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  5. › Palcohol: Der Cocktail in…

bitte als zäpfchen.

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  1. bitte als zäpfchen.

    Autor: dollar 22.04.14 - 19:41

    bei überdosierung braucht man nur kurz zu drücken und brauch keine finger mehr reinzustecken.

    wobei bruderschafttrinken wäre doch etwas ulkig ;)

  2. Re: bitte als zäpfchen.

    Autor: furanku1 22.04.14 - 20:01

    Mit hat ein Notfall-Mediziner mal Geschichten darüber erzählt. Erstmal sieht das aus medizinischer Sicht sogar wie eine gute Idee aus: Du umgehst bei Resorption über den Darm den Leberkreislauf, zumindest bei der ersten Kreislaufpassage. Leider ist die Resoptionsfähigkeit des Darms sehr gut, so dass Du Dir so ganz leicht eine mehrfaches der gewünschten Alkoholmenge verpasst und der geht sehr schnell ins Blut, der Köper kann natürlich auch durch Übergeben bei dieser Art der Alkoholaufnahme nicht noch Schlimmeres verhindern.

    Und so möchtest Du bestimmt nicht vom Notarzt oder Rettungssanitäter aufgefunden werden oder gar an einer Alkoholvergiftung sterben, oder?

    Also, liebe Kinder: Gaaaaaaanz dumme Idee.

    Lasst das! Echt jetzt.

  3. Re: bitte als zäpfchen.

    Autor: Shismar 22.04.14 - 20:19

    Jupp, in Wodka getränkte Tampons. Leider durchaus praktiziert und führt gerne zu üblen Alkoholvergiftungen. Umso tückischer, als sehr viel schwerer erkennbar als bei üblicher oralen Zuführung des Alks.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.14 20:20 durch Shismar.

  4. Re: bitte als zäpfchen.

    Autor: furanku1 22.04.14 - 20:33

    Ich bin kein Mediziner, und so langsam werden die Themen hier nicht nur unappetitlich sondern auch schlüpfrig, aber bei dieser Geschichte ist AFAIK nicht klar, ob es sich nicht doch um einen Urban Myth handelt. Zumal ich Experimente dieser Art auch eher bei pubertierenden Jungs a la "Mutprobe" vermuten würde.

    Trotzdem würde ich auch hier *stark* von Selbstversuchen abraten. Selbst wenn es zu keiner Alkoholvergiftung kommt, ist diese Art der "Spülung" empfindlicher Körperteile und Schleimhäute sicherlich auch sonst medizinisch bedenklich.

  5. Re: bitte als zäpfchen.

    Autor: Hundgeburt 22.04.14 - 21:17

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin kein Mediziner, und so langsam werden die Themen hier nicht nur
    > unappetitlich sondern auch schlüpfrig, aber bei dieser Geschichte ist AFAIK
    > nicht klar, ob es sich nicht doch um einen Urban Myth handelt. Zumal ich
    > Experimente dieser Art auch eher bei pubertierenden Jungs a la "Mutprobe"
    > vermuten würde.
    >
    > Trotzdem würde ich auch hier *stark* von Selbstversuchen abraten. Selbst
    > wenn es zu keiner Alkoholvergiftung kommt, ist diese Art der "Spülung"
    > empfindlicher Körperteile und Schleimhäute sicherlich auch sonst
    > medizinisch bedenklich.

    http://www.shortnews.de/id/486055/mit-1-7-promille-ins-krankenhaus-mann-konsumierte-wein-anal

    Und wenn du mal googlest, findest du durchaus ernstzunehmende Diskussionen über das Thema. Selbst eine Flasche Bier soll schon zu stark für Anfänger auf dem Gebiet sein (oweh, das Thema ist echt skurril :D).

  6. Re: bitte als zäpfchen.

    Autor: dollar 23.04.14 - 12:38

    bei längerem nachdenken finde ich ein zäpchen sinnvoll und praktisch, sobald man seine passende dosis gefunden hat.

    keine fahne aus dem mund, überall leicht mitzunehmen, kein lästiger pfand.

    nur das anstossen fände ich etwas skuril ;)

  7. Re: bitte als zäpfchen.

    Autor: FedoraUser 23.04.14 - 15:05

    Noch skurriler wäre wohl die Kontrolle der Polizei. Bitte da rein "blasen". xD

  8. Re: bitte als zäpfchen.

    Autor: pspfat 23.04.14 - 17:40

    Anfangs mag es ja vielleicht sehr witzig klingen, sich ein alkoholhaltiges Zäpfchen in den Hintern schieben zu können. Allerdings ist die Idee nicht mehr ganz neu und hat schon in der Vergangenheit für Unfälle gesorgt.
    Ich kenne einige Rettungssanitäter/Rettungsassistenten und Notärzte, die leider schon mehrfach Patienten hatten, die dachten man könne Alkohol auch anders in den Kreislauf bekommen, als über den Magen-Darm-Trakt.

