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Konzept des Akkutausches

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Tesla hat das Tauschkonzept doch bereits in Model S/Super Charger integriert

    Autor: Lemo 14.05.14 - 12:39

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An bestimmten Ladestationen kann der Kunde seinen ganzen Akku tauschen wenn
    > er es eilig hat, automatisch und in 2 min, google oder "YTube" doch einfach
    > mal danach! Desweiteren gibt es einen Chinesischen Unternehmer der ein an
    > ein bestimmtes Fahrzeugmodell gebundenes Tauschlsystem im großen Stil
    > umsetzt. Anhand dieser Beispiele und deren momentanen Stand kannst du dir
    > ein Bild vom Erfolg/Nichterfolg dieser Idee machen, in wie fern das von den
    > Kunden angenommen wird und so. Was man hier in Europa bereits festhalten
    > kann ist, dass die Kunden Batterie-Mietmodelle, wie sie etwa Renault für
    > die eigenen Elektrowagen(etwa Renault Zoe) ausschließlich anbietet,
    > mehrheitlich eigentlich ablehnen. Die Leute wollen die Batterie allen
    > Anschein nach ihr Eigen nennen und scheinen auch großen Wert darauf zu
    > legen, weswegen die Renaults eher abgelehnt und dafür Modelle mit
    > dazugehörigem Akku wie der Leaf vorgezogen werden, obwohl der Zoe
    > eigentlich ein sehr attraktives Auto ist, schick, technisch überlegt
    > konstruiert, mit einigen netten kleinen Überraschungen und so, ideal für
    > die Stadt.

    Das Konzept war nur Theorie, die praktische Vorstellung eine Art Hoax, das hatten wir alles schon auf Golem.

  2. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 12:40

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > In der Regel? Die meisten Menschen haben nunmal kein Eigenheim mit
    > > Garage...
    >
    > Es muss ja kein Eigenheim sein. Einen Garagenplatz für den Besitz eines
    > Autos vorweisen zu müssen wäre eh mal ne vernünftige Massnahme. Warum soll
    > die Allgemeinheit irgendwelchen Leuten einen Stellplatz in der
    > Öffentlichkeit finanzieren? Öffentliche Stellplätze sollten dem den Kunden,
    > Handwerkern, Besuchern, Zulieferern vorbehalten sein. Auch da sollte es
    > Lademöglichkeiten geben - aber jedes Auto sollte trotzdem seinen privaten
    > Abstellplatz haben.

    Bitte was??? Wo willst du denn die ganzen Garagen hinbauen? Und nur weil ich in einer Mietwohnung lebe darf ich kein Auto haben weil mein Vermieter keine Garage zur Verfügung stellt? So ein Quatsch :D

  3. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 12:48

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bitte was??? Wo willst du denn die ganzen Garagen hinbauen? Und nur weil
    > ich in einer Mietwohnung lebe darf ich kein Auto haben weil mein Vermieter
    > keine Garage zur Verfügung stellt?

    Wenn Du Dir ein Auto leisten willst, musst Du Dir halt auch eine Wohnung mit Garage oder zumindest eine Garage irgendwo leisten. Ein Grundrecht auf einen öffentlichen Parkplatz gibt es nicht - obwohl man manchmal das Gefühl hat, dass manch einer eher für ein festgeschriebenes Grundrecht auf Parkraum als für ein Grundrecht auf Wohnraum wäre.

    > So ein Quatsch :D

    Nein, Quatsch ist es zu meinen, dass die Allgemeinheit für Deinen Parkplatz aufzukommen hat. Warum wird dies beim Auto als normal angesehen? Warum soll die Allgemeinheit für einen Parkplatz aufkommen, den sich ein anderer nicht leisten will oder kann?

  4. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: igor83 14.05.14 - 13:19

    > Bitte was??? Wo willst du denn die ganzen Garagen hinbauen? Und nur weil
    > ich in einer Mietwohnung lebe darf ich kein Auto haben weil mein Vermieter
    > keine Garage zur Verfügung stellt? So ein Quatsch :D
    Die Garage muss ja nicht unbedingt im selben Haus sein. Ich selbst besitze auch einen Stellplatz zu dem ich entweder 10 min laufen muss oder eine Station mit dem Bus fahren kann. Klar das wäre bequem, aber langfristig müssen wir uns wohl von der ein oder anderen Bequemlichkeit verabschieden und unser Verhalten und Gewohnheiten überdenken. Die Parkplatzsituation in vielen größeren Städten ist ja bereits jetzt kurz vor dem Kollaps. Wenn man dann einen Blick in einige Metropolen Asiens wirft, da sind ja Parkplätze nicht "mehr" das Problem, da ist der Individualverkehr per Automobil bereits kollabiert.
    Für mich stellt sich die Frage: Ist ein eigenes Auto innerhalb der Stadt eventuell "nur" Luxus?

