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Konzept des Akkutausches

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 14:54

    Also ich fahre sehr oft, 80% im Monat, mit der Bahn zu meinem Arbeitsplatz. Bahnfahrt von ca. 45 Minuten da 1x Umsteigen.

    Da gehen die Probleme aber schon los:

    - Verspätung weil Güterzüge bei der Bahn Vorrang haben, DANKE dafür...
    - und aus anderen Gründen
    - für mich manchmal schlechte Ankunfts- oder Abfahrtszeiten, ich arbeite (wie man sich denken kann) in einer IT-Abteilung und habe keine genauen Arbeitszeiten, das ist nun mal so und geht sehr vielen Leuten so.
    - verpasse ich den Zug wegen Mehrarbeit muss ich eine Stunde warten oder mehr arbeiten
    - Ausfälle am Umsteigebahnhof sind ganz schlimm. Da steht man dann nun. Und wartet eine Stunde.

    Also alles Gründe wieso ich manchmal einfach lieber mein Auto nehme und auf dem Rückweg noch überall hinfahren kann, sei es in die Innenstadt oder sonstwo hin. Auch wenn es abseits des Wegs liegt.

    Das ist ein ganz ganz großer Faktor weshalb die Öffentlichen zwar gut aber lange nicht das Maß aller Dinge sind.

    CarSharing käme für mich ja auch nicht in Frage als Alternative zu Öffentlichen, denn das Auto steht dann erst mal 8 Stunden auf der Arbeit rum. Nimmt es jemand anders mit stehe ich dumm da - ohne Auto.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.14 14:56 durch Lemo.

  2. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 15:01

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Du stellst dir die Welt echt ein bisschen zu einfach vor :D

    Und Du verweigerst dich jeglicher Weiterentwicklung - und sei es nur gedanklich.

    > Auf dem heutigen Wohnungsmarkt kann man vielleicht ein 10km-Gebiet
    > eingrenzen aber dann muss man auch schon nehmen was man kriegen und auch
    > bezahlen kann. Die Miete ist mit Abstand die teuerste Ausgabe im
    > alltäglichen Leben. Da kann man nicht nach Parkplatzsituation auswählen, da
    > suchst du ja 5 Jahre.

    Wenn Du die 400¤ fürs Auto in die Wohnung steckst, dann findest Du auch schneller eine günstig gelegene Wohnung. Und nur weil es auch noch viele andere Bereiche mit Problemen gibt (z.B. der Wohnungsmarkt), gibt es keine Denkverbote in anderen Bereichen. Es geht hierbei ja auch nicht darum, von einem Tag auf den anderen etwas einzuführen. Natürlich muss man das schrittweise machen und Alternativen schaffen. Es muss aber wieder das Problem des Arbeitgebers werden, wie er Leute an den Arbeitsplatz bekommt. Er kann seine Firma am Arsch der Welt betreiben, dann muss er sich halt überlegen, ob er Busse fahren lässt oder ob er den Leuten so viel zahlt, dass sie sich das Auto leisten können oder er betreibt seine Firma halt wieder da wo seine potenziellen Angestellten auch leben. Mit dem Auto haben sich die Arbeitnehmer ein Stück weit mehr zur Hure ihres Arbeitgebers gemacht. Man hat ihnen erzählt, dass es doch eine Tolle Win-Win Situation ist - und das war es damals auch. Nur heute profitieren nur noch die Firmen davon und nicht mehr die Menschen. DAS ist etwas was man wieder ändern muss.

    > Das hat mit dem Auto erst mal nichts zu tun, die sind da im Vergleich
    > günstig in der "haltung".

    Deswegen sollte man auch eher für ein Recht auf Wohnraum als auf ein Recht auf Parkraum pochen.

  3. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 15:05

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es muss aber wieder das
    > Problem des Arbeitgebers werden, wie er Leute an den Arbeitsplatz bekommt.
    > Er kann seine Firma am Arsch der Welt betreiben, dann muss er sich halt
    > überlegen, ob er Busse fahren lässt oder ob er den Leuten so viel zahlt,
    > dass sie sich das Auto leisten können oder er betreibt seine Firma halt
    > wieder da wo seine potenziellen Angestellten auch leben.

