Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Pilottest in Hamburg: Hermes…

Per App

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Per App

    Autor: ginger888 05.08.16 - 09:40

    Soo, wieder eins, was ihr ins Trollforum verschieben könnt:

    Warum zur Hölle ist sowas heutzutage immer nur per App möglich? Warum keine Webseite? Sind die Leute heute inzwischen so weich, dass sie selbstverständlich ausführbaren Code von irgendwem installieren, nur für so einen trivialen Quark?

    Warum loggt man sich da nicht einfach auf hermes.de ein und klickt da irgendwo auf "anfordern"?

    Meine Fresse...

  2. Re: Per App

    Autor: John2k 05.08.16 - 09:44

    ginger888 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum loggt man sich da nicht einfach auf hermes.de ein und klickt da
    > irgendwo auf "anfordern"?

    Weil komplizierter ist? Es ist unnötig. Deswegen haben sich Apps ja auch durchgesetzt. Da setzt sich jemand hin und denkt einmal über Abläufe nach. Dan haben es millionen von Menschen später einfacher. Du darfst natürlich die Website über deine Powerschell aufrufen wenn du möchtest.

  3. Re: Per App

    Autor: ginger888 05.08.16 - 09:49

    Was hast du geraucht? Eine Webseite mache ich erstmal mit Firefox auf. Und da dürfen die Leute gern auch über Abläufe nachdenken. Sehr gern. Findet heute kaum noch statt. Aber ist das einem technologischen Defizit geschuldet? Oder geht es um Hipness?

  4. Re: Per App

    Autor: ibsi 05.08.16 - 09:50

    ginger888 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hast du geraucht? Eine Webseite mache ich erstmal mit Firefox auf. Und
    > da dürfen die Leute gern auch über Abläufe nachdenken. Sehr gern. Findet
    > heute kaum noch statt. Aber ist das einem technologischen Defizit
    > geschuldet? Oder geht es um Hipness?


    Ich häng mal die Antwort von ginger888 da an, wo sie hingehört ;)

  5. Re: Per App

    Autor: TheUnichi 05.08.16 - 10:55

    ginger888 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hast du geraucht? Eine Webseite mache ich erstmal mit Firefox auf. Und
    > da dürfen die Leute gern auch über Abläufe nachdenken. Sehr gern. Findet
    > heute kaum noch statt. Aber ist das einem technologischen Defizit
    > geschuldet? Oder geht es um Hipness?

    Bitte was? Was ist jetzt bitte "hipness" daran, eine App statt einer Website zu öffnen?

    Was genau ist hier dein Problem? Besitzt du kein Smartphone? Boykottierst du die App-Stores? Was auch immer es für kuriose Aluhut-Gründe hat, bitte: Verschone uns damit.

    Apps werden gebaut, weil es _offensichtlich_, und da muss man einfach mal nur kurz sein Hirn anschalten und drüber nachdenken, am meisten genutzt wird.

    Viele Menschen haben schon gar keinen PC mehr zuhause, die haben ein Smartphone, eventuell noch ein Tablet und das wars.

    Warum willst du alle Leute dazu zwingen, Websites zu nutzen, wenn Apps weiter verbreitet sind? Gefällt dir das Wort "App" nicht? Bist du einfach nur genervt von deinen Freunden, weil sie dir erzählen, welche tollen Apps sie nutzen und verteufelst sie deshalb aus Prinzip?

    Egal was es ist, es ist schwachsinnig.

    Die haben Statistiken, Nutzerzahlen, die haben eine Abteilung, die diese Entscheidungen trifft und sich vorab Gedanken darüber macht, welche Plattformen die sinnvollsten sind.
    Was hast du? "Lebenserfahrung (tm)"? Und auf welcher Basis gewichtest du diese höher?


    Ich kann dir nur ans Herz legen, dich einfach damit abzufinden. Apps werden mittelfristig bleiben und auch Browser-AddOn-Repositories werden mittelfristig zu richtigen App-Stores. Jede Website lässt sich als App einbinden, man kann mit Meta-Tags sogar exakt steuern, wie.

