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Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

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  1. Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: wasabi 13.05.14 - 20:57

    Manche erwarten ja, dass ein Elektroauto genauso funktionieren muss wie eines mit Verbrenner. Aber das Szenario "Ich fahre mit meinem fast leeren Akkuauto an die Stromtankstelle, nehme das Ladekabel in die Hand und stecke es für nur 2 Minuten ins Auto, dann kann ich wieder 700 Kilometer fahren" wird wohl auch mit anderen Akkus nicht so schnell realistisch sein. Denn dafür müsste man mit sehr hohem Strom und/oder Spannung arbeiten. Und da ist die Anwendung "Ottonormal-Autofahrer nimmt sich das Kabel in die Hand und steckt es ins Auto" nicht so einfach. Und die Tankstelle muss das auch liefern. Und wenn es auch noch mehrer Zapfsäulen gibt, sollte nicht in der Nachbarschaft kurz die Lichter ausgehen, wenn gerade mehrere E-Autos gleichzeitig laden.

    Wobei Schnellladefähigkeit natürlcih dennoch ein Vorteile ist, wenn das auch bedeutet, dass das der Akku besser verkraftet. Bei bisherigen lithium-Akkus soll schellladen diesen ja durchaus eher belasten und schneller altern lassen?

    Ansonsten aber habe ich bisher nicht den Eindruck, dass wirklich die Akkutechnik der Grund ist, weshalb E-Autos so lange laden.

  2. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: M. 13.05.14 - 21:15

    Eine Schnellladung wäre, sofern die Akkus das vertragen, schon möglich. Aktuell gibt es schon Systeme, die mit >100 kW Leistung laden (z.B. Tesla Supercharger oder CHAdeMO), und ich sehe keinen Grund, weshalb das nicht auch mit 1 MW oder mehr möglich sein sollte, sofern die Akkus es vertragen. Sicher geht das nicht an einer normalen Steckdose zu Hause, aber eine Tankstelle müsste dann halt eine Zuleitung kriegen, die das aushält - aber einige MW verbrauchen auch andere Grossabnehmer in der Industrie, das ist Netzseitig schon beherrschbar.

    Aktuell ist das Problem, dass man die Akkus nicht mit Strömen >> 1C laden kann, weils die Lebensdauer zu extrem reduzieren würde.

  3. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: DLichti 13.05.14 - 22:26

    > Sicher geht das nicht an einer normalen Steckdose zu Hause, aber eine
    > Tankstelle müsste dann halt eine Zuleitung kriegen, die das aushält - aber
    > einige MW verbrauchen auch andere Grossabnehmer in der Industrie, das ist
    > Netzseitig schon beherrschbar.
    Bei einer Tankstelle hätte man halt das Problem, dass diese Ströme sehr unregelmäßig abgerufen werden. Selbst bei entsprechend starker Zuleitung kann das schonmal zu Spannungsschwankungen in der Nachbarschaft führen.

    Dieses Problem sollte sich aber recht einfach lösen lassen, indem man neben dem Diesel- und Benzintank noch einen Stromtank (Batterie) vergräbt. Größe und Gewicht spielen da ja keine Rolle, also kann man auch einfach einen Haufen von den guten, alten Bleiakkus nehmen. Der Akku wird dann Nachts mit billigem Strom gleichmäßig geladen und kann gleichzeitig als Pufferspeicher die Netzfrequenz stabilisieren.

    Wenn sich dann noch die verschiedenen Hersteller zusammenraufen und auf einen gescheiten Standard für einen Starkstromstecker einigen könnten, dann wäre das Tankproblem tankstellenseitig praktisch gelöst.

  4. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: tadela 14.05.14 - 00:37

    Du glaubst ja wohl kaum dass das "iAuto" und das "Galaxy Auto" den selben Stecker haben...
    Wenn dann noch das "G-Auto" kommt sind wir schon bei drei Steckern, die man haben müsste :P



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.14 00:37 durch tadela.

