Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Powerwall: Tesla hängt den…
  6. Th…

3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Sarkastius 03.05.15 - 02:08

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dumm nur, dass diese Zielgruppe lieber auf Dieselgeneratoren setzt.

    Ähh wie kommst du auf diesen Schwachsinn? Ich bin noch nicht mal auf die Idee gekommen so einen Schwachsinn mit dem Akku zu verbinden. Zudem Dieselgeneratoren sehr teuer in der Produktion sind.

  2. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Eheran 03.05.15 - 09:31

    >Denke Dir das doch mal selber durch und frag nicht alles nach.
    Was willst du denn jetzt von mir?
    Ich habe mich mit "Ach" unterhalten, nicht mit dir. Wenn du dich dann einfach einklingen willst, dann solltest du den Diskusionsstrang auch mal verfolgen und nicht nur einen Spruch einwerfen. Die ganze Betrachtung, was im Sommer passiert, ist wurscht. Es geht um den Winter.

    Ansonsten mal was für dich, zum nachdenken, ob zentralisiert wirklich so viel schlechter wird:
    Wie scheigt der Wärmeverlust? -> Quadratisch + linear mit der Länge
    Wie steigt der Wärmeinhalt des Wasser? -> Kubisch!
    Viel ist also zwangsläufig auch effizienter.

  3. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Ach 03.05.15 - 11:17

    Das ganze ist wie gesagt doch ziemlich komplex, und wenn man will, dann kann man bei dem ganzen thermischen Hin und Her alles mögliche falsch verstehen. Auch ich musste erst mal schlucken bei Iasons Aussage, aber eigentlich macht er einen recht klaren Punkt: die passende Skalierung ist eine Achillisferse der Fernwärme. Sie darf weder zu groß noch zu klein ausgelegt sein, und wenn sich die Abnehmerzahl ändert oder das Abnehmerverhalten sich über die Zeit ändert(Weil z.B Solarkollektoren en Vogue werden), dann bewegt sich das ganze Fernwärmenetz in Richtung Ineffizienz.

    Iasons hat ein Worst Case Sommer Szenario beschrieben. Ein für den Winter großzügig breit ausgelegtes Wärmenetz wird im Sommer um weit weniger als die Hälfte der Kapazität beansprucht, praktisch nur für Warmwasser und hin und wieder für die Heizung von nur ein paar wenigen Teilnehmern bei Schlecht Wetter. Das warme Wasser fließt dabei nur langsam durch die voluminösen Leitungen, eigentlich bräuchte man für dieses Sommerszenario aber eine schlanke Leitung mit schnell fließendem Wasser. So wird über die große Leitungsoberfläche jede Menge Energie des kaum genutzten Wärmeangebots in die Umwelt abgestrahlt, und selbst wenn sich bei strahlendem Sonnenschein im Hochsommer nur ein einziger Abnehmer an andern Ende nach dem Essen die Hände warm waschen will, muss für den der gesamten Fernwärmekreislauf aufrecht erhalten werden.

    Wie timed man also die Leitung(und auch den Erzeuger) so, dass immer alle und rund ums Jahr sicher versorgt werden, die Anlage im Sommer aber nicht ins Lehre läuft?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.15 11:21 durch Ach.

  4. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: jo-1 03.05.15 - 11:42

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das ist richtig, siehe Bill Gates oder S. Jobs. Nur hat das im Bereich
    > Energie noch keiner so richtig gemacht. Elon Musk ist außerdem eher
    > Techniker als BWLer.
    >

    Erfolgreich sieht anders aus im Hauptzielmarkt
    http://www.automobil-produktion.de/2015/02/teslas-marketing-chefin-wirft-hin-rollen-weitere-koepfe/

    > Vor allem weil Tesla außer für die eigene Webseite, so viel ich weiß
    > überhaupt keinen Werbe Etat besitzen. Echt ne total hinterlistig
    > manipulative Strategie :]. Da gibt es eben die Events die immer ziemlich
    > partymäßig und professionell aufgezogen sind und den Elon Musk, der
    > zeitweilig gerne auf ein paar Talkshows rum tingelt, ansonsten reine
    > Mundpropaganda.
    >
    Einige Fanboys, die - zugegeben 850 Autos im vergangenen Jahr deutschlandweit kauften - das nenne ich mal einen Erfolg - bei rund 3,7 Mio. Neuzulassungen im Jahr ;-)

    > Ein bisschen OT, aber vielleicht ganz interessant, der Tesla Club Schweden
    > hat kürzlich eines dieser ominösen superschellladefähigen CO₂
    > Fahrzeuge angetestet und seine Eindrücke in einem detaillierten
    > Erfahrungsbericht zusammengefasst :].
    >
    > - Testdrive of a Patrol Car -
    >

    kann man so sehen - wie war das nochmal bei 130 km/h mit der Reichweite (also Richtgeschwindigkeit)?

