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Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

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  1. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: neocron 19.02.21 - 09:12

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allein schon der Vergleich der Satelliten im Erdorbit mit welchen die um
    > den Mars kreisen. Der Autor hat wohl noch nie mitbekommen, das es ungemein
    > aufwändiger ist einen Satelliten zum Mars zu bringen, dass da jedes Gramm
    > an Gewicht zählt und wegen der größeren Entfernung zur Sonne überhaupt mal
    > viel weniger Strom auf den kleineren Solar-Panelen ankommt.
    nein ist ihm nicht entfallen, hat er sogar benannt, hast du den Artikel nicht gelesen?
    oder mittendrin schon vergessen, was du gelesen hast?


    > Mal ganz davon abgesehen, dass jeder Wissenschaftler bei der NASA usw sich
    > die Finger nach einer neuen Relais-Station lecken würde, so muss diese
    > Ausgabe von MEHREREN MILLIARDEN Dollars auch erstmal gerechtfertigt sein
    > für "nur" schneller Daten übertragen.
    hmmm, wie kommst du auf die mehreren milliarden? Hast du die dir jetzt aus den Fingern gesaugt?

    > Sicherlich wird bei einer zukünftigen Mission irgendwann etwas Neues in den
    > Orbit geschickt aber das wird sicherlich nicht problemlos abstruse Zahlen
    > wie 1000fach oder 10.000fach erreichen.
    warum sollen diese abstrus sein, technologisch ist dies machbar, oder moechtest du dem widersprechen?


    > Und dass man dieser Mission keinen Applaus geben sollte ist so oder so ein
    > Tritt in den Allerwertesten von JEDEM der in irgendeiner Form an der
    > Mission beteiligt ist.
    Ein tritt in den Hintern von jedem beteiligten war bereits die Planung dieser Mission ...
    Er hat lediglich daran erinnert!
    Diese Mission zu einem Prestigeobjekt zu machen sollte fuer die beteiligten wohl peinlicher sein, als die Benennung dieser Umstaende durch einen Journalisten!

    > Der Livestream hatte doch gar nicht als Ziel, ins
    > Detail der Mission zu gehen,
    nein, er hatte das Ziel hauptsaechlich Menschen mit Masken zu zeigen, die sich anschweigen, richtig?

  2. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: der_onkel 19.02.21 - 09:34

    > Tatsächlich ist der Frank verantwortlich für die qualitativ hochwertigsten Artikel zum Thema >Wissenschaft, die man sich wünschen kann.

    Auf Golem, ja. Dafür reicht es.
    Er gibt ja auch gern "Stromverbräuche" in kWh an.

    >Das die Artikel stets kritisch sind und nicht dem allgemeinen hurrajournalismus folgen, ist ein >Beweis dafür.

    Anders sein ist ein Beweis für qualitativ hochwertigste Artikel?

    > Hier wird nicht einfach etwas abgeschrieben, sondern hinterfragt und > >nachgerechnet.

    Aha.
    Die Wissenschaftler nutzen "nur im Detail verbesserte Technik".
    Jemand denkfähiges mit einigen Semester Physik (ohne Abschluß) könnte darauf kommen,
    daß es schlau ist auf bewährtes zu setzen und auf den Erfahrungen heraus im Detail zu verbessern.
    Die Scheiße muß in 220Mio km Entfernung funktionieren!

    Diese "übrig gebliebenen Ersatzteile" sind keine Kabelbinder, die man im Keller gefunden hat.
    Das sind Teile vom aller feinsten, welche zum Einsatzzweck passen.
    Mit der Verwendung hat man sogar Geld gespart.

    Man nur dankbar sein, daß Frank Wunderlich-Pfeiffe nichts mit der Mission zu tun hat.
    Dann wäre sie niemals angekommen.

  3. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: freebyte 19.02.21 - 09:41

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieser Artikel ist derartig schlecht fundiert, da wird einem richtig
    > schlecht.

    Nunja.

    > Allein schon der Vergleich der Satelliten im Erdorbit mit welchen die um
    > den Mars kreisen. Der Autor hat wohl noch nie mitbekommen, das es ungemein
    > aufwändiger ist einen Satelliten zum Mars zu bringen, dass da jedes Gramm
    > an Gewicht zählt [...]