  5. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 13:22

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lemo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Bitte was??? Wo willst du denn die ganzen Garagen hinbauen? Und nur weil
    > > ich in einer Mietwohnung lebe darf ich kein Auto haben weil mein
    > Vermieter
    > > keine Garage zur Verfügung stellt?
    >
    > Wenn Du Dir ein Auto leisten willst, musst Du Dir halt auch eine Wohnung
    > mit Garage oder zumindest eine Garage irgendwo leisten. Ein Grundrecht auf
    > einen öffentlichen Parkplatz gibt es nicht - obwohl man manchmal das Gefühl
    > hat, dass manch einer eher für ein festgeschriebenes Grundrecht auf
    > Parkraum als für ein Grundrecht auf Wohnraum wäre.
    >
    > > So ein Quatsch :D
    >
    > Nein, Quatsch ist es zu meinen, dass die Allgemeinheit für Deinen Parkplatz
    > aufzukommen hat. Warum wird dies beim Auto als normal angesehen? Warum soll
    > die Allgemeinheit für einen Parkplatz aufkommen, den sich ein anderer nicht
    > leisten will oder kann?

    Die Parkplätze sind im Interesse der Stadt und bringen Parkgebühren oder sind zumindest nur für die Anwohner mit Ausweis nutzbar. Also für Menschen, die bereits Geld an die Stadt abgeben.
    Ich weiß nicht wo jetzt die Masse an unbeschränkten Parkplätzen ohne Parkschein oder -Ausweis existiert, aber in Städten kenne ich fast keine.
    In den allermeisten Fällen werden keine Parkplätze gebaut, sondern lediglich breite Straßen zu einspurigen Straßen mit Parkplätzen zusammengefasst (die dann kosten).

    Und falls doch ein Parkplatz gebaut wird ist er meistens für Park+Ride vorgesehen, auch im Interesse der Stadt / des Verkehrsunternehmens.

    Ich weiß ja nicht was du meinst, aber es klingt fast so als würden ständig überall kostenlose Großparkplätze hingepflastert werden, damit jeder Anwohner parken kann. Das ist definitiv nicht der Fall, es wird meistens eben der vorhandene Platz dafür genutzt.


    edit:
    Und ich hoffe dir ist bewusst wie problematisch deine Forderung nach einem Garagennachweis wäre. Ohne Auto für viele Leute kein Job. Ohne Job kein Geld, Ohne Geld kein... ach lassen wir das.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.14 13:23 durch Lemo.

  6. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 13:32

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Parkplätze sind im Interesse der Stadt und bringen Parkgebühren oder
    > sind zumindest nur für die Anwohner mit Ausweis nutzbar. Also für Menschen,
    > die bereits Geld an die Stadt abgeben.

    Ich hatte ja von Anfang an gesagt für welche Gruppen die Parkplätze sein sollen. Von mir aus soll es auch Anwohnerparkausweise geben - aber dann zu einem marktüblichen Preis.

    > Ich weiß nicht wo jetzt die Masse an unbeschränkten Parkplätzen ohne
    > Parkschein oder -Ausweis existiert, aber in Städten kenne ich fast keine.

    Und, was kostet so ein Anwohnerparkausweis derzeit? Das deckt ja grad mal den Verwaltungsaufwand.

    > edit:
    > Und ich hoffe dir ist bewusst wie problematisch deine Forderung nach einem
    > Garagennachweis wäre. Ohne Auto für viele Leute kein Job. Ohne Job kein
    > Geld, Ohne Geld kein... ach lassen wir das.

    Ich denke mir doch, dass jeder der ein Auto für den Job braucht, dies auch in seinen Lohnforderungen einbezieht - also kann er da ja auch noch den Garagenplatz mit einrechnen - oder?
    Oder willst Du etwa behaupten, dass es viele Menschen gibt, die sich ein Auto leisten müssen, obwohl sie es sich eigentlich gar nicht leisten können? DANN sollte man mal dagegen vorgehen. Aber so eine Ausbeutung wird ja auch schon einfach hingenommen.