    Dumm nur, dass selbst ein Porsche bei 100 km/h leiser ist als so ein Tesla Model S

    mit 65 dB(A) ist es eher ein lautes Auto - also vergleichsweise zu einem 5er Diesel z.B. -

    http://tff-forum.de/viewtopic.php?f=57&t=1851

    Jedem das Seine - so lange die Ladezeit länger als eine Pinkelpause dauert ist das kein Konzept, das mich zu überzeugen weiss.

    War übrigens gestern mit meinem Spaßmobil unterwegs - hab seit neustem das DashCommand system zum Spielen und siehe da 0-60 mph in 4,5 Sekunden auf nasser Fahrbahn - gehe davon aus, dass ich auf trockener Fahrbahn locker 4,3 Sekunden schaffe - bin gespannt auf meine erste Begegnung mit einem spurtwilligen Tesla Fahrer auf einer engen und kurvigen Bergstraße ;-)

    http://www.palmerperformance.com/products/dashcommand/index.php

  5. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Ach 03.05.15 - 12:53

    >War übrigens gestern mit meinem Spaßmobil unterwegs - hab seit neustem das DashCommand system zum Spielen und siehe da 0-60 mph in 4,5 Sekunden auf nasser Fahrbahn - gehe davon aus, dass ich auf trockener Fahrbahn locker 4,3 Sekunden schaffe - bin gespannt auf meine erste Begegnung mit einem spurtwilligen Tesla Fahrer auf einer engen und kurvigen Bergstraße ;-)

    Ahaha, na wenn dich die Familie schon an der Ampel stehen lässt, da musst du dich ja irgendwann auch mal revanchieren mit deinem Sportauto :]. Ich wünsche dir übrigens viel Spaß mit deiner Groß Jungen Spielzeug Software(ernst gemeint!). Hast du eigentlich mal den Nürburgring besucht oder eine andere Rennstrecke? Das sollte sich der Wagen doch eigentlich mal am freisten und wirklichsten austoben können oder? Ist natürlich nicht ganz so billig und belastet so eine teure Anschaffung sicher auch sehr.

    >Erfolgreich sieht anders aus im Hauptzielmarkt

    Ja, das ist China, andere Ausgangslage, andere Kultur, wird sich einspielen. In der Zwischenzeit solltest du dir mal ne Scheibe Höflichkeit gegenüber der Konkurrenz von deinem Produktshef abschneiden :] :

    “Tesla hat ein außergewöhnliches Auto gebaut. Sie verfolgen einen sehr pragmatischen Ansatz und setzen den Standard, den es nun für uns zu erreichen gilt.”
    Dieses Lob für den kalifornischen Elektroauto-Pionier stammt von Porsche-Chef Matthias Müller. Wie eingangs berichtet, bestätigte Müller jetzt die Pläne für ein rein elektrisches Porsche-Modell.



    Apropos Bergstraße, dieses Jahr Peak Peaks treten die ersten Elektroautos mit dem Ziel an das Gesamtrennen zu dominieren: Rhys Millen returns to Pikes Peak driving a Latvian electric car. Würde bedeuten, dass nachdem dort letztes Jahr das erste Elektromotorad gewonnen hat, Peak Peaks zum ersten international beachteten Rennen avanciert, bei dem die Verbrennermotordominanz allmählich wegzubrechen droht. Bergrennen sind zwar eine natürliche Stärke elektrischer Antriebstechnik, aber irgendwo muss es ja mal los gehen :].

