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Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

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  1. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: Sharra 19.02.21 - 17:20

    Ohne jetzt in irgend einer Form frauenfeindlich rüberkommen zu wollen, aber die 2 Grinsebäckchen hätte ich auch nicht gebraucht. Das hatte eher was von Tüdelü auf Fox&Friends, als von seriöser Berichterstattung eines Liveereignisses.
    Mag beim allgemeinen Publikum ankommen. Mir wäre eine kompetente Person (männlich, weiblich, venusisch, klingonisch, völlig egal), die Fakten präsentiert, bei weitem angenehmer gewesen. Aber gut, man hat sich für Unterhaltungsprogramm entschieden, statt für Wissenschaft.

    Aber die Kritik am Heli kann man nun wirklich nicht stehen lassen.
    Was hat Sputnik damals gemacht? Richtig, er war im Orbit und das wars. Er hat Piep gemacht. Kein Nutzen whatsoever.
    Diese Drohne soll einfach nur prüfen, ob man sowas auf dem Mars benutzen kann. Für mehr ist das Ding nicht da. Wir haben keine Ahnung ob es geht. Wir haben kein 1/3g Schwerkraft bei dünner Atmosphäre und den dort herrschenden Winden etc.. Wir können viel berechnen, aber am Ende muss was dort hin und es testen.

  2. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: imareg 19.02.21 - 17:31

    Besser ein Solsytem Mesh - ähnlich den Funkbojen bei Raumpatroullie Orioin :-)

  3. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: wolf.seiboth 19.02.21 - 17:32

    Ich teile diese Ansicht, dass der Autor nicht den vollen Überblick hat.
    Denken wir mal an die Rosetta Mission zum Kometen Tschuri. Damals ging es auch um die Datenübertragungsrate.
    Es sind einfach die Forschungsbudgets, die das nicht hergeben. Man braucht das Geld für den Start, für die Technik, die das Vehikel ans Ziel bringt und dann den Rest für die Technik zum Forschen. Und da bleibt fuer den Datentransfer nichts uebrig.
    Die NASA hat ein Konzept für ein SPACE Internet erarbeitet. Nur wer finanziert das?
    Lieber Autor. In Deutschland zum Beispiel finanzieren wir lieber Froschzäune, Eidechsentunnel oder Gendersternchenformulare als in Forschung und Entwicklung. Da brauchen wir uns um Datenübertragungsraten vom Mars erst mal keine Gedanken zu machen!

  4. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: wolf.seiboth 19.02.21 - 17:55

    Seit wann gibt es in D einen Hurra-Journalismus?
    Wenn man Radio anschaltet, Fernsehen oder die News im I-Net, es ist alles Sch...e in D und der Welt.
    Selbst wenn morgens im Osten die Sonne aufgeht, ist das schon ein Kritikpunkt, da sie als erstes über China scheint. Schon Sch...e.
    Wann wurde denn jemals ein Hurra gesendet?
    Ich kenne das nur noch aus der DDR :) :) :)

  5. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: MarcusK 19.02.21 - 17:59

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne jetzt in irgend einer Form frauenfeindlich rüberkommen zu wollen, aber
    > die 2 Grinsebäckchen hätte ich auch nicht gebraucht. Das hatte eher was von
    > Tüdelü auf Fox&Friends, als von seriöser Berichterstattung eines
    > Liveereignisses.
    > Mag beim allgemeinen Publikum ankommen. Mir wäre eine kompetente Person
    > (männlich, weiblich, venusisch, klingonisch, völlig egal), die Fakten
    > präsentiert, bei weitem angenehmer gewesen. Aber gut, man hat sich für
    > Unterhaltungsprogramm entschieden, statt für Wissenschaft.
    >
    > Aber die Kritik am Heli kann man nun wirklich nicht stehen lassen.
    > Was hat Sputnik damals gemacht? Richtig, er war im Orbit und das wars. Er
    > hat Piep gemacht. Kein Nutzen whatsoever.
    > Diese Drohne soll einfach nur prüfen, ob man sowas auf dem Mars benutzen
    > kann. Für mehr ist das Ding nicht da. Wir haben keine Ahnung ob es geht.
    > Wir haben kein 1/3g Schwerkraft bei dünner Atmosphäre und den dort
    > herrschenden Winden etc.. Wir können viel berechnen, aber am Ende muss was
    > dort hin und es testen.

    bei Wind soll das ding gar nicht fliegen. Es muss sich maximal festhalten das es nicht weggeweht wird.

