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Wie kann das weniger Zement erfordern?

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  1. Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: M.P. 11.06.18 - 10:52

    Beim klassischen Mauern werden Mauersteine Stein für Stein in ein Mörtelbett gesetzt.

    Nur, wenn die Mauersteine und der Mörtel mindestens genauso zementhaltig sind, wie der Mörtel, aus dem die Mauern beim 3-D-Druckverfahren AUSSSCHLIESSLICH aufgebaut sind, könnte man Zement sparen...

    Sind die beim konventionellen Bau verwendeten Steine aus Ton gefertigt, und sehr Großformatig, ist eine Zementersparnis meiner Meinung nach kaum vorstellbar ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.18 10:53 durch M.P..

  2. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: John2k 11.06.18 - 10:58

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind die beim konventionellen Bau verwendeten Steine aus Ton gefertigt, und
    > sehr Großformatig, ist eine Zementersparnis meiner Meinung nach kaum
    > vorstellbar ...

    Die ist sogar extrem weil inzwischen eigentlich oft nur noch geklebt wird.

    Eigentlich müsste sich doch so eine Maschine total easy bauen lassen. Braucht nur Steine zu heben, positionieren und Kleber draufzuschmieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.18 11:00 durch John2k.

  3. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: Muhaha 11.06.18 - 11:04

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die ist sogar extrem weil inzwischen eigentlich oft nur noch geklebt wird.

    Jopp, das hat mich letztes Jahr ziemlich überrascht, als ein leeres Grundstück in der Nähe bebaut wurde. Da war weit und breit kein Mörtelanmischer zu sehen, die Arbeiter haben die Steine scheinbar wie Lego aufeinandergesetzt. Habe dann dumme Fragen gestellt und ein paar sehr erhellende Antworten bekommen.

    Fortschritt, yay! :)

  4. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: M.P. 11.06.18 - 11:10

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Eigentlich müsste sich doch so eine Maschine total easy bauen lassen.
    > Braucht nur Steine zu heben, positionieren und Kleber draufzuschmieren.

    So mauert ein Roboter: Stein auf Stein wie am Fließband

    > Er braucht weder Pause noch Bierchen zwischendurch und legt bis zu 1000 Ziegel pro Stunde exakt nach Plan: Der Roboter-Maurer der Zukunft soll in zwei Tagen ein ganzes Haus hochziehen.

    Artikel ist inzwischen aber fast 2 Jahren alt, und der Link auf den Web-Auftritt der Firma zeigt inzwischen mehr oder weniger ins Leere ...

    Edit https://www.fbr.com.au/view/hadrian-x
    Neuer Link



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.18 11:15 durch M.P..

  5. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: PineapplePizza 11.06.18 - 11:12

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So mauert ein Roboter: Stein auf Stein wie am Fließband

    Leider bis heute eine Luftnummer... ganz so einfach scheints also doch nicht zu sein.

  6. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: justanotherhusky 11.06.18 - 12:23

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    >
    > Eigentlich müsste sich doch so eine Maschine total easy bauen lassen.
    > Braucht nur Steine zu heben, positionieren und Kleber draufzuschmieren.


    Hab selber gerade Haus gebaut und gemerkt, dass das Ziegel aufeinandersetzen die wenigste Zeit beansprucht. Allerdings war einer der ca 5 Arbeiter eigentlich rund um die Uhr mit Ziegel zurechtschneiden beschäftigt, da du ja bei allen Ecken, Fenstern, Türen, usw meistens keinen ganzen Ziegel verwenden kannst. Und sowas wird wohl für eine automatisierte Maschine schwierig sein. Wenn nur eine gerade Wand mit 30 Metern Länge gemauert werden soll, ist die Maschine sicher die bessere Wahl. Aber für Privathäuser wird das zu komplex denke ich, wobei du fürs Ziegel zuschneiden wohl erst recht wieder einen qualifizierten Facharbeiter brauchst, der wissen sollte was er tut.