    Die meisste Energie geht dafür drauf, die Massenträgheit zu überwinden und einen passenden, fernen Orbit zu erreichen. Danach nochmal eine weitaus geringere Menge um aus dem Orbit auszuscheren. Die Raketen dazu existieren seit Wernher von Braun seelig.

    > und wegen der größeren Entfernung zur Sonne überhaupt mal
    > viel weniger Strom auf den kleineren Solar-Panelen ankommt.

    Ja, steht alles im Artikel.

    > Mal ganz davon abgesehen, dass jeder Wissenschaftler bei der NASA usw sich
    > die Finger nach einer neuen Relais-Station lecken würde, so muss diese
    > Ausgabe von MEHREREN MILLIARDEN Dollars auch erstmal gerechtfertigt sein
    > für "nur" schneller Daten übertragen.

    Wie im Artikel beschrieben geht es nicht "nur" um schneller sondern dass viele wissenschaftliche Daten weggeschmissen werden müssen weil keine Bandbreite für deren Übertragung vorhanden ist.

    fb

  4. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: PaBa 19.02.21 - 09:45

    Max Level schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde aber erfordern, dass man nicht über ein paar Milliarden für eine
    > einzelne Mission jammert, sondern kritisiert, dass hier Geld fehlt, während
    > allein das US-Militär 600 Milliarden jährlich (ja, jedes Jahr, und ja,
    > echte Dollar) fürs Töten und Kaputtmachen ausgeben kann.
    ...
    > Aber diese Diskussion gibts kaum. Stattdessen immer "mimimimi, das hat
    > länger gedauert, es gab einen Fehlschlag, und die Astronautenbutterbrote
    > sind auch zu teuer". Natürlich überspitzt, damit die Richtung klarer wird
    > ;)

    NASA hat ein Budget und muss damit umgehen. Dass andere Bereiche ein höheres Budget haben ist erstmal so. Und selbst wenn die NASA ein höheres Budget hätte, würde sie es effizient ausgeben?

    Frank zeigt doch deutlich auf, dass der aktuelle Rover auf dem Vorgänger basiert und sogar aus Teilen des Vorgängers gebaut wurde. Also ist der größte Teil der Forschung und Entwicklung entfallen. Man hat die teuren Forschungsmodule weggelassen (die im eigentlichen Kostenplan enthalten waren) und ist dennoch deutlich teurer.
    Der Skycrane zur Landung war auch schon fertig entwickelt. Was rechtfertigt denn bitte die Mehrkosten?

    Deshalb ist es egal wie groß das Budget der NASA ist, sie könnten mehr rausholen, wenn sie mit vorhandenen Mitteln vernünftig umgehen würden. Es ist eben nicht gesagt, dass man mit doppeltem Budget doppelt so viele Missionen bekommen würde. Mehr Geld verlangen kann man immer.

  5. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: freebyte 19.02.21 - 09:50

    der_onkel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Tatsächlich ist der Frank verantwortlich für die qualitativ
    > hochwertigsten Artikel zum Thema >Wissenschaft, die man sich wünschen
    > kann.
    >
    > Auf Golem, ja. Dafür reicht es.

    Die Zeit, Spektrum der Wissenschaft, Scienceblogs, CCC, Podcasts ...

    > Er gibt ja auch gern "Stromverbräuche" in kWh an.

    Was stört Dich? "Stromverbräuche" ist der gültige Plural von "Stromverbrauch". Energie wird in Joule gemessen, 1 J = 1 W*s und weil eine Wattsekunde recht wenig ist, nimmt man für Strom die Kilowattstunde.