    Traurige Gesellschaft.

  7. Re: Verwirrt

    Autor: blobhopp 14.05.14 - 13:38

    was mir so als erstes durch den kopf geht ist
    1. in der stadt währe in Parkhäuser ein carsharing bzw. ein elektroauto alternative perfekt umzusetzten man legt zu jeden parkplatz ein steckdose die im boden eingelassen ist oder so und dann läd man sein auto auf währen man schoppen geht oder arbeitet z.b. man stellt sein auto unter das alexa in die tiefgarage und ist dan gezwungen min 1h da durch zu laufen
    2. carsharing ist für mich persönlich doppelt so felxibel weil grade im urbanen raum kann man keine 50m gehen ohne über einen sharing car zu stolpern und den kann man dann auch stehen lassen z.b. ich fahre zu einem freund, lasse "mein" auto bei ihm stehen un fahre mit ihm weiter zu mac doof, und hab dann da gleich die nächste kiste... perfekt
    3. im speckgürtel hat jeder JEDER genug platz für ne zapfsäule mit strom und selbst die blöcke in brandenburg geben den nötigen platz (ja und selbst wenn man sich den stellplatz mieten muss redet man mit einem nachbarn ob man vllt jeden tag tauscht und halbiert so die kosten)

    so die einzigen beiden probleme die ich also sehe sind bei langen strecken weil das geht leider wirklich nicht mit elektro ausser natürlich diese Ich-packe-mein-Auto-auf-einen-zug-Lösung und das man das auto besitzen will im urbanen gebiet wo keine steckdose vorhanden ist, weil man große einkaufszentren hasst, nen fiesen arbeitgeber hat und zuhause in einem großen block wohnt und zu keinem parkhaus fahren will aber hey, wer in der stadt ein auto nutzt hat eh nur luxusprobleme(meiner meinung nach).

  8. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 13:39

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und, was kostet so ein Anwohnerparkausweis derzeit? Das deckt ja grad mal
    > den Verwaltungsaufwand.

    Weil auch keine extra Parkplätze gebaut werden müssen, zumindest nicht dort wo ich wohne. Es wird lediglich der Platz genutzt, der sowieso schon gebaut wurde. Auch ohne Parkplatzmarkierungen.

    >
    > > edit:
    > > Und ich hoffe dir ist bewusst wie problematisch deine Forderung nach
    > einem
    > > Garagennachweis wäre. Ohne Auto für viele Leute kein Job. Ohne Job kein
    > > Geld, Ohne Geld kein... ach lassen wir das.
    >
    > Ich denke mir doch, dass jeder der ein Auto für den Job braucht, dies auch
    > in seinen Lohnforderungen einbezieht - also kann er da ja auch noch den
    > Garagenplatz mit einrechnen - oder?
    > Oder willst Du etwa behaupten, dass es viele Menschen gibt, die sich ein
    > Auto leisten müssen, obwohl sie es sich eigentlich gar nicht leisten
    > können? DANN sollte man mal dagegen vorgehen. Aber so eine Ausbeutung wird
    > ja auch schon einfach hingenommen.
    >
    > Traurige Gesellschaft.

    Wenn man in der Position ist eine LohnFORDERUNG zu stellen, dann vielleicht. Aber selbst dann braucht man den Bauplatz, wo soll der herkommen? Außerhalb der Stadt? Nein, ich denke das ist nicht sinnvoll.

    Es ist einfach nicht durchdacht jetzt für jedes Elektro-Auto Garagen bauen zu wollen nur damit sich weniger Leute ein Auto leisten dürfen.
    Ich denke auch rechtlich wäre das nicht zulässig den Autokauf von der Existenz einer privaten Garage abhängig zu machen.

  9. Re: Tesla hat das Tauschkonzept doch bereits in Model S/Super Charger integriert

    Autor: Ach 14.05.14 - 13:39

    >Das Konzept war nur Theorie, die praktische Vorstellung eine Art Hoax,

    Wie jetzt, bissel dürftig oder? Wo ist der Link? :]

    In dem Falle jedenfalls, geht Teslas Tauschsytem als eine weitere und, neben Better Place, bereits zweite nicht-funktionierende Tauschideeumsetzung in die Betrachtung mit ein und man kann sich vollends auf die beiden verbleibenden Ideen konzentrieren, das Chinesische Tausch-Projekt und Renaults Akku-Vermietung.