    Das unterstütze ich, die AG sollten sich mehr Gedanken über die Förderung der Öffentlichen machen. Teilweise gibt es da auch keine Zuschüsse, das ist schade.

  4. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 15:25

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > - für mich manchmal schlechte Ankunfts- oder Abfahrtszeiten, ich arbeite
    > (wie man sich denken kann) in einer IT-Abteilung und habe keine genauen
    > Arbeitszeiten, das ist nun mal so und geht sehr vielen Leuten so.

    Und, schon mal drüber nachgedacht, wie es zu dieser familenunfreundlichen Konstellation gekommen ist? Es wäre ganz schnell Schluss mit diesen ganzen Überstunden, wenn die Arbeitgeber wieder die Kosten die daraus resultieren tragen müssten. Wenn es Firmenbusse geben würde und der Arbeitgeber zu sehen müsste, wie sein Angestellter nun nach Hause kommt, wo er wegen des Arbeitgebers seinen Bus verpasst hat.

    > Also alles Gründe wieso ich manchmal einfach lieber mein Auto nehme und auf
    > dem Rückweg noch überall hinfahren kann, sei es in die Innenstadt oder
    > sonstwo hin. Auch wenn es abseits des Wegs liegt.

    Ja, das war ursprünglich der Deal. Nur kommen mittlerweile die Nachteile so sehr zum Vorschein, dass man sich eben Gedanken machen muss, wie man das ändern kann.

    > CarSharing käme für mich ja auch nicht in Frage als Alternative zu
    > Öffentlichen, denn das Auto steht dann erst mal 8 Stunden auf der Arbeit
    > rum. Nimmt es jemand anders mit stehe ich dumm da - ohne Auto.

    Arbeitsplätze die man nicht mit öffentlichen erreichen kann und wo der Arbeitgeber nicht für Alternativen sorgt, sollte es nicht geben. Und nur das es klar ist, dass ich nicht gegen das Auto bin: Diese Alternative kann auch ein Auto sein - nur sollte die Finanzierung dann dem Arbeitgeber überlassen sein - vielleicht merkt er dann nämlich, dass es doch keine so gute Idee war sich am Arsch der Welt niederzulassen. Hier liegt nämlich wieder eine versteckte Subvention vor. Der Angestellte subventioniert seinem Arbeitgeber nämlich den günstigen Standort und nennt das dann noch Freiheit.

  5. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 15:32

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Er kann seine Firma am Arsch der Welt betreiben, dann muss er sich halt
    > > überlegen, ob er Busse fahren lässt oder ob er den Leuten so viel zahlt,
    > > dass sie sich das Auto leisten können oder er betreibt seine Firma halt
    > > wieder da wo seine potenziellen Angestellten auch leben.
    >
    > Das unterstütze ich, die AG sollten sich mehr Gedanken über die Förderung
    > der Öffentlichen machen. Teilweise gibt es da auch keine Zuschüsse, das ist
    > schade.

    Das ist Aufgabe von Staat und Gewerkschaften. Leider glauben aber noch zu viele, dass sie bei dem Deal mit dem Arbeitgeber in einer Win-Win Situation stecken. Die einzigen bei denen das zutrifft, sind die Führungskräfte, die dank Dienstwagen-Privileg eine steuersubventionierte Karre zum günstigen Festpreis incl. Spritkosten haben. Warum sollten solche Leute auf die Idee kommen, dass ein weniger autogerechter Standort besser wäre? Da könnte am Ende ja noch jemand auf die Idee kommen, dass sie gar keinen Dienstwagen brauchen...