    Noch ein kleines Smankerl. Stehst du auf 4K? Hier dein frei gelassener Liebling 4K in Peak Peaks, schöne Bilder :] : Jeff Zwart Pikes Peak International Hill Climb 2014

  6. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Eheran 03.05.15 - 13:57

    Ich rall euere Diskusionsstränge nicht.
    Beim einen kann das BHKW usw. usf. 8 Monate still stehen und man muss halt sehen, wie man an seine Wärme kommt.... beim anderen das jedoch ein großes Problem, welches gelößt werden muss... obwohl man da exakt genau so argumentieren könnte?
    Wirklich, so macht eine Unterhaltung keinen Spaß. Man muss schon logisch schlüssige Zusamenhänge haben und nicht mit zig Maßstäben messen.

    Korrekt angewandt wäre das übrigens so: Wo man beim einen alles neu bauen muss, muss man das dem anderen auch zusprechen. So wären also entsprechend modern isolierte Fernwärmeleitungen im Vergleich zu nutzen, nicht 30 Jahre alte Leitungen. So wie man aktuelle Elektroautos nicht mit 20 Jahre alten Autos vergleicht sondern mit ebenso aktuellen Verbrennern. Da in der Unterhaltung das BHKW 8 Monate still steht, müsste man dies (die zusätzliche Investition für Wärme im Sommer) auch bei Fernwärme anwendung finden - muss die Wärme halt woanders her oder oder oder.

  7. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Iason 03.05.15 - 19:12

    Micro-BHKW's sind fast ausschliesslich Wärmegeführt, sind ja für die Wärmeversorgung gedacht. Zudem passt zu so einer Installation sehr gut Solarthermie, das spart Brennstoffkosten.
    Ein BHKW kann mal schnell einspringen wenn ein paar Tage wenig Sonne ist, eine Fernwärmeleitung brauch etliche Tage um auf das Temperaturniveau zu kommen.
    Moderne Isolationsmaterialien für Fernwärmeleitungen haben in den letzten Jahrzehnten etwa 40% zugewonnen, sind aber immernoch ein deutlicher Kostenfaktor.
    Ich habe schon etliche Wärmenetze berechnet und meine Erkenntnisse daraus sind:
    Im angemessenen Maßstab sehr sinnvoll. Z.B. Kleinere KWK für Stadtviertel sehr gut. Strom und Wärme wird extrem verbrauchsnah produziert (geringe Transportverluste). Im großen Verbund mit anderen Stadtvierteln sehr sinnvoll.
    Große zentrale Wärmeproduktion wird schnell ineffektiv wegen der großen Wärmeströme und -transportlängen, und damit einhergehende Verluste.

  8. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Ach 03.05.15 - 23:18

    >Wirklich, so macht eine Unterhaltung keinen Spaß. Man muss schon logisch schlüssige Zusamenhänge haben und nicht mit zig Maßstäben messen.

    Das ist halt kein mathematischer Ringkampf in Runden und mit Punktvergabe. Mit solch einem oder einem ähnlichen Streitansatz wird man auch das Thema niemals verstehen können, von vorne herein nicht, weil sich bei der Wärmelehre zu viele Parameter die Klinke in die Hand geben. Es sind tatsächlich zig Maßstäbe die man nicht mehr auf einen oder zwei runterbrechen kann, und deshalb ist die Taktik die, sich da Stück für Stück durchzuarbeiten, angefangen mit den am tiefsten hängenden Früchten:

    Die sind z.B., dass die thermodynamische Stromproduktion prinzipiell am effektivsten in einem Großkraftwerk stattfinden kann, oder dass Solarstrom vernachlässigbare Grenzkosten hat, oder dass die Gebäudewärme einen noch größeren Beitrag zum CO₂ Ausstoß hat als die thermodynamische Stromerzeugung, oder eben dass die Skalierung die prinzipbedingte Achillisferse der Fernwärme ist. Das alles sind deshalb die tiefhängensten Früchte, weil sie unumgänglich von der Physik vorgegeben sind, sie pfeifen auf jede Politik oder Vorliebe und gelten immer und für jeden. Und auf solche, die Spielregeln vorgebenden Parameter baut man dann seine weitere Analyse auf, so lange bis der Nebel sich legt, sich allmählich ein in sich schlüssiges Gesamtbild aus dem Chaos herauskristallisiert, bis man ein Modell hat das nicht nur in eine Bevorzugte, sondern in jede Richtung immer die gleichen oder sehr eng beieinander liegende(je nach Genauigkeitsgrad der Rechnung) Ergebnisse ausspuckt. Das ist die Denke von Iason, das kann ich dir versprechen, und das ist auch meine Denke.

