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Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

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  1. Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: WasntMe 19.02.21 - 08:53

    Ich lese gern den Golem-Ticker. Im Vergleich zu anderen Nachrichtenseiten sind die Artikel recht gut recherchiert und geschrieben. Aber das? Ja, es ist ein IMHO, gibt also nur die Meinung des Autors wieder. Aber es wirkt, als wollte er sich nur mal auskotzen, weil seine persönlichen Vorstellungen nicht mit dem Live-Stream erfüllt wurden.

    Was glaubt der Autor denn, was das gestern war? Das war reinste Öffentlichkeitsarbeit einer Agentur, die seit Ende des kalten Krieges auf eben diese Öffentlichkeit angewiesen ist, um ihre Gelder einzuwerben. Wissenschaft ist für die NASA nicht zweitrangig, aber viel zu dröge um damit irgendeinen Senator bei den nächsten Budgetverhandlungen ein Nicken zu entlocken. Aber x tausend views, das ist Öffentlichkeit, das verstehen die Damen und Herren im Zwirn. Die Wissenschaftler werden nicht zu kurz kommen, nur weil im Lifestream nicht minutenlang über die wissenschaftlichen Instrumente und Missionsparameter berichtet wurde. Die Wissenschaft fängt jetzt erst an, nachdem der Stream aus ist.

    Und dann eine halbe Seite Gejammer über langsames Internet auf dem Mars? Klar wäre das möglich, aber was würde das kosten? 2 oder 3 Milliarden Dollar und was gibt es dafür? Tolle Bilder? Bejubelte Fachartikel und Schlagzeilen in der Boulevardpresse? Wie soll man das den obigen Damen und Herren erklären? Nein, das wird sicher von der NASA gewünscht, die Priorität ist aber sicher irgendwo ziemlich weit unten angesiedelt, weil nicht gut genug begründbar. Vielleicht lässt man es irgendwann SpaceX machen und überweist ihnen still und leise dafür einen Batzen Geld. Das wäre für beide eine Win-Win-Situation - SpaceX bekommt eine Mars-Mission bezahlt und beide haben schnelles Netz zum Mars. Wenn dann nicht irgendein Senator dazwischen funkt, weil sein Wahlkreis nichts vom Kuchen abbekommt. NASA ist halt Politik.

    Und der Kostenvergleich mit Beagle 2? Also einer Sonde, die sich an den meisten Stellen auf existierende Erkenntnisse stützen konnte, und eben nicht etwas vollkommen neues wie das Fliegen auf einem fremden Planeten probieren sollte. Beagle entstand auch unter enormen Zeit- und Kostendruck - und scheiterte letztlich. Fun fact: man weiß bis heute nicht genau warum. Auch weil man auf die Lehren aus dem Scheitern des Polar Landers ignoriert und selbst auf eine Minimaltelemetrie beim Abstieg verzichtet hat (ein permanent gesendeter Dauerton der den aktuellen Status des Landers repräsentieren).



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.21 09:06 durch WasntMe.

  2. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: most 19.02.21 - 09:05

    WasntMe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wissenschaft ist für die NASA nicht zweitrangig, aber viel zu dröge um
    > damit irgendeinen Senator bei den nächsten Budgetverhandlungen ein Nicken
    > zu entlocken.

    100% Ack. Ich habe gestern sogar genau das Gegenteil gedacht, toll, wie die NASA es schafft, die normalen Menschen zu erreichen, wie es möglich ist, sogar die beiden Kinder (inkl. Blumenrahmen) zu zeigen und dann antwortet ein altgedienter Wissenschaftler/Projektleiter ohne dass man den Eindruck hat, dass ihm das unangenehm wäre.
    Ja, das wirkt alles ein bisschen oberflächlich, ähnlich wie viele Museen oder die "Wissenschaftsolympiaden" an Schulen in USA, die statt einem wissenschaftlich nüchternen Auftritt eher wie Disneyland wirken. Aber der Erfolg gibt ihnen Recht.

    Ich bin mir sicher, wer Interesse an den Ergebnissen hat, der kann auch ne Menge Papers und andere Materialien zugreifen, da muss man aber ggf. etwas mehr als nur populärwissenschaftliches Interesse mitbringen.

  3. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: Eheran 19.02.21 - 09:13

    >Das war reinste Öffentlichkeitsarbeit einer Agentur
    >Aber x tausend views, das ist Öffentlichkeit, das verstehen die Damen und Herren im Zwirn.
    Es ist schlechte Öffentlichkeitsarbeit.

    >Also einer Sonde, die sich an den meisten Stellen auf existierende Erkenntnisse stützen konnte
    Achso, der Rover war eine recht vollständige Neuentwicklung? Wie konnte man dann viele Ersatzteile vom vorherigen Rover einbauen?