  6. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 15:57

    Bankai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > > Warum müssen die Autofahrer Milliarden an Steuergeldern zahlen, die in
    > > > irgendwelche andere Haushalte fließen?
    > >
    > > Weil das das Wesen von Steuern ist.
    >
    > Und ebenso ist es das Prinzip von Wohnsiedlungen, dass die Autos
    > an der Straße parken.

    Ist wo festgeschrieben?

    > Warum nicht? Und ja, ich betrachte das Auto durchaus als mein Recht. Hier
    > ein Grundrecht anzuführen ist etwas weit hergeholt. Wenn es immer nur darum
    > geht, was unser privater Spaß ist, könnten wir uns wieder in Höhlen zurück
    > ziehen. Für was brauchen wir teure Küchen, Fernseher, etc. etc. Das ist
    > alles privater Spaß.

    Und für das zahlst Du eben auch. Deine KFZ-Steuern und Mineralölsteuern zahlst Du aber eben nicht für einen Parkplatz. DAS ist eben der grosse Irrtum dem viele Autofahrer aufsitzen. Strassen sind für alle Bewohner einer Stadt da und es gibt keinen vernünftigen Grund, warum eine Minderheit eine so grosse Menge Platz einfach kostenlos (oder gegen einen geringen Obulus eines Anwohner Ausweises) zur Verfügung gestellt bekommen soll. Das bedeute für alle anderen entweder entgangene Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung oder eben Platz der ihnen nicht mehr zur Verfügung steht.

    > Warum sollte also jemand dafür die Leitungen zur
    > Verfügung stellen, den Strom, etc.

    Diese zahlst Du.

    > Im übrigen verkaufen die Städte ihre Parkplätze zu teiweise sehr teuren
    > Preisen, wenn man mal in die Großstädte schaut, was da Parkgebühren
    > verlangt werden.

    Dagegen habe ich auch gar nichts - nur gegen die Ausnahmen.

    > Warum sollen Leute nicht hinziehen dürfen wo sie wollen? Es kann die
    > verschiedensten Gründe haben. Vielleicht haben Sie ja schon dort gewohnt,
    > bevor sie ein Auto hatten?

    Dann müssen sie halt überlegen, ob sie sich dort ein Auto leisten können. Ich will auch ne grössere Küche, die passt aber bei mir nicht rein. Soll ich die jetzt auf dem Gehweg aufbauen? Oder schliesse ich Kompromisse ab?

    > > wenn alle auf dieses Recht pochen würden - also sowohl solche mit
    > > Stellplatz wie auch solche ohne Auto.
    >
    > Auf welches Recht? Wer hat davon gesprochen?

    Auf das Recht ihr Auto im öffentlichen Raum abzustellen. Um was reden wir den sonst?

    > Nö, wird man nicht (zumindest nicht so schnell).

    Wenn Du das so sehen würdest, dann hättest Du den Schluss ja schon gezogen und dann hätten wir die Diskussion ja nicht ;-)

    > Mag ja sein, dass du gerne
    > zu Fuß gehst, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist oder auch
    > mit dem Fahrrad. Aber ebenso gibt es eben andere Leute, die lieber und
    > besser mit ihrem Auto unterwegs sind. Wir sind nun mal unterschiedlich und
    > haben unterschiedliche Bedürfnisse.

    Habe ich nie jemandem abgestritten - nur sehe ich keinen Grund jemandem dieses Vergnügen zu subventionieren und dann noch mit den sich daraus für mich ergebenden Nachteilen leben zu müssen.
    Ich für meinen Teil will von A nach B - was da jeweils die für mich beste Alternative ist, entscheide ich von mal zu mal und möglichst unabhängig. Ein privates Auto bringt mich in so viel Abhängigkeiten, dass ich nicht mehr in der Lage bin eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Ich halte mich nicht für was besonderes, weshalb ich davon ausgehe, dass es auch den anderen Durchschnittsmenschen nicht anders ergeht. Kann natürlich sein, dass Du überdurchschnittlich bist - aber das sind in der Regel Leute die sich weit mehr vorstellen können als nur das was sie in ihrem Alltag erleben.

