1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Power-to-X: Sprit aus Ökostrom…

Wie ist der Wirkungsgrad?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: Deff-Zero 01.11.19 - 10:27

    Ist etwas zum Wirungsgrad bekannt?

    Es macht z.B. beim E-Auto nämlich einen unterschied, ob ich N kWh Strom aus erneuerbaren Energien:

    - mit 5-10% Verlust in einen Akku laden und dann mit einem E-Motor mit 90% Wirkungsgrad verfahre, oder

    - ob ich denselben Strom erst mit > 50% Verlust in Sprit umwandle und dann in einem Verbrenner mit nochmals 80% Verlust verfahre.

  2. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: Tekkie112 01.11.19 - 10:38

    Ja da steht bis zu 80 Prozent im Artikel

  3. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: schueppi 01.11.19 - 11:15

    80% der zugeführten Energie wird Recycled. So hab ich das verstanden. Das einzige was ich aus dem Artikel gelesen habe ist, dass im Moment 10 Liter Sprit produzieren. Ob das schon das Endprodukt ist oder dann noch gekrackt werden muss habe ich nicht gesehen. Und 80% von einer unbekannten Variable hört sich nach viel an. Wenn ich aber für die 10 Liter den ganzen Ökostrom der Region brauche dann kann man genau so sagen "Die Anlage produziert indirekt CO2 weil die Umgebung kein Ökostrom mehr hat"...

  4. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: E-Mover 01.11.19 - 11:25

    Tekkie112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja da steht bis zu 80 Prozent im Artikel

    Nein, da steht 80% für einen kleinen Teilprozess, aber nicht für den Gesamtprozess! Der Gesamtwirkungsgrad wurde wahrscheinlich auch absichtlich nicht genannt. Denn bislang kalkuliert man bei E-Fuels mit 12-15% Wirkungsgrad. Wenn das plötzlich "aus dem Nichts" an einer Uni 80% wären, dann wäre die Schlagzeile (zu Recht) schon in allen Gazetten zu lesen gewesen.

    Und folglich bleiben die gleichen Nachteile wie beim Wasserstoff: Alle reden vom "überschüssigen Ökostrom", den man damit prima nutzen kann. Leider reicht das bei dem Wirkungsgrad aber nur für ein paar hundert Fahrzeuge in Deutschland.

    Davon abgesehen sind E-Fuels aber hochinteressant für den Flugverkehr und werden da bestimmt bald ihren Platz finden...

  5. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: mke2fs 01.11.19 - 11:38

    Eher nicht.
    Denn:

    - 1. laufen hier Pumpen um das CO2 aus Luft zu gewinnen (und der CO2-Gehalt der Luft ist gering)
    - 2. wird der Schwamm auf 80-100 Grad aufgeheizt um das CO2 daraus zu bekommen
    - 3. wird Wasser gespalten, was mit Elektrolyse passieren muss und die hat einen maximalen Wirkungsgrad von 70%
    - 4. wird CO2 in C und O zerhackt, das kann auch nicht sehr effizient sein (ein Verbrennungsprodukt in seine Bestandteile zerlegen)
    - 5. wird das ganze dann noch mal durch nen Reaktor unter Druck und Wärme gejagt um daraus einen Grundstoff zu bekommen

    - 6. wird das ganze dann gecrackt zu Treibstoff

    Da bereits die Elektrolyse nur eine Energieeffizients von 70% hat, und das Zerreißen von CO2 sicher nicht viel besser ist und beides die Grundstoffe sind, kann der Wirkungsgrad nicht bei 80% liegen.

    Was man auch nicht vergessen darf ist, das das ganze dann noch in Motoren mit einer Energieeffizients von maximal 45% im Bestpunkt (den sie praktisch nie erreichen, realistisch eher so um die 20-25%) verbrannt wird.

    Zum Vergleich:

    - ein batterieelektrisches Auto hat eine Ladeverlust von bis zu 20%.
    - einen Antriebsverlust von ca. 10%

  6. Wirkungsgrad nich die einzige Frage

    Autor: senf.dazu 01.11.19 - 14:00

    Bislang ist Fischer Tropsch wohl meist dran gescheitert das die Anlagen zu aufwendig und der Sprit dann zu teuer ist wenn ich mich recht entsinne.