  6. Re: Polemik

    Autor: wolf.seiboth 19.02.21 - 18:12

    M.P. schrieb:
    > ... Erst
    > irgendetwas auf dem Mars zu landen, und nachher festzustellen, dass man
    > nicht alle Daten der Experimente zurück zur Erde bekommt, ist schon eine
    > hinterfragenswerte Herangehensweise ...
    Na dann werden Sie in Ihrer Positiom das sicherlich besser machen.!

  7. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: wolf.seiboth 19.02.21 - 18:14

    Benutztername12345 schrieb:
    >
    > Wenn es für die Nasa zu schwer ist das nachzumachen dann bye bye Nasa.
    Die Inder haben aber nur diesen Einen Satteliten geschickt und nicht noch einen Rover. Dann geht naemlich das Geld aus :)

  8. Re: Polemik

    Autor: M.P. 19.02.21 - 19:36

    Ich kann keine Flughäfen bauen - dann darf ich auch keine Kritik am Ablauf des BER-Projektes üben?

    Aber weil es hoffentlich nur US-Steuergelder sind, die da verbraten werden, hast Du sicherlich Recht: Sollte mir egal sein ...

  9. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: wolf.seiboth 19.02.21 - 20:01

    Ja wenn der Auto mal gelesen hätte, wüsste er, dass es nicht nur der MRO ist, der Daten uebertraegt, sondern auch und vor allem der TGO von ESA-Roskosmos. Und dessen tech-data sehen nicht soo schlecht aus.
    Ist halt nur typisch deutsche Noergelei!

  10. Müsstest nur nachschauen ....

    Autor: M.P. 19.02.21 - 20:12

    ... wie schwer das "Paket" war, was letztendlich die Nutzlast in der aktuellen Mission zum Mars gebracht hat....

    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Atlas_launches_(2000%E2%80%932009)

    AV-007 August 12, 2005
    11:43:00 Atlas V 401 CCAFS SLC-41 MRO 2,180 kg Heliocentric NASA Success [31]


    AV-088 30 July 2020,
    11:50 Atlas V 541 CCAFS, SLC-41 Mars 2020 (inc Perseverance, Ingenuity) 3839 kg Heliocentric NASA Success[4]



    Und Du behauptest ERNSTHAFT, es wäre technisch zu schwierig, einen größeren Relais-Satelliten in die Mars Umlaufbahn zu platzieren?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.21 20:32 durch M.P..

  11. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 19.02.21 - 20:18

    wolf.seiboth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja wenn der Auto mal gelesen hätte, wüsste er, dass es nicht nur der MRO
    > ist, der Daten uebertraegt, sondern auch und vor allem der TGO von
    > ESA-Roskosmos. Und dessen tech-data sehen nicht soo schlecht aus.

    Der Trace Gas Orbiter (TGO) hat eine 2,2m große Antenne (MRO: 3,0m) im X-Band (wie MRO) mit einer Senderleistung von 65W (MRO: 100W).

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  12. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: M_Hilmar 19.02.21 - 21:05

    Mal ne ketzerische Frage: Ist euch eigentlich bewust, dass bei der Landung direkt mit Perseverance kommuniziert wurde??? D.h. mit einer 30 cm Antenne auf dem Rover und ein paar hundert bps ?

    Selbst über die Relays liefert der Rover nur max. 2 Mbps. Warum also viel mehr Durchsatz fordern?

