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80 Millionen fuer einen Copter

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: HeroFeat 19.02.21 - 10:59

    Ich bin mir schon nicht sicher ob das nicht "realistische" Entwicklungskosten sind, jedoch liegt die Tatsache das es funktionieren muss ja daran das man schon alles andere so teuer gemacht hat. Wenn man einfach alles etwas billiger macht und stärker in Serie testet wäre es vielleicht schon möglich mit Trial und Error zu testen.

    Keine Ahnung ob das nicht vielleicht mehr Missionen mit mehr Erkenntnissen ermöglichen könnte.

  2. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: kayozz 19.02.21 - 11:39

    turrrbiba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich muss zugeben dass ich so 150EUR fuer meine Drohne ausgegeben habe (ein
    > Fehlkauf uebrigens).
    > Die fliegt nach ca. 100 Fluegen immer noch anstandslos, haelt die Position,
    > landet automatisch weil sie die Entfernung zum Boden erkennt, hat eine
    > Kamera an Bord, laesst sich geofencen, startet auch automatisch UND die
    > Bilder sehen fast genauso scheisse aus wie die vom Mars ;)

    Wäre interessant, ob die auch auf dem Mars ohne Software/Hardwareanpassung funktionieren würde (andere Atmosphäre / Dichte).

    Außerdem wäre wohl als weitere Hürde die man berücksichtigen muss (k.a. ob das gemacht wurde)

    * Beobachtung des Untergrunds beim Landen durch eine KI, damit der nicht beim Landeversuch umkippt, weil er auf einem Stein landet
    * Abdichtung der beweglichen Teile / Reinigung der Linsen, da beim Start/Landen viel Staub aufgewirbelt wird.

    Stellt sich für mich die Frage:

    Warum nicht einen Ballon, der per Kabel mit dem Rover verbunden ist?

    Wäre zwar nicht so flexibel wie ein Chopter, könnte aber permanent Bilder machen und nicht nur 5 x 90 sek.

  3. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: ulfilas 19.02.21 - 11:51

    turrrbiba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja.. nur gibt es Copter mit Kameras halt schon seit Jahren fuer 50EUR in
    > Billigmaerkten.. klar ist die Atmosphaere auf dem Mars anders aber 80
    > Millionen?

    Die müssen aber keinen flug durchs All unbeschadet überleben.
    Mit der primitiven Übertragungstechnik, wie sie im Artikel ja auch bemängelt wurde, klar kommen. In einer dünnen Athmosphäre arbeiten....
    Es mag viel Geld sein und trotzdem kann es gerechtfertigt sein, auch wenn bei dir im Hof der Billigcopter auch China macht.

  4. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: unbuntu 19.02.21 - 12:13

    turrrbiba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber 80 Millionen Dollar fuer einen primitiven Copter, der nur eine Kamera
    > mit hat?

    Da sieht man gut die Unwissenheit und Ignoranz einiger Leute hier.

    Auf dem Mars herrscht eine viel höhere Strahlung als auf der Erde, die Technik muss viel mehr aushalten, in dem Gebiet ist es nachts -90°C kalt und der Helikopter muss in einer Atmosphäre fliegen können, die so ist wie auf der Erde in über 30km Höhe.

    Das schafft nichtmal ein normaler Hubschrauber auf der Erde.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  5. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: Sharra 19.02.21 - 17:22

    Entwicklung und Bau. Nicht nur Material. Ja, das Ding hätte man wohl am Ende für ein paar Tausender bauen können. Aber bis dahin sind eben Millionen in die Entwicklung geflossen.

    Und jetzt fragst du mal den Hersteller deiner Lieblingsdrohne, was er in deren Entwicklung investiert hat. Der holt sich das über tausende und abertausende verkaufe Modelle wieder rein.
    Die NASA hat nur den einen, und den verkauft sie nicht mal. > teuer.

  6. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: MarcusK 19.02.21 - 17:38

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entwicklung und Bau. Nicht nur Material. Ja, das Ding hätte man wohl am
    > Ende für ein paar Tausender bauen können. Aber bis dahin sind eben
    > Millionen in die Entwicklung geflossen.
    >
    > Und jetzt fragst du mal den Hersteller deiner Lieblingsdrohne, was er in
    > deren Entwicklung investiert hat. Der holt sich das über tausende und
    > abertausende verkaufe Modelle wieder rein.
    > Die NASA hat nur den einen, und den verkauft sie nicht mal. > teuer.

    aber irgendwo hat er schon recht. Wie viele Leute sollen denn daran entwickelt haben das sie Kosten rechtfertigt? Die Materialkosten sind hier vermutlich kaum relevant.
    Und es wurden dafür auch keine riesen Startrampen oder Fertigungshallen gebaut. Bei Raketen braucht man teuer und große Teststände und auch viel Treibstoff und viel Material weil viel Kaputt geht. Das sehe ich bei diesem Gerät alle nicht. Hier ist nur die Idee wichtig wie man es umsetzt und dann wird erstmal viel am Rechner simuliert ob es überhaupt fliegen könnte. Ok also ein paar Millionen für Rechenleistung. Aber selbst dann kommt es nicht hin.