  7. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: splash42 01.11.19 - 16:33

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eher nicht.
    > Denn:
    >
    > - 3. wird Wasser gespalten, was mit Elektrolyse passieren muss und die hat
    > einen maximalen Wirkungsgrad von 70%

    Jein. Die Elektrolyse hat vielleicht nur einen Wirkungsgrad von 70%, aber die restlichen 30% sind ja nicht weg, sondern werden in Wärme umgewandelt, die an anderer Stelle verwendet werden kann. Der Gesamtwirkungsgrad kann dadurch an anderer Stelle wieder hergezogen werden.

  8. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: fanreisender 01.11.19 - 17:04

    Tekkie112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja da steht bis zu 80 Prozent im Artikel
    Das mag da stehen, aber grob geschätzt ist da eine Null zu viel.

  9. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: Deff-Zero 01.11.19 - 18:08

    Tekkie112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja da steht bis zu 80 Prozent im Artikel

    Das bezieht sich aber daraus Gase herzustellen. Diesel für die angesprochenen Schwertransporte oder Kerosin für Flugzeuge ist das noch lange nicht.

  10. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: Mel 02.11.19 - 18:33

    Deff-Zero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist etwas zum Wirungsgrad bekannt?
    >
    Der würde mich auch stark interessieren. Mit der Energie welche hier für 10l Sprit benötigt werden kann ein Tesla wohl einen ganzen Monat fahren...

  11. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: Donnerstag 02.11.19 - 19:03

    Deff-Zero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist etwas zum Wirungsgrad bekannt?
    >
    > Es macht z.B. beim E-Auto nämlich einen unterschied, ob ich N kWh Strom aus
    > erneuerbaren Energien:
    >
    > - mit 5-10% Verlust in einen Akku laden und dann mit einem E-Motor mit 90%
    > Wirkungsgrad verfahre, oder
    >
    > - ob ich denselben Strom erst mit > 50% Verlust in Sprit umwandle und dann
    > in einem Verbrenner mit nochmals 80% Verlust verfahre.


    Das ist doch völlig unerheblich. Bisher bekannte Akkutechnologien sind höchstens eine unsaubere Brückentechnologie.

  12. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: tco 02.11.19 - 19:22

    Donnerstag schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deff-Zero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist etwas zum Wirungsgrad bekannt?
    > >
    > > Es macht z.B. beim E-Auto nämlich einen unterschied, ob ich N kWh Strom
    > aus
    > > erneuerbaren Energien:
    > >
    > > - mit 5-10% Verlust in einen Akku laden und dann mit einem E-Motor mit
    > 90%
    > > Wirkungsgrad verfahre, oder
    > >
    > > - ob ich denselben Strom erst mit > 50% Verlust in Sprit umwandle und
    > dann
    > > in einem Verbrenner mit nochmals 80% Verlust verfahre.
    >
    > Das ist doch völlig unerheblich. Bisher bekannte Akkutechnologien sind
    > höchstens eine unsaubere Brückentechnologie.

    Klar, der Donnerstag scheint Bescheid zu wissen.

  13. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: smonkey 03.11.19 - 09:20

    Sicherlich ist der Gesamtwirkungsgrad in der Wheel-To-Wheel Betrachtung auch hier nicht wesentlich anders als der eines Benziners bzw. Diesels. Darum geht es bei der Technolgie ja auch nicht. Es geht darum bestehende Fahrzeuge klimaneutral zu machen. Und wenn dadurch auf die Neuproduktion von Fahrzeugen inkl. energieintensiver Traktionsbatterien die je nach Fahrleistung erst in vielen Jahren einen besseren CO2-Fußabdruck erreichen im Vergleich zu klassischen Verbrennern verzichten kann, sehe ich darin auch eine wichtigen Anteil zur Verkehrswende weg von fossilen Energieträgern.

  14. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: E-Mover 03.11.19 - 11:55

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicherlich ist der Gesamtwirkungsgrad in der Wheel-To-Wheel Betrachtung
    > auch hier nicht wesentlich anders als der eines Benziners bzw. Diesels.
    > Darum geht es bei der Technolgie ja auch nicht. Es geht darum bestehende
    > Fahrzeuge klimaneutral zu machen. Und wenn dadurch auf die Neuproduktion
    > von Fahrzeugen inkl. energieintensiver Traktionsbatterien die je nach
    > Fahrleistung erst in vielen Jahren einen besseren CO2-Fußabdruck erreichen
    > im Vergleich zu klassischen Verbrennern verzichten kann, sehe ich darin
    > auch eine wichtigen Anteil zur Verkehrswende weg von fossilen
    > Energieträgern.

    Wie man sich täuschen kann, weil man nur dieses klitzekleine Detail der Energieeffizienz missachtet!