    fb

  6. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: PaBa 19.02.21 - 09:55

    der_onkel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Tatsächlich ist der Frank verantwortlich für die qualitativ
    > hochwertigsten Artikel zum Thema >Wissenschaft, die man sich wünschen
    > kann.
    >
    > Auf Golem, ja. Dafür reicht es.
    > Er gibt ja auch gern "Stromverbräuche" in kWh an.
    >
    > >Das die Artikel stets kritisch sind und nicht dem allgemeinen
    > hurrajournalismus folgen, ist ein >Beweis dafür.
    >
    > Anders sein ist ein Beweis für qualitativ hochwertigste Artikel?
    >
    > > Hier wird nicht einfach etwas abgeschrieben, sondern hinterfragt und >
    > >nachgerechnet.
    >
    > Aha.
    > Die Wissenschaftler nutzen "nur im Detail verbesserte Technik".
    > Jemand denkfähiges mit einigen Semester Physik (ohne Abschluß) könnte
    > darauf kommen,
    > daß es schlau ist auf bewährtes zu setzen und auf den Erfahrungen heraus im
    > Detail zu verbessern.
    > Die Scheiße muß in 220Mio km Entfernung funktionieren!
    >
    > Diese "übrig gebliebenen Ersatzteile" sind keine Kabelbinder, die man im
    > Keller gefunden hat.
    > Das sind Teile vom aller feinsten, welche zum Einsatzzweck passen.
    > Mit der Verwendung hat man sogar Geld gespart.
    >
    > Man nur dankbar sein, daß Frank Wunderlich-Pfeiffe nichts mit der Mission
    > zu tun hat.
    > Dann wäre sie niemals angekommen.

    Man hat also eine bewährte und erprobte Plattform, man nutzt hochwertige Teile des Vorgängers, man hat eine erprobte Landeinfrastruktur und dann überschreitest Du das Budget um eine Milliarde und man darf das nicht kritisieren? Also 2,4 Mrd statt 1,4 Mrd und das geringerer Leistung, als kalkuliert!

    Curiosity hat das gleiche gekostet, man musste halt alles neu entwickeln. Ist der Rest Inflation?

  7. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: bLaNG_one 19.02.21 - 10:04

    Dann erkläre doch mal, warum die Mission nicht günstiger geworden ist, obwohl es doch diese "feinen Ersatzteile" gegeben hat.

    Oder noch besser, erkläre doch mal, warum dein Leseverständnis nicht reicht um zu erkennen, das NICHT DIE VERWENDUNG von Ersatzteilen kritisiert wurde, sondern das nahezu unveränderte Budget dieses Mission im Vergleich zu Curiosity TROTZ DER VERWENDUNG dieser Ersatzteile sowie ein Recycling von einer Menge teurer Entwicklungsarbeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.21 10:06 durch bLaNG_one.

  8. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: WeitWeitWeg 19.02.21 - 10:05

    So wie ich als Laie dieses Projekt verstanden habe, wurden/werden viele neue Systeme getestet die fuer die naechsten Projekte starke Relevanz haben. Dass NASA dieses erfolgreich gelungen ist, ist jeden Applaus wert.

    Solche Artikel zu schreiben direkt nach der Erfolgsmeldung liest sich leider nur wie "mimimimi". Kleiner Blick auf ESA Projekte und deren Stand hat viel mehr Potenzial fuer Kritik. Aber das waere ja Dreck im eigenen Haus kehren. Das macht keiner gerne.

  9. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: richtchri 19.02.21 - 10:08

    bLaNG_one schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann erkläre doch mal, warum die Mission nicht günstiger geworden ist,
    > obwohl es doch diese "feinen Ersatzteile" gegeben hat.
    >
    > Oder noch besser, erkläre doch mal, warum dein Leseverständnis nicht reicht
    > um zu erkennen, das NICHT DIE VERWENDUNG von Ersatzteilen kritisiert wurde,
    > sondern das nahezu unveränderte Budget dieses Mission im Vergleich zu
    > Curiosity TROTZ DER VERWENDUNG dieser Ersatzteile sowie ein Recycling von
    > einer Menge teurer Entwicklungsarbeit.

    Weil der gemeine Amerikaner teurer ist, als der indische?

  10. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: PaBa 19.02.21 - 10:13

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil der gemeine Amerikaner teurer ist, als der indische?

    Bitte was?
    Die Amerikaner entwickeln und bauen Curiosity für 2,5 Mrd USD. Schicken das Teil zum Mars.
    Dann bauen die selben Amerikaner Persevance, bauen die Basis 1:1 nach und nutzen die erprobte Landetechnik, und nutzen vorhandene Ersatzteile und geben dafür 2,4 Mrd USD aus.