    Und wirklich große Bauten werden AFAIK nicht mit Ziegeln sondern eher mit Beton Elementen etc hergestellt.

  7. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: M.P. 11.06.18 - 12:53

    Naja der Mauermaschine werden im [URL=https://www.youtube.com/watch?v=Rebqcsb61gY
    ]Beispielvideo[/URL] auch zugeschnittene Ziegel passend zugeführt..

  8. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: John2k 11.06.18 - 13:15

    justanotherhusky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Hab selber gerade Haus gebaut und gemerkt, dass das Ziegel
    > aufeinandersetzen die wenigste Zeit beansprucht. Allerdings war einer der
    > ca 5 Arbeiter eigentlich rund um die Uhr mit Ziegel zurechtschneiden
    > beschäftigt, da du ja bei allen Ecken, Fenstern, Türen, usw meistens keinen
    > ganzen Ziegel verwenden kannst. Und sowas wird wohl für eine automatisierte
    > Maschine schwierig sein. Wenn nur eine gerade Wand mit 30 Metern Länge
    > gemauert werden soll, ist die Maschine sicher die bessere Wahl. Aber für
    > Privathäuser wird das zu komplex denke ich, wobei du fürs Ziegel
    > zuschneiden wohl erst recht wieder einen qualifizierten Facharbeiter
    > brauchst, der wissen sollte was er tut.
    >
    > Und wirklich große Bauten werden AFAIK nicht mit Ziegeln sondern eher mit
    > Beton Elementen etc hergestellt.


    Mag sein, aber nichts, was software nicht berechnen kann. Ist sicherlich kein Hexenwerk die Steinlänge zu berechnen und wann geschnitten werden muss. Die Maschine könnte sich die Steine theoretisch sogar passend zuschneiden.

    Für große Bauten werden bestimmt Betonelemente genommen, aber im Artikel ging es um EInfamilienhäuser.

  9. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: bierwagenfahrer1984 11.06.18 - 14:17

    Oder die lassen einfach ein Fließbandwand produzieren und lasern die Wände dann entsprechend. Der Verschnitt kann ja wie bei Stoffmustern vorher berechnet werden und wieder in den Kreislauf gelangen.

  10. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: bombinho 11.06.18 - 14:24

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die ist sogar extrem weil inzwischen eigentlich oft nur noch geklebt wird.

    Aus gutem Grund, der schnellste Maurer/Roboter koennte bei konventioneller Moertelfuge nach einer gewissen Last auf die frische Fuge nicht weiterarbeiten, weil die gerade im Aushaertprozess befindliche Fuge zerbroeselt wuerde.
    Da Roboter kein Bier trinken, waere das nur mittelbar geeignet.
    Das Problem gibt es beim Kleben nicht.

    Zudem koennte die Zementfuge die thermischen Eigenschaften negativ beinflussen, ebenso den Feuchtigkeitstransport usw.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.18 14:26 durch bombinho.

  11. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: Oldy 11.06.18 - 15:14

    PineapplePizza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So mauert ein Roboter: Stein auf Stein wie am Fließband
    >
    > Leider bis heute eine Luftnummer... ganz so einfach scheints also doch
    > nicht zu sein.

    Nein ist es nicht. In Australien baut man mittlerweise so Häuser.

  12. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: M.P. 11.06.18 - 15:21

    Der Zeitplan auf der Hadrian-x Webseite sagen etwas anderes:


    2016
    Hadrian 105 builds the world's first multi-room block structure from a 3D CAD model with no human intervention, providing proof of concept for what will become Hadrian X. Read more


    2017
    We sign an agreement with Caterpillar to collaborate on our robotic bricklaying technology. Read more
    We also sign an agreement with Kingdom of Saudi Arabia for a potential opportunity to build 50,000 new homes with Hadrian X. Read more


    Noch als rot (nicht erfüllt?) getaggt

    May 2018
    Mechanical completion of the first Hadrian X.