    Hier ist mal eine schöne Hochrechnung von tco mit Daten aus dem von SanderK geposteten Beitrag auf www.nc-fertigung.de (komischerweise in den Kommentaren zu einem Artikel, der nicht so Recht zum Thema passt ;)):


    tco schrieb:
    Sehr schöner Beitrag! In 2021 wird eine Anlage mit 20MW Leistung pro Jahr Sprit für 13000 Fahrzeuge produzieren, es sind aber Anlagen mit bis zu 100MW Leistung in Entwicklung?

    Ok, das reicht dann natürlich schon für weitere 65000 Fahrzeuge, sieht schwer nach Durchbruch aus. Da müssen wir ja nur noch 750 dieser Anlagen bauen und schon ist unser Problem gelöst, super.

    Oh, warte, ich habe was vergessen: 75GW zusätzlich für 750 dieser Anlagen ist ungefähr doppelt so viel, wie die absolute Peak-Leistung im deutschen Stromnetz heute beträgt!? Dann müssen wir wohl doch noch kurz 60 Atomkraftwerke neu bauen. Kein Ding, let‘s go.

    Wir fassen noch mal zusammen: Weil für für so viele Elektroautos nicht genügend Strom haben produzieren wir jetzt lieber E-Fuels und retten unsere 45 Mio. Verbrenner und damit den Autostandort Deutschland. Und gleichzeitig noch die Nuklearindustrie. Aaaaha!

    Aber ein Lob muss man dem Artikel aussprechen: Er nennt wenigstens den Leistungsbedarf der Anlagen und wie viele Autos man damit antreiben kann, so dass sich wirklich auch der letzte Idiot ausrechnen kann, wie absurd die Idee für den Individualverkehr ist.

  15. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: smonkey 03.11.19 - 12:47

    Die Rechnung hinkt an so vielen Stellen, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen sollen. Der größte Blödsinn ist es natürlich, die Werte einer vermuteten Pilotanlage (ich weiß nicht worauf sich der Kommentar bezieht) hochzurechnen.
    Nebenbei 75 GW wären nicht das doppelte, es wäre ziemlich genau der Peak im deutschen Stromnetzes.
    Aber scheinbar würde es die Fähigkeit mancher wohl überfordern, das Kopierte auch mal zu verinnerlichen oder zumindest zu verstehen.

  16. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: smonkey 03.11.19 - 13:20

    Gerne präzisiere ich mein Argument aber noch mal für alle, die es nicht verstehen oder einfach nicht verstehen wollen:

    Ein eGolf verursacht bereits in der Herstellung fast so viele CO2 Emissionen wie über seine ganze Lebenszeit auf 200.000km betrachtet.
    Er ist damit frühestens nach 100.000 km einen Hauch klimaneutraler als sein Diesel-Pendant.
    Ganz ähnlich dazu verhält es sich mit der eingesetzten Energie.

    Ein Fahrzeug dass hingegen von heute auf morgen mit emmisionsneutralen Kraftstoffen unterwegs ist, würde sofort klimaneutral fahren. Auch bei deutlich schlechterem Wirkungsgrad wäre die Gesamtbilanz nicht viel schlechter. Mit dem Vorteil, dass nicht erst eine Milliarde neue Fahrzeuge produziert werden müssten.

    Und ich betone es noch mal für alle mit schlechtem Textverständnis, ich sehe es als Teil der Lösung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.19 13:33 durch smonkey.

  17. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: tco 03.11.19 - 14:33

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Rechnung hinkt an so vielen Stellen, dass ich gar nicht weiß wo ich
    > anfangen sollen. Der größte Blödsinn ist es natürlich, die Werte einer
    > vermuteten Pilotanlage (ich weiß nicht worauf sich der Kommentar bezieht)
    > hochzurechnen.
    > Nebenbei 75 GW wären nicht das doppelte, es wäre ziemlich genau der Peak im
    > deutschen Stromnetzes.
    > Aber scheinbar würde es die Fähigkeit mancher wohl überfordern, das
    > Kopierte auch mal zu verinnerlichen oder zumindest zu verstehen.

    Da das ja nun mal mein Beitrag war (Danke für den repost!) erlaube ich mir auch die Antwort:

    1. Die maximale Leistung im deutschen Stromnetz betrug am 28.10.2017 um 20:15h ca. 40GW. Ok, 75GW ist nicht das Doppelte von 40, aber wir haben glaube ich eine Größenordnung, mit der wir veranschaulichen können (Quelle Google: maximale Leistung deutsches Stromnetz). Meine Folgerungen rechnen übrigens auch nicht mit diesem Faktor 2 weiter. Ein Fehler, den viele machen. Ich habe in der Folge wieder mit den Ausgangswerten aus dem Beitrag gerechnet.
    2. Wiese sollte bei einem seit 90 Jahren bekannten chemischen Prozess (Fischer-Tropsch Synthese) die Effizienz bei Skalierung von 20 auf 100MW drastisch zu steigern sein? Und eine 100MW-Anlage wird wohl 100MW Leistung benötigen, oder?

