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Konzept des Akkutausches

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  1. Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 09:00

    Solange man Akkus nicht so schnell laden kann wie ein normaler Tankvorgang mit einem Verbrenner dauert ist ein anderes Konzept viel interessanter. Das des Akkutausches.

    Zwar als Hoax veröffentlicht ist es dennoch ein klasse Prinzip. Ich zahle eine gewisse Summe für einen Akkutausch, was einer vollen Ladung entspricht. Lassen wir es 10¤ sein. Der Akku wird automatisch getauscht, es wird automatisch vom Konto des Fahrers abgebucht oder manuell am Automaten oder der Kasse zuvor bezahlt, ist ja schnurz.

    Das einzige "Problem" daran: Die "Tankstelle" braucht diese Vorrichtung, braucht sie aber jetzt ja bei Benzin und Diesel auch schon, und genug Akkus.

    Was aber auch kein Problem wäre, wenn man diese schnell genug wiederaufladen kann (30 Minuten?) aber zu langsam um es on the fly für wartende Autos in der Schlange zu machen.

    Wäre das nicht ein sinnvolles Konzept?

    Genug E-Autos wird es erst mal sowieso noch nicht geben um die Kapazitäten auszulasten.

  2. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: pascal0776 14.05.14 - 09:10

    War alles schon mal in Entwicklung - und ist gescheitert. Such mal nach Betterplace und Insolvenz..

  3. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: igor83 14.05.14 - 09:25

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das einzige "Problem" daran: Die "Tankstelle" braucht diese Vorrichtung,
    > braucht sie aber jetzt ja bei Benzin und Diesel auch schon, und genug
    > Akkus.
    + alle Hersteller müssten einen Akku mit in etwa identischer Bauform und Kennwerten verbauen (alleine Tesla bietet für das Model S drei verschiedene Batterieoptionen)
    + die Akkutechnologie entwickelt sich weiter und selbst bei einem übergreifenden Standard müsste die Tankstelle doch verschiedene Generationen von Akkus bereithalten
    ==> So eine "Wechseltankstelle" müsste unter Umständen eine Vielzahl unterschiedlicher Akkus bereithalten

    + der Akku muss grundsätzlich von außen zugänglich sein und im Idealfall bei allen Fahrzeugtypen auf ähnliche Weise vom Fahrzeug getrennt werden können
    ==> Um das hohe Gewicht der Akkus auszugleichen, wird dieser bei einzelnen Fahrzeugmodellen als tragendes Element verbaut, damit auf einige der sonst üblichen Längs- und Querträger im Unterboden verzichtet werden kann. Solche Akkus auszutauschen dürfte recht aufwendig und sicherlich nicht innerhalb weniger Minuten möglich sein.

  4. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 09:26

    pascal0776 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > War alles schon mal in Entwicklung - und ist gescheitert. Such mal nach
    > Betterplace und Insolvenz..

    Es gab auch schon Software-Entwickler, die insolvent gingen. Es ist alles eine Frage des Wie, welche Qualität und wie verbreitet.

    Tesla könnte das schaffen, VW oder BMW ebenfalls. Das Konzept von Betterplace war ja nur für 160km Batterien, das ist doch uninteressant. Aber Tesla hat die nötige Technik, Reichweite und den Investitionsgedanken für Innovationen.

    Ob sie jetzt einen Supercharger aufbauen oder Austauschstationen mit unterirdischem Supercharger finanzieren ist auch egal, solange die Kunden nur ein bisschen mehr Geld bezahlen. Würde ich auch machen.

    Übrigens konnte man sich bei den Verbrennungsmotoren auch auf ein paar einheitliche Standards einigen, letztendlich gibt es nur 2 Formfaktoren der Zapfsäulen, der Rest ist Zusammensetzung des Gemischs. Also wieso keine einheitlichen Batterien, staatlich verordnet? EU-weit verordnet? ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.14 09:28 durch Lemo.

  5. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 10:19

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange man Akkus nicht so schnell laden kann wie ein normaler Tankvorgang
    > mit einem Verbrenner dauert ist ein anderes Konzept viel interessanter. Das
    > des Akkutausches.

