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Das ist doch sehr erheiternd

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Das ist doch sehr erheiternd

    Autor: L3v3l0rd 19.09.17 - 11:13

    "Beim sogenannten Community Based Parking erkennen Autos im Vorbeifahren mit ihren Ultraschallsensoren freie Parkplätze."

    Früher musste man noch aus dem Fenster gucken!

    Wahnsinn diese Technik.

  2. Re: Das ist doch sehr erheiternd

    Autor: rubberduck09 19.09.17 - 11:15

    Nunja - Diese Erkennung soll wohl auch an das System melden z.B. wenn du grade durch die Straße fährst und nicht dort parken willst. Ist also gar nicht mal so arg abwegig.

    Nur: Der Datenschutz ist hier ein Riesen Punkt. Jede Meldung liefert ja auch einen Positions- und Zeitstempel zusammen mit einem personenbezogenen Datum...

  3. Re: Das ist doch sehr erheiternd

    Autor: L3v3l0rd 19.09.17 - 11:24

    Ein gemeldeter freier Parkplatz mit einem nur fünf Minuten alten Zeitstempel ist in der Groß- und Mittelstadt, Flughafen uä. unbrauchbar, weil im Zweifel dann besetzt.

    Ähnliches Problem haben die community-Navis wie Waze. Was nützt die 30 Minuten alte Meldung einer freien Strecke wenn es dort aktuell staut? Und in der Rush hour geht es um Minuten auf den Strecken.

    Klar, wenn wirklich ALLE das nutzen ist es auch Supi-aktuell, nur wird das nicht der Fall sein.

  4. Re: Das ist doch sehr erheiternd

    Autor: LinuxMcBook 19.09.17 - 23:34

    rubberduck09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur: Der Datenschutz ist hier ein Riesen Punkt. Jede Meldung liefert ja
    > auch einen Positions- und Zeitstempel zusammen mit einem personenbezogenen
    > Datum...

    Gibt es dabei denn wirklich personenbezogene Daten? Es reicht doch, die Daten praktisch "ohne Absender" abzusenden...

  5. Re: Das ist doch sehr erheiternd

    Autor: rubberduck09 20.09.17 - 08:08

    LinuxMcBook schrieb:
    > Gibt es dabei denn wirklich personenbezogene Daten? Es reicht doch, die
    > Daten praktisch "ohne Absender" abzusenden...

    Das dürfte eher nicht gehen denn sonst wäre DDOS und SPAM jede Tür geöffnet und du kannst die Erkennung vollends vergessen.

  6. Re: Das ist doch sehr erheiternd

    Autor: chefin 20.09.17 - 09:40

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rubberduck09 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur: Der Datenschutz ist hier ein Riesen Punkt. Jede Meldung liefert ja
    > > auch einen Positions- und Zeitstempel zusammen mit einem
    > personenbezogenen
    > > Datum...
    >
    > Gibt es dabei denn wirklich personenbezogene Daten? Es reicht doch, die
    > Daten praktisch "ohne Absender" abzusenden...

    Ohne Absender geht prinzipiell nicht. Um sowas zu realisieren, muss man broadcasten. Man darf keinen Empfänger direkt ansprechen, sondern es einfach drauf los senden. Die Empfänger könnten es über den timestamp und die Position filtern, das es nicht doppelt gezählt wird. Aber das benötigt ein komplett neues Funksystem. Mobilfunk aktuell hat jeder teilnehmer eine Kennung

    Um das für broadcast zu missbrauchen, müsste man Datenempfang ohne Teilnehmerkennung zulassen. Und damit auch Sender erlauben, die ohne Anmeldung senden. Nur was hindert Menschen jetzt noch, das zu missbrauchen? Es muss garnicht besonders destruktiv sein. Sondern eine Person sendet von Zuhause, das alle Plätze in der Strasse belegt sind. Dauernd. Alle 30 Sec. Überlagert damit andere Meldungen, die besagen es ist frei. Und wenn er heim kommt freut er sich über den Parkplatz vor der Haustüre.

    Also fangen wir an, diese Lücken über Strafen zu stopfen. Bis der nächste cleverle kommt, der in allen Strassen der Umgebung frei meldet ausser in seiner Strasse. Und damit die Menschen auf Parkplatzsuche weglockt. So rum gehts auch. Und wir stopfen die nächste Lücke. Tja, bis der nächste kommt und Flatterband hinklemmt. Auch nun werden die Plätze als belegt angezeigt.

    Wird nicht so kommen? ich seh das zu schwarz?

    Stell doch mal ein Schild 283 auf. Keine Sau hält sich dran, die Leute parken trotzdem um schnell einzukaufen oder was zu erledigen. Incl der Polizei übrigens. Und zwar ohne Blaulicht. Die Dame am Beifahrerplatz hat mich ziemlich aggressiv weggeschickt als ich drauf angesprochen habe und der Fahrer kam 10sec danach aus der Metzgerei mit einer Tüte Belegte und ist weggefahren.

    Ich glaube nicht, das ich sowas zu schwarz sehe. Eher glaube ich, das wir zuviele Autos haben und zuwenige Parkplätze und ein elektronisches Hilfssystem durch ausschalten des Zufalls denen hilft die es sich leisten können. Die also Geld genug haben, solche Fahrzeuge zu kaufen und zu unterhalten. Und da nun die, welche es sich nicht leisten können, nicht mehr durch Zufall doch mal freie Plätze finden, frustriert sind, werden sie auf Abhilfe sinnen. Wenn ich 10.000 Euro ausgeben muss um Parkplatzsuchassistent zu haben, aber nur eine App brauche, damit Junior mit dem Handy den Platz frei hält, was meinst du was die machen? Junior bekommt dafür auch 2 Euro am Tag aufs prepaid gebucht. Damit kann man gut sein Datenvolumen aufstocken.

  7. Re: Das ist doch sehr erheiternd

    Autor: LinuxMcBook 20.09.17 - 09:47

    All das setzt aber voraus, dass sich jemand die Mühe macht und die Verschlüsselung der Kommunikation des Autos mit dem Hersteller zu knacken.

    Denn auch wenn die Daten "anonym" gesendet werden würden, würde das nicht eine Signierung ausschließen, die Missbrauch relativ effektiv verhindern dürfte.

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