  5. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: Angry_Dude 14.05.14 - 00:44

    DLichti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Sicher geht das nicht an einer normalen Steckdose zu Hause, aber eine
    > > Tankstelle müsste dann halt eine Zuleitung kriegen, die das aushält -
    > aber
    > > einige MW verbrauchen auch andere Grossabnehmer in der Industrie, das
    > ist
    > > Netzseitig schon beherrschbar.
    > Bei einer Tankstelle hätte man halt das Problem, dass diese Ströme sehr
    > unregelmäßig abgerufen werden. Selbst bei entsprechend starker Zuleitung
    > kann das schonmal zu Spannungsschwankungen in der Nachbarschaft führen.
    >
    Nehmen wir mal den Tesla Akku mit 85kWh und sagen wir wollen den in 5min komplett Laden, dann wären wir bei einem Wirkungsgrad von 95% bei ~1,1MW.
    Bei einem "normalen" Hochspannungsnetz mit 110kV und einem entsprechenden Transformator merkt das kein normaler Mensch wenn geladen wird.
    Interessant wirds wenn das z.B. 10 Autos gleichzeitig machen.
    Der Trafo und die Schaltanlage dafür sind so groß wie die Tankstelle wo ich tanke.
    > Dieses Problem sollte sich aber recht einfach lösen lassen, indem man neben
    > dem Diesel- und Benzintank noch einen Stromtank (Batterie) vergräbt. Größe
    > und Gewicht spielen da ja keine Rolle, also kann man auch einfach einen
    > Haufen von den guten, alten Bleiakkus nehmen. Der Akku wird dann Nachts mit
    > billigem Strom gleichmäßig geladen und kann gleichzeitig als Pufferspeicher
    > die Netzfrequenz stabilisieren.
    Bei 100 Autos/Tag wären das ~9MWh.
    Der Bleiakku (30Wh/kg) hätte ~300.000.000 Tonnen (ohne den schlechten Entladewirkungsgrad, also unter nicht vorhandenen, optimalen Bedingungen).
    Ich weiß, du hast nichts geschrieben von wegen alles speichern, aber die Dimensionen mit Bleiakkus gehen schnell ins absurde.
    >
    > Wenn sich dann noch die verschiedenen Hersteller zusammenraufen und auf
    > einen gescheiten Standard für einen Starkstromstecker einigen könnten, dann
    > wäre das Tankproblem tankstellenseitig praktisch gelöst.
    Naja, ich sehe da noch ein paar Probleme:
    Tesla arbeitet an einem "Supercharger" zum laden, dabei wird das interne Ladegerät überbrückt und die Batterie direkt geladen.
    Wenn schnell geladen werden soll, dann ist das interne Ladegerät sowieso überfordert.
    D.h. die Fahrzeughersteller müssten die gleichen Akkus mit der gleichen Spannung haben oder es müsste ein Universal Ladegerät vorhanden sein.
    Und um den Tesla Akku (85kWh) mit 400V Systemspannung und in 5 min von 0 auf 100% zu laden wären das ~2,75kA. Die Verkabelung und der Fahrzeugstecker müssen das erstmal mitmachen ohne sich in eine Wolke zu verwandeln.

  6. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: Catbert 14.05.14 - 01:17

    tadela schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du glaubst ja wohl kaum dass das "iAuto" und das "Galaxy Auto" den selben
    > Stecker haben...
    > Wenn dann noch das "G-Auto" kommt sind wir schon bei drei Steckern, die man
    > haben müsste :P

    Keine Sorge, die EU reguliert das schon für uns, da sind die gut drin :-).

  7. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: M. 14.05.14 - 01:33

    > Interessant wirds wenn das z.B. 10 Autos gleichzeitig machen.
    > Der Trafo und die Schaltanlage dafür sind so groß wie die Tankstelle wo ich
    > tanke.
    Das stimmt, aber die wenigsten Tankstellen bieten aktuell 10 gleichzeitig benutzbare Zapfsäulen. Und wenn man das machen wollte, müsste man auch Tanks vergraben, die schon alleine so gross sind wie eine mittlere Tanke insgesamt. Will heissen: Fossile Brennstoffe skalieren auch nicht viel besser.