    Die Anlage wird in dem Artikel beschrieben, der oben auch mit geposted wurde. Da steht auch drin, für wie viele Autos der Sprit reicht. Nehmen wir mal an, dass die Anlage 10% effizienter ist, dann brauchen wir für E-Fuels für 45 Mio. Autos nur noch 54 Atomkraftwerke. Oh! Wenn Ihnen die Atomkraftwerke schlecht aufgestoßen sind versuchen Sie es mit 12.500 bzw. 11.250 Windrädern.

    Ich würde Ihnen empfehlen, die links erst einmal zu lesen und zu versuchen, die Rechnung nachzuvollziehen. Wenn Sie dann einen Denk- oder Rechenfehler finden freue ich mich über den Hinweis! Einfach zu schreiben, dass das Blödsinn sei empfinde ich als schlechten Diskussionsstil. Zumal die Rechnung hier wirklich einfach gehalten und leicht nachvollziehbar ist.

    Lustigerweise deckt sich die Kalkulation auch mit den geläufigen Faustformeln aller Hochrechnungen:

    1. E-Autos zu 100% würden ca. 20% mehr Strom im deutschen Netz erfordern (lt. mehreren Studien unabhängiger Institute, wo z.T. auch 25 oder 30% herausgekommen sind).
    2. Da E-Fuels die fünffache Energiemenge benötigen sind wir wieder beim Doppelten Strombedarf (zumindest von der Größenordnung her). Stimmt nicht ganz, ich weiß: Da ich hier mit Peak-Leistungen in der Annahme gerechnet habe, dass solche Anlagen im Vollkonti-Betrieb arbeiten und die Peak-Leistung im Stromnetz nicht dauerhaft anliegt ist es sogar noch mehr :0 bzw. bei 25 oder 30% aus 1. richtiger.

    Aber das ist ja auch keine Studie hier, sondern eine Veranschaulichung der Größenordnungen. Die stimmen schon ziemlich gut! Bevor Sie jetzt also zum Gegenschlag ausholen ziehen Sie meinetwegen 20% ab und wir brauchen nur noch 50 AKWs/10.000 Windräder mehr. Sehr realistisch.

  18. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: tco 03.11.19 - 14:40

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerne präzisiere ich mein Argument aber noch mal für alle, die es nicht
    > verstehen oder einfach nicht verstehen wollen:
    >
    > Ein eGolf verursacht bereits in der Herstellung fast so viele CO2
    > Emissionen wie über seine ganze Lebenszeit auf 200.000km betrachtet.
    > Er ist damit frühestens nach 100.000 km einen Hauch klimaneutraler als sein
    > Diesel-Pendant.

    Da fängt der Fehler an, mit dem Sie dann weiter rechnen: Die 100.000 km CO2 break even sind völlig an den Haaren herbeigezogen und werden von keiner seriösen/unabhängigen Studie belegt, selbst beim e-Golf. Sowohl PSA (Zoe, Leaf), als auch VW (ID.3) und Tesla produzieren E-Autos was die Batterie betrifft nahezu CO2 neutral, das nur mal als Beispiel. Wäre das nicht so dann liegen die CO2 break evens je nach Fahrzeuggröße und Energiemixrechnung bei 20.000 bis 70.000 km.

    Und „Teil der Lösung“? Ja, aber doch bitte nicht für PKWs, wo es längst etwas viel besseres gibt.

  19. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: Xar 03.11.19 - 14:51

    tco schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Die maximale Leistung im deutschen Stromnetz betrug am 28.10.2017 um
    > 20:15h ca. 40GW. Ok, 75GW ist nicht das Doppelte von 40, aber wir haben
    > glaube ich eine Größenordnung, mit der wir veranschaulichen können (Quelle
    > Google: maximale Leistung deutsches Stromnetz).
    Gehts auch genauera außer Google?


