinschätzung sinnvoll und letztlich wird deine Plannung deutlich realistischer als eine grobe Schätzung).

    Menschen die es einfach nicht auf die Reihe bekommen ihre eigenen Tätigkeiten zu protokollieren, für die ist es gefühlt aufwendig und extra Arbeit, die können daraus auch keinen Mehrwert schöpfen, weil sie eben grundlegend unkoordiniert arbeiten (was ja durchaus Resultate erbringen kann, aber die sind dann eben auch mehr Zufall oder aus der Luft gegriffen, da man sie ja nicht wirklich kontrollieren kann).

    ----

    Bedeutet, sich selbst zu messen ist eine Tugend.

    Wer das nicht kann, der wird zwangsläufig von irgendeinem Controller gemessen und ist diesem dann ausgeliefert.

  3. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: Muhaha 13.05.16 - 10:37

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sich selbst zu "messen" , gerade Zeiten zu nehmen hat den großen Vorteil
    > das man sich zum einen Bewußt macht wieviel zeit man für die einzelnen
    > Dinge tatsächlich verbraucht (und wo man Zeit einsparen kann, oder seinen
    > Alltag besser plannt) und der Nebeneffekt ist das man alles zu einem
    > Wettkampf werden lassen kann (für sich selbst, gegen die Uhr).

    Damit verwandelt man sich lediglich in eine biologische Maschine, die zur Erfülllung der Ziele von anderen (!) optimiert werden muss. Was Du hier beschreibst, hat nichts mit Selbstbestimmung zu tun. Das ist lediglich die Unterwerfung aller Lebensaspekte unter das Diktat der Effizienz.

    Es ist eine Illusion zu glauben, dadurch selbstbestimmer zu werden. Aber ich kann nachvollziehen, wenn man dieser Illusion zum Opfer fällt, weil es ja so einfach ist alles Äusserliche zu messen, anstatt in sich selbst zu schauen und sich mit sich selbst zu beschäftigen. Nichtsdestotrotz: Es bleibt eine Illusion! Selbstquantifizierer erliegen der Illusion ihr Leben in den Griff zu bekommen, in dem sie lediglich Äusserlichkeiten messen. So funktioniert das aber nicht :)

    Übrigens, man kann seine Arbeit sehr wohl effizienter gestalten, ohne dabei jeden Furz messen zu müssen, ohne sich dem unmenschlichen Schema einer maschinellen Fließbandtaktung unterwerfen zu müssen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.16 10:41 durch Muhaha.

  4. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: sofries 13.05.16 - 10:49

    Das ist doch etwas harsch. Ich musste zum Beispiel aufgrund von gesundheitlichen Problemen meine Ernährung der letzten 2 Wochen dokumentieren. Dadurch, dass man sich damit mehr befasst und es protokollieren muss, ernährt man sich viel besser, da man stärker darauf achtet regelmäßige Malzeiten einzunehmen und genug zu trinken.

    So ist es auch beim Sport. Wenn man regelmäßig Trainingsdaten sammelt, dann ist man viel motivierter noch schnell eine Runde Joggen zu gehen, auch wenn man noch viele Folgen Netflix schauen muss.

    Es ist auf keinen Fall schädlich sich selbst anzuspornen, was zu erreichen, solange man sich natürlich realistische Ziele setzt und seine Gesundheit nicht gefährdet.

  5. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: Muhaha 13.05.16 - 10:55

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch etwas harsch.

    Zugegeben, mit "Selbstquantifizierer" meine ich auch diejenigen, die wirklich JEDEN SCHEISS an sich glauben messen müssen.

    Wenn ich jedoch während einer Diät regelmäßig auf die Waage steige oder den Blutdruck kontrolliere, weil ich gerade ein etwas heikles Medikament nehmen muss, wo man eben auf Blutdruckwerte achten sollte, dann bin ich noch lange kein "Selbstquantifizierer". Sondern jemand, der temporär bestimmte Körperwerte misst, weil es z.B. triftige medizinische Gründe dafür gibt und nicht dauernd und ständig aus reinem Selbstzweck. Oder gar zum Zwecke einer umfassenden "Selbstoptimierung".

