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  5. › Quantencomputer: 10.000 Jahre bei…

Klasse Artikel!

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  1. Klasse Artikel!

    Autor: A. Tomic 24.10.19 - 21:47

    Dieser Frank Wunderlich-Pfeiffer schreibt hier immer dermaßen gute und interessante Artikel, dass ich keinen verpassen will.

    Es gibt viel zu wenige kritische Stimmen über Quantencomputer. Auch mein Arbeitgeber (ein großes Luft- und Raumfahrunternehmen) hat Projekte, die sich mit den Anwendungsmöglichkeiten von Quantencomputer im Unternehmen beschäftigt, was ich für versenktes Geld halte.

    Quantencomputer haben immer Speichermangel. Sie dürfen nämlich wärend der Rechnung keine Information löschen. Dadurch sammeln sich bei vielen Anwendungen "Müll-Qubits" an