  10. Re: Verwirrt

    Autor: Lemo 14.05.14 - 13:42

    blobhopp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber hey, wer in der
    > stadt ein auto nutzt hat eh nur luxusprobleme(meiner meinung nach).

    Es gibt ja nicht nur Großstädte, die ich als "Stadt" definiere.
    Was ist denn mit Augsburg, Ingolstadt, Regensburg, Ulm, Karlsruhe, Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt... etc.

    Sind das keine Städte? Doch, ich denke schon. Da ist auch ein Auto doch absolut in Ordnung und notwendig. Man denke an Würzburg, man wird hier kaum sein Leben verbringen können ohne aus Würzburg mit dem Auto rauszukommen, allein schon um seinen Arbeitsplatz zu erreichen der nicht am Bahnhof liegt. Und trotzdem kann man sich dort keine Garage einfach so bauen oder mieten.

  11. Re: Verwirrt

    Autor: Ach 14.05.14 - 13:48

    So falsch liegst du nicht! So viel ich weiß stellen gerade Carsharing- und auch innerstädtisches Taxifahrten, die mit Abstand attraktivsten Anwendungsfelder für den Einsatz von E-Fahrzeugen dar.

    Mal ein Beispiel: Cornwall’s Electric Nissan LEAF Taxi Fleet

    Also eigentlich die Super Erfolgs Story.

  12. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 13:50

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn man in der Position ist eine LohnFORDERUNG zu stellen, dann
    > vielleicht.

    Ich glaub Du hast meinen letzten Absatz nicht wirklich verstanden.

    > Aber selbst dann braucht man den Bauplatz, wo soll der
    > herkommen? Außerhalb der Stadt? Nein, ich denke das ist nicht sinnvoll.

    Die Reichsgaragenordnung gibt es nun schon so lange, dass es so einen grossen Mangel an Garagen wie Du ihn darstellen magst auch wieder nicht gibt. Dort wo es keine gibt, kann man ja welche unter den Strassen bauen (was ja auch vielerorts gemacht wird).

    > Es ist einfach nicht durchdacht jetzt für jedes Elektro-Auto Garagen bauen
    > zu wollen nur damit sich weniger Leute ein Auto leisten dürfen.

    Wo habe ich gesagt, dass das nur für Elektroautos gelten soll? Und mit Deinem Argument gibts Du zu, dass es Leute gibt, die sich ein Auto gar nicht leisten könnten, wenn sie sich dafür nicht von der Allgemeinheit unterstützen lassen würden. Jeder der sein Auto privat unterbringt oder keines hat, subventioniert denjenigen ihren Parkplatz die ihr Auto im öffentlichen Raum abstellen.

    > Ich denke auch rechtlich wäre das nicht zulässig den Autokauf von der
    > Existenz einer privaten Garage abhängig zu machen.

    Aus welchen Paragraphen des Grundgesetzes leitest Du das ab?

  13. Re: Verwirrt

    Autor: gollumm 14.05.14 - 13:54

    blobhopp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > so die einzigen beiden probleme die ich also sehe sind bei langen strecken
    > weil das geht leider wirklich nicht mit elektro ausser natürlich diese
    > Ich-packe-mein-Auto-auf-einen-zug-Lösung

    Wenn Du schon von den Vorteilen von CarSharing redest, warum musst Du dann noch weite Strecken mit dem Auto fahren?

    > und das man das auto besitzen will

    Will man das wirklich? Also ein wirklich grosse Mehrheit?

  14. Re: Verwirrt

    Autor: gollumm 14.05.14 - 14:07

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blobhopp schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > aber hey, wer in der
    > > stadt ein auto nutzt hat eh nur luxusprobleme(meiner meinung nach).
    >
    > Es gibt ja nicht nur Großstädte, die ich als "Stadt" definiere.
    > Was ist denn mit Augsburg, Ingolstadt, Regensburg, Ulm, Karlsruhe,
    > Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt... etc.
    >
    > Sind das keine Städte? Doch, ich denke schon. Da ist auch ein Auto doch
    > absolut in Ordnung und notwendig.

    Wenn dort Autos kein Problem sind, dann lässt sich schon die Frage stellen, ob man das wirklich als Städte bezeichnen sollte ;-)

    Oder man kommt einfach zum Schluss, dass solche Städte gar kein Auto Problem haben, und also bei diesem Überlegungen gar nicht gemeint sind und sie einfach fröhlich weitermachen können wie bisher. Es geht doch nicht darum irgendwen zwangs beglücken zu wollen, es geht um Lösungsmöglichkeiten für Orte wo es ein Problem gibt. Wenn es keines gibt, brauche ich auch keines zu lösen.