    Wer so was sagt, sollte mal überlegen, wie oft er denn wirklich auf einer Strecke den vollen Tank leer fährt, tankt und weiterfährt (Leute die beruflich quer durch die Republik unterwegs sind mal aussen vor)?
    Beim E-Auto fällt in der Regel nämlich das Tanken komplett weg. Jeden Morgen steigst Du in ein komplett getanktes Auto ein. Es bleiben also bei den meisten Leuten die paar Urlaubsreisen und Fahrten zu entfernten Verwandten. Wenn man da mal zwischen drin ne 1/2 Stunde Pause einplant geht aus Jahr gesehen dennoch weniger Zeit fürs Tanken drauf als bisher.
    Abgesehen davon wird sich unsere Art das Auto zu benutzen eh wandeln. Ein E-Auto das sowohl auf der Kurz- wie auf der Langstrecke sinnvoll ist, ist noch sinnloser als ein Verbrenner mit diesen Eigenschaften. Das einzig vernünftige ist eh sich immer DAS Auto Fortbewegungsmittel zu mieten was gerade am Besten für den Zweck geeignet ist. Wenn auf einer Langstrecke nun wirklich das Auto die beste Alternative ist, dann wird dies wohl auf absehbare Zeit immer noch der Verbrenner sein.
    Wer nicht täglich auf ein Auto angewiesen ist - und das sind nun mal Millionen von Menschen in Ballungsgebieten, der braucht bald nicht mehr den Kompromiss des Autos als Universaltransportmittel eingehen. CarSharing, ÖPNV, Rad oder auch zu Fuss - alles hat in gewissen Momenten seine Vorteile - nur so lange wir die vorgeblich eierlegende Wollmilchsau vor der Tür stehen haben, werden wir das nicht erkennen. Autos wird es immer geben - nur werden sie besser auf den jeweiligen Einsatzzweck angepasst sein und wir werden sie nicht mehr selber besitzen. Und in so einem Szenario muss ich mir auch keine Gedanken mehr über Ladezeiten machen.

  6. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: igor83 14.05.14 - 10:34

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übrigens konnte man sich bei den Verbrennungsmotoren auch auf ein paar
    > einheitliche Standards einigen, letztendlich gibt es nur 2 Formfaktoren der
    > Zapfsäulen, der Rest ist Zusammensetzung des Gemischs. Also wieso keine
    > einheitlichen Batterien, staatlich verordnet? EU-weit verordnet? ;)
    "Verbrennungsmotoren" Das wäre mir neu. Gemeint ist wohl, dass es im Umfeld von Verbrennungsmotoren für Automobile Standards für Zapfpistolen und bei der Treibstoffzusammensetzung gibt. Aber dann hört es schon auf.
    Jeder Fahrzeugtyp hat seine eigene Tankblase, um den verfügbaren Raum im Fahrzeug optimal auszunutzen. Für Stromtankstellen (Stromstärke, Spannung) und Stecker gibt es ja bereits Standards, aber ein Akku ist wohl eher mit einem Tank zu vergleichen als mit den Anschlüssen und dem energietragenden Mittel.

  7. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: bernd71 14.05.14 - 10:53

    Ob das wirklich so passiert wird sich zeigen. Aber solange die Menschen ihr Auto lieben werden sie auch eins haben wollen. Ein Auto ist ja nicht immer eine Vernunftentscheidung.

  8. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: bernd71 14.05.14 - 10:57

    Wie schon angemerkt wird ein E-Auto ja in der Regel eher zuhause wieder aufgeladen. Ein Akkutausch wird sich daher auch nicht rechnen auch wenn sich alle auf ein Akku Format einigen könnten. Wenn 800 bis 1000km pro Akkuladung möglich sind dann ist eine längere Ladepause auch nicht so problematisch da dann sowieso eine Pause gemacht werden sollte. Wichtig für E-Ausos ist eine entsprechende Ladeinfrastruktur.

  9. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 11:04

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lemo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Solange man Akkus nicht so schnell laden kann wie ein normaler
    > Tankvorgang
    > > mit einem Verbrenner dauert ist ein anderes Konzept viel interessanter.
    > Das
    > > des Akkutausches.
    >
    > Wer so was sagt, sollte mal überlegen, wie oft er denn wirklich auf einer
    > Strecke den vollen Tank leer fährt, tankt und weiterfährt (Leute die
    > beruflich quer durch die Republik unterwegs sind mal aussen vor)?
    > Beim E-Auto fällt in der Regel nämlich das Tanken komplett weg. Jeden
    > Morgen steigst Du in ein komplett getanktes Auto ein. Es bleiben also bei
    > den meisten Leuten die paar Urlaubsreisen und Fahrten zu entfernten
    > Verwandten. Wenn man da mal zwischen drin ne 1/2 Stunde Pause einplant geht
    > aus Jahr gesehen dennoch weniger Zeit fürs Tanken drauf als bisher.
    > Abgesehen davon wird sich unsere Art das Auto zu benutzen eh wandeln. Ein
    > E-Auto das sowohl auf der Kurz- wie auf der Langstrecke sinnvoll ist, ist
    > noch sinnloser als ein Verbrenner mit diesen Eigenschaften. Das einzig
    > vernünftige ist eh sich immer DAS Auto Fortbewegungsmittel zu mieten was
    > gerade am Besten für den Zweck geeignet ist.