    Hier mal Quelle Agora Energiewende:
    Minimaler Stromverbrauch am 28.10.17 von 2:00 bis 3:00 mit über 56GW, um 20:00 sogar mehr als 64GW. Und da kommt noch etwas Export on Top.
    Wenn ich nach genannten Begriff suche, lande ich bei sowas wie dem Energielexikon: "Die Jahreshöchstlast im öffentlichen Stromnetz von Deutschland beträgt ca. 80 Gigawatt (Stand 2011)" (Anm: Gemittelt über 15min)

    Wenn ich explizit nach den 40 GW suche, lande ich beim Fraunhofer Institut und da steht sogar wirklich der 28.10.17 um 20:15 - allerdings nur produzierte Windenergie.
    Das deckt sich auch wieder mit Agora: ca 37 GW onshore + 3,7GW offshore

    Real sind es im Peak mindestens 85 GW (nur ein schneller Blick auf die Stromerzeugung im Oktober, wieder Sundenweise gerechnet)

    Also solltest du deine Folgerungen nochmal überdenken.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.19 14:52 durch Xar.

  20. Re: Wie ist der Wirkungsgrad?

    Autor: smonkey 03.11.19 - 15:41

    Völlig richtig Xar.

    > Im Winter 2012/2013 beispielsweise betrug die Höchstbelastung rund 81 Gigawatt. An normalen Tagen braucht Deutschland eine Kapazität von 65 bis 70 Gigawatt.
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/energiewende/spitzenlast-614922

    Es ist schon traurig, wenn manche schon bei so einfachen Zahlen scheitern, dann aber mit komplexen Berechnungen aufwarten. Wie glaubwürdig das dann wohl sein mag.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Standard Life Versicherung, Frankfurt am Main
  2. Harting Electric GmbH & Co. KG, Espelkamp
  3. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Oberhausen
  4. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (Spiele bis zu 90% reduziert)
  2. ab 30,00€
  3. (aktuell u. a. Xiaomi Mi Note 10 128GB Handy für 499,00€ und HP 25x LED-Monitor für 179,90€)
  4. (u. a. Battlefield V für 21,49€ und Star Wars Jedi: Fallen Order für 52,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Star Wars Jedi Fallen Order im Test: Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf
Star Wars Jedi Fallen Order im Test
Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf

Sympathische Hauptfigur plus Star-Wars-Story - da sollte wenig schiefgehen! Nicht ganz: Jedi Fallen Order bietet zwar ein stimmungsvolles Abenteuer. Allerdings kämpfen Sternenkrieger auch mit fragwürdigen Designentscheidungen und verwirrend aufgebauten Umgebungen.
Von Peter Steinlechner

  1. Star Wars Jedi Fallen Order Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Ryzen 9 3950X im Test: AMDs konkurrenzlose 16 Kerne
Ryzen 9 3950X im Test
AMDs konkurrenzlose 16 Kerne

Der Ryzen 9 3950X ist vorerst die Krönung für den Sockel AM4: Die CPU rechnet schneller als alle anderen Mittelklasse-Chips, selbst Intels deutlich teurere Modelle mit 18 Kernen überholt das AMD-Modell locker.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Zen-CPUs AMD nennt konkrete Termine für Ryzen 3950X und Threadripper
  2. Castle Peak AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen
  3. OEM & China AMD bringt Ryzen 3900 und Ryzen 3500X

  1. Red Dead Redemption 2 PC: Hohe Bildraten schaden nicht mehr der Gesundheit
    Red Dead Redemption 2 PC
    Hohe Bildraten schaden nicht mehr der Gesundheit

    Mit Updates versucht Rockstar Games, die technischen Probleme der PC-Version von Red Dead Redemption 2 zu lösen - inklusive eines kuriosen Fehlers bei hohen Bildraten. Die Entwickler haben eine Übersicht mit noch nicht korrigierten Bugs ins Netz gestellt.

  2. Auslandskoordination: Telekom dreht LTE an den Grenzen voll auf
    Auslandskoordination
    Telekom dreht LTE an den Grenzen voll auf

    Nach Vodafone nutzt jetzt auch die Telekom die Leistung ihrer LTE-Stadion an den Auslandsgrenzen. Während es bei Vodafone 50 Stationen waren, stellt die Telekom gleich 500 auf volle Leistung.

  3. Benzinpreis-Proteste: Internet in Iran bleibt weiter gesperrt
    Benzinpreis-Proteste
    Internet in Iran bleibt weiter gesperrt

    Seit mehreren Tagen ist das Internet in Iran nach blutigen Protesten weitgehend gesperrt. Nur fünf Prozent des normalen Traffics werden registriert.


  1. 17:44

  2. 17:17

  3. 16:48

  4. 16:30

  5. 16:22

  6. 16:15

  7. 15:08

  8. 14:47