  15. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Bankai 14.05.14 - 14:15

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nein, Quatsch ist es zu meinen, dass die Allgemeinheit für Deinen Parkplatz
    > aufzukommen hat. Warum wird dies beim Auto als normal angesehen? Warum soll
    > die Allgemeinheit für einen Parkplatz aufkommen, den sich ein anderer nicht
    > leisten will oder kann?

    Warum müssen die Autofahrer Milliarden an Steuergeldern zahlen, die in irgendwelche andere Haushalte fließen? Deinem Argument könnte man folgen,
    wenn dem nicht so wäre. Eigentlich müssten die Vermieter verpflichtet werden,
    entsprechende Plätze zur Verfügung zu stellen. Aber das ist eben nicht der Fall.
    Es muss nur für einen bestimmten Prozentsatz Parkplätze geschaffen werden und
    auch nur bei Neubauten. Insofern gibt es in gewissen Gebieten einfach einen
    enormen Parkplatzmangel.

    Aber selbst die Parkplätze die vorhanden sind, müssten für Elektroautos erst mal ausgebaut werden. Also es müssten Steckdosen (abschließbar) verbaut werden und entsprechende Verkabelungen angebracht werden. Bisher gibt es so etwas praktisch noch überhaupt nicht.

  16. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 14:24

    Bankai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Warum müssen die Autofahrer Milliarden an Steuergeldern zahlen, die in
    > irgendwelche andere Haushalte fließen?

    Weil das das Wesen von Steuern ist.

    > Deinem Argument könnte man folgen,
    > wenn dem nicht so wäre. Eigentlich müssten die Vermieter verpflichtet
    > werden,
    > entsprechende Plätze zur Verfügung zu stellen. Aber das ist eben nicht der
    > Fall.

    Warum müsste er das? Ist ein Auto ein Grundrecht? Ein privates Auto ist Dein privater Spass und wie Du das anstellst ist Deine Sache. Ausserdem kann eine Stadt immer noch Parkplätze zur Verfügung stellen - halt zu einem Marktkonformen Preis.

    > Es muss nur für einen bestimmten Prozentsatz Parkplätze geschaffen werden
    > und
    > auch nur bei Neubauten. Insofern gibt es in gewissen Gebieten einfach
    > einen
    > enormen Parkplatzmangel.

    Und warum ziehen Leute irgendwo hin, wo sie auf ein Auto angewiesen sind, aber dann nicht mal ein Parkplatz vorhanden ist?

    Vor allem - hast Du mal überlegt wie gross der Parkplatzmangel erst wäre, wenn alle auf dieses Recht pochen würden - also sowohl solche mit Stellplatz wie auch solche ohne Auto.

    > Aber selbst die Parkplätze die vorhanden sind, müssten für Elektroautos
    > erst mal ausgebaut werden. Also es müssten Steckdosen (abschließbar)
    > verbaut werden und entsprechende Verkabelungen angebracht werden. Bisher
    > gibt es so etwas praktisch noch überhaupt nicht.

    Tja, so langsam dämmert es halt manchen, was für ein teuerer Spass so ein Auto ist. Irgendwann schliesst man dann auch die richtigen Schlüsse.

  17. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Bankai 14.05.14 - 14:27

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > So was wird es wahrscheinlich irgendwann mal geben - wobei ich da eher an
    > Brennstoffzellen als an Batterien glaube. Aber auch dann werden solche
    > Autos so unverhältnismässig teuer sein, dass es nicht wirklich sinn macht
    > ein solches zu besitzen (wenn man nicht ständig solche Strecken) fährt.
    > Überhaupt steckt im CarSharing auch viel Potenzial um Autos noch viel
    > besser und sicherer zu machen. Viele Dinge die man sich am eigen PKW nie
    > leisten könnte, können in so einem Auto verbaut sein, weil das Auto viel
    > länger im Einsatz ist und damit die Anschaffungskosten pro Kilometer immer
    > weniger ins Gewicht fallen. Autos stehen heute im Schnitt 23 Stunden rum -
    > DAS ist der eigentliche Irrsinn unseres derzeitigen "Mobilitäts"Konzepts.
    > Es ist in Wirklichkeit ein Inmobilitätskonzept.