  7. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: Sharra 19.02.21 - 17:49

    Dann lies doch doch mal ein, was man für das Copterchen ein Trara veranstaltet hat. Meinst du, diese tausende von Mannstunden hochqualifizierter Leute gabs umsonst? Das Ding ist seit Jahren in der Entwicklung gewesen. Und man musste fast bei 0 dafür anfangen. Gerade, dass man wusste, wie Rotoren theoretisch Auftrieb erzeugen.

  8. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: MarcusK 19.02.21 - 17:55

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann lies doch doch mal ein, was man für das Copterchen ein Trara
    > veranstaltet hat. Meinst du, diese tausende von Mannstunden
    > hochqualifizierter Leute gabs umsonst? Das Ding ist seit Jahren in der
    > Entwicklung gewesen. Und man musste fast bei 0 dafür anfangen. Gerade, dass
    > man wusste, wie Rotoren theoretisch Auftrieb erzeugen.

    ok als 10.000 Mannstunden a 200¤ sind auch nur 2Millonen

  9. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: Sharra 19.02.21 - 19:59

    Machst du das absichtlich? Oder verstehst du es tatsächlich nicht?

  10. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: Cespenar 19.02.21 - 20:49

    wurstfett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wrid im artikel so abgewatscht mit 4 kurze Flüge usw aber wenn man mal
    > genau hinschaut.

    Schon diese Aussage stört mich. Raumfahrtmissionen haben immer definierte minimal Ziele, wenn nicht erreicht wird die Mission oder der Aspekt der Mission als Fehlschlag gewertet. Ich gehe davon aus das wenn alles gut geht und die vier Flüge erfolgreich absolviert wurden das experimentieren weiter geht und man versucht so viel Erfahrungen mit dem Copter zu sammeln wie möglich. Opportunity wurde auch nicht nach 90 Tagen abgeschaltet.

  11. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: most 19.02.21 - 21:49

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Machst du das absichtlich? Oder verstehst du es tatsächlich nicht?

    Glaube ich nicht, wir sind von so viel Hightech umgeben, dass uns das gar nicht mehr bewusst ist, wie viel Aufwand dafür notwendig ist. Kann man den Leuten nicht vorwerfen. :)

  12. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: Sharra 19.02.21 - 21:55

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Machst du das absichtlich? Oder verstehst du es tatsächlich nicht?
    >
    > Glaube ich nicht, wir sind von so viel Hightech umgeben, dass uns das gar
    > nicht mehr bewusst ist, wie viel Aufwand dafür notwendig ist. Kann man den
    > Leuten nicht vorwerfen. :)

    Deswegen die Frage. Aber sind wir mal ehrlich, es gibt hier genug Trolle, die sowas aus purer Absicht machen.
    Dass die Leute absolut keine Vorstellung davon haben, wie teuer ein Entwicklungsprozess ist, und wie lange sowas dauert, ist leider so. Man hat immer nur das fertige Produkt im Laden.

    Aber insofern habe ich auch weiterhin Respekt vor den Entwicklern bei Intel. Ja, die 10nm Fertigung flog ihnen gnadenlos um die Ohren. Was haben die Chipdesigner gemacht? Sie haben aus dem alten 14nm Prozess rausgequetscht was sie nur konnten. Und dank der Konkurrenz durch AMD durften sie das endlich auch mal so richtig machen. Es ist erstaunlich, dass Intels 14nm CPUs rein rechenleistungsmässig noch immer solche Ergebnisse liefern, dass sie mit AMDs deutlich fortschrittlicherer Technik einigermaßen mithalten können.

  13. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: masel99 19.02.21 - 22:32

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > turrrbiba schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber 80 Millionen Dollar fuer einen primitiven Copter, der nur eine
    > Kamera
    > > mit hat?
    >
    > Da sieht man gut die Unwissenheit und Ignoranz einiger Leute hier.
    >
    > Auf dem Mars herrscht eine viel höhere Strahlung als auf der Erde, die
    > Technik muss viel mehr aushalten, in dem Gebiet ist es nachts -90°C kalt
    > und der Helikopter muss in einer Atmosphäre fliegen können, die so ist wie
    > auf der Erde in über 30km Höhe.
    >
    > Das schafft nichtmal ein normaler Hubschrauber auf der Erde.

    Die Gravitation ist aber auch deutlich geringer und der muss auch keinen Piloten und damit zusammenhängendes Geraffel rumschleppen oder ewig weit fliegen.

  14. Re: 80 Millionen fuer einen Copter

    Autor: Niveauacreme 23.02.21 - 15:45

    Naja, die Corona-App hat auch wohl so 50-60 Mio. bisher gekostet - für was auch immer. Da nochmal 20 Mio. drauf und dafür ein Fliegzeug auf dem Mars zu bringen scheint da ganz gut angelegtes Geld.

    Wenn man schon Äpfel mit Birnen vergleichen will.

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