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Hätte die NASA doch Golem gefragt

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  1. Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Ely 19.02.21 - 10:34

    Dann wäre diese Mission mit tollem Internet ausgestattet gewesen und hätte gleich von Anfang an schöne bunte Bildchen geliefert.

    Bei solchen Artikeln frage ich mich, ob bei der NASA lauter Idioten arbeiten. Ich sage mal: nein. Die wissen schon, was sie tun und haben in der Vergangenheit ziemlich eindrucksvoll gezeigt, daß die auch was drauf haben. Das trifft auch auf die ESA zu.

    Dieser Artikel bestätigt, daß bei jedem Fußball-Länderspiel mit deutscher Beteiligung Millionen Bundestrainer vor den Glotzen sitzen, die ja alles besser gewußt haben.

    Und wie das so ist, kann auch mal was ziemlich in die Bux gehen. Besonders wenn sich das auf fernen Planeten abspielt und es technische Erstversuche (Drohne) sind. Aber dann kommt wieder "das Internet" daher und hätte natürlich alles besser gewußt und viel besser gemacht.

    Bevor also ein solcher Artikel in die Tastatur gekloppt wird, stünde es einem Autor nicht schlecht, zu hinterfragen. Klar wäre es schön gewesen, mehr Bilder zu sehen, klar wäre es besser, eine schnellere Verbindung zum Rover zu haben. Aber dem ist nicht so und ich hätte von einem solchen Artikel eher erwartet, daß es zwar schön und besser gewesen wäre, "besseres Netz" zum Mars zu haben und gleichzeitig die Gründe, warum dem nicht so ist. Es muß einen Grund abseits der Spekulation dafür geben. Das wäre fundiert und kein Mimimimi gewesen.

  2. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: most 19.02.21 - 10:39

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Dieser Artikel bestätigt, daß bei jedem Fußball-Länderspiel mit deutscher
    > Beteiligung Millionen Bundestrainer vor den Glotzen sitzen, die ja alles
    > besser gewußt haben.

    Selbst dieser Vergleich passt nicht, denn auch mit Hinz und Kunz als Trainer würden Spieler auf dem Platz stehen und Fußball spielen, wenn auch schlecht.
    Wir Golem Foristen schaffen es, eine Silvesterrakete zu starten, mit Glück ohne Verletzungen und ohne dass ein Haus in Flammen aufgeht.

  3. Golem zu viel Sekt?

    Autor: solary 19.02.21 - 11:05

    >Die wissen schon, was sie tun und haben in der Vergangenheit ziemlich eindrucksvoll gezeigt, daß >die auch was drauf haben. Das trifft auch auf die ESA zu.

    Bei der Nasa ist jede Euro gut angelegt, 40-50% alle Marsmissionen gehen schief, aber das triff nicht bei der Nasa zu, genau das zählt, und nicht das da die Bilder später ankommen.

    Die ESA hatte doch vor 4 Jahren ihre 2 Autos auf dem Mars verschrottet, und eine Sonde ist auch mit zu hoher Geschwindigkeit zerschellt.
    Die Nasa hat zwar auch mal Bruch gemacht, aber echt selten.

    Was Golen hier geritten hat weiß wohl nur der Geier, aber das war wohl nur die Meinung von einen einzelnen.

  4. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: unbuntu 19.02.21 - 11:21

    Und selbst dann hätte sich der Autor bestimmt beschwert, warum das kein 120fps 8k Livestream ist. Können die denn gar nichts bei der NASA?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  5. Re: Golem zu viel Sekt?

    Autor: most 19.02.21 - 11:21

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    > Was Golen hier geritten hat weiß wohl nur der Geier, aber das war wohl nur
    > die Meinung von einen einzelnen.

    Ich meine eher die Foristen, der Autor wollte ggf. nur Stimmung und Diskussion erzeugen und für Klicks sorgen, das hat er wohl erreicht.

  6. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 19.02.21 - 11:35

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei solchen Artikeln frage ich mich, ob bei der NASA lauter Idioten
    > arbeiten. Ich sage mal: nein. Die wissen schon, was sie tun und haben in
    > der Vergangenheit ziemlich eindrucksvoll gezeigt, daß die auch was drauf
    > haben. Das trifft auch auf die ESA zu.

    Ich verstehe nicht, wie dieser Eindruck aufkommen kann.

    "Der verantwortungslose Umgang mit Geld in der Raumfahrt hat reale Konsequenzen für die Forschung, aber auch die beteiligten Menschen. Zusätzliche Kosten ohne erkennbaren Mehrwert - wie bei Perseverance, SLS oder der Ariane 6 - entstehen in der Praxis durch schlechte Planung oder politisch motivierte Entscheidungen. Das heißt, dass Hunderte oder Tausende Mitarbeiter über Jahre Arbeit für die Schublade oder den Papierkorb verrichten. Das ist diesen sehr wohl bewusst. Die Arbeitsmoral ist entsprechend schlecht, auch wenn das in der Öffentlichkeitsarbeit nicht auftaucht."

