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Unterricht an Schulen wäre Mal toll

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  1. Re: Unterricht an Schulen wäre Mal toll

    Autor: PE-tag 08.01.20 - 13:01

    Dem TS kann ich nur beipflichten. Ich selber habe drei Kinder an ein und derselben Grundschule (eine sehr große Stadt im Osten) durchgebracht. Was sich dort innerhalb von sieben Jahren entwickelt hat, spottet jeder Beschreibung.
    Das Bildungsniveau, Umgangston und Integrationswille lässt sich ganz klar an der Herkunft ableiten. Manch einer wird jetzt wieder die Rassismuskeule rausholen wollen; derjenige sollte aber einfach mal selber die Erfahrung machen!
    Nur zur Info: ich wohne zwar im Osten, bin aber Wessi -> die Naziplautze aus dem Osten gilt also nicht!

    Gerade ostasiatische Eltern und Kinder sind maximal an Integration und Bildungswillen ganz vorne dabei. Die Quote von denen, die später auf das Gymnasium gewechselt sind, schlägt alle anderen Volksgruppen (Bio-Deutsche zähle ich auch als Volksgruppe).
    Danach kamen die Okzidentkulturgruppen. Wobei dort der Übergang von Nordeuropa nach Süden nur bedingt differenzierbar ist.
    Was ganz am Ende der Fahnenstange lag, waren die arabisch/islamisch (Maghreb, naher Osten, pp.) geprägten Volksgruppen. Dort fingen die Probleme bereits auf dem Schulhof an. Die werten Jungs (Prinzen) haben sich bereits in der ersten (!) Klasse so daneben benommen (Mädchen von der Schaukel und Rutsche geschupst da sie ja nichts wert sind), dass es Dauergespräche mit den Eltern gab - sofern diese überhaupt erschienen sind und sich verständigen konnten bzw. in irgendeiner Weise dafür interessiert haben, was der werte Prinz denn angeblich wieder böses angestellt hat. Bei den Mädchen (bereits in der ersten Klasse mit Verschleierung) wurde die Bildung als nicht notwendig erachtet -> soll ja später nur Kinder bekommen... (Zynismus/Sarkasmus off)
    Wenn man als Elternsprecher permanent von diesen Problemfällen tangiert wird, da man als Mittler zwischen Eltern und Lehrer/Schulleitung fungiert, läuft das Fass irgendwann halt mal über!

    Die Wechselquote zum Gymnasium brauche ich an dieser Stelle wohl gar nicht mehr erwähnen.
    Und nein, sie wurden nicht bewusst ausgegrenzt. Die Lehrer und Hortner haben ihren Willen zur ganzheitlichen Integration immer wieder durch gute Konzepte vorgelegt und in der Praxis auch gezeigt.

    Von daher kann ich den TS gut verstehen auch wenn er zum jetzigen Zeitpunkt (noch) keine Kinder hat.

    Es gibt übrigens ein Paper der größten deutschen Sozialbehörde wo das Bildungsvermögen, Bildungswille und der Integrationswille der letztgenannten Gruppe untersucht wurde.
    Das Ergebnis: durchgehend verheerend.
    Leider werde solche Paper nie in der Öffentlichkeit erscheinen, sondern verschwinden im Giftschrank, da sie nicht opportun sind.
    So, und jetzt macht mich rot.

    PS: In meiner Familie haben ich Türken, Engländer, Schweden. Ein sehr, sehr guter Freund ist vor 20 Jahren aus Afghanistan geflüchtet. Ein Nazi kann ich also nicht unbedingt sein!

  2. Re: Was erwartest du

    Autor: Kaliumpermanganat 08.01.20 - 19:19

    Allesschonvergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaliumpermanganat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nun, subjektiv erachte ich mich als gebürtiger deutscher mit einem
    > > zukünftigen Einkommen der oberen 10% als besser gestellt als eine
    > schlecht
    > > integrierte Familie, die von Sozialleistungen lebt.
    > > Ich Versuche nur meinen Kindern die Kindheit zu geben, die ich auch
    > hatte.
    > > Und die fand in Klassen statt wo ich als unterforderter noch der größte
    > > war.
    >
    > Deiner Schreibweise zufolge willst du deinen Kindern eine Kindheit geben
    > ohne „Ausländer“ oder?

