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Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

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  1. Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: Apollo13 04.02.17 - 13:08

    schließlich könnte auch einfach irgendjemand im Hintergrund das Laden aus der Hülle aktiviert haben, so dass das Smartphone eben tatsächlich durch die Hülle geladen wird, der Strom dafür aus einem Akku in der Hülle kommt...

  2. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: Dummkopf 04.02.17 - 13:13

    Das funktioniert schon. Es ist im Prinzip nichts anderes wie Schallwellen von einem Lautsprecher zu einem Mikrofon zu übertragen. Im Mikrofon entsteht dann ein kleiner Strom. Ob das ganze zu einem ordentlichen Wirkungsgrad optimiert werden kann, bezweifel ich aber.

  3. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: Dr.Jean 04.02.17 - 13:35

    Es gibt Prinzipien in der Wissenschaft. Beispielsweise Peer Review. Wenn die nicht eingehalten werden gehe ich von einem betrug aus bis zum Beweis des Gegenteils. Google mal nach kalter Fusion.

  4. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: Danijoo 04.02.17 - 13:53

    Dr.Jean schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt Prinzipien in der Wissenschaft. Beispielsweise Peer Review. Wenn
    > die nicht eingehalten werden gehe ich von einem betrug aus bis zum Beweis
    > des Gegenteils. Google mal nach kalter Fusion.

    Das findet in der Industrie aber eher selten statt. ;)

  5. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: Yeeeeeeeeha 04.02.17 - 13:54

    Wissenschaft ist ja selbst nichts anderes als eine Methode, zu der Werkzeuge gehören wie eben das Peer Review und Indikatoren wie die Reproduzierbarkeit. Das geht IMO noch viel tiefer als Prinzipien - denn Prinzipien kann man übertreten. Wendet man aber nicht mehr die Werkzeuge der Methode Wissenschaft an, ist es schlichtweg keine Wissenschaft mehr, sondern im besten Fall Bastelei, im schlechtesten blanker Betrug.

    Hier sehe ich, dass jemand eine gute Idee hatte, die auch gar nicht so abwegig ist und theoretisch natürlich funktionieren kann, jedoch offenbar bisher nicht in der Lage ist, die zu einem brauchbaren Produkt weiterzuentwickeln und nicht willens ist, ehrlich über die bisherigen Ergebnisse zu sprechen - vermutlich aus Sorge um Investorengelder.

    Übrigens ein schönes Beispiel dafür, warum man Forschung zumindest zum Teil staatlich finanzieren muss: Denn nur so besteht die Freiheit, auch über Misserfolge und Schwierigkeiten zu reden, die nicht nutzlos sind, sondern wichtiges Wissen für andere Forscher.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  6. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: Dr.Jean 05.02.17 - 10:29

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wissenschaft ist ja selbst nichts anderes als eine Methode, zu der
    > Werkzeuge gehören wie eben das Peer Review und Indikatoren wie die
    > Reproduzierbarkeit. Das geht IMO noch viel tiefer als Prinzipien - denn
    > Prinzipien kann man übertreten. Wendet man aber nicht mehr die Werkzeuge
    > der Methode Wissenschaft an, ist es schlichtweg keine Wissenschaft mehr,
    > sondern im besten Fall Bastelei, im schlechtesten blanker Betrug.
    >
    > Hier sehe ich, dass jemand eine gute Idee hatte, die auch gar nicht so
    > abwegig ist und theoretisch natürlich funktionieren kann, jedoch offenbar
    > bisher nicht in der Lage ist, die zu einem brauchbaren Produkt
    > weiterzuentwickeln und nicht willens ist, ehrlich über die bisherigen
    > Ergebnisse zu sprechen - vermutlich aus Sorge um Investorengelder.
    >
    > Übrigens ein schönes Beispiel dafür, warum man Forschung zumindest zum Teil
    > staatlich finanzieren muss: Denn nur so besteht die Freiheit, auch über
    > Misserfolge und Schwierigkeiten zu reden, die nicht nutzlos sind, sondern
    > wichtiges Wissen für andere Forscher.

    Vollkommen richtig. In der Wissenschaft ist die Mehrung von Wissen ein Erfolg. Für Investoren zählt jedoch nur Rendite. Das führt im harmlosen Fall dazu das mindestens x Publikationen im Jahr gemacht werden nur um produktiv zu wirken im schlimmsten Fall werden Medikamente umgelabelt und teurer wieder auf den Markt geworfen oder sogar nicht entwickelt weil zu wenig Profit zu machen wäre.