    Jetzt ist es aber so, dass dieser Ansatz im Verlauf der Diskussion des öfteren sabotiert wurde noch bevor er zum tragen kam, weil sich der ein oder andere argumentativ vielleicht benachteiligt fühlte und darum auf einen Ausgleich pochte. Im Verstehen von solchen naturwissenschaftlichen Zusammenhängen ist aber tatsächlich kein Platz zum Verhandeln, tatsächlich hat so ein Verhandeln damit überhaupt nichts zu tun, tatsächlich zerstört schon eine einzige falsche Annahme den kompletten Kausalstrang der dann nur noch unbrauchbaren Kauderwelsch erzeugt.

    Tatsächlich kann man über das Ergebnis nicht mal streiten(jedenfalls nicht auf unserem Level), man kann sich eigentlich nur gemeinsam die richtige Lösung erarbeiten. Das nennt man dann auch die höhere Gerechtigkeit in der Mathematik. Jeder wird gleich behandelt und die Mathematik hat immer recht. Jetzt ist die Frage ob du mit machen willst. Wenn ja, dann musst du auch die unverrückbaren physikalischen Grundannahmen akzeptieren, ganz ähnlich wie ein Programmierer seine Programmiersprache, und ebenso musst du die Größenordnungen akzeptieren, mit denen diese Grundgrößen ins Geschehen eingreifen, spätestens dann wenn die Größenordnungen eindeutig ermittelt sind. Dann kann's eigentlich los gehen und man kommt relativ flott zu einem Ergebnis.

  9. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Eheran 04.05.15 - 00:08

    >die unverrückbaren physikalischen Grundannahmen
    Die da wären?
    Bislang habe nur ich (eine) physikalische Grundannahmen genannt. Nämlich dass der Wärmeverlust nur linear mit der Leitungslänge und quadratsich mit deren Durchmesser steigt - die transportiere Wärme jedoch in der 3. Potenz.

    Habe ich was überlesen?
    Ansonsten könnte man sich auch sicher auf ein Doppelnetz einigen. Eines für den Sommer, eines für den Winter. 4 Rohre parallel zu verlegen sollte nicht groß teurer sein als 2, zumal man da beim Isolieren einiges sparen kann.

  10. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Iason 04.05.15 - 01:49

    Mit steigender Länge muss man mit höherer Temperatur reingehen, weil die Entnahmetemperatur ist konstant.
    Höhere Temperatur führt zu geringerer Effizienz im Wärmekraftwerk.
    Steigende Länge bedeutet auch mehr Wasservolumen und mehr Reibung an den Rohrwänden, und das führt auch zu mehr Pumpaufwand.
    Gasmotoren haben einen Wirkungsgrad von ca. 40%, GuD's mit Wärmeauskopplung liegen bei ca. 40-48% - wobei bei höheren Auskopplungstemperaturen der Wirkungsgrad noch fällt. Der Gesamtwirkungsgrad ist bei GuD's dann niedriger.
    Die Idee mit den mehreren Rohren habe ich auch schon. Problem ist das Fernwärmeleitungen nicht gerne längere Zeit still stehen, da setzen sich dann Schwebeteilchen ab.
    Es gibt aber schon ein paar gute Ansätze bei Niedertemperaturfernwärme, die dann mit einer Wärmepumpe auf Warmwasserniveau gehoben wird. Ist aber noch sehr in der Forschung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.15 01:54 durch Iason.

  11. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Ach 04.05.15 - 01:53

    > Bislang habe nur ich (eine) physikalische Grundannahmen genannt. Nämlich
    > dass der Wärmeverlust nur linear mit der Leitungslänge und quadratsich mit
    > deren Durchmesser steigt - die transportiere Wärme jedoch in der 3.
    > Potenz.


    Nein, ganz sicher nicht nur du hast glaubwürdige Grundaussagen getroffen.