    >und eben nicht etwas vollkommen neues wie das Fliegen auf einem fremden Planeten probiert hat
    Da sind genau 2 Parameter anders: Luftdichte und Gravitation. Ersteres ist ohnehin kein Problem. Letzteres kann man durch anpassen der Parameter skalieren, das ist kein Hexenwerk. Im Zweifel erzeugt man mit Seil eine entsprechende Kraft nach oben, fertig. Warum soll man überhaupt eine Drohne für den Mars entwickeln?

  4. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: Jossele 19.02.21 - 09:15

    Also wenn du den Artikel gelesen hast, sollte dir in Erinnerung geblieben sein, das eine schnellere Verbindung Mars > Erde sehr wohl Auswirkungen auf die wissenschaftliche Arbeit hat. Weil längst nicht alle gesammelten Daten am Mars auch zur Erde gefunkt werden können wegen der geringen Kapazität der Verbindung.
    Absolut hirnrissig ein Milliarden teures Gerät dort landen zu lassen und dann - Hausnummer - 50% der Erkenntnisse nicht erhalten zu können, weil die Brieftaube das Paket nicht bis zur Erde bringen kann!!
    Die staatliche Raumfahrt ist zu sehr nur noch Systemerhalter für sich selbst, dazu zählen allerdings auch private Unternehmen die nur dann tätig werden, wenn die staatlichen Gelder sprudeln. Unglaublich, was alles möglich wäre, wenn die eingesetzten Geldmittel ähnlich effizient verwendet würden wie im privaten, z.b. senkrecht landenden, Bereich.

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

  5. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: most 19.02.21 - 09:16

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Da sind genau 2 Parameter anders: Luftdichte und Gravitation. Ersteres ist
    > ohnehin kein Problem. Letzteres kann man durch anpassen der Parameter
    > skalieren, das ist kein Hexenwerk.

    Nö, kein Hexenwerk. Da setzt man ein Forschungsteam dran, gibt denen eine Vakuumkammer und einiges an Zeit und Geld und dann lässt man die arbeiten und testen und um zu Beweisen, dass das funktioniert, schickt man das auf den Mars und probiert es aus.

  6. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: Jossele 19.02.21 - 09:18

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > entsprechende Kraft nach oben, fertig. Warum soll man überhaupt eine Drohne
    > für den Mars entwickeln?

    Zwecks hochauflösender Bilder für die nächsten paar km des Rovers? Die Leute die das Ding steuern, würde sich sicher darüber zu freuen zu wissen, wie die genaue Bodenbeschaffenheit hinter dem nächsten Hügel ist.

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

  7. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: pehy 19.02.21 - 09:19

    Ich habe unterschwellig genau das Gefühl gehabt, was den Artikel ausmacht. Der Rover ist tatsächlich nichts irgendwie neues, seine Experimente wurden zusammengestrichen und was soll die NASA auch anderes machen, als das was sie wirklich ganz gut kann: Trotzdem Öffentlichkeitsarbeit leisten, die bei der Zielgruppe gut ankommt. Das haben sie gemacht, es war ein Event, der "die Masse", die eigentlich nur sporadisch bei sowas zuschaut, sicher beeindruckt hat und die Leute in der Politik, die das Geld geben oder auch nicht, nicht verärgert.

    Immerhin scheint die Landetechnologie mit dem Skycrane wirklich ein großer Wurf zu sein, das hat jetzt zweimal hintereinander ausgesprochen überzeugend funktioniert! Aber es ist eigentlich auch nur eine Sache, die jetzt ausgearbeitet ist und die möglicherweise nicht skaliert, wenn man mal richtig zum Mars will. Ich bin jedenfalls gespannt, ob ich tatsächlich noch erlebe, dass Starships auf dem Mars landen, dort eine Treibstoffversorgung aufbauen und nennenswert Nutzlast in beide Richtungen transportieren. Klappt das tatsächlich, sieht die aktuelle Mission bald aus, wie heute der Wright-Flyer. ;)



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.21 09:21 durch pehy.

  8. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: MarcelJ 19.02.21 - 09:24

    pehy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immerhin scheint die Landetechnologie mit dem Skycrane wirklich ein großer
    > Wurf zu sein, das hat jetzt zweimal hintereinander ausgesprochen
    > überzeugend funktioniert! Aber es ist eigentlich auch nur eine Sache, die
    > jetzt ausgearbeitet ist und die möglicherweise nicht skaliert, wenn man mal
    > richtig zum Mars will. Ich bin jedenfalls gespannt, ob ich tatsächlich noch
    > erlebe, dass Starships auf dem Mars landen, dort eine Treibstoffversorgung
    > aufbauen und nennenswert Nutzlast in beide Richtungen transportieren.
    > Klappt das tatsächlich, sieht die aktuelle Mission bald aus, wie heute der
    > Wright-Flyer. ;)


    Ich habe so das Gefühl, dass wir das schon erleben werden, aber das an diesem Erfolg dann die NASA keinen großen Anteil hat. Hier sind die privaten Raumfahrtunternehmen, einfach schneller, innovativer und sogar effizienter mit dem Geld.