    > D.h. die Fahrzeughersteller müssten die gleichen Akkus mit der gleichen
    > Spannung haben oder es müsste ein Universal Ladegerät vorhanden sein.
    Das 'Universal-Ladegerät' ist der CHAdeMO-Ansatz - das BMS teilt der Ladestation über ein Protokoll mit, mit welcher Spannung, Stromstärke und Ladekurve geladen werden soll. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass damit alle Akkus geladen werden können, sofern der Stecker passt und das BMS das Protokoll spricht. Allerdings macht das die Ladestationen natürlich auch aufwändiger.
    Das ist aber die einzige praktische Lösung die ich sehe, ich glaube nicht daran, dass sich alle Autohersteller auf eine bestimmte Akkutechnologie und Systemspannung einigen. Ausserdem würde ein Einheitsladegerät zukünftige Entwicklungen erschweren, schliesslich werden zukünftige Akkus vielleicht nicht dieselbe Systemspannung haben (z.B. weil sie kein vielfaches der Zellspannung ist...) oder mit denselben Ladekurven klarkommen.

    > Und um den Tesla Akku (85kWh) mit 400V Systemspannung und in 5 min von 0
    > auf 100% zu laden wären das ~2,75kA. Die Verkabelung und der
    > Fahrzeugstecker müssen das erstmal mitmachen ohne sich in eine Wolke zu
    > verwandeln.
    Klar, das ist sicher nichts ganz trivial, speziell beim Stecker, weil da der Übergangswiderstand extrem gering gehalten werden muss und sichergestellt sein muss, dass ein Laie als Bediener keinen Mist bauen kann (Stecker nur teilweise einstecken, Kontaktflächen berühren, Fremdkörper einführen, etc). Ausserdem muss man Störungen und Unregelmässigkeiten erkennen können bevor es zu einer Rauchwolke kommt. Anyway - das ist sicher nicht alltägliche Technik, aber anders als >>1C-schnelladefähige Akkus auch nichts fundamental neues.

  8. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: zampata 14.05.14 - 03:03

    DLichti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Problem sollte sich aber recht einfach lösen lassen, indem man neben
    > dem Diesel- und Benzintank noch einen Stromtank (Batterie) vergräbt. Größe
    > und Gewicht spielen da ja keine Rolle, also kann man auch einfach einen
    > Haufen von den guten, alten Bleiakkus nehmen. Der Akku wird dann Nachts mit
    > billigem Strom gleichmäßig geladen und kann gleichzeitig als Pufferspeicher
    > die Netzfrequenz stabilisieren.
    Man könnte auch einfach ein paar SuperCaps (Kondensatoren) nehmen; die müssten dann nicht über Nacht geladen werden sondern werden in der Zeit geladen, die der Autofahrer benötigt um vom Fahrzeug zum bezahlen zu laufen ;-)

  9. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: Sarowie 14.05.14 - 05:04

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Sicher geht das nicht an einer normalen Steckdose zu Hause, aber eine
    > Tankstelle müsste dann halt eine Zuleitung kriegen, die das aushält - aber
    > einige MW verbrauchen auch andere Grossabnehmer in der Industrie, das ist
    > Netzseitig schon beherrschbar.
    > ...
    Die Elektroautos würden sehr schnell, sehr viel Strom für eine kurze Zeit ziehen.
    Das würde man Netzseitig sehr wohl und unmittelbar spüren. Gerade auch im anbetracht der erneuerbaren Energien. Wer mir bei den schnelllade Technik sagen würde "mein Auto fährt mit Öko Strom" lügt schlicht. Die Sonne geht nicht in dem Moment auf, wo ich mein Auto an die Tankstelle fahre.
    Wir als Stromkonsumenten müssen unseren Verbrauch der Verfügbarkeit anpassen wenn wir wirklich mehr Erneubarere Energien wohlen (oder schlicht kriegen, weil die ins Netz gepresst wird). Schnellladen ist dann schlicht nicht drin.

    Wenn man wirklich "schnellladen" will, braucht man einen Wechselakku von der Tanke.