    Seh ich nicht so. Du gehst davon aus, dass jeder eine Steckdose in der Nähe des Autos zur Verfügung hat, noch dazu sie allein nutzen kann, noch dazu evtl. auch daheim was umbaut. Aber ich verrate dir was: Das ist in den Städten auf keinen Fall so. Da müsste gleichzeitig eine riesige Infrastruktur an den Häusern ausgebaut werden mit mehr als nur 2 Steckdosen.

    Deswegen werden Tankstellen nicht wegfallen und bevor die KOnzepte und die Infrastruktur zum Laden nicht da sind werde ich mir auch kein E-Auto kaufen, es macht keinen Sinn für mich. Ich kann nie am selben Platz parken, also müsste man mir schon einen festen Platz zuweisen und reservieren, aber das ist nicht der Fall hier.

    Außerdem: Fahrten zu entfernten Verwandten? Also ich bewege mich öfters im Raum Würzburg, Nürnberg, oder auch Richtung Frankfurt. Das passiert zwar nicht täglich aber im Monat schon 2 mal. Ich werde mir auch sicher kein Auto mieten, das könnte ich ja jetzt schon. Ich möchte ein eigenes Auto besitzen was für meinen Individualverkehr immer bereitsteht und wo ich auch meine persönlichen Sachen drinhaben kann.
    Und das mit der 1/2 Stunde Pause finde ich nicht akzeptabel, stell dir vor es ist eine Schlange von 3 Autos, ich warte doch nicht 1,5 Stunden bis ich aufladen kann?

  10. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: bernd71 14.05.14 - 11:11

    Man benötigt keine Tankstellen sondern Lademöglichkeiten an den Parkplätzen. Ca. ein viertel aller Haushalte wohnen im Eigenheim, da sollte das Laden nicht so schwierig werden. Für Vielfahrer sind E-Autos zur Zeit noch nichts, aber wenn ein E-Auto mit einer Akkuladung z.B. 1000km fahren kann dann müsste z.B. ich ca. alle zwei Wochen mal übernacht an eine Ladestation.

  11. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 11:14

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man benötigt keine Tankstellen sondern Lademöglichkeiten an den
    > Parkplätzen. Ca. ein viertel aller Haushalte wohnen im Eigenheim, da sollte
    > das Laden nicht so schwierig werden. Für Vielfahrer sind E-Autos zur Zeit
    > noch nichts, aber wenn ein E-Auto mit einer Akkuladung z.B. 1000km fahren
    > kann dann müsste z.B. ich ca. alle zwei Wochen mal übernacht an eine
    > Ladestation.

    Die Frage ist: Wer zahlt das, wer gibt das in Auftrag, wer garantiert mir, dass ich als Mieter dieses Hauses auch auf genau dem Parkplatz tladenkann?

  12. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 11:21

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob das wirklich so passiert wird sich zeigen. Aber solange die Menschen ihr
    > Auto lieben werden sie auch eins haben wollen. Ein Auto ist ja nicht immer
    > eine Vernunftentscheidung.

    Es wird immer mehr zu einer. Das sich das Verhältnis zum Auto wandelt ist ein Fakt und keine Ausnahmeerscheinung mehr - vor allem bei den Jüngeren. Solche Dinge wandeln sich ab einem gewissen Punkt recht schnell.
    Erinnere Dich zurück, als digitale Musik zunächst nur mit DRM verkauft wurde und die ersten Streamingangebote vorgestellt wurden. Da tönte es unisono, dass "die Leute Musik BESITZEN wollen". So was würde nie jemand wollen. Heute, keine 10 Jahre später sind diese Dienste auf dem Vormarsch. Es gibt noch immer Leute die einen Tonträger wollen - nicht wenige - dennoch zweifelt keiner mehr daran, dass dies nicht mehr der Mittelpunkt des Musikgeschäfts ist.
    Klar gibt es Autoliebhaber, bei denen das Auto ein Hobby ist und die wird es weiter geben - vielleicht werden es sogar mehr. Für die meisten ist es aber in erster Linie ein Fortbewegungsmittel was sie brauchen oder glauben zu brauchen und wenn man schon mal 400¤ und mehr im Monat dafür ausgibt, dann kann man sich das auch irgendwie schön reden. Ein eigenes Auto hat einen klaren Vorteil - das ist die hohe Verfügbarkeit - an die wird so schnell kein anderes System heran kommen. Erst vollständig autonome Fahrzeuge können eine noch höhere Verfügbarkeit garantieren. Die Frage ist, wie gross ist der Abstand zu den Alternativen. Wenn dieser Unterschied sinkt, wird es für mehr und mehr Menschen immer unsinniger ein eigenes Auto zu besitzen.