  6. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: theonlyone 13.05.16 - 11:05

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch etwas harsch. Ich musste zum Beispiel aufgrund von
    > gesundheitlichen Problemen meine Ernährung der letzten 2 Wochen
    > dokumentieren. Dadurch, dass man sich damit mehr befasst und es
    > protokollieren muss, ernährt man sich viel besser, da man stärker darauf
    > achtet regelmäßige Malzeiten einzunehmen und genug zu trinken.
    >
    > So ist es auch beim Sport. Wenn man regelmäßig Trainingsdaten sammelt, dann
    > ist man viel motivierter noch schnell eine Runde Joggen zu gehen, auch wenn
    > man noch viele Folgen Netflix schauen muss.
    >
    > Es ist auf keinen Fall schädlich sich selbst anzuspornen, was zu erreichen,
    > solange man sich natürlich realistische Ziele setzt und seine Gesundheit
    > nicht gefährdet.

    Eben. In erster Linie geht es darum sich bewußt mit seinem Leben auseinander zusetzen.

    Sich einfach den Alltag bewußt zu machen, den man eben sonst nur wie eine Maschine abarbeitet.

    Wenn man am Abend beim einschlafen nicht aufzählen kann was man an diesem Tag alles gemacht hat, wird einem bewußt wie "automatisch" man alles macht. Genau das ist ein Kontroll-Verlust , man ist in der Trett-mühle des Alltags gefangen.

    Schreibt man alles mit und hat damit praktisch ein vollständiges Tagebuch kann man ganz genau sagen was man gemacht hat und wird sich dem auch bewußt.
    Was man mit den Daten dann anstellt, ist wieder ein anderes Thema.

    Für Raucher z.B.
    Viele rauchen so viel sind sich dem aber garnicht bewußt. Fragt man sie einfach wieviel sie rauchen, wird geschätzt.
    Schreibt man sich einfach 1 Woche lang mal auf wann und wie lange man raucht, kommen meist monströse Zahlen zu stande. Zählt man dann die Kosten dafür zusammen (und wieviel Arbeitszeit man reinsteckt und Zeit verliert die man auch anderst verwenden könnte) ; DANN sind sich die Menschen meist viel bewußter das sie aufhören wollen (und so mancher Arbeitgeber auch, wir z.B. bekommen 50¤ im Monat damit wir NICHT rauchen, weil der Arbeitgeber erkannt hat, die Raucher kosten ihn richtig Geld, allemal mehr als 50¤ im Monat, Ergebnis, fast alle haben aufgehört zu rauchen während der Arbeitszeit, trifft man sich in der Küche zum Quatschen, muss nicht runterlaufen in die Kälte/Hitze).

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sofries schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist doch etwas harsch.
    >
    > Zugegeben, mit "Selbstquantifizierer" meine ich auch diejenigen, die
    > wirklich JEDEN SCHEISS an sich glauben messen müssen.

    Du kannst alles übertreiben. Du kannst es auch garnicht machen, was genauso schlecht ist, da man eben in diese Trettmühle kommt und nur noch "funktioniert".

    Es ist immer besser ein paar Details zu haben was man mit sich selbst im Leben anfängt und wofür man seine Zeit ausgibt.

    Umso mehr Daten man da hat, umso bessere Übersicht hat man auch.
    Wer an der Datenerfassung selbst seinen Spaß hat, der wird das auch nicht als Anstrengung empfinden, deshalb ja, wer sich freiwillig mist, sei es auch "jeden scheiß" , soll das ruhig tun, mit den Daten kann man sicherlich einiges anfangen, oder ignoriert sie eben, wie man es sonst ja sowieso tun würde, weil man sie garnicht hat.

  7. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: neocron 13.05.16 - 11:16

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das Bedürfnis nach Kontrolle über alle Aspekte auch des eigenen
    > biologischen Lebens so überhand nimmt, dass man erhebliche Zeit damit
    > verbringt sich selbst zu vermessen, nur um sich selbst vermessen zu haben,
    > hat man ein paar grundsätzliche Dinge über das eigene Leben nicht
    > verstanden.
    ich glaube kaum, dass du in der Position bist dies zu bewerten ... Als ob du den Masstab legen koenntest fuer wer "das eigen leben [...] verstanden" hat. Groessenwahn laesst gruessen!


    > Wer gesund leben will, wer bewusst leben will, braucht diesen ganzen
    > Krempel nämlich überhaupt nicht. Das sind alles nur Ablenkungen auf der
    > Suche nach dem eigenen Ich :)
    Was genau soll diese Suche sein?
    Klingt nach esoterischem Quatsch.