  10. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: Poison Nuke 14.05.14 - 07:49

    > Man könnte auch einfach ein paar SuperCaps (Kondensatoren) nehmen; die
    > müssten dann nicht über Nacht geladen werden sondern werden

    diese SuperCaps würden eine Kapazität von einigen GigaFarad benötigen !
    bei der nötigen Spannung würden diese Kondensatoren größer als ein Mehrparteienhaus werden, vermutlich sogar größer als ein 10-stöckiges Hochhaus.

    Greetz

    Poison Nuke

  11. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: M. 14.05.14 - 09:12

    > Wir als Stromkonsumenten müssen unseren Verbrauch der Verfügbarkeit
    > anpassen wenn wir wirklich mehr Erneubarere Energien wohlen (oder schlicht
    > kriegen, weil die ins Netz gepresst wird). Schnellladen ist dann schlicht
    > nicht drin.
    Ich sehe da keinen zwingenden Widerspruch. Schnellladen ist ja nur eine Option, das traditionelle Laden an der eigenen Steckdose über Nacht wäre immer noch eine Möglichkeit. Wenn das dann noch billiger wäre als das Schnelladen (was es wird, wenn Energieversorger von den Tankstellen höhere Strompreise verlangen, weil ihre unregelmässige Last nicht planbar ist), würde auch nur schnellgeladen, wenn man das wirklich braucht.

    > Wenn man wirklich "schnellladen" will, braucht man einen Wechselakku von
    > der Tanke.
    Das Konzept gibt es ja bereits. Ich sehe da bloss das Problem, dass dann das Eigentum an einem der teureren Bauteile des Autos - des Akkus - ungeklärt ist.
    Eine Möglichkeit wäre, dass die Akkus vermietet werden und Eigentum des Herstellers bleiben, dann wäre aber die Frage, wie die Haftung bei verschwundenen, gestohlenen oder zerstörten Autos wäre. Müsste der Inhaber des Fahrzeugs oder seine Versicherung dem Hersteller den Akku dann ersetzen, weils gar nicht seiner war?
    Eine andere Möglichkeit wäre, dass man einen Akku mit dem Auto kauft, und diesen an der Tanke eintauschen kann. Das wird aber spätestens dann zum Problem, wenn man einen defekten oder verschlissenen Akku im Tausch erhält. Den möchte dann natürlich niemand zurückhaben, und man müsste erst mal nachweisen, dass er schon kaputt war, als man ihn von der Tanke erhielt.

    Ein weiteres Problem besteht darin, dass dann alle Autos exakt dieselben Akkus und damit auch dieselbe Systemspannung nutzen müssten. Das behindert zukünftige Entwicklungen neuer Akkus und ich kann mir schlecht vorstellen, dass sich die Hersteller gemeinsam auf eine Technologie einigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.14 09:14 durch M..

  12. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: Angry_Dude 14.05.14 - 21:04

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Interessant wirds wenn das z.B. 10 Autos gleichzeitig machen.
    > > Der Trafo und die Schaltanlage dafür sind so groß wie die Tankstelle wo ich
    > > tanke.
    > Das stimmt, aber die wenigsten Tankstellen bieten aktuell 10 gleichzeitig
    > benutzbare Zapfsäulen...
    Sicher? Die kleine Tankstelle hier im 5000 Einwohner Dorf hat 8 Zapfsäulen, und 50m neben dieser befindet sich eine zweite Tankstelle mit ebenso vielen. Und die Autobahn Tankstellen sind ein paar Nummern größer.

    > Das ist aber die einzige praktische Lösung die ich sehe, ich glaube nicht
    > daran, dass sich alle Autohersteller auf eine bestimmte Akkutechnologie und
    > Systemspannung einigen.
    Glaube ich auch nicht, außerdem unterscheidet es sich ja je nach Anwendungsfall welche Kombination Sinn ergibt.