    > Habe ich was überlesen?
    > Ansonsten könnte man sich auch sicher auf ein Doppelnetz einigen. Eines für
    > den Sommer, eines für den Winter. 4 Rohre parallel zu verlegen sollte nicht
    > groß teurer sein als 2, zumal man da beim Isolieren einiges sparen kann.

    Sowas bringt überhaupt nichts. Du musst, wie gesagt, alles zu einem Gesamtbild zusammenfassen das in sich selber so komplett und schlüssig ist, dass du von dem absolute Aussagen ableiten kannst.


    lass uns doch mal anfangen:

    -nicht thermodynamisch hergestellter Solarstrom ist immer umweltfreundlicher
    -nicht durch Verbrennung erzeugte Solarthermiewärme ist immer umweltfreudlicher
    -eine mit Solarstrom betriebene Wärmepumpe ist immer umweltfreundlicher als eine thermodynamisch betriebene
    -eine thermodynamisch betriebene Wärmepumpe kann den Gesamtwirkungsgrad eines thermodynamischen Systems steigern


    -die thermodynamische Stromproduktion findet am effektivsten in einem Großkraftwerk statt.
    -Den Wirkungsgrad der Wärmeproduktion durch Verbrennung kann man als überall gleich annehmen
    -wodurch die Leitungsverluste zur einer bestimmenden Größe werden.
    -Der Wärmeverlust steigt linear mit der Leitungslänge
    -Der Wärmeverlust steigt quadratsich zum Rohrdurchmesser
    -Die transportiere Wärme steigt in der 3. Potenz. zum Durchmesser
    -Leitungsverluste treten bei der heimischen Wärmeproduktion überhaupt nicht auf.

    Ok soweit, einverstanden? Dann weiter:

    - thermodynamischer Wirkungsgrad + Wärmewirkungsgrad = Gesamtwirkungsgrad
    - Verluste bei der thermodynamische Stromherstellung = Wärme

    Woraus folgt:

    - der Gesamtwirkungsgrad ändert sich nicht mit dem elektrischen Wirkungsgrad
    - die Gesamtwirkungsgrade von Fernwärme und KWK sind quasi identisch.

    und:

    - Gesamtwirkungsgrad x Leitungswirkungsgrad = Systemwirkungsgrad
    - der Systemwirkungsgrad der heimischen KWK muss demnach immer höher liegen.

    Ok? Irgendwelche Fehler? Und jetzt nicht mit Sommer Winter und was man wann braucht oder wesshab man jenes abziehen müsste, soweit sind wir an dieser Stelle nämlich noch nicht!!!. Es geht einzig und allen um den theoretischen Wirkungsgrad als Grundlagengröße für alle darauf folgenden Überlegungen. Und, das ist jetzt ganz wichtig, beim theoretischen Gesamtwirkungsgrad geht man immer und ausnahmslos vom Idealfall aus, weshalb man den mit irgendwelchen eventuellen Extrafaktoren für alle darauf aufbauenden Berechnungen unbrauchbar machen würde, da es dann nämlich gar kein theoretischer Idealfall mehr wäre. Ok? soweit akzeptiert?

    Wenn du soweit einverstanden bist oder du wirkliche kausale Fehler entdeckt hast + deren Lösung, dann können wir ja weiter machen und mit den 4 verschiedenen Fällen beginnen, ansonsten bin ich natürlich draußen.

  12. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: bernd71 04.05.15 - 10:54

    Hundgeburt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flanellhemdträger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > SmartGrid: Bei täglichem Laden/Entladen sind das ~35000 kWH Zyklen (10
    > > Jahren Garantie * 365 * 10 kWh), da müsste der Preisunterschied ja schon
    > >
    > > 10 Cent betragen, damit sich das lohnt.
    >
    > www.reddit.com
    >
    > During peak hours, my electricity rate is between 29 and 41c / kWh.
    > During the night, it's 9c.
    > If I could store 10kwh (90cents) at night and use it during the day when it
    > would normally be 41c/kWh, I'm saving 32c/kWh. Every day. That $3.2/day, or
    > $1168/yr.
    > At a purchase price of $3500, I can pay that back in 3 years.
    > It gets even better if I have solar, where my daytime cost is 0c/kWh.

    Viele Kritiker betrachten nur ihre persönlichen Umstände. Das es in anderen Ländern ganz andere Bedingungen gibt ignorieren sie.