  8. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: Moe479 13.05.16 - 11:25

    das lustige ist ja bei denen die das anlaslos machen, dass es garnicht in ihrem sinne ist, sondern in dem der hersteller und betreiber dieser mess-systeme ... allem voran werden hier versicherungen stehen, und wenn dich dann keiner mehr für irgendetwas will, weil du nicht derer norm von einer effizienten nummer enstsprichst, dann ist gatteca realität.

    das aussortiereren von menschen anhand von quantifizierung hat längst angefangen, wenn du heute einen kredit möchtest ist den wohnort relevanter als du selbst, denn der wurde ja schon hinsichtlich der einkommens und schuldenstruktur vermessen, du wurdest damit auf das mess/erhebarebare reduziert, deine persönliche situation wird als egal erklärt, mann will sich schon nicht mehr mit dir als person befassen.

    und mit nem herzfehler kommst du auch heute auch nicht zum mond/mars oder titan, da kannste dich anstrengen und sonst gut sein wie du willst ... das ist die handlung im film, in dem der protagonist nur das glück hat die identität eines anderen zu erhalten und diese lüge aufrecht zu erhalten indem er sich unnatürlich verstellt, weil er natürlich gezeugt wurde ... genetical engenieering aus effizienzgründen ... ist auch schon längst da, z.b. monsanto macht in labors quer über die welt verteilt genau das, nur eine frage der zeit bis der mensch sich selbst damit erreicht ... wenn man es quantifiziert will man es auch ändern/ausnutzen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.16 11:31 durch Moe479.

  9. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: Muhaha 13.05.16 - 11:26

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ich glaube kaum, dass du in der Position bist dies zu bewerten ... Als ob
    > du den Masstab legen koenntest fuer wer "das eigen leben [...] verstanden"
    > hat. Groessenwahn laesst gruessen!

    Doch, ich bin in dieser Position. Weil ich mich eingehend mit der Thematik beschäftigt habe. Du musst mir natürlich nicht zwangsläufig zustimmen, aber zu glauben, man könne sein Leben kontrollieren, in dem man alles an sich vermisst IST eine Illusion.

    Das ist tatsächlich so. Mit der Zeit und den Jahren wirst Du vielleicht selber darauf kommen. Bis dahin steht es Dir selbstverständlich frei einer anderen Meinung zu sein :)

    > Was genau soll diese Suche sein?
    > Klingt nach esoterischem Quatsch.

    Ja, genau das ist es auch für Dich. Esoterischer Quatsch! Macht aber nix.

    Irgenwann hast auch Du verstanden, dass an Selbsterkenntnis nichts "Esoterisches" ist, dass "Esoterik" nur ein Marketinglabel ist, mit dem findige Geschäftsleute versuchen all den verzweifelten, sinnsuchenden Menschen im Westen viel, verdammt viel Geld abzuknöpfen.

    Selbsterkenntnis ist hingegen kostenlos und tut gut :)

  10. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: Muhaha 13.05.16 - 11:30

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das lustige ist ja bei denen die das anlaslos machen, dass es garnicht in
    > ihrem sinne ist, sondern in dem der hersteller und betreiber dieser
    > mess-systeme ... allem voran werden hier versicherungen stehen, und wenn
    > dich dann keiner mehr für irgendetwas will, weil du nicht derer norm von
    > einer effizienten nummer enstsprichst, dann ist gatteca realität.

    Das meine ich ja mit "Man optimiert sich selbst für die Ziele anderer!".

  11. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: neocron 13.05.16 - 12:25

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch, ich bin in dieser Position. Weil ich mich eingehend mit der Thematik
    > beschäftigt habe.
    das ist nichtmal ansatzweise ein hinreichendes Kriterium ...

    > Du musst mir natürlich nicht zwangsläufig zustimmen, aber
    > zu glauben, man könne sein Leben kontrollieren, in dem man alles an sich
    > vermisst IST eine Illusion.
    wer hat etwas von kontrollieren gesagt? Auch diese Annahme entspring nur deiner Fantasie!