  6. Re: Per App

    Autor: ginger888 05.08.16 - 11:36

    Danke, dass du mir weitergeholfen hast! Du hast sicher Recht!!11elf

  7. Re: Per App

    Autor: TheUnichi 05.08.16 - 13:53

    ginger888 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke, dass du mir weitergeholfen hast! Du hast sicher Recht!!11elf

    Och, Argumente alle? :(

    Gibt bestimmt eine App, die dir neue Argumente gibt, würde mich da mal eingewöhnen :)

  8. Re: Per App

    Autor: ginger888 05.08.16 - 15:51

    Nein, Argumente wären nicht alle, aber sicherlich hier Perlen vor die Säue! Ich meine, du hast nicht ein Argument gebracht. Deine komplette Schilderung fand ich gelinde gesagt völlig langweilig, ausser dass es ein soziales Phänomen mal wieder bestätigt. Nämlich das große Zutrauen in "Die" (wer das genau ist, weißt du sicher besser - ich hab das mal aus deinem Satz "Die haben Statistiken, Nutzerzahlen ..." entnommen). Als ob wir nicht alle gaaanz genau wüssten, dass das, was "Die" machen und wollen längst nicht immer direkt in unserem Interesse ist, sondern vorallem in deren.

    Dein sonst stärkstes "Argument" ist: Die Apps werden gemacht, weil sie weit verbreitet sind. Super. Vielen Dank! Was soll ich da argumentativ gegensetzen?

  9. Re: Per App

    Autor: ginger888 05.08.16 - 16:21

    ... by the way: Zu diesem Statement "Apps werden gebaut, weil es [...] am meisten genutzt wird. ". Also dieses 'offensichtlich' finde ich garnicht sooo erwiesen. Aber darum geht's mir jetzt nicht so sehr. Ich glaube, zumindest wenn ich richtig einschätze, was du damit meinen könntest, dann ist das _exakt_ das - und hier beantworte ich deine Initialfrage - was ich mit "Hipness" meine. Es wird gerade gemacht, weil es gerade alle machen. Punkt. Einen weiteren guten Grund braucht es nicht. Das ist für mich "Hipness".

  10. Re: Per App

    Autor: TheUnichi 08.08.16 - 12:15

    Du hast mich nicht verstanden.

    Wenn du ein Unternehmen hast, eine Applikation entwickelst und dich fragst, für welche Plattformen du sie entwickelst, weil du technisch noch nicht alle gleichzeitig abdecken kannst und kein Budget hast, um für alle Plattformen zu entwickeln, was wählst du?

    Du würdest jetzt aus Prinzip Desktop wählen. Und damit definitiv nicht den maximalen Profit holen.
    Jemand, der den Markt beobachtet würde sagen, Smartphone-App. Android und iOS. Wenn du eine eigene Website hättest und dir die Zugriffe mal angucken würdest, würdest du es verstehen.

    Aber nein, du bist stur und verteufelst es aus Prinzip. Und der einzige, dem du damit schadest, bist du selbst.
    Du hast mir auch keinen einzigen Grund genannt, warum Apps schlechter sind als Websites.

    Ich kann dir welche für Apps nennen:
    - Sie sind einfach aus einem Launcher auf dem Desktop heraus aufrufbar
    - Sie können die gesamte Performance des Smartphones sowie sämtliche Hardware ansprechen, fühlen sich damit flüssiger an und umfangreiche und grafisch aufwendige Spiele können realisiert werden
    - Sie können durch Berechtigungen den Nutzer vorwarnen und schützen
    - Sie können die system-internen UI Libraries ansprechen und verschmelzen somit sauber in der UX
    - Sie sind sauber in einem Store verwaltet, bewertet und kategorisiert
    - Für umfangreiche Apps können Entwickler kostenpflichte Apps einstellen und Entwicklungskosten wieder einbringen bis hin zu finanziellem Erfolg

    Java-Entwickler gibt es wie Sand am Meer. Bei iOS wird man an die Hand genommen und Xcode schreibt die halbe App automatisch.

    Das ganze als Web-App, man bräuchte einen Full-Stack-Entwickler, baut eine REST-API, baut eine umfangreiche, gute Web-UI und realisiert, dass sie als App auf dem Desktop gepinnt ziemlich rumspinnt und rumzickt, weil es nun mal Web ist und die Performance einfach noch nicht optimal.

    Also schreibt man am Ende trotzdem iOS und Android Apps, die die REST-API anbinden. Ist so oder so meist vorgesehen.

    Denk doch einfach mal nach man.

  11. Re: Per App

    Autor: ginger888 08.08.16 - 14:44

    So einem radikalen Vertreter kann ich nur selten beim Denken zuschauen :) Es war mir eine große Freude, deinen Text zu lesen!