  13. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Eheran 04.05.15 - 13:53

    Das klingt jetzt ganz doof... aber das wenigste davon sind "physikalische Grundannahmen" :x
    Alleine das Wort "umweltfreundlicher"... wer definiert das? Und mit welchen Kriterien?
    Das kann man eben nicht einfach mal so pauschal behaupten, sorry.

    Ansonten stimme ich dem halbwegs zu. Aber beispielsweise soetwas:
    >-Leitungsverluste treten bei der heimischen Wärmeproduktion überhaupt nicht auf.
    Ist falsch. Du musst auch Pumpen betreiben usw. Die Wärme geht auch teilweise verloren.

  14. Re: 3500$ um Strom im Wert von 3$ zu speichern?

    Autor: Ach 04.05.15 - 17:32

    Physikalische Grundannahmen nicht mit Physikalischen Gesetzen verwechseln :].

    Die Annahme ist, das Strom und Wärme die aus der Sonnenstrahlung gewonnen wurde, immer einen geringeren CO₂ Ausstoß verursacht als Strom und Wärme aus fossilen Quellen. Unter Berücksichtigung des ERoI(Energie-Return-of-Investment) von 36 Monaten bei in Deutschland genutzten Photovoltaikzellen, ist diese Aussage physikalisch unwiderruflich, und man kann sie deshalb als Grundannahme in die gesamte Betrachtung übernehmen.

    Die Annahme über die zu ignorierenden heimischen Leitungsverluste erklärt sich als logische Konsequenz aus den vorhergehenden Annahmen, also aus:

    >- Verluste bei der thermodynamischen Stromherstellung = Wärme

    Leitungs- und Pumpverluste werden also zu Wärme, zu Raumwärme. Und der Gesamtwirkungsgrad ist:

    >- thermodynamischer Wirkungsgrad + Wärmewirkungsgrad = Gesamtwirkungsgrad

    Innerhalb des Hauses kann man also veranstalten wozu man Lust hat, restlos alles und egal mit welchen Wirkungsgrad, da sich alle "Verluste" im aller schlimmsten Fall in (Raum-)Wärme verwandeln. Es gibt also sehr wohl Leitungswärme, aber keinen Leitungsverlust, es gibt keinen Moment in dem nicht aller Brennstoff zur Erwärmung des Gebäudes genutzt wurde. Das ist dann eben der so viel beschworene Vorteil der "Energieerzeugung vor Ort" von dem so oft die Rede ist.

    Das alles ist toll und ich freue mich sehr dass es weiter geht :], aber da schwirren dann noch zwei Begriffe umher, die ich kurz anspreche. Das eine ist die Strom- oder Wärmegeführte KWK. Bin mir nicht 100% sicher, aber die wärmegeführte KWK sollte logischer Weise die KWK sein, bei der die Funktion als Heizung im Fordergrund steht und die Stromproduktion als eine Art Anhängsel mitgeführt wird. Die macht dann auch das momentan vorherrschende System für zuhause aus. Der schlechte Stromwirkungsgrad von bis runter zu 15% ist dabei kein technisches Muss, Otto- oder Stirlingmotoren schaffen auch locker 25% oder darüber, die wärmegeführte KWK wird einfach nur so eingestellt, weil sie ansonsten weit mehr Strom produzieren würde als im Schnitt benötigt wird. Also lässt man den Motor nur mit einen Teil des Brennstoffs Strom erzeugen und wandelt den Rest ohne Umschweife in Wärme. Das alles ändert sich gerade mit dem Aufkommen der Wärmepumpen weil die ein wiederum ein weiteres Sparpotenzial eröffnen. Wärmepumpen holen nämlich die Energie von draußen rein, und die Energie die von von draußen in die Wohnung "gepumpt" wird, muss nämlich dann nicht erst durch Verbrennung erzeugt werden. Also optimiert man die KWK lieber auf Stromproduktion, und mit dem Strom pumpt man dann die Außenwärme. Die Verluste der Wärmepumpe bei ohrer Arbeit sind dann auch wieder Wärme, die ja, wie gerade festgestellt, ebenfalls der Wärmeproduktion zugerechnet wird. Mit nem Akku wird das dann alles nochmal effektiver, da kann man dann zwischen Speicherstrom und Wärmepumpenstrom je nach Bedarf hin und her schieben.