    > Das ist tatsächlich so. Mit der Zeit und den Jahren wirst Du vielleicht
    > selber darauf kommen. Bis dahin steht es Dir selbstverständlich frei einer
    > anderen Meinung zu sein :)
    Meine Meinung dazu habe ich nicht kundgetan ... du hast versucht hier eine Absicht hereinzuinterpretieren, die nirgends jemand auch nur angedeutet hatte ... gleichzeitig hast du das Mittel um diese Absicht zu verfolgen degradiert. Ueberlass das doch bitte auch anderen!
    Mit meiner Meinung hat dies gar nichts zu tun!


    > Ja, genau das ist es auch für Dich. Esoterischer Quatsch! Macht aber nix.
    natuerlich macht das nichts.

    > Irgenwann hast auch Du verstanden, dass an Selbsterkenntnis nichts
    > "Esoterisches" ist, dass "Esoterik" nur ein Marketinglabel ist, mit dem
    > findige Geschäftsleute versuchen all den verzweifelten, sinnsuchenden
    > Menschen im Westen viel, verdammt viel Geld abzuknöpfen.
    Die Ausfuehrung ergibt keinen Sinn. Wie kann man mit einem Label Geld verdienen, was offenkundig als unserioes gehandhabt wird? Esoterik ist das Gegenteil einer Marke. Es ist das Gegenteil dessen, womit man gut Geld verdienen kann. Geld verdient man in dem man Esoterik als Wissenschaft, als serioes verkauft. Dabei faellt das Wort "Esoterik" ganz sicher nicht!

    Ich habe bereits bewertet, dass es quatsch ist. Wer sich damit beschaeftigen moechte, soll es tun. Gibt ja auch leute, die mit starker Emotion 22 Erwachsenen dabei zuschauen, wie sie einem Ball hinterher rennen ....

    > Selbsterkenntnis ist hingegen kostenlos und tut gut :)
    Selbsterkenntnis ist etwas selbstverstaendliches. Es ist quasi wie Pinkeln ... auch das ist kostenlos und tut gut!
    Es ist keine Errungenschaft, nichts was man sich erarbeiten muss ... es gibt am Ende auch kein richtig oder falsch ... wie auch, so fehlt der Bewertungsmasstab.
    Jegliches heraufstilisieren dieser Denkprozesse halte ich fuer ueberfluessig ... und daran wird sich auch nichts aendern!

  12. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: Moe479 13.05.16 - 13:10

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was genau soll diese Suche sein?
    > Klingt nach esoterischem Quatsch.

    und wenn du meinst die höchste stufe des wissens erreicht zu haben, dann begrüsst dich eine horde theologen ...

  13. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: r0bser 13.05.16 - 13:29

    Klar kann man mit unseriösen Labels Geld verdienen, ich finde Nestle total unseriös und es werden sicher auch Produkte mit dem Label Esoterik verkauft, wieso auch nicht.

    Und Erkenntnis muss man sehr wohl erarbeiten! Man muss eben differenzieren da die Erkenntnis-Palette groß bzw tief ist. Es gibt am Ende richtig und falsch, das hängt eben mit den Gegebenheiten und vielen anderen Dingen statt ob etwas richtig ist in der sitaution.

  14. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: neocron 13.05.16 - 14:44

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was genau soll diese Suche sein?
    > > Klingt nach esoterischem Quatsch.
    >
    > und wenn du meinst die höchste stufe des wissens erreicht zu haben, dann
    > begrüsst dich eine horde theologen ...
    :D
    oder Xenu, der dich mit Wasserstoffbomben eindeckt ...

  15. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: neocron 13.05.16 - 14:51

    r0bser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar kann man mit unseriösen Labels Geld verdienen, ich finde Nestle total
    > unseriös und es werden sicher auch Produkte mit dem Label Esoterik
    > verkauft, wieso auch nicht.
    weil Esoterik doch eher negativ konotiert ist, oder?
    warum sollte man sich dieses Negative mit in die Marke holen?
    Und die frage war nicht, was du als serioes ansiehst, sondern ob unternehmen versuchen es serioes darzustellen, egal ob es esoterisch ist, oder nicht!


    > Und Erkenntnis muss man sehr wohl erarbeiten!
    weshalb? Eine Meinung ueber sich selbst zu bilden ist arbitraer ... was muss da erarbeitet werden?
    > Man muss eben differenzieren
    > da die Erkenntnis-Palette groß bzw tief ist.
    was bitte?