    Q3 2018
    DST™ completes testing to prove its application in Hadrian X and other product solutions.
    Fastbrick Wall System completes testing.

    Q4 2018
    Hadrian X builds a 3-bedroom, 2-bathroom structure (known as Build1) outdoors.

  13. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: Oldy 11.06.18 - 15:38

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Zeitplan auf der Hadrian-x Webseite sagen etwas anderes:
    >
    > 2016
    > Hadrian 105 builds the world's first multi-room block structure from a
    > 3D CAD model with no human intervention, providing proof of concept for
    > what will become Hadrian X. Read more
    >
    >

    Danke, dachte ich hätte etwas darüber gelesen.
    > 2017
    > We sign an agreement with Caterpillar to collaborate on our robotic
    > bricklaying technology. Read more
    > We also sign an agreement with Kingdom of Saudi Arabia for a potential
    > opportunity to build 50,000 new homes with Hadrian X. Read more
    >
    > Noch als rot (nicht erfüllt?) getaggt
    >
    > May 2018
    > Mechanical completion of the first Hadrian X.
    >
    > Q3 2018
    > DST™ completes testing to prove its application in Hadrian X and
    > other product solutions.
    > Fastbrick Wall System completes testing.
    >
    > Q4 2018
    > Hadrian X builds a 3-bedroom, 2-bathroom structure (known as Build1)
    > outdoors.

  14. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: gutenmorgen123 11.06.18 - 19:11

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die ist sogar extrem weil inzwischen eigentlich oft nur noch geklebt
    > wird.
    >
    > Aus gutem Grund, der schnellste Maurer/Roboter koennte bei konventioneller
    > Moertelfuge nach einer gewissen Last auf die frische Fuge nicht
    > weiterarbeiten, weil die gerade im Aushaertprozess befindliche Fuge
    > zerbroeselt wuerde.

    Nein, einfach nur nein! Hast du selbst mal eine Ziegelsteinmauer aufgestellt oder auch nur zugesehen?

    Es ist überhaupt kein Problem eine Mauer in normaler Raumhöhe in einem Arbeitsgang mit Kalk-Zement-Mörtel aufzustellen.

  15. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: nicoledos 11.06.18 - 21:46

    Das Zuschneiten ist auch ein Fehler der Planer bzw. Architekten.
    Die Steine entsprechen innerhalb einer gewissen Toleranz der Norm und die gibt es auch in 1/4 und 1/2 Größe.

    Würde nicht nach einem freien Maß, sondern gleich im Vielfachen des Ziegelmaß gearbeitet bräuchte kaum zugeschnitten werden. Dann wäre Bauen tatsächlich fast wie Lego.

  16. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: bombinho 12.06.18 - 01:36

    Bei welchem Arbeitstempo? ;) Ein Stein, ein Bier? Dann schaffst Du sogar ein viergeschossiges Gebaeude in einem Arbeitsgang.

    Aber ja, mit leichten Ziegeln kann man hoeher bauen.
    Bei einer Natursteinfassade kann dich die Zwangspause auch schon nach einem reichlichen halben Meter einholen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.18 01:43 durch bombinho.

  17. Re: Wie kann das weniger Zement erfordern?

    Autor: bombinho 12.06.18 - 02:03

    gutenmorgen123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, einfach nur nein! Hast du selbst mal eine Ziegelsteinmauer
    > aufgestellt oder auch nur zugesehen?

    Um deine Frage zu beantworten:
    In meiner Jugend, jeden Tag durchschnittlich 3 Schornsteine ueber Jahre. Aber gemauert habe ich die nicht selbst. Je nach Temperatur hat der Moertel auch mal 2-3 Tage gebraucht, da musste man in der kaelteren Jahreszeit wie mit rohen Eiern umgehen.

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