  13. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: violator 14.05.14 - 11:22

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie schon angemerkt wird ein E-Auto ja in der Regel eher zuhause wieder
    > aufgeladen.

    In der Regel? Die meisten Menschen haben nunmal kein Eigenheim mit Garage...
    Das ist nur bei den paar E-Auto, die gerade rumkurven der Fall.

  14. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: bernd71 14.05.14 - 11:28

    Es gibt nicht den Parktplatz es muss dann entsprechend viele Parkplätze mit Lademöglichkeiten geben. In der Praxis wird man dann sein Auto ja nicht lehrfahren sondern z.B. wenn man bei der hälfte angekommen ist und eine Lademöglichkeit vir der Tür frei ist wird man sich anstöpseln.
    Aber es muss nicht zwangsläufig für jedes E-Auto ständig eine Lademöglichkeit frei sein. Es gibt ja schon Ladesäulen im öffentlichen Bereich oder auch in Parkhäusern oder Parkplätzen der Einkaufzentren. Diese Infrastrktur muss halt entsprechend anhand des Bedarfs ausgebaut werden.
    Denkst du wirklich dies ist kein lösbares Problem? E-Auto werden ja nicht in einem Rutsch auftauchen das wird ein Prozess von Jahren.

  15. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: bernd71 14.05.14 - 11:29

    Für die anderen wird halt im öffentlichen Raum Lademöglichkeitenb geschaffen. Die gibt es ja bereits heute schon, müssen halt nur für den Bedarf ausgebaut werden.

  16. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: Lemo 14.05.14 - 11:34

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für die anderen wird halt im öffentlichen Raum Lademöglichkeitenb
    > geschaffen. Die gibt es ja bereits heute schon, müssen halt nur für den
    > Bedarf ausgebaut werden.

    Und bereits heute gibt es das Problem, dass es zu wenig Säulen sind, die Plätze belegt sind oder irgendwas anderes damit ist.
    (Falsche Steckdosen falscher Strom etc.)

  17. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 11:39

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Seh ich nicht so. Du gehst davon aus, dass jeder eine Steckdose in der Nähe
    > des Autos zur Verfügung hat, noch dazu sie allein nutzen kann, noch dazu
    > evtl. auch daheim was umbaut. Aber ich verrate dir was: Das ist in den
    > Städten auf keinen Fall so. Da müsste gleichzeitig eine riesige
    > Infrastruktur an den Häusern ausgebaut werden mit mehr als nur 2
    > Steckdosen.

    Das ist ein weiterer Grund, warum ich davon ausgehe, dass immer mehr Leute sich vom eigenen Auto verabschieden werden.

    > Deswegen werden Tankstellen nicht wegfallen und bevor die KOnzepte und die
    > Infrastruktur zum Laden nicht da sind werde ich mir auch kein E-Auto
    > kaufen, es macht keinen Sinn für mich. Ich kann nie am selben Platz parken,
    > also müsste man mir schon einen festen Platz zuweisen und reservieren, aber
    > das ist nicht der Fall hier.

    Du bist gedanklich schon auf dem richtigen Pfad.

    > Außerdem: Fahrten zu entfernten Verwandten? Also ich bewege mich öfters im
    > Raum Würzburg, Nürnberg, oder auch Richtung Frankfurt. Das passiert zwar
    > nicht täglich aber im Monat schon 2 mal. Ich werde mir auch sicher kein
    > Auto mieten, das könnte ich ja jetzt schon. Ich möchte ein eigenes Auto
    > besitzen was für meinen Individualverkehr immer bereitsteht und wo ich auch
    > meine persönlichen Sachen drinhaben kann.

    OK, auf dem Land wird so was auch noch lange so bleiben.

    > Und das mit der 1/2 Stunde Pause finde ich nicht akzeptabel, stell dir vor
    > es ist eine Schlange von 3 Autos, ich warte doch nicht 1,5 Stunden bis ich
    > aufladen kann?