    Ich sehe im CarSharing keine Alternative. Was machen die meisten Leute mit ihrem Auto? Sie fahren in die Arbeit, zum Einkaufen, Freunde besuchen/treffen, Ausflüge am Wochenende, Reisen. Nur für Ausflüge und Reisen sehe ich da wirklich einen Vorteil. Für die tägliche Arbeit kann CarSharing gar nicht funktionieren.

    Insofern ist CarSharing nur dann interessant, wenn man die Shopping und Arbeitsfahrten mit alternativen Fortbewegungsmittel bewältigt. Aber das ist ja
    schon seit Jahrzehnten ein frommer Wunsch.

  18. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 14:33

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und warum ziehen Leute irgendwo hin, wo sie auf ein Auto angewiesen sind,
    > aber dann nicht mal ein Parkplatz vorhanden ist?

    Du stellst dir die Welt echt ein bisschen zu einfach vor :D

    Auf dem heutigen Wohnungsmarkt kann man vielleicht ein 10km-Gebiet eingrenzen aber dann muss man auch schon nehmen was man kriegen und auch bezahlen kann. Die Miete ist mit Abstand die teuerste Ausgabe im alltäglichen Leben. Da kann man nicht nach Parkplatzsituation auswählen, da suchst du ja 5 Jahre.
    Und wenn man umzieht hat man ja auch Deadlines. Der neue Vermieter will, dass du in einem Monat einziehst, der alte Vermieter hat ein Recht darauf, dass du die 3 monatige Kündigungsfrist einhältst.
    Du kündigst also meistens schon bevor du überhaupt eine neue Wohnung hast, weil du es sonst nicht bezahlen kannst 2 Monate lang noch die alte Wohnung zu finanzieren.

    Das hat mit dem Auto erst mal nichts zu tun, die sind da im Vergleich günstig in der "haltung".

    Ich hab's doch erst selbst erlebt, 20 Leute bei der Besichtigung, derjenige der am schnellsten ist kriegt die Wohnung. Sowas "suckt".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.14 14:34 durch Lemo.

  19. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Bankai 14.05.14 - 14:41

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bankai schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Warum müssen die Autofahrer Milliarden an Steuergeldern zahlen, die in
    > > irgendwelche andere Haushalte fließen?
    >
    > Weil das das Wesen von Steuern ist.

    Und ebenso ist es das Prinzip von Wohnsiedlungen, dass die Autos
    an der Straße parken.


    > > Deinem Argument könnte man folgen,
    > > wenn dem nicht so wäre. Eigentlich müssten die Vermieter verpflichtet
    > > werden,
    > > entsprechende Plätze zur Verfügung zu stellen. Aber das ist eben nicht
    > der
    > > Fall.

    > Warum müsste er das? Ist ein Auto ein Grundrecht? Ein privates Auto ist
    > Dein privater Spass und wie Du das anstellst ist Deine Sache. Ausserdem
    > kann eine Stadt immer noch Parkplätze zur Verfügung stellen - halt zu einem
    > Marktkonformen Preis.

    Warum nicht? Und ja, ich betrachte das Auto durchaus als mein Recht. Hier ein Grundrecht anzuführen ist etwas weit hergeholt. Wenn es immer nur darum geht, was unser privater Spaß ist, könnten wir uns wieder in Höhlen zurück ziehen. Für was brauchen wir teure Küchen, Fernseher, etc. etc. Das ist alles privater Spaß. Warum sollte also jemand dafür die Leitungen zur Verfügung stellen, den Strom, etc.
    Im übrigen verkaufen die Städte ihre Parkplätze zu teiweise sehr teuren Preisen, wenn man mal in die Großstädte schaut, was da Parkgebühren verlangt werden.

    > > Es muss nur für einen bestimmten Prozentsatz Parkplätze geschaffen
    > werden
    > > und
    > > auch nur bei Neubauten. Insofern gibt es in gewissen Gebieten einfach
    > > einen
    > > enormen Parkplatzmangel.
    >
    > Und warum ziehen Leute irgendwo hin, wo sie auf ein Auto angewiesen sind,
    > aber dann nicht mal ein Parkplatz vorhanden ist?

    Warum sollen Leute nicht hinziehen dürfen wo sie wollen? Es kann die verschiedensten Gründe haben. Vielleicht haben Sie ja schon dort gewohnt,
    bevor sie ein Auto hatten?