  7. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: bombinho 05.02.17 - 10:54

    Dr.Jean schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vollkommen richtig. In der Wissenschaft ist die Mehrung von Wissen ein
    > Erfolg.
    Jupp, nur manchmal ist es schwierig, sich vom Modell Scheibe zu loesen.
    Speziell, wenn es dazu dann schon eine komplette Infrastruktur gibt.
    Kleine Frage: Wie definierst Du Unendlich?

  8. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: DG-82 05.02.17 - 14:21

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dr.Jean schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vollkommen richtig. In der Wissenschaft ist die Mehrung von Wissen ein
    > > Erfolg.
    > Jupp, nur manchmal ist es schwierig, sich vom Modell Scheibe zu loesen.
    > Speziell, wenn es dazu dann schon eine komplette Infrastruktur gibt.
    > Kleine Frage: Wie definierst Du Unendlich?

    Normalerweise als Grenzwert von Reihen. Manchmal auch als Maß der Dummheit einiger Menschen ;).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.17 14:22 durch DG-82.

  9. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: bombinho 05.02.17 - 15:06

    DG-82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Normalerweise als Grenzwert von Reihen. Manchmal auch als Maß der Dummheit
    > einiger Menschen ;).

    Ahh, gutes mathematisch/technisches Verstaendnis.

    Die Gesellschaft ist uebrigens auch nur ein mehr oder weniger komplexes System.
    Was wuerde passieren, wenn "Dummheit", ein schrecklich unpassender Begriff uebrigens, eliminiert wuerde?
    Meiner Meinung nach gibt es keine dummen Menschen, sehr wohl Menschen mit anderen Faehigkeiten und Begabungen.
    Wuerden dann noch alle Aspekte der Gesellschaft funktionieren?
    Denk mal an einen Stromkreis ohne Potentialunterschiede.

  10. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: fingolfin 05.02.17 - 17:40

    Genau: Das man im Prinzip so ein Handy laden kann, ist richtig. Aber ob es auch mit einem halbwegsaktzeptablen Wirkungsgrad geht? Und so, dass es gleichzeitig sicher für die Umgebung ist (Limit für die Übertragungspower), aber andererseits das Handy auch halbwegs schnell auflädt ? Das scheint sehr schwer zu sein...

    Insgesamt habe ich (leider) erhebliche Zweifel, dass uBeam oder Ihre Konkurenz diese Problem lösen, und damit bin ich nicht alleine, siehe z. B. https://techcrunch.com/2016/05/11/charged/

  11. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: Yeeeeeeeeha 07.02.17 - 13:58

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Gesellschaft ist uebrigens auch nur ein mehr oder weniger komplexes
    > System.
    > Was wuerde passieren, wenn "Dummheit", ein schrecklich unpassender Begriff
    > uebrigens, eliminiert wuerde?
    > Meiner Meinung nach gibt es keine dummen Menschen, sehr wohl Menschen mit
    > anderen Faehigkeiten und Begabungen.
    > Wuerden dann noch alle Aspekte der Gesellschaft funktionieren?
    > Denk mal an einen Stromkreis ohne Potentialunterschiede.

    Ich definiere "Dummheit" als "den Mangel an Fähigkeit, Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und daraus sinnvolle Schlüsse zu ziehen". Das kann dann auch den (von dummen Leuten gerne als Ausrede gebrachten ;)) "EQ" umfassen, denn auch das Bewusstsein über die Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf die Gefühle anderer Personen und daraus folgendes Handeln lässt sich als ein solches Verarbeiten on Informationen begreifen.

    Ich kenne Menschen, die definitiv _dumm_ sind. Also tatsächlich nicht in der Lage, teilweise einfachste Denkleistungen zu vollbringen oder auch nur ansatzweise die Welt um sich herum zu verstehen. Wobei ich mich inzwischen aber immer öfter frage, ob das nicht primär Ignoranz ist. D.h. dass die Leute zwar mental durchaus in der Lage wären, Dinge zu verstehen, es ihnen aber einfach vollkommen egal ist dass sie sie nicht verstehen bzw. dass es ihnen reicht, sich einzubilden, Dinge zu verstehen.

    Was Gesellschaften angeht, so sehe ich hier ein großes Problem. Zitat:

    Dem »mündigen Bürger« wird in einer Demokratie unterstellt, dass er jederzeit weiß, was er tut und welche Folgen sein Handeln hat oder haben kann. Der »Mündige Bürger« ist ausreichend gebildet und frei in seiner Disposition, er »kennt die Spielregeln« und steht negativen Entwicklungen kritisch gegenüber. Wenn er zur Wahl geht, weiß er um die Bedeutung seines Mandats als Wähler. Der »Mündige Bürger« kennt die Grundlagen der demokratischen Gesellschaftsform und kann die wirtschaftlichen Zusammenhänge richtig einschätzen. Kurz: der »Mündige Bürger« ist frei in seinen Entscheidungen und bedarf keinerlei staatlicher Aufsicht oder Kontrolle, er kann seine Persönlichkeit frei entfalten.