    Da hast Du jetzt aber wenig Phantasie und meinst, so eine E-Tankstelle müsse so aussehen wie eine Flüssigtreibstoff-Tankstelle. In der Realität wären alle Parkplätze eines Rastplatzes mit Anschlüssen versorgt. Jetzt kannst Du natürlich argumentieren, dass dann aber der Parkplatz 3x so gross sein müsste und wahrscheinlich hast Du sogar recht. Aber ich prophezeie Dir, dass dies nicht nötig wird, da sich eben unser Mobilitätsverhalten ändern wird (nicht von allen, aber eben von vielen). Wenn ich kein eigenes Auto mehr habe, dann gibt es nur noch sehr selten einen Grund mit dem Auto über eine weite Strecke zu fahren - so viel Gepäck hat man meistens nicht dabei (und oft schleppt man Zeug mit, weil man ja den Platz hat). Das reduziert den Bedarf an solchen Fernfahrten deutlich.
    Ich will Dir gar nicht sagen, dass Du nicht mit dem Auto fahren sollst. Möglicherweise gehörst Du zu jenen, für die das Auto so oft die beste Alternative ist, dass sich ein eigenes, universell einsetzbares Auto rechnet. Das sind aber weniger Leute als Du denkst und das sind so wenige, dass die auch noch ne Zeit mit Verbrennungsmotor fahren können. Wir erreichen mehr, wenn wir der Masse vernünftige Mobilitätsalternativen zur Verfügung stellen, als die technischen Probleme einiger weniger zu lösen.

  18. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 11:51

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber wenn ein E-Auto mit einer Akkuladung z.B. 1000km fahren
    > kann

    So was wird es wahrscheinlich irgendwann mal geben - wobei ich da eher an Brennstoffzellen als an Batterien glaube. Aber auch dann werden solche Autos so unverhältnismässig teuer sein, dass es nicht wirklich sinn macht ein solches zu besitzen (wenn man nicht ständig solche Strecken) fährt.
    Überhaupt steckt im CarSharing auch viel Potenzial um Autos noch viel besser und sicherer zu machen. Viele Dinge die man sich am eigen PKW nie leisten könnte, können in so einem Auto verbaut sein, weil das Auto viel länger im Einsatz ist und damit die Anschaffungskosten pro Kilometer immer weniger ins Gewicht fallen. Autos stehen heute im Schnitt 23 Stunden rum - DAS ist der eigentliche Irrsinn unseres derzeitigen "Mobilitäts"Konzepts. Es ist in Wirklichkeit ein Inmobilitätskonzept.

  19. Re: Konzept des Akkutausches

    Autor: gollumm 14.05.14 - 11:58

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In der Regel? Die meisten Menschen haben nunmal kein Eigenheim mit
    > Garage...

    Es muss ja kein Eigenheim sein. Einen Garagenplatz für den Besitz eines Autos vorweisen zu müssen wäre eh mal ne vernünftige Massnahme. Warum soll die Allgemeinheit irgendwelchen Leuten einen Stellplatz in der Öffentlichkeit finanzieren? Öffentliche Stellplätze sollten dem den Kunden, Handwerkern, Besuchern, Zulieferern vorbehalten sein. Auch da sollte es Lademöglichkeiten geben - aber jedes Auto sollte trotzdem seinen privaten Abstellplatz haben.

  20. Tesla hat das Tauschkonzept doch bereits in Model S/Super Charger integriert

    Autor: Ach 14.05.14 - 12:14

    An bestimmten Ladestationen kann der Kunde seinen ganzen Akku tauschen wenn er es eilig hat, automatisch und in 2 min, google oder "YTube" doch einfach mal danach! Desweiteren gibt es einen Chinesischen Unternehmer der ein an ein bestimmtes Fahrzeugmodell gebundenes Tauschlsystem im großen Stil umsetzt. Anhand dieser Beispiele und deren momentanen Stand kannst du dir ein Bild vom Erfolg/Nichterfolg dieser Idee machen, in wie fern das von den Kunden angenommen wird und so. Was man hier in Europa bereits festhalten kann ist, dass die Kunden Batterie-Mietmodelle, wie sie etwa Renault für die eigenen Elektrowagen(etwa Renault Zoe) ausschließlich anbietet, mehrheitlich eigentlich ablehnen. Die Leute wollen die Batterie allen Anschein nach ihr Eigen nennen und scheinen auch großen Wert darauf zu legen, weswegen die Renaults eher abgelehnt und dafür Modelle mit dazugehörigem Akku wie der Leaf vorgezogen werden, obwohl der Zoe eigentlich ein sehr attraktives Auto ist, schick, technisch überlegt konstruiert, mit einigen netten kleinen Überraschungen und so, ideal für die Stadt.

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