    > Vor allem - hast Du mal überlegt wie gross der Parkplatzmangel erst wäre,
    > wenn alle auf dieses Recht pochen würden - also sowohl solche mit
    > Stellplatz wie auch solche ohne Auto.

    Auf welches Recht? Wer hat davon gesprochen?

    > > Aber selbst die Parkplätze die vorhanden sind, müssten für Elektroautos
    > > erst mal ausgebaut werden. Also es müssten Steckdosen (abschließbar)
    > > verbaut werden und entsprechende Verkabelungen angebracht werden. Bisher
    > > gibt es so etwas praktisch noch überhaupt nicht.

    > Tja, so langsam dämmert es halt manchen, was für ein teuerer Spass so ein
    > Auto ist. Irgendwann schliesst man dann auch die richtigen Schlüsse.

    Nö, wird man nicht (zumindest nicht so schnell). Mag ja sein, dass du gerne zu Fuß gehst, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist oder auch mit dem Fahrrad. Aber ebenso gibt es eben andere Leute, die lieber und besser mit ihrem Auto unterwegs sind. Wir sind nun mal unterschiedlich und haben unterschiedliche Bedürfnisse.

  20. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 14:49

    Bankai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich sehe im CarSharing keine Alternative. Was machen die meisten Leute mit
    > ihrem Auto? Sie fahren in die Arbeit, zum Einkaufen, Freunde
    > besuchen/treffen, Ausflüge am Wochenende, Reisen. Nur für Ausflüge und
    > Reisen sehe ich da wirklich einen Vorteil. Für die tägliche Arbeit kann
    > CarSharing gar nicht funktionieren.

    Die Frage ist ja, ob für viele Leute die in einer Grossstadt wie Berlin oder München mit dem Auto zur Arbeit fahren, dies wirklich die sinnvollste Alternative ist und nicht nur deshalb gemacht wird, weil man das Auto ja eh schon bezahlt. So viel alle Welt über die Spritkosten jammert, sind dies in der Regel nur 1/5 der Gesamtkosten. Mehr noch - je mehr ich fahre, desto billiger wird der einzelne Kilometer.

    > Insofern ist CarSharing nur dann interessant, wenn man die Shopping und
    > Arbeitsfahrten mit alternativen Fortbewegungsmittel bewältigt. Aber das ist
    > ja
    > schon seit Jahrzehnten ein frommer Wunsch.

    Weil man jahrzehntelang das Auto gepampert hat. Man ist aber halt an eine Grenze gestossen, bei der die ganzen schönen Vorteile des Autos sich in Nachteile wandeln. Warum haben wir die Diskussion denn? Scheinbar sind es doch eine ganze Menge Leute die der Meinung sind, dass sich was ändern muss. Leider glaubt die Masse immer noch, dass man ihnen was wegnehmen will, dabei geht es darum uns allen wieder was zurück zu geben - nämlich Mobilität für alle - auch für junge, alte, arme und behinderte. Es kann sich einfach nicht weiter alles ums Auto drehen. Der Wirtschaft würde es weit aus mehr helfen, wenn Handwerker schnell einen Parkplatz finden würden und sich nicht durch den Stau kämpfen müssten, wenn Zulieferer und Paketdienste nicht den Verkehr mit zweiter Reihe parken behindern würden.

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Ampelkoalition: Der große klimapolitische Wurf bleibt aus
Ampelkoalition
Der große klimapolitische Wurf bleibt aus

Die Koalitionsvereinbarung der Ampelparteien ist zwar von Klimaschutz geprägt, doch zu viele Maßnahmen bleiben unkonkret.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Digitaler Führerschein ID Wallet soll in wenigen Wochen wieder verfügbar sein
  2. Digitalpakt Alter Projekt fördert Digitalkompetenz älterer Menschen
  3. Protokollerklärung Bundesregierung könnte Mobilfunkauktionen abschaffen

Kult-Anime startet bei Netflix: Realversion von Cowboy Bebop ist ein wilder Genre-Mix
Kult-Anime startet bei Netflix
Realversion von Cowboy Bebop ist ein wilder Genre-Mix

Die Realverfilmung des mehr als 20 Jahre alten Anime Cowboy Bebop bleibt der Vorlage treu, modernisiert sie jedoch in absolut gelungener Art und Weise.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Stranger Things und Marvel Netflix kauft deutsches Visual-Effects-Studio
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