    Allerdings, richtig kapiert hab ich Dummerchen das alles immernoch nicht. Ich bin mir sicher, du erklärst mir da noch mehr ;)

    Erstens, warum würde ich 'aus Prinzip Desktop wählen'? Wer sagt das? Eine Webseite tuts auf deinem Telefon auch.

    Auf dein ganzes planloses "Aber nein, du bist stur und verteufelst es aus Prinzip." gehe ich überhaupt nicht im Detail ein. Das ist genauso langweilig, wie bei deiner ersten Schilderung. Die Haltung, die du mir dauernd unterstellst, geht in groben Teilen an meiner Sicht vorbei. Und die Folgerungen, die du daraus ziehst, sind regelrecht affig.

    Für so einen banalen Anwendungsfall, wie das Anfordern irgendeiner ausstehenden Lieferung, brauche ich nicht soo arg viel Zugriff auf UI-Libraries und muss da nicht sämtliche Hardware ansprechen. Da ist es imho viel spannender, wenn man direkt mit einer Entwicklung alle User trifft. Das geht eben per Webseite am ehesten. Man lässt damit auch automatisch die WinPhone-User oder noch krassere Exoten nicht außen vor (dazu gehöre ich nicht, aber ich freue mich trotzdem, wenn die nicht blöd aus der Wäsche gucken müssen). Und, ja, man hat direkt auch den Desktop. Das scheint dir nicht so wichtig zu sein. Ist in Ordnung. Aber dieser Umstand wiederum ist mir eigentlich nicht so wichtig :-P Und automatisch hat man auch eine bewährte Schutzschicht. Dass der Webbrowser mir nicht hintenrum die Kontaktdatenbank an ein paar "Werbepartner" durchfunkt, bin ich mir noch 'relativ' sicher. Ob die Schutzmechanismen von Android schon so vertrauenswürdig sind, lesen wir just in diesem Moment mal wieder in den News. Diese Quadrooter-Lücken passen ja in diese Diskussion wie A*** auf Eimer, oder? ^^

    Ich habe allerhand Apps installiert. Ich verteufle da garnichts aus Prinzip. Allerdings nicht für so etwas popliges wie "Ich klick auf nen 'Lieferung anfordern' Button". Da verzichte ich dann lieber auf irgendwelche bunten Schleifchen und fragwürdigen Komfortfeatures (Direkte Durchgriffe in sensible Daten, um mir irgendwo zwei Tastendrücke zu ersparen). Die sind bestimmt nett, aber sind ihren Preis imho nicht wert.

    Aber wenn ich mir gerade vorstelle, wie deine Geräte so ausschauen, dann weiß ich auch, wie das mit den Botnets so funktioniert und womit die Sicherheitsindustrie ihr Geld verdient :) :) :)

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bezirk Oberbayern, Bruckmühl bei München
  2. M-net Telekommunikations GmbH, München
  3. Deutsche Schillergesellschaft e.V., Marbach am Neckar
  4. via experteer GmbH, verschiedene Standorte (Deutschland, Ungarn, Slowakei)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,95€
  2. 4,99€
  3. 25,99€
  4. 24,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

  1. Logitech Options: Logitech-Software ermöglicht bösartige Codeausführung
    Logitech Options
    Logitech-Software ermöglicht bösartige Codeausführung

    In einer Software zur Konfiguration von Logitech-Tastaturen und Mäusen klafft ein riesiges Sicherheitsloch. Nutzer von Logitech Options sollten es vorerst deinstallieren: Bisher gibt es keinen Fix.

  2. Bixby: Samsungs Sprachassistent auf Deutsch verfügbar
    Bixby
    Samsungs Sprachassistent auf Deutsch verfügbar

    Lange hat es gedauert: Samsung hat es endlich geschafft, seinen Sprachassistenten Bixby eine deutsche Spracheingabe zu verpassen. Diese klingt sehr natürlich, ist zunächst aber nur auf dem Galaxy Note 9 verfügbar.

  3. Ice Lake: Intels nächste GPU doppelt so schnell und auf Wunsch ungenau
    Ice Lake
    Intels nächste GPU doppelt so schnell und auf Wunsch ungenau

    Mit Ice Lake kommt auch Intels 11. Generation der integrierten GPUs. Sie soll viele moderne Titel zumindest spielbar machen und ermöglicht auch Adaptive Sync. Eine andere Funktion dürfte jedoch bald umstritten sein.


  1. 16:45

  2. 16:35

  3. 15:50

  4. 15:00

  5. 15:00

  6. 14:45

  7. 14:00

  8. 13:22