    Man kann auch gerne behaupten, dass man wissen würde, was man tut, aber es soll wohl nicht so selten vorkommen, dass selbst Medizinstudenten auf die Idee gekommen sind, man könnte sich Wodka intravenös oder rektal einführen.

    Man übergeht dabei nämlich mehrere Schutzmechanismen des Körpers:
    Zum einen wird eine bestimmte Menge Alkohol schon im Magen abgebaut, sodass nie die volle Menge im Darm ankommt. Zusätzlich kann der Körper beim Verdauungstrakt regeln, wie schnell der Alkohol aufgenommen wird - das hängt von den allseits bekannten Faktoren wie Menge und Fettgehalt der Nahrung, sowie dem Bedürfnis des Körpers nach Energie. Auch wird Alkohol normalerweise über die Darmschleimhäute ins venöse System, das an dieser Stelle den Weg über die Leber geht. Das hat ja auch seinen Grund - schließlich sollen Gifte, die der Körper so aufnimmt erst entgiftet werden. Auch hat der Körper dort der gefäßerweiternden Wirkung des Alkohols mit einer entsprechenden Reaktion der Venenklappen entgegenzuwirken.
    Dadurch wirkt der Alkohol wesentlich stärker als sonst und die Menge wird leicht überschätzt. Das ist übrigens auch der Grund, warum es für Medikamente so viele verschiedene Anwendungsformen gibt. Es hängt davon ab wo das Medikament hin soll und wie es dahin möglichst direkt und ungeschwächt gelangt.
    Dazu kommt, dass sich der Organismus sich bei einem einführen des Alkohols in die direkte Blutbahn nicht wehren kann. Sonst ist übergeben erst einmal ein Abwehrsignal des Körpers um nicht noch mehr aufzunehmen. Beim Zäpfchen ist das schwierig, mal ganz abgesehen davon, dass Alkohol nicht gut für die Schleimhäute ist.

    Also wir fassen zusammen:
    Alkohol wird, wenn er konsumiert wird getrunken - alles andere ist gefährlich, weil die Menge schlecht abgeschätzt werden kann. Außerdem kann sich der Körper nicht gegen die Aufnahme wehren, was noch einmal das Risiko einer zu hohen Dosis erhöht.

  9. Re: bitte als zäpfchen.

    Autor: Hundgeburt 23.04.14 - 18:21

    Danke, das ist ein sehr erhellender Beitrag.
    Ich werde also vorsichtig sein. ;)
    (achtet auf BILD-Schlagzeilen die nächsten Tage)

  10. noch was, Alk hinhalieren...

    Autor: Anonymer Nutzer 23.04.14 - 20:10

    wenn wir schon dabei sind - hab ich einmal gesehen.

    Ein anderer irrer Weg:

    Alkohol, kann dann ja auch ganz billiger sein, in ein Gefäß tun und so verschließen, dass man mit einer Luftpumbe dran kammt und pumpen.

    Dann das Zeug inhalieren... Man atmet wohl dann den Alk ein, hab da jetzt nie drüber nachgedacht, ob man da nun einen Überdruck oder Unterdruck schafft.

    Jedenfalls hab ich mir gemerkt, auf keinen Fall sowas auszuprobieren ;)

  11. ich fasse es nicht...

    Autor: dollar 24.04.14 - 23:00

    dass auf meine beiträge so ernste kommentare kommen, obwohl ich immer mit dem ;) abschliesse. scheinbar gibt es tatsächlich solche menschen, die solche skurilen ideen in die tat umsetzen.

    naja, es gibt ja nicht umsonst eine gesonderte bezeichnung für eine besondere "erkrankung": morbus kobold.

    menschen kommen doch auf merkwürdigste ideen, um "spass" zu haben ;)

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