  13. Re: Polemik

    Autor: masel99 19.02.21 - 22:00

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Poison Nuke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dieser Artikel ist derartig schlecht fundiert, da wird einem richtig
    > > schlecht.
    > >
    > > Allein schon der Vergleich der Satelliten im Erdorbit mit welchen die um
    > > den Mars kreisen. Der Autor hat wohl noch nie mitbekommen, das es
    > ungemein
    > > aufwändiger ist einen Satelliten zum Mars zu bringen, dass da jedes
    > Gramm
    > > an Gewicht zählt und wegen der größeren Entfernung zur Sonne überhaupt
    > mal
    > > viel weniger Strom auf den kleineren Solar-Panelen ankommt.
    > >
    >
    > Hier mal Fakten:
    >
    > > Mars Reconnaissance Orbiter is a spacecraft designed to study the geology
    > and climate of
    > Mars, provide reconnaissance of future landing sites, and relay data from
    > surface missions back to Earth. It was launched on August 12, 2005 and
    > reached Mars on March 10, 2006.
    > > Launch date: August 12, 2005
    > > Speed on orbit: 3.4 km/s
    > > Launch mass: 2,180 kg (4,810 lb)
    > > Payload mass: 139 kg (306 lb)
    > > Dry mass: 1,031 kg (2,273 lb)
    > > Manufacturers: Lockheed Martin, The University of Arizona,
    >
    > Dagegen
    >
    > > Cruise stage and EDLS
    > > Animation of Mars 2020's trajectory around Sun
    > > Mars 2020 · Sun · Earth · Mars
    > > Mars 2020 Perseverance launch, 30 July 2020, 11:50 UTC, at Cape Canaveral
    > Space Force Station, Florida
    >
    > > The three major components of the Mars 2020 spacecraft are the 539 kg
    > (1,188 lb)[30] cruise stage for travel between Earth and Mars; the Entry,
    > Descent, and Landing System (EDLS) that includes the 575-kilogram (1,268
    > lb) [30] aeroshell descent vehicle + 440-kilogram (970 lb) heat shield; and
    > the 1,070-kilogram (2,360 lb) (fueled mass)[30] sky crane needed to deliver
    > Perseverance and Ingenuity safely to the Martian surface. The Sky Crane
    > carries 400 kg (880 lb) landing propellant for the final soft landing burn
    > after being slowed down by a 21.5-meter-wide (71 ft), 81 kg (179 lb)
    > parachute.[30] The 1,025 kg (2,260 lb)[30] rover is based on the design of
    > Curiosity.[7] While there are differences in scientific instruments and the
    > engineering required to support them, the entire landing system (including
    > the sky crane and heat shield) and rover chassis could essentially be
    > recreated without any additional engineering or research. This reduces
    > overall technical risk for the mission, while saving funds and time on
    > development.[31]
    >
    > Ich hoffe, Du bist fähig, das zusammenzurechnen - es scheint durchaus
    > möglich zu sein, den Mars mit "größeren Kalibern" zu erreichen.

    Das ganze wurde von einer Atlas V 541 zum Mars geflogen, eine Falcon Heavy wäre noch etwas größer/stärker (und wahrscheinlich auch nicht teurer?).

    Falcon heavy payload to mars: 16,800 kg
    https://www.spacex.com/vehicles/falcon-heavy/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.21 22:05 durch masel99.

  14. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: masel99 19.02.21 - 22:14

    M_Hilmar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ne ketzerische Frage: Ist euch eigentlich bewust, dass bei der Landung
    > direkt mit Perseverance kommuniziert wurde??? D.h. mit einer 30 cm Antenne
    > auf dem Rover und ein paar hundert bps ?
    >
    > Selbst über die Relays liefert der Rover nur max. 2 Mbps. Warum also viel
    > mehr Durchsatz fordern?

    Wenn die Relays nicht stärker sind, warum soll der Rover mehr liefern? Scheint mir ein Henne-Ei-Problem zu sein?

  15. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: M_Hilmar 19.02.21 - 23:02

    Die Kernfrage ist doch: Was bringt die höhere Datenrate und was "kostet" sie.

    MRO ist schon recht alt, aber unterstüzt bis zu 6 Mbps und damit 3 x mehr Übertragungsrate als Perseverance. D.h. offensichtlich gibt es andere Gründe, warum die Missionsdesigner noch nicht mal diese Rate benötigen bzw. ausschöpfen. Ein Henne-Ei Problem sehe ich deshalb nicht.