  7. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 16:03

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bankai schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Warum sollte also jemand dafür die Leitungen zur
    > > Verfügung stellen, den Strom, etc.
    >
    > Diese zahlst Du.
    >

    Ich zahle die Stromleitungen meiner Mietwohnung? Also ich weiß nicht, ich dachte immer die Stadt stellt dem Vermieter die Stromleitung bereit, damit er eine Wohnung vermieten kann und der Mieter zahlt den Strom direkt.
    Aber das ist ja wieder wie mit den Parkplätzen

  8. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: igor83 14.05.14 - 16:32

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gollumm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bankai schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > Warum sollte also jemand dafür die Leitungen zur
    > > > Verfügung stellen, den Strom, etc.
    > >
    > > Diese zahlst Du.
    > >
    >
    > Ich zahle die Stromleitungen meiner Mietwohnung? Also ich weiß nicht, ich
    > dachte immer die Stadt stellt dem Vermieter die Stromleitung bereit, damit
    > er eine Wohnung vermieten kann und der Mieter zahlt den Strom direkt.
    > Aber das ist ja wieder wie mit den Parkplätzen

    Ist zwar mittlerweile ziemlich weit offtopic aber da ich keine Ironie Tags gesehen habe.
    Der Erbauer (evtl. Vermieter) einer Wohnung/ eines Hauses zahlt Anschlussgebühren an die Gemeinde damit diese die Anschlüsse für Strom usw. zur Verfügung stellt. Du bezahlst Miete an den Vermieter für die Nutzung des Wohnraumes inkl. der Stromleitungen, somit zahlst Du letztendlich auch die Anschlussleitungen zum Haus.

  9. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 17:00

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > > Warum sollte also jemand dafür die Leitungen zur
    > > > Verfügung stellen, den Strom, etc.
    > >
    > > Diese zahlst Du.
    > >
    >
    > Ich zahle die Stromleitungen meiner Mietwohnung? Also ich weiß nicht, ich
    > dachte immer die Stadt stellt dem Vermieter die Stromleitung bereit, damit
    > er eine Wohnung vermieten kann und der Mieter zahlt den Strom direkt.

    Tja, da dachtest Du falsch. Für die Leitung wurden ursprünglich mal Erschliessungsgebühren kassiert und die sind natürlich in den Baukosten enthalten und somit Grundlage für die Miete.

    > Aber das ist ja wieder wie mit den Parkplätzen

    Nein, da bei der Erschliessung keinerlei Parkraum zugesichert wird.

  10. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: ichbinsmalwieder 14.05.14 - 17:57

    igor83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lemo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Übrigens konnte man sich bei den Verbrennungsmotoren auch auf ein paar
    > > einheitliche Standards einigen, letztendlich gibt es nur 2 Formfaktoren
    > der
    > > Zapfsäulen, der Rest ist Zusammensetzung des Gemischs. Also wieso keine
    > > einheitlichen Batterien, staatlich verordnet? EU-weit verordnet? ;)
    > "Verbrennungsmotoren" Das wäre mir neu. Gemeint ist wohl, dass es im Umfeld
    > von Verbrennungsmotoren für Automobile Standards für Zapfpistolen und bei
    > der Treibstoffzusammensetzung gibt. Aber dann hört es schon auf.
    > Jeder Fahrzeugtyp hat seine eigene Tankblase, um den verfügbaren Raum im
    > Fahrzeug optimal auszunutzen. Für Stromtankstellen (Stromstärke, Spannung)
    > und Stecker gibt es ja bereits Standards, aber ein Akku ist wohl eher mit
    > einem Tank zu vergleichen als mit den Anschlüssen und dem energietragenden
    > Mittel.

    Aha, und du tauscht an der Tankstelle den ganzen Tank aus???
    Ich befülle den nur in wenigen Minute neu mit Super Plus...