    Das ist eben NICHT so. Es sollte so sein, deshalb gibt es eine Schulpflicht und deshalb wird (oder sollte zumindest) an den Schulen auch ein breiter Überblick über Themen abgearbeitet. Aber es funktioniert halt nicht. Zu viele Leute sind nicht einmal in der Lage, einen einfachen Zeitungsartikel zu lesen und zu verstehen, geschweige denn in einen Kontext zu setzen. Wenn darin auch noch eine Statistik vorkommt, ist endgültig Hopfen und Malz verloren, sogar der Begriff "Durchschnitt" ist vielen vollkommen unverständlich.

    Das mag in einer Gesellschaft funktionieren, in der rechtlose Leibeigene existieren, die kein Verständnis für größeres zum täglichen Leben benötigen und die man so auch klein halten will.

    In einer modernen Demokratie führt das aber zu einem ewigen "Kampf" zwischen der Minderheit der tatsächlich mündigen Bürger und der Mehrheit der Ignoranten. Man MUSS die Leute verarschen, ihnen Geschenke vor die Füße werfen oder sie schlichtweg übergehen, da die Demokratie sonst zu fürchterlich schlechten Entscheidungen neigt und sich gegen Minderheiten wendet.

    Ergo: Könnte man "Dummheit" eliminieren, gäbe es trotzdem nicht mehr Einsteins - aber die Leute würden öfter mal die Einsteins fragen und ihre Entscheidungen an denen orientieren, die sich mit etwas auskennen, anstatt einfach an denen, die am lautesten schreien oder die einfachsten Lösungen versprechen. Die Gesellschaft würde also nicht nur funktionieren, sondern wäre auch sehr viel effizienter.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  12. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: bombinho 08.02.17 - 09:58

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ergo: Könnte man "Dummheit" eliminieren, gäbe es trotzdem nicht mehr
    > Einsteins - aber die Leute würden öfter mal die Einsteins fragen und ihre
    > Entscheidungen an denen orientieren, die sich mit etwas auskennen, anstatt
    > einfach an denen, die am lautesten schreien oder die einfachsten Lösungen
    > versprechen. Die Gesellschaft würde also nicht nur funktionieren, sondern
    > wäre auch sehr viel effizienter.

    Alle Achtung, das ist einer der besten Texte gewesen, die ich zu dem Thema je gelesen habe. Aber ...
    Erkennt der muendige Buerger nicht, dass er laut schreien muss, um gehoert zu werden?

    Und auch der EQ ist nur Teil des Ganzen. Das (menschliche) Hirn funktioniert primaer musterbasiert. Dass wir rechnen koennen ist eigentlich nur ein Nebenprodukt und recht aufwaendig implementiert. Selbst unsere Intelligenz ist fast schon als Fehlimplementierung bestehender und erprobter Filter zu werten.

    Mir faellt spontan eine Person ein, auf welche deine Definition nahezu perfekt zutrifft.
    Die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen erfolgte scheinbar stark eingeschraenkt. Aber Person X hat schlicht einen sehr viel besser funktionierenden Filter. Bei Person X habe ich festgestellt, das z.B. die akkustische Mustererkennung + Filterung um Dimensionen besser funktioniert als meine, obwohl ich zu dem Zeitpunkt bessere sensorische Voraussetzungen hatte. Damit ist bei Person X weder EQ noch IQ in irgendeiner Weise erhoeht und doch ... Person X funktioniert und hat zudem Faehigkeiten, die vermutlich ueber deine und meine in diesem Bereich weit hinausgehen. Die Frage ist nur, gibt es derzeit Bedarf dafuer und wenn ja, wie werden Talente erkannt und gefoerdert? Ist es ueberhaupt ein Talent oder doch eher verbreitet?

    Ist Person X ein schlechterer Mensch <- alleine, dass die Frage legitim ist, ist ein Hinweis auf Miskonzeption, auch wenn die Antwort von der Logik her ohnehin immer gleich lauten muss.

    Nein, Menschen als dumm zu bezeichnen, ist mehr oder weniger nur ein Eingestaendnis, dass man deren Faehigkeiten nicht erkennen kann oder will.
    Genauer: Der Anwender des Wortes stellt damit eine Begrenzung der eigenen
    Faehigkeiten heraus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.17 10:04 durch bombinho.

  13. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: Yeeeeeeeeha 08.02.17 - 11:51

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle Achtung, das ist einer der besten Texte gewesen, die ich zu dem Thema
    > je gelesen habe. Aber ...
    > Erkennt der muendige Buerger nicht, dass er laut schreien muss, um gehoert
    > zu werden?