  9. Langsames Internet

    Autor: franzropen 19.02.21 - 09:24

    Genau, ich betreibe meinen aktuellen Rechner auch noch mit ISDN.
    Eine höhere Datenrate hat auch Auswirkungen auf die Zeit, die man für Experimente verwenden kann, da die Ergebnisse schneller vorliegen.

  10. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: PaBa 19.02.21 - 10:10

    WasntMe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann eine halbe Seite Gejammer über langsames Internet auf dem Mars?
    > Klar wäre das möglich, aber was würde das kosten? 2 oder 3 Milliarden
    > Dollar und was gibt es dafür? Tolle Bilder? Bejubelte Fachartikel und
    > Schlagzeilen in der Boulevardpresse? Wie soll man das den obigen Damen und
    > Herren erklären? Nein, das wird sicher von der NASA gewünscht, die
    > Priorität ist aber sicher irgendwo ziemlich weit unten angesiedelt, weil
    > nicht gut genug begründbar.

    Also packen wir 2 Rover im Wert von zusammen 5Mrd USD auf den Mars und verwerfen dann Forschungsdaten, weil wir diese nicht übertragen können? Und das ist nicht begründbar?

    Was spricht dagegen, bekannte Technik anzupassen, und mit vorhandenen Raketen auf den Weg zu bringen. Der Start eine FH liegt unter 200 Mio USD. Dass eine FH in der Lage ist, Fracht zum Mars zu befördern, zeigt Elons Tesla.

    Dann noch bestehende Satelliten nehmen, für 100 Mio anpassen, und man hat für unter einer Milliarde 3 Satelliten um den Mars fliegen, die schnell Daten zur Erde funken.

    https://spacenews.com/nasa-considering-commercial-mars-data-relay-satellites/

  11. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: most 19.02.21 - 10:13

    Ah, ärgerlich. Hätte die Nasa mal das golem Forum fragen müssen

  12. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: PaBa 19.02.21 - 10:21

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah, ärgerlich. Hätte die Nasa mal das golem Forum fragen müssen

    Ah, ärgerlich gehst du auch auf Argumente ein?

    Anscheinend ist der Mars ein Zeil für viele Forschungsmissionen, bestehende wie zukünftige. Wieso ist es so abwegig, für eine vernünftige Datenübertragung zu sorgen?

    Troll Dich!

  13. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: Benutztername12345 19.02.21 - 10:24

    Vielleicht solltest du den Artikel (nach einer Tasse Kaffee) nochmal lesen. Dein Kommentar passt inhaltlich irgendwie nicht zum Artikel.

  14. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: aha47 19.02.21 - 10:29

    WasntMe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lese gern den Golem-Ticker. Im Vergleich zu anderen Nachrichtenseiten
    > sind die Artikel recht gut recherchiert und geschrieben. Aber das? Ja, es
    > ist ein IMHO, gibt also nur die Meinung des Autors wieder. Aber es wirkt,
    > als wollte er sich nur mal auskotzen, weil seine persönlichen Vorstellungen
    > nicht mit dem Live-Stream erfüllt wurden.

    Stimmt, dieser Jammerartikel ist echt peinlich. So will man Abonnenten gewinnnen?

  15. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: blubberer 19.02.21 - 10:30

    Ich finde, genau das Gegenteil ist der Fall. FWP ist normalerweise nicht so "emotional", eher sachlich mit einer Prise Begeisterung, die er Menschen wie mir sehr gut übermitteln kann.

    Das er dieses Projekt jetzt kritisiert, ist meiner Meinung nach auch nicht schlecht. In gewissen Punkten hat er einfach nur Recht. Ich freue mich jedesmal auf einen Artikel von ihm, auch auf solche mit Emotionen beladenen und durchaus schonungslos ehrlichen Artikel. Ist nicht immer alles rosarot.

    Es ist eben ein IMHO. Und wenn ich schon Milliarden in den Weltraum puste für die Wissenschaft, sollte es am Schluss nicht zu Verlust aufgrund von Bandbreite kommen.

  16. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: most 19.02.21 - 10:45

    Der verlinkte Artikel ist von Dez. 2020, da lief das Projekt Mars 2020 schon 8 Jahre.

    Natürlich spricht nichts gegen ein besseres Kommunikationssystem, das man in den nächsten 10 bis 20 Jahren aufbauen kann.