    > Es gibt am Ende richtig und
    > falsch, das hängt eben mit den Gegebenheiten und vielen anderen Dingen
    > statt ob etwas richtig ist in der sitaution.
    Nein, es gibt kein richtig und falsch, wer soll das bitte bewerten, und wonach?
    Man selbst? man koennte sich ja selbst bescheissen ... wer soll einem bei der Selbsterkenntnis korrigieren? Niemand hindert dich dran willkuer walten zu lassen ... keiner kann schraege Bewertungsmassstaebe richten ...

  16. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: Muhaha 13.05.16 - 15:07

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Und Erkenntnis muss man sehr wohl erarbeiten!
    > weshalb? Eine Meinung ueber sich selbst zu bilden ist arbitraer ... was
    > muss da erarbeitet werden?

    Weil Selbsterkenntnis nicht einfach nur eine Meinung über sich selbst ist, sondern das WISSEN darüber, was für ein Mensch man tatsächlich ist. Dieses WISSEN muss in der Tat hart erarbeitet werden, gerade weil es auch viel Unangenehmes über einen selbst beinhaltet. Deswegen finden Scharlatane weltweit auch immer willige Opfer, weil es genug Menschen gibt, die meinen hier diverse Abkürzungen nehmen zu können.

    > Man selbst? man koennte sich ja selbst bescheissen ... wer soll einem bei
    > der Selbsterkenntnis korrigieren? Niemand hindert dich dran willkuer walten
    > zu lassen ... keiner kann schraege Bewertungsmassstaebe richten ...

    Du stehst noch ganz am Anfang Deines Weges :)

  17. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: theonlyone 13.05.16 - 15:26

    Die "Selbsterkenntnis" ist letztlich genauso eine Illusion und schlichtweg eine Einbildung.

    Wer sich damit lange beschäftigt glaubt es irgendwann eben auch.

    Da sind mir belegbare und auswertbare Zahlen doch viel lieber und die sagen auch mehr aus als irgendeine "Selbsterkenntnis" die irgendwer "glaubt" zu haben, die letztlich auch nur Hirngespinst sein darf.

  18. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: neocron 13.05.16 - 16:04

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil Selbsterkenntnis nicht einfach nur eine Meinung über sich selbst ist,
    > sondern das WISSEN darüber,
    Wissen ist immer eine Meinung! Grundsaetzlich! Es gibt keine absolute Erkenntnis ueber die Reale Welt, es gibt diese nur fuer Erdachte Konstrukte!
    In einer Gesellschaft spricht man von Wissen, wenn ein Grossteil die gleiche Meinung traegt, also das gleiche fuer wahr haelt! Es ist aber dann immer noch nur eine Meinung und hat somit keinerlei Anspruch als absolut korrekt angesehen zu werden ...

    Ich rede hier aber klar von der Meinung eines "Fuerwahrhaltens".
    (es gibt noch eine zweite Bedeutung von Meinung, naemlich eine Bewertung ...)
    Wer sich selbst fuer derartig glaubwuerdig haelt, ist meines Erachtens weit weg davon zu wissen wer er selbst ist ...

    > was für ein Mensch man tatsächlich ist.
    das kann man selbst ueberhaupt nicht bewerten. Man kann eben nur bewerten als was fuer einen Mensch man sich sieht ... was man "tatsaechlich" ist, kann niemand bewerten ...
    Man kann jedoch aussenstehende Beobachter danach fragen ... die Gesamtheit dieser Beobachtungen gibt einem eine weit akkuratere Bewertung, als man sie wohl selbst geben koennte, je mehr Bewertungen um so besser! Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Bewertung des tatsaechlichen Seins entspricht ist dort wesentlich hoeher, als durch Selbstreflexion ... (welche eben nur einen Beobachtungspunkt hat)

    > Dieses
    > WISSEN muss in der Tat hart erarbeitet werden,
    nein muss es nicht. Nichts koennen wir selbst besser beobachten als uns selbst ...
    darueber eine Meinung zu bilden ist nicht nur nicht schwer, sondern eigentlich sogar extrem einfach da man diesbezeuglich schier unendliche Beobachtungen hat, eine Meinung bilden ist dann einfach, wer sollte einem auch widersprechen! Jedoch ist es immer die Beobachtung aus einer Perspektive, die das Ganze hoechst subjektiv, und somit irrelevant macht!
    Subjektivitaet hat keinerlei Anspruch darauf tatsaechlich Richtig zu sein (im Bezug zur Realitaet).