  13. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: tingelchen 15.05.14 - 16:37

    > Sicher? Die kleine Tankstelle hier im 5000 Einwohner Dorf hat 8 Zapfsäulen, und 50m
    > neben dieser befindet sich eine zweite Tankstelle mit ebenso vielen. Und die Autobahn
    > Tankstellen sind ein paar Nummern größer.
    >
    Nun, die Tankstellen an Autobahnen sind von der Fläche her auch deutlich größer als deine Dorf Tankstelle. Dazu kommt das die Tanks zusammen fast die gesamte Bodenfläche in Anspruch nehmen, über die deine Dorf Tankstelle verfügt.

  14. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: tingelchen 15.05.14 - 16:46

    > Die Elektroautos würden sehr schnell, sehr viel Strom für eine kurze Zeit ziehen.
    > Das würde man Netzseitig sehr wohl und unmittelbar spüren.
    >
    Mehrphasiger Drehstromanschluss und schon hat man ganz schnell mehrere hundert Volt zusammen. Darüber hinaus hat eine entsprechende Tankstelle dann keinen einfachen Haushaltsanschluss sondern einen Hochvolt Anschluss. Das ist Netzseitig keine große Sache.

    > Gerade auch im anbetracht der erneuerbaren Energien. Wer mir bei den schnelllade
    > Technik sagen würde "mein Auto fährt mit Öko Strom" lügt schlicht. Die Sonne geht
    > nicht in dem Moment auf, wo ich mein Auto an die Tankstelle fahre.
    >
    "Öko-Strom" besteht ja nicht nur aus Solar Panels, sondern aus einer Kombination aus verschiedenen Techniken. Darunter z.B. auch Wind und Wasser. Gerade Wasser fließt zu jeder Tages und Nacht Zeit.

  15. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: Angry_Dude 15.05.14 - 20:29

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Sicher? Die kleine Tankstelle hier im 5000 Einwohner Dorf hat 8
    > Zapfsäulen, und 50m
    > > neben dieser befindet sich eine zweite Tankstelle mit ebenso vielen. Und
    > die Autobahn
    > > Tankstellen sind ein paar Nummern größer.
    > >
    > Nun, die Tankstellen an Autobahnen sind von der Fläche her auch deutlich
    > größer als deine Dorf Tankstelle. Dazu kommt das die Tanks zusammen fast
    > die gesamte Bodenfläche in Anspruch nehmen, über die deine Dorf Tankstelle
    > verfügt.
    Hat genau was damit zu tun, das es um das Szenario ging wenn 10 Autos gleichzeitig laden und das dies selbst in einem kleinen Ort nicht so abwegig ist?

    > Mehrphasiger Drehstromanschluss und schon hat man ganz schnell mehrere
    > hundert Volt zusammen.
    *SCNR*
    Gibts auch einen einphasigen Drehstromanschluss? Und bei Volt gehe ich davon aus das du Ampere oder kW meinst ;-)

    > Darüber hinaus hat eine entsprechende Tankstelle dann keinen einfachen
    > Haushaltsanschluss sondern einen Hochvolt Anschluss. Das ist Netzseitig keine
    > große Sache.
    Stimmt insofern, wenn das vorhandene Netz das mitmacht, ein älteres Netz oder ein Standort wo kein Kabel in der Nähe ist oder das vorgelagerte Netz am Limit ist, wird nur mit einem recht hohen Baukostenzuschuss zu machen sein.

  16. Re: Ladedauer in der Praxis nicht nur ein Akkuproblem

    Autor: FoVITIS 27.05.14 - 22:44

    Also aktuelle Ladestationen von Tesla haben oft so 4-6 Stationen wobei je 2 Stationen eine Transformator-Station oder so haben.

    Die Netzlast sehe ich auch als größtes Problem... aber mit entsprechender Reichweite....und der Tatsache das man im Stand fast keine Energie verbraucht (im Gegensatz zum Benziner) sollte die Fahrdauer der Fahrzeuge ausreichend Puffer bieten.

    Die Ladedauer an sich soll mit diesen Akkus hier 1/20 der LiIon betragen.... also könnte man die teile wohl im Idealfall mit rund 2MW Laden... dann wäre son 300-500km Akku nach etwa 3 Minuten voll.


    Also wenn das Akkuproblem gelöst ist.... gibt es das Stromnetz Problem ;)

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