    Der nächste Begriff ist die Vorlauftemperatur. Der beschreibt die Grundtemperatur der Heizung. Folgendes Szenario: du hast einen großen Raum aber nur einen einzigen kleinen Heizkörper. Um den Raum anständig warm zu bekommen, muss der kleine Radiator brennen wie blöde, du musst in mit sehr heißem Wasser beschicken, sonst wird er den großen Raum nicht schaffen, sagen wir mal 70°C. Wenn du aber 2 oder 3 Heizkörper oder gleich eine Fußbodenheizung und noch dazu eine Wandheizung einbaust, dann kann die Temperatur im System viel niedriger sein und trotzdem wird es, meist sogar noch schneller behaglich warm. Diese Temperatur im Wasserkreislauf, die nennt man die Vorlauftemperatur, und wenn du soviel Heizfläche einbaust dass die nur noch bei vielleicht 35 oder gar 30° zu liegen braucht, dann reicht vielleicht schon allein die Wärme von den Solarkollektoren vom Dach aus und du brauchst den Brenner erst gar nicht anzuschmeißen und das immer öfter.

    Das alles ist noch nicht so wirklich bei der Allgemeinheit angekommen und macht derzeit die Runde bei Architekten, Technikern und Bauherrn. Wir turnen also gerade in der Zukunft der Heiztechnik herum, wenn du so willst :], denn kommen wird das alles in jedem Fall auch auf ganz breiter Front, es gibt einfach viel zu viele Übereinstimmungen mit und Vorteile für die Notwendigkeiten der Energiewende. Es geht sogar noch weiter, derzeit mit Eisspeichern, mit den schon eher bekannten übergroßen Warmwasserresevoirs oder mit den Aggreatzustandsspeichern, und es kommen ständig neue Erfindungen und Ideen dazu. Da gehe ich jetzt nicht mehr drauf ein, einfach zuviel. Aber vielleicht konnte ich jetzt mal vermitteln, was ich damit meine, dass es Momentan eine Unzahl von Optionen und damit Parametern gibt, und man sich nur mit Aufräumen und Wegpunkte festmachen durch diesen Wald erfolgreich durchschlagen kann. Diese Wegpunkte sind dann eben die unverrückbaren Physikalischen Grundannahmen, feste Orientierungspunkte auf die man sich immer zurückberufen kann beim Durchspielen der verschiedenen Anwendungsfälle :]. Und jetzt give me a Break, ich stürze mich dann naher in verschiedenen Anwendungsfälle, um die dann durch unsere gerade erstellte Simulation zu schieben :]

    ...

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München, München
  3. Wilhelm Layher GmbH & Co. KG, Güglingen
  4. akf bank GmbH & Co KG, Wuppertal

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

  1. 50 Jahre Mondlandung: Die Krise der Raumfahrtbehörden
    50 Jahre Mondlandung
    Die Krise der Raumfahrtbehörden

    Schon die Wiederholung der Mondlandung wirkt 50 Jahre später fast utopisch. Gerade bei der Nasa findet immer weniger Raumfahrt statt. Das liegt am Geld - aber nicht daran, dass die Raumfahrt nicht genug davon hat.

  2. Tiangong-2: Absturz der chinesischen Raumstation steht bevor
    Tiangong-2
    Absturz der chinesischen Raumstation steht bevor

    Die Mission sollte zwei Jahre dauern, am Ende waren es über 1.000 Tage: Die chinesische Raumstation Tiangong-2 wird am Ende ihrer Mission abgesenkt und soll in der Erdatmosphäre verglühen.

  3. Breitbandausbau: Gemeinden können Fördergelder in Millionenhöhe nicht nutzen
    Breitbandausbau
    Gemeinden können Fördergelder in Millionenhöhe nicht nutzen

    Nicht nur Bürokratie und hohe Baukosten behindern das 50-MBit/s-Förderprogramm der Bundesregierung, sondern auch ein nicht durchdachtes Regelwerk: Mitten in der Planungsphase scheitern viele Breitband-Förderprogramme.


  1. 12:01

  2. 11:33

  3. 10:46

  4. 10:27

  5. 10:15

  6. 09:55

  7. 09:13

  8. 09:00