    > gerade weil es auch viel
    > Unangenehmes über einen selbst beinhaltet.
    was man wiederum selbst bewertet ... irrelevanter geht es kaum!

    > Deswegen finden Scharlatane
    > weltweit auch immer willige Opfer, weil es genug Menschen gibt, die meinen
    > hier diverse Abkürzungen nehmen zu können.
    welche Abkuerzungen? Man benoetigt keinerlei Abkuerzungen, denn man sieht jederzeit immer das, was man tut, und man glaubt es kaum, aber man kann auch gleichzeitig noch die eigenen Gedanken lesen ... die Beobachtung von sich selbst koennte dort hollistischer nicht sein. Das was man daraus zieht, jedoch auch nicht willkuerlicher, da es keinen Kontrollmechanismus gibt!
    Daraus kann man dann stricken was man moechte ... Relevanz hat diese Bewertung nicht!

    > Du stehst noch ganz am Anfang Deines Weges :)
    ein primitiver Versuch dich als den Wissenden darzustellen ...
    versuchs bei jemandem Naiven, der darauf reinfaellt!
    Fuer mich ist es nur selbstgefaelliges Gefasel ... geht's dabei um die Profilierung als "Weise" oder was ist die Absicht hier?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.16 16:20 durch neocron.

  19. Re: Selbstquantifizierer sind arme Schweine

    Autor: r0bser 13.05.16 - 19:49

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > r0bser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Klar kann man mit unseriösen Labels Geld verdienen, ich finde Nestle
    > total
    > > unseriös und es werden sicher auch Produkte mit dem Label Esoterik
    > > verkauft, wieso auch nicht.
    > weil Esoterik doch eher negativ konotiert ist, oder?
    > warum sollte man sich dieses Negative mit in die Marke holen?

    Naja das ist doch auslegungssache, man kann das nicht schwarz und weiß sehen da es menschen gibt welche auf solche Angebote extrem anspringen und somit ist auch der Markt vorhanden.

    > Und die frage war nicht, was du als serioes ansiehst, sondern ob
    > unternehmen versuchen es serioes darzustellen, egal ob es esoterisch ist,
    > oder nicht!
    >
    in den meisten Fällen wird natürlich versucht es seriös darzustellen, auch in der esoterik-szene.

    > > Und Erkenntnis muss man sehr wohl erarbeiten!
    > weshalb? Eine Meinung ueber sich selbst zu bilden ist arbitraer ... was
    > muss da erarbeitet werden?

    Also jede Erkenntnis ist ein Prozess welche aus bestimmten Situationen hervor geht weil es Sinn macht diese zu diesem Zeitpunkt anzunehmen.

    Sagen wir mal, dass du in 10 Jahren mit dieser Erkenntnis nicht mehr gut fährst in deinem Alltag dann musst du (oder auch nicht) Umdenken. Neue Erkenntnisse gewinnen und die alten lösen. Das geschieht andauernd, bei manchen muss man aber selbst aktiv daran arbeiten und das erfordert u.u ein Höchstmaß an Energie, als ob man auf dem Bau arbeiten würde.

    > > Man muss eben differenzieren
    > > da die Erkenntnis-Palette groß bzw tief ist.
    > was bitte?
    >
    Es gibt einfache Erkenntnisse wie z.B wenn ich in brennesel greife dann bekomm ich schmerzen sowie tiefere Erkenntnisse welche durch komplexes handeln oder denken zustande kommen und nicht sofort klar sind.

    > > Es gibt am Ende richtig und
    > > falsch, das hängt eben mit den Gegebenheiten und vielen anderen Dingen
    > > statt ob etwas richtig ist in der sitaution.
    > Nein, es gibt kein richtig und falsch, wer soll das bitte bewerten, und
    > wonach?
    > Man selbst?

    Ja genau, man selbst, wer auch sonst?

    > man koennte sich ja selbst bescheissen ... wer soll einem bei
    > der Selbsterkenntnis korrigieren? Niemand hindert dich dran willkuer walten
    > zu lassen ...
    Richtig erfasst, man kann sich selber Willkürlich mit selbst Erkenntnissen ausstatten. Meine Oma hatte früher öfters mal ein brennesselbad da ihre Erkenntnis war dass das gesund sei.
    > keiner kann schraege Bewertungsmassstaebe richten ...

    Verstehe ich nicht, vielleicht kannst du das erläutern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.16 19:54 durch r0bser.

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Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

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