    Da gab es ein paar sehr interessante Aussagen dazu von Dr. Sebastian Bartoschek (u.a. Ruhrbarone) in der aktuellen Folge des Hoaxilla-Podcast, wo er sinngemäß gesagt hat, dass man in den letzten Jahrzehnten tatsächlich zu vorsichtig war und in der Angst, sich auf das Niveau der Populisten herabzulassen und somit kein Stück besser zu sein als die oft Dinge nicht beim Namen genannt hat, im Zuge eines falsch verstandenen Pluralismus die falschen Leute zu Wort kommen hat lassen usw. Man wollte stets nüchtern und objektiv bleiben und bloß nicht Emotionen und Ängste der Menschen ansprechen, mit dem Fazit, dass von Datenschutz bis Klimawandel vieles überhaupt nicht erst genommen wird.

    Krieg das nicht mehr ganz zusammen, nachzuhören hier: [www.hoaxilla.com] (lohnt sich)

    Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Es fühlt sich halt so an, als würde man um des Erfolges Willen den Anstand aufgeben. Auf der anderen Seite sage ich mir schon lange "Wenn der Klügere immer nachgibt, behalten die Dummen immer die Oberhand." :-/ Ein genau so blöder Konflikt wie bei der Demokratie selbst: Basisdemokratie mit Bürgerentscheiden und pipapo klingt wie der anständige, richtige Weg, aber auf der anderen Seite weiß man, dass dann oft Minderheiten ohne hinreichend starke Lobby übergangen werden, wenn überhaupt Entscheidungen zustande kommen.

    Aktuell beobachte ich sehr interessiert, was sich das Netz da mit Martin Schulz einfallen hat lassen (#Gottkanzler, #HoheEnergie, #KeineBremsen usw.): Man übernimmt die Art der Populisten, sich selbst positiv darzustellen, aber SO übertrieben, dass man nur schwer böse Absichten unterstellen kann. Wenn man sich den unglaublichen Bump in den Umfragewerten der SPD ansieht, scheint das auch zu funktionieren. Ob das der richtige Weg ist? Ich weiß nicht... Mir wäre es lieber, die genannten "mündigen Bürger" würden einfach nach Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit entscheiden.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  14. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: bombinho 09.02.17 - 19:18

    Da gibt es aber ein fundamentals Problem: Wer ist genannter muendiger Buerger und wer ist es nicht? Und wer zieht die Grenzlinie und wo?

    Ich habe mir das (Links) mal angeschaut, respektive gehoert, sehr interessant und sympathisch. Kannte ich noch nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.17 19:21 durch bombinho.

  15. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: Yeeeeeeeeha 10.02.17 - 19:28

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da gibt es aber ein fundamentals Problem: Wer ist genannter muendiger
    > Buerger und wer ist es nicht? Und wer zieht die Grenzlinie und wo?

    Dazu muss ich sagen, dass ich das Konzept der "Grenze" bei so etwas für grundsätzlich falsch halte. Wir ITler neigen ja dazu, ale Dinge in kleine Schubladen zu stecken und Tags draufzukleben. "Mündiger Bürger sein" ist aber sicher nichts binäres, nichts was man sein kann XOR nicht. Eher fuzzy: So ein bisschen mündig, manche mehr als andere und auch bei einer Person je nach Thema unterschiedlich. Erwähne hier mal das Wort "Glasfaser" und du siehst, wie schnell gebildete und sogar technisch kompetente Leute auf einmal zu Populisten werden. ;)

    > Ich habe mir das (Links) mal angeschaut, respektive gehoert, sehr
    > interessant und sympathisch. Kannte ich noch nicht.

    Freut mich, dass es dir gefällt! Die ganze Podcast-Reihe ist toll. Ich möchte sogar behaupten, dass der Hoaxmaster und die Hoaxmistress mir das Denken beigebracht haben, genau genommen kritisches Denken, und mich so ein Stück mehr Richtung "mündiger Bürger" gebracht haben (wofür ich den beiden unendlich dankbar bin <3 ).

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
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  16. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    Autor: bombinho 24.02.17 - 03:34

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir ITler neigen ja dazu, ale Dinge in kleine
    > Schubladen zu stecken und Tags draufzukleben. "Mündiger Bürger sein" ist
    > aber sicher nichts binäres, nichts was man sein kann XOR nicht. Eher fuzzy:
    > So ein bisschen mündig, manche mehr als andere und auch bei einer Person je
    > nach Thema unterschiedlich. Erwähne hier mal das Wort "Glasfaser" und du
    > siehst, wie schnell gebildete und sogar technisch kompetente Leute auf
    > einmal zu Populisten werden. ;)

    Einigen wir uns auf "begeisterungsfaehig" ;)

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