    Höhere Datenraten bedingen mehr Speicher, schnellere Prozessoren, mehr Komplexität, mehr Transmit-Power und/oder bessere Antennen (=Masse).
    Auf der anderen Seite: was gewinnt man durch eine höhere Datenrate an wissenschaftlichen Erkenntnissen? Was hilft es 100 Bilder zu übertragen, wenn man zur Lagebeurteilung nur eins braucht? Wird eine Messung automatisch besser, wenn man mehr Messwerte übertragen kann? Sind nicht vieleicht die Instrumente der Treiber? Wenn ich den Boden mit einem Spektrometer analysiere kommt es viel auf die Genauigkeit des Instruments an - für den Versand der Ergebnisse benötigt man nicht viel Bandbreite.

  16. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: Draco Nobilis 19.02.21 - 23:48

    Es ist unglaublich traurig was ich hier lese.

    Selbstverständlich sollte man ersteinmal eine Infrastruktur aufbauen bevor man beim Mars irgendetwas unternimmt.
    Der Author hat ganz klar geschrieben das derzeit schon Daten immer verworfen werden, da nicht genug Bandbreite da ist. Es durch Indien bereits bewiesen das man Kommunikationssats _günstig_ am Mars nutzen kann. Auch die anderen Kritikpunkte sind für Interessierte vollkommen klar und nachvollziehbar, noch nicht mal ganz neu.

    Wie wollen wir eigentlich jemals was dort erreichen?

    Das Problem ist ganz einfach, die Nasa hat es genauso wie die ESA.
    1. Subvention von Jobs (Vetternwirtschaft):
    Es ist ein einziges Gerafel um Steuermittel um Bundesstaaten/Länder.
    An jeder Schraube muss irgendwer mit irgendeinem Arbeitsplatz hängen sonst wird sich quergestellt. Auch darf jeder Fantasiemargen erhalten.
    2. Ergebnisse:
    Besser gesagt deren Abwesenheit. Der Vorteil von Steuern finanziert zu sein ist der, das man keine Ergebnisse braucht und auch nicht wirtschaftlich handeln muss. Die könnten sich alle im Stuhl im Kreis drehen und würden das selbe Verdienen.
    3. Machtwechsel:
    Gerade in USA darf ein Projekt höchstens eine Präsidentschaft lang dauern. Jeder Präsident will erstmal was anderes. Kein Präsident will das Projekt des Vorgängers weiterführen. Das ist einfach Wahnsinn. Da würd ich anstelle der NASA komplett Irre werden und alles was ich habe in SpaceX schieben.

    Wie man es richtig macht zeigt bsp. SpaceX.
    Klar wird da von NASA massiv an Know-How bezogen. Aber SpaceX versucht komplett wirtschaftlich zu handeln und ist eigentlich inzwischen uneinholbar. Es wird nicht Google/Amazon/ESA/NASA/Chinesen/Russen sein die anfangen eine Mondbasis zu bauen, dort ein Gateway zu bauen dann bei Mars eine Station hinzusetzen, Asterioidengürtel mit Bergbau abzubauen bzw. whatever. Das wird alles nur SpaceX machen. Eben weil der 3 Gründe da oben.

    Es ist auch sehr interessant für mich zu sehen wie fachfremd die Leute hier sind, aber immer Meinungen oder Kritik abgeben wollen, zu absolut jedem Thema. Weil sind ja Technik/Admin/Programmierer/Projektmanager/whatever und wissen alles xD

    Als nächstes wird dann James Web Teleskop der NASA gefeiert(das ist so traurig).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.21 23:53 durch Draco Nobilis.

  17. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: KlugKacka 20.02.21 - 19:46

    ZDred schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier wird nicht einfach
    > etwas abgeschrieben, sondern hinterfragt und nachgerechnet.
    Zeig doch mal bitte die Rechnung.

  18. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: KlugKacka 20.02.21 - 19:50

    freebyte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_onkel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Tatsächlich ist der Frank verantwortlich für die qualitativ
    > > hochwertigsten Artikel zum Thema >Wissenschaft, die man sich wünschen
    > > kann.
    > >
    > > Auf Golem, ja. Dafür reicht es.
    >
    > Die Zeit, Spektrum der Wissenschaft, Scienceblogs, CCC, Podcasts ...
    >
    > > Er gibt ja auch gern "Stromverbräuche" in kWh an.
    >
    > Was stört Dich? "Stromverbräuche" ist der gültige Plural von
    > "Stromverbrauch". Energie wird in Joule gemessen, 1 J = 1 W*s und weil eine
    > Wattsekunde recht wenig ist, nimmt man für Strom die Kilowattstunde.
    >
    > fb

    Strom hat die Einheit Ampere.