    Was hat das mit gemeinen Indern zutun?

  11. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: Max Level 19.02.21 - 10:18

    > Also ist der
    > größte Teil der Forschung und Entwicklung entfallen. Man hat die teuren
    > Forschungsmodule weggelassen (die im eigentlichen Kostenplan enthalten
    > waren) und ist dennoch deutlich teurer.
    > Der Skycrane zur Landung war auch schon fertig entwickelt. Was rechtfertigt
    > denn bitte die Mehrkosten?
    >
    > Deshalb ist es egal wie groß das Budget der NASA ist, sie könnten mehr
    > rausholen, wenn sie mit vorhandenen Mitteln vernünftig umgehen würden.

    Die machen da halt denselben Fehler wie die Stümper am CERN: Nicht ein einziges Mal im Forum von Golem oder Heise nachfragen, wie man das alles richtig, schnell und billig hinbekommt. Versteht das mal einer.

  12. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: PaBa 19.02.21 - 10:24

    Max Level schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Also ist der
    > > größte Teil der Forschung und Entwicklung entfallen. Man hat die teuren
    > > Forschungsmodule weggelassen (die im eigentlichen Kostenplan enthalten
    > > waren) und ist dennoch deutlich teurer.
    > > Der Skycrane zur Landung war auch schon fertig entwickelt. Was
    > rechtfertigt
    > > denn bitte die Mehrkosten?
    > >
    > > Deshalb ist es egal wie groß das Budget der NASA ist, sie könnten mehr
    > > rausholen, wenn sie mit vorhandenen Mitteln vernünftig umgehen würden.
    >
    > Die machen da halt denselben Fehler wie die Stümper am CERN: Nicht ein
    > einziges Mal im Forum von Golem oder Heise nachfragen, wie man das alles
    > richtig, schnell und billig hinbekommt. Versteht das mal einer.

    Hast Du auch inhaltlich etwas beizutragen, oder willst Du nur trollen?

    Man braucht das Golem Forum nicht, um sich zu Wundern, warum eine Folgemission, die zu 80% auf einer Vorangegangenen Mission beruht, fast genauso teuer ist, wie die Mission bei der alles neu erforscht werden musste. Alles Missionsrelevante war schon da.

    Aber welche Antwort will ich von einem Troll schon erwarten?

  13. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: Benutztername12345 19.02.21 - 10:27

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > Allein schon der Vergleich der Satelliten im Erdorbit mit welchen die um
    > den Mars kreisen. Der Autor hat wohl noch nie mitbekommen, das es ungemein
    > aufwändiger ist einen Satelliten zum Mars zu bringen, dass da jedes Gramm
    > an Gewicht zählt und wegen der größeren Entfernung zur Sonne überhaupt mal
    > viel weniger Strom auf den kleineren Solar-Panelen ankommt.
    [...]
    Die Inder haben doch genau das gemacht, einen Satelliten für den Erdorbit etwas umgebaut und zum Mars geschickt. INDIEN.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_Orbiter_Mission

    Wenn es für die Nasa zu schwer ist das nachzumachen dann bye bye Nasa.

  14. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: theSens 19.02.21 - 10:36

    +1

    Kritik ist berechtigt, ja. Aber der Artikel ist einfach nur ein Rant und kein Feedback. Und damit keine gute Kritik.
    Es kommt einem so vor, dass er sich unheimlich über den Livestream geärgert hat. Was ich verstehen kann, der hatte halt wirklich 0 Inhalt. (Anderseits war ich bei der Mondlandung noch nicht mal ein erotischer Gedanke. Keine Ahnung ob die Übertragungen damals gehaltvoller waren.) Und mir kommt die "Empathie" eher so vor wie ein erfahrener Journalist, der seine Verärgerung als Analyse darstellt.

    Zu meiner Meinung, solange die Amis hunderte Milliarden jährlich für ihr Militär ausgeben (verschwenden), können sie sich auch nicht beschweren wenn in sinnvolleren Programmen 1 Milliarde versickert. Vorausgesetzt die Milchmädchenrechnung in dem Artikel hat irgendeinen Gehalt.