    Dem entspräche höchstens ein Austausch des Elektrolyts im Akku, aber das würde auch eine Standardisierung erforden.
    Leider kann man die heutigen Akkutechnologien noch nicht als ausgereift bezeichnen, sodass der Aufbau einer nicht zukunftssicheren Infrastruktur jetzt noch nicht sinnvoll erscheint.

  11. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: donadi 15.05.14 - 16:56

    In deiner heilen Planwelt möchte ich leben.

  12. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 15.05.14 - 16:59

    donadi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In deiner heilen Planwelt möchte ich leben.

    Ich aber nicht in Deiner Traumwelt.

  13. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: crazypsycho 15.05.14 - 23:32

    > Und für das zahlst Du eben auch. Deine KFZ-Steuern und Mineralölsteuern
    > zahlst Du aber eben nicht für einen Parkplatz. DAS ist eben der grosse
    > Irrtum dem viele Autofahrer aufsitzen. Strassen sind für alle Bewohner
    > einer Stadt da und es gibt keinen vernünftigen Grund, warum eine Minderheit
    > eine so grosse Menge Platz einfach kostenlos (oder gegen einen geringen
    > Obulus eines Anwohner Ausweises) zur Verfügung gestellt bekommen soll. Das
    > bedeute für alle anderen entweder entgangene Einnahmen aus der
    > Parkraumbewirtschaftung oder eben Platz der ihnen nicht mehr zur Verfügung
    > steht.

    Also das ist ja mal ziemlicher Unfug den du da schreibst.
    Ich zahle neben der KFZ-Steuer auch noch Steuern auf jeden Liter Sprit den ich tanke.
    Von dem Geld werden Straßen, Gehwege, Radwege und natürlich auch Parkplätze gebaut.
    Die Parkplätze sind also nicht umsonst.
    Die Autofahrer finanzieren die Radfahrer sogar mit. Die Radfahrer bekommen kostenlos Radwege gebaut, die Autofahren blechen dafür.

  14. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 15.05.14 - 23:39

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also das ist ja mal ziemlicher Unfug den du da schreibst.
    > Ich zahle neben der KFZ-Steuer auch noch Steuern auf jeden Liter Sprit den
    > ich tanke.
    > Von dem Geld werden Straßen, Gehwege, Radwege und natürlich auch Parkplätze
    > gebaut.

    Da solltest Du aber noch mal besser in Staatskunde aufpassen und Dir mal genau erklären lassen, wie das mit Steuern so ist. Oder wird Dir von der Lohnsteuer der Lohn bezahlt. Steuern werden AUF etwas, nicht FÜR etwas erhoben.

  15. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: crazypsycho 15.05.14 - 23:49

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Also das ist ja mal ziemlicher Unfug den du da schreibst.
    > > Ich zahle neben der KFZ-Steuer auch noch Steuern auf jeden Liter Sprit
    > den
    > > ich tanke.
    > > Von dem Geld werden Straßen, Gehwege, Radwege und natürlich auch
    > Parkplätze
    > > gebaut.
    >
    > Da solltest Du aber noch mal besser in Staatskunde aufpassen und Dir mal
    > genau erklären lassen, wie das mit Steuern so ist. Oder wird Dir von der
    > Lohnsteuer der Lohn bezahlt. Steuern werden AUF etwas, nicht FÜR etwas
    > erhoben.

    Das mag ja sein, aber prinzipiell finanziere ich mit diesen Steuern den Bau der Parkplätze.
    Würde es keine Autos geben und somit diese Steuereinnahmen wegfallen, dann hätte der Staat trotzdem weniger Geld. Denn Fahrradwege müssten ja trotzdem gebaut werden.

  16. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 15.05.14 - 23:57

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das mag ja sein, aber prinzipiell finanziere ich mit diesen Steuern den Bau
    > der Parkplätze.

    Das erträumst Du Dir vielleicht, hat aber nichts mit der Realität zu tun.

    > Würde es keine Autos geben und somit diese Steuereinnahmen wegfallen, dann
    > hätte der Staat trotzdem weniger Geld. Denn Fahrradwege müssten ja trotzdem
    > gebaut werden.