  17. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: pehy 19.02.21 - 11:13

    MarcelJ schrieb:

    > Ich habe so das Gefühl, dass wir das schon erleben werden, aber das an
    > diesem Erfolg dann die NASA keinen großen Anteil hat. Hier sind die
    > privaten Raumfahrtunternehmen, einfach schneller, innovativer und sogar
    > effizienter mit dem Geld.

    Der Chef von SpaceX hat, glaube ich, selber geschrieben, dass sie ohne die Unterstützung und Zusammenarbeit mit der NASA nicht da wären, wo sie heute sind. Die NASA kann halt als "Agency", die sie nunmal ist, immer nur im vorgegebenen Rahmen der Politik agieren. Das macht sie meiner Meinung nach auch so gut, wie es geht.

  18. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: PaBa 19.02.21 - 11:34

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der verlinkte Artikel ist von Dez. 2020, da lief das Projekt Mars 2020
    > schon 8 Jahre.
    >
    > Natürlich spricht nichts gegen ein besseres Kommunikationssystem, das man
    > in den nächsten 10 bis 20 Jahren aufbauen kann.

    In den nächsten 10 bis 20 Jahren, soso.
    Wenn man Franks Artikel gelesen hat, und davon ausgeht, dass er etwas recherchiert hat, dann fällt einem vielleicht der Teil auf, dass selbst bei einer deutlichen Verbesserung der Datenübertragung immer noch Daten verworfen werden müssten, aber es weniger wären, als jetzt. Das lässt für mich den Rückschluss zu, dass wir nicht annähernd einen Bruchteil der gesammelten Daten empfangen und verarbeiten können, die dort gesammelt werden. Das bedeutet, dass wir dort bewusst mit Sieben Wasser schöpfen.

    Wenn man sich dann noch anguckt, wie viel Bandbreite Curiosity für Hochauflösende Panoramabilder und Selfies aufgewendet hat, die zwar öffentlichkeitswirksam sind, aber wissenschaftlich eher nachrangig (verglichen mit den sonstigen vorhandenen Instrumenten) könnte man durchaus auf die Idee kommen, dass der wissenschaftliche Aspekt in den Hintergrund gerät.

    Wenn ich schon zwei so teure Missionen mit all den Risiken eingehe, und noch weitere Missionen plane, dann sollte ich doch deren komplettes Potential ausschöpfen wollen.

    Und es ist ja nicht so, als würde man da nie mehr hin wollen. Wenn man mit den anderen Raumfahrtagenturen ei gemeinsames Infrastrukturprogramm aufbauen würde, dann könnten alle künftigen (und vielleicht auch bestehende) Missionen davon profitieren. Und das besser gestern als morgen.

  19. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: most 19.02.21 - 11:51

    PaBa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn man Franks Artikel gelesen hat, und davon ausgeht, dass er etwas
    > recherchiert hat,

    Etwas recherchiert? Um ein Projekt in diesem Umfang auch nur annährend beurteilen zu können, muss man wohl mehr als nur etwas recherchieren.

    Die Bandbreite und die Datenmenge an erhebbarem Datenmaterial optimal aufeinander abzustimmen, halte ich für eine ziemlich schwierige Aufgabe. Da müsste man ja alle Sensoren und Forschungssysteme zu 100% aufeinander abstimmen. Ist doch logisch, dass man lieber mehr Daten erhebt und sich dann für bestimmte Daten entscheidet als umgekehrt.

  20. Re: Der schlechteste Golem-Artikel seit langem

    Autor: PaBa 19.02.21 - 13:28

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PaBa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wenn man Franks Artikel gelesen hat, und davon ausgeht, dass er etwas
    > > recherchiert hat,
    >
    > Etwas recherchiert? Um ein Projekt in diesem Umfang auch nur annährend
    > beurteilen zu können, muss man wohl mehr als nur etwas recherchieren.

    Muss man denn alles in Ironie-Tags packen? Wenn man sich nicht anstellt, dann kann man auch verstehen, was ich sagen will.

    > Die Bandbreite und die Datenmenge an erhebbarem Datenmaterial optimal
    > aufeinander abzustimmen, halte ich für eine ziemlich schwierige Aufgabe.

    Man hat jetzt schon das Problem, dass man mehr Daten sammelt, als man verwerten kann. Also muss man nichts aufeinander abstimmen, sondern stumpf mehr übertragen = besser.

    > Da müsste man ja alle Sensoren und Forschungssysteme zu 100% aufeinander
    > abstimmen. Ist doch logisch, dass man lieber mehr Daten erhebt und sich
    > dann für bestimmte Daten entscheidet als umgekehrt.

    Ich messe mit Instrument X an 10 aufeinanderfolgenden Tagen. Und dann muss ich mich blind entscheiden, von welchem Tag ich die Daten haben will. Wie soll ich denn Daten gezielt auswählen, wenn ich sie nicht sichten kann? Und mit mehr Bandbreite kann ich blind mehr Daten runterladen und sichten.

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