  15. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: crack_monkey 19.02.21 - 10:48

    Sein Spruch ist genauso Sinnvoll wie euer ganzes getue "Warum ist das so teuer". Hier hat keiner einen Einblick was abgelaufen ist oder wie aber alles motzt rum als wären es hier die Profis mit Druchblick, das ist hart lächerlich.

    Hier keift hier rum ohne Fakten, es wird schon Gründe gegeben haben für die Kosten denn freiwillig wird denen das nicht passiert sein.

    Es nervt einfach nur dieses Faktenlose dumm gequatsche.

  16. Ja, tut er, aber der Artikel ist unter aller Kanone!

    Autor: mfeldt 19.02.21 - 10:48

    Etwas derart verbittert-wissenschafts(jawohl!)feindliches ist selbst für FWP schon ein starkes Stück. Man kann ja denken seine Meinung viele Kleinmissionen seien besser als die großen Leuchttürme wäre einfach nur fehlgeleitet, aber derartige Häme - pfui!

    Nichts von der Kritik trifft. Die einzelnen Instrumente an Bord von preserverance sind detailliert im Top-Artikel zur Landung verlinkt (https://www.nasa.gov/press-release/touchdown-nasas-mars-perseverance-rover-safely-lands-on-red-planet, Abschnitt "Paving the way"), ein bißchen Klick- und Lesearbeit muß der Interessierte natürlich leisten. Warum man das ausgerechnet im spannenden Moment der Landung erklären soll, bleibt FWPs Geheimnis.

    Die Mission war mit 3 Milliarden auch nicht übermäßig teuer, und wer meint 80 Millionen für ein Fluggerät seien viel kann ja mal versuchen einen weltraum-zertifizierten Toaster zu bauen.

    Und ganz ehrlich: Die Wissenschaft die solche Geräte auf dem Mars treiben in allen Ehren, aber gerade bei Mars kann die Absicht nur sein Hin- und Rückflüge möglich zu machen mit dem Fernziel einer bemannten Basis und letztlich der Kolonisierung. Und allein die Technik der Landung hat da doch gestern ein gutes Stück Fortschritt erzielt! Und eine Rückholmission ist ein Traum!

    Und er meint das sei eine Propagandaschau gewesen? Bloß gut, daß es praktisch keine deutsche Beteiligung an preserverance gibt, sonst wären jetzt ein paar hundert Raumfahrtingenieure und Wissenschaftler stocksauer auf FWP (sind sie wahrscheinlich auch so). In Frankreich (CNES hat die SuperCam beigesteuert) hat das Fernsehen 3 Stunde life gesendet, der Staatspäsident war in der CNES-Zentrale und hat "assistiert". So inspiriert man den Nachwuchs, nicht mit FWPs Krümelkackerei. Wer Propaganda sehen will, kann sich mal chinesische oder russische Berichte über die jeweiligen Raumfahrtunternehmen anschauen.

  17. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: der_onkel 19.02.21 - 11:09

    Du bist auch so einer.

    Strom != Energie

  18. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: dbettac 19.02.21 - 11:21

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieser Artikel ist derartig schlecht fundiert, da wird einem richtig
    > schlecht.
    >
    > Allein schon der Vergleich der Satelliten im Erdorbit mit welchen die um
    > den Mars kreisen. Der Autor hat wohl noch nie mitbekommen, das es ungemein
    > aufwändiger ist einen Satelliten zum Mars zu bringen, dass da jedes Gramm
    > an Gewicht zählt

    Das Gewicht eines Satelliten zählt so gut wie gar nicht, da er nicht landen muss. Und beim Start ist er nicht teurer als ein Satellit im Erdorbit.

    > und wegen der größeren Entfernung zur Sonne überhaupt mal
    > viel weniger Strom auf den kleineren Solar-Panelen ankommt.

    Steht übrigens im Artikel.


    > Mal ganz davon abgesehen, dass jeder Wissenschaftler bei der NASA usw sich
    > die Finger nach einer neuen Relais-Station lecken würde, so muss diese
    > Ausgabe von MEHREREN MILLIARDEN Dollars auch erstmal gerechtfertigt sein
    > für "nur" schneller Daten übertragen.