    Zunächst mal werden Strassen gebaut - welche Teile dann welche Widmung bekommen ist wieder was anderes. Radwege muss man überhaupt keine bauen - weder mit noch ohne Autos. Davon, dass es keine Autos geben soll, hat aber eh niemand geredet.

  17. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: crazypsycho 16.05.14 - 00:02

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das mag ja sein, aber prinzipiell finanziere ich mit diesen Steuern den
    > Bau
    > > der Parkplätze.
    >
    > Das erträumst Du Dir vielleicht, hat aber nichts mit der Realität zu tun.

    Also ich sehe ständig Baustellen bei denen Straßen oder Radwege gebaut werden.
    Somit hat das sehr wohl was mit der Realität zutun.
    Von den Steuergeldern wird der Straßenbau finanziert.

    > > Würde es keine Autos geben und somit diese Steuereinnahmen wegfallen,
    > dann
    > > hätte der Staat trotzdem weniger Geld. Denn Fahrradwege müssten ja
    > trotzdem
    > > gebaut werden.
    >
    > Zunächst mal werden Strassen gebaut - welche Teile dann welche Widmung
    > bekommen ist wieder was anderes. Radwege muss man überhaupt keine bauen -
    > weder mit noch ohne Autos. Davon, dass es keine Autos geben soll, hat aber
    > eh niemand geredet.

    Das Szenario ohne Autos sollte nur darstellen, das der KFZ-Besitzer durchaus für den Bau der Parkplätze bezahlt.

  18. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 16.05.14 - 00:23

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also ich sehe ständig Baustellen bei denen Straßen oder Radwege gebaut
    > werden.
    > Somit hat das sehr wohl was mit der Realität zutun.
    > Von den Steuergeldern wird der Straßenbau finanziert.

    Ja, aber eben nicht explizit von den Steuergeldern der Autofahrer und daher kannst Du keinen besonderen Anspruch auf die Strassen und deren Nutzung ableiten.

    > Das Szenario ohne Autos sollte nur darstellen, das der KFZ-Besitzer
    > durchaus für den Bau der Parkplätze bezahlt.

    Nein, es sind zweckungebundene Einnahmen wie alle anderen Steuern auch und daher hat eben jeder einen Anspruch auf diesen Platz, den aber dann ein paar wenige mit ihren Autos als privaten Parkplatz beanspruchen.

  19. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: crazypsycho 16.05.14 - 00:33

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Also ich sehe ständig Baustellen bei denen Straßen oder Radwege gebaut
    > > werden.
    > > Somit hat das sehr wohl was mit der Realität zutun.
    > > Von den Steuergeldern wird der Straßenbau finanziert.
    >
    > Ja, aber eben nicht explizit von den Steuergeldern der Autofahrer und daher
    > kannst Du keinen besonderen Anspruch auf die Strassen und deren Nutzung
    > ableiten.

    Natürlich kann ich das. Ich zahle extra Steuern, deutlich mehr als jeder Nicht-Auto-Fahrer.

    > > Das Szenario ohne Autos sollte nur darstellen, das der KFZ-Besitzer
    > > durchaus für den Bau der Parkplätze bezahlt.
    >
    > Nein, es sind zweckungebundene Einnahmen wie alle anderen Steuern auch und
    > daher hat eben jeder einen Anspruch auf diesen Platz, den aber dann ein
    > paar wenige mit ihren Autos als privaten Parkplatz beanspruchen.

    Natürlich hat jeder das Recht diesen Parkplatz zu nutzen, ist ja öffentlich.
    Aber es ist falsch zu behaupten das Autofahrer nichts für die Parkplätze bezahlen, oder gar von anderen mitfinanziert werden.

  20. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 16.05.14 - 00:46

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Natürlich kann ich das. Ich zahle extra Steuern, deutlich mehr als jeder
    > Nicht-Auto-Fahrer.

    Junge, ich bau Dir gleich nen Altar

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