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  7. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Benutztername12345 19.02.21 - 11:46

    Hast du den Artikel gelesen?

    Da steht nämlich sehr deutlich drin, dass das Problem nicht die Wissenschaftler sind.

    Das Problem und auch der Grund für die langsame Verbindung zu Mars sind die politischen Entscheidungen. Informier dich einfach mal über das SLS, dann weißt du, wie es bei der Nasa (aber ni9cht nur da) läuft.

    Steht übrigens auch im Artikel. Hast du weiter als die erste Seite gelesen?

  8. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Ely 19.02.21 - 12:09

    Recherche, Hinterfragen, etc., also journalistische Aufgaben. Warum also die politische Entscheidung?

    Der Artikel ist für mich Gemecker ohne Hintergrund von jemand, der sich gestern mehr zu sehen erhofft hat.

  9. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Benutztername12345 19.02.21 - 12:16

    Nicht der Artikel war eine politische Entscheidung sondern politische Entscheidungen sind der Hauptgrund für die Probleme bei der Nasa.

    Welchen "Hintergrund" hättest du denn noch gewollt?

  10. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Ely 19.02.21 - 12:50

    Eine politische Entscheidung muß einen Grund haben. Die werden nicht gesagt haben, daß man der NASA Mittel streicht, weil's so viel Spaß macht.

    Im Artikel hätte ich eher erwartet, den Grund für diese politische Entscheidung zu finden und nun hat man eben das Resultat. Vielleicht war der Grund der politischen Entscheidung nachvollziehbar. Aber einfach nur Gemecker ist alles, aber keine gute Recherche und kein guter Artikel.

  11. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Huanglong 19.02.21 - 13:06

    Es geht nicht um die Bilder, sondern die wissenschaftlichen Daten, die natürlich auch extrem langsam kommen und teilweise Verworfen werden, weil nicht genug Bandbreite vorhanden ist. Steht Alles im Artikel. Das mit dem Bildern dient nur dazu, das Problem zu verdeutlichen. Und so ein Kommunikationssattellit wird vermutlich nicht gebaut und geschickt, weil das natürlich Geld kostet und den Geldgebern, also der Politik, schwer zu vermitteln ist. Weil geht ja auch so irgendwie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.21 13:09 durch Huanglong.

  12. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Benutztername12345 19.02.21 - 14:04

    Bitte, informier dich ein bisschen. Z.B. zum SLS, wieso es ist wie es ist und wieso es so teuer, verspätet ist. Wenn du das weißt kannst du die politischen Gründe gut genug abschätzen.

    Also ja, die politischen Entscheidungen haben ihre Gründe. Aber bei der Nasa in letzter Zeit fast nie gute.

    Und dass im Artikel nichts zu den guten Gründen steht es so zu machen wie man es gemacht hat... vielleicht liegt das einfach daran, dass es keine gibt?

  13. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Sukram71 19.02.21 - 14:07

    + 1

  14. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Ely 19.02.21 - 14:40

    Ein Grund muß nicht immer gut sein. Es ist nur die Grundlage einer Entscheidung und die kann auch mal falsch ausfallen.

    Wenn aber ein Rant wegen der Marslandung erscheint, finde ich Infos aus dem Hintergrund, warum, weshalb und wieso, schlichtweg essentiell. Weil man so das ganze Bild sieht. So liest man erst mal Gemecker. Daß man sich die Hintergründe dann selbst zusammensuchen muß, zeigt, wie schlecht der Artikel ist.

  15. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Benutztername12345 19.02.21 - 14:52

    Ein Artikel, der die Missstände benennt ohne die Gründe dafür zu suchen ist deshalb also schlecht? Ein Artikel, der für diese Plattform eh schon zu den längeren gehört? Und einen aktuellen Bezug hat, den man also nicht genauso gut eine Woche später bringen könnte?

    Sehe ich nicht so. Ja, ein beleuchten der Hintergründe wäre interessant, aber macht es das Benennen der Probleme weniger gut oder richtig oder so, wenn man das (an dieser Stelle) nicht tut? Ich denke nicht.

  16. Re: Hätte die NASA doch Golem gefragt

    Autor: Ely 19.02.21 - 15:33

    Probleme jemanden anzukreiden, der nichts dafür kann, ist immer schlecht. Darum sind die Hintergründe wichtig. Weniger Mimimimi und dafür einen kleinen Absatz zu den Hintergründen hätte den Artikel nicht verlängert. Eher im Gegenteil, aufs Wesentliche an Informationen und auch Meinung eingedampft wäre weit mehr an journalistischer Qualität gewesen.

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