  19. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: subjord 21.02.21 - 00:54

    T2FZ3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Daten stimmen, gebe ich dem Autor Recht. Wir sind hier nicht im
    > Science Fiction Film, dessen meist einzige Funktion Unterhaltung ist(bspw.
    > Star Wars).
    > Die einzige Rechtfertigung für Steuergelder, die bekanntermaßen immer in
    > großen, wenn auch oft verschleierten, Anteilen ausgegeben werden ist ein
    > Nutzen über kurzzeitige Unterhaltung hinaus. Dass das schwer zu erkennen
    > ist als gemeiner Deutscher, der Rot-Rot-Grün wählt, liegt hingegen in der
    > Logik von sich selbst. Die Parallelen sind da offensichtlich.
    > Nur eine Welt, in der das Geld ausgegeben wird um weiter zu kommen und neue
    > Verdienstmöglichkeiten zu schaffen geht nicht Pleite! Die ausgegebenen
    > Kosten stehen in keinem auch nur annäherndem Verhältnis zum Verdienst über
    > die Unterhaltung.
    > Aber ich habe da keine Illusionen auf eine Rückbesinnung auf Vernunft. Ich
    > genieße nur noch die Aussicht und habe vor allem keine
    > Kinder/Verantwortung. Daher keine Panik, Euer Traum geht weiter!

    Das gute ist ja, dass die Welt nicht pleite gehen kann.
    Das Geld kommt vom Amerikanischen Staat und geht gut verteilt an angestellte in fast allen US Staaten.
    Die geben das Geld dann aus und zahlen Einkommenssteuern... Damit wird die Wirtschaft auch gut angekurbelt.

    Ein Nachteil solcher teuren Projekte ist es meist, dass sie aus politischen Gründen teurer gemacht werden müssen, damit alle Geldgeber die Aktion unterstützen.
    ITER in Frankreich hätte man bestimmt für die Hälfte der Kosten bauen können, wenn die Anbieter mit dem besten Preisleistungsverhältnis die Teile geliefert hätten. So werden Teile u.a. in Japan und vielen anderen Ländern gebaut und rüber transportiert, da Japan einen wichtigen Teil der Finanzierung übernimmt.
    Die US Weltraumprogramme sind ähnlich. Es stimmen nur die Senatoren für ein Projekt, wenn die Teile auch teilweise in ihrem Staat gebaut werden. So schafft es die SLS Rakete glaube ich tatsächlich in allen 50 Staaten gebaut zu werden.
    Würden sie es einfach möglichst schnell und günstig machen, würde die Rakete vermutlich nur noch in 5 Staaten gebaut werden, aber nur die hälfte kosten und Jahre schneller fertig werden.

  20. Re: Versteht der Autor dieses Artikels überhaupt irgendetwas von der Materie?

    Autor: Eheran 21.02.21 - 11:07

    Und im Bleistift ist kein Blei - nennst du es Grafitstift?
    Es gibt nunmal Umgangssprache die selbst in einem fachlicheren Umfeld (etwa vom Elektriker zum Elektriker) problemlos ist. Dazu gehört die Verwendung von "Stromverbrauch" im Sinne von "elektrischer Energieverbrauch". Was so ziemlich jedem ein Begriff ist. Es ist auch fachlich nicht wirklich anders zu verstehen, da man den "echten Strom" (Ampere) nicht verbrauchen kann.

    >Strom hat die Einheit Ampere.
    Damit machst du übrigens exakt den selben Fehler, den du kritisierst. Was für ein Strom denn? Wasserstrom? Gasstrom? Fast alles kann strömen. Meinst du etwa den elektrischen Strom? Aha.

    Solange absolut klar ist, worum es geht, ist das okay so. In einer wissenschaftlichen Arbeit bzw. Paper würde man hingegen etwas anderes erwarten, wo du mit dem Satz natürlich genauso durchgefallen wärst.

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