    Nicht zwingend. Kann gerne mit Schweizern oder Österreichern zusammen unterrichtet werden. Die machen relativ selten Schwierigkeiten



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.20 19:21 durch Kaliumpermanganat.

  3. Re: Was erwartest du

    Autor: Kaliumpermanganat 09.01.20 - 16:13

    nein, das gegenteil ist der Fall. Ich kümmere mich um mein Kind, nicht um mich

  4. Re: Was erwartest du

    Autor: Astorek 10.01.20 - 07:25

    Kaliumpermanganat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > du kannt dein Kind ja gerne nach deiner links-grünen "uns allen geht's besser" Ideologie erziehen. Ich bin da eher der realist
    Ich wollte dir mit dem Bild deine Fähigkeit zur Kindererziehung nicht absprechen (würde ich auch nicht machen, auf Basis welcher Grundlage sollte ich das denn tun? Als ob ich das übers Internet beurteilen könnte...), sondern dir auf eine karikative Weise darauf hinweisen, dass ich dein pauschales Herabsetzen anderer Kinder ("Amazon sucht sicher noch Regalarbeiter") nicht in Ordnung finde. Nicht mehr und nicht weniger.

    Das übrigens unabhängig irgendeiner politischen Färbung und/oder Agenda. Keine Ahnung weshalb du mir da zwischen den Zeilen etwas in diese Richtung unterstellen willst...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.20 07:26 durch Astorek.

  5. Re: Unterricht an Schulen wäre Mal toll

    Autor: regdul 13.01.20 - 17:41

    "Ich bin kein Nazi, ich habe ausländische Freunde." Typisches AfD-Argument. Vielleicht bist du kein Nazi, aber womöglich Rassist (letzteres ist eine Teilmenge von ersterem). Bei deinen pauschalen Aussagen gegen bestimmte Volksgruppen kommt man zumindest schnell zu dem Schluss.

    Weder die Nationalität noch die Religion haben etwas mit der Integrationsbereitschaft zu tun. Wesentlich entscheidender sind der Grund für die Migration (Aus welchen Verhältnissen komme ich? Möchte ich es in Deutschland zu etwas bringen oder will ich nur von den sozialen Vorteilen profitieren oder flüchte ich sogar vor Krieg oder Verfolgung?) und die Erziehung (Bin ich offen für neue Kulturen? Wurde ich mit dem klassischen Rollenbild erzogen oder nicht?). Eine türkische Bekannte hat mir mal erzählt, dass ein Großteil ihrer migrierenden Landsleute "Dumme Bauern" sind, die in der Türkei in ärmsten Verhältnissen lebten und es zu nichts gebracht haben und dann nach Deutschland kommen, um hier ein besseres, finanziertes Leben haben. Das die dann hier Mist bauen, sei nicht verwunderlich. Das hat sie ziemlich wütend gemacht, weil die den Ruf der Türken in den Dreck ziehen.
    Dumme, faule Deutsche würden es im Ausland auch zu nichts bringen und nur anecken und für Ärger sorgen. Das hat mit der Nationalität aber nichts zu tun!

    BTW: Wenn dieses Paper so geheim ist, woher weißt du davon? Haben dir die Echsenmenschen davon erzählt? Und wie aussagekräftig wäre das? Ich habe bei der Erstellung solcher Paper schon so viele Fehler und Interpretationsspielräume erlebt, sodass ich darauf nicht mehr vertrauen würde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.20 17:43 durch regdul.

  6. Re: Was erwartest du

    Autor: regdul 13.01.20 - 17:55

    +1

    Das sind diese Menschen, die auch immer nur an sich denken und nicht die Zusammenhänge ihres Verhaltens verstehen. Eine von Kindern in Thailand produzierte Hose für 5¤ (über Amazon gekauft) oder Benzin aus Kriegsgebieten für 1¤/Liter konsumieren wollen, aber wenn diese ausgebeuteten Menschen sich dann in Deutschland ein besseres Leben aufbauen wollen oder zumindest ohne Krieg leben wollen, meckern, dass diese Menschen den Staat ausbeuten würden.
    Und Menschen, die solche Zusammenhänge verstehen und bekämpfen wollen, werden dann gerne als links- oder grünversifft oder gar als Gutmenschen beschimpft. Als nächstes wird dann auch "sozial" als Schimpfwort verwendet?!

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