    Wie kann ein Kommunikationssatellit mehrere milliarden Dollar kosten? Selbst wenn man den Transport zum Mars einberechnet, wird das maximal ein zweistelliger Millionenbetrag.

    > Sicherlich wird bei einer zukünftigen Mission irgendwann etwas Neues in den
    > Orbit geschickt aber das wird sicherlich nicht problemlos abstruse Zahlen
    > wie 1000fach oder 10.000fach erreichen.

    Selbst 10fach wäre eine grandiose Verbesserung.

  19. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: PaBa 19.02.21 - 11:22

    crack_monkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sein Spruch ist genauso Sinnvoll wie euer ganzes getue "Warum ist das so
    > teuer". Hier hat keiner einen Einblick was abgelaufen ist oder wie aber
    > alles motzt rum als wären es hier die Profis mit Druchblick, das ist hart
    > lächerlich.
    >
    > Hier keift hier rum ohne Fakten, es wird schon Gründe gegeben haben für die
    > Kosten denn freiwillig wird denen das nicht passiert sein.
    >
    > Es nervt einfach nur dieses Faktenlose dumm gequatsche.

    Also darf man nichts kritisieren, weil man kein Teil des Projektes ist?
    Das gleiche für BER, S21, Elbphilharmonie,... ?

    Man hat doch gute vergleiche:
    1. Das Unternehmen gibt eine Schätzung für Kosten und Dauer an
    2. Hat man mit der kompletten Neuentwicklung von Courisity einen guten Anker, was das Unternehmen in welcher Zeit zu welchen Kosten leisten kann.
    3. Stellt man fest, dass dieses Unternehmen Abweichungen immer nur in eine Richtung kennt: teurer und dauert länger.

    Da frage ich mich als Außenstehender, der gleichzeitig in seinem Unternehmen Verantwortung fürs Budget seiner Projekte hat, wie das sein kann. Entweder schätzen sie falsch, weil fachlich nicht sauber gearbeitet wird. Oder sie machen das strategisch, haben wir erst eine Milliarde versenkt, bekommen wir auch die zweite, weil keiner derjenige sein will, der ein Projekt stoppt, welches eine Milliarde bereits versenkt hat. Und hat man die zweite Milliarde ausgegeben, dann ist die Frage nach der 3. noch viel einfacher, weil ja schon 2 weg sind. (siehe JWST).

    Man darf als Außenstehender kritisieren, solange man die verfügbaren Fakten heranzieht und anhand dieser argumentiert. Das habe ich in diversen Beiträgen schon versucht.

    Man darf erst recht als Steuerzahler kritisieren, das steht mir für die NASA nicht zu, weil ich in den USA keine Steuern zahle, aber für die ESA steht mir das auch zu.

    Und vielleicht kommt man als Verantwortlicher von Projekten, die mehr Kosten, und länger dauern auch dazu, zu erklären, warum es dazu gekommen ist, was man daraus gelernt hat, was man in Zukunft anders machen möchte, und welche Konsequenzen es haben wird, wenn nicht. Nichts anderes muss ich gegenüber meinen Chef machen, wenn ein Projekt aus dem Budget läuft.
    Und vielleicht hätten wir dann den Einblick, dessen Mangel Du hier als Gesprächsgrundlage kritisierst, und könnten es besser beurteilen.

    Und dieses ständige "Hätten sie mal im Golem / Heise /... Forum gefragt" nervt, weil es zu keiner Diskussion was beiträgt. Wenn Du keine Diskussion zu dem Thema zulassen möchtest, dann kannst Du ja für die Schließung der ganzen Kommentarbereiche unter den Artikeln arbeiten.

    Ich will nicht polemisch sagen, dass das alles Deppen sind, aber mich würde schon interessieren, wie es dazu kommt, dass Teile der von mir erarbeiteten Steuergelder einfach so verschwinden. Alleine um zu sehen, dass sich bei der Erstellung dieses Statements jemand mit dem Projekt auseinandergesetzt hat, und es eine Chance auf Lernerfolg gibt.

  20. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: Lorphos 19.02.21 - 11:24

    Kleine Satelliten mit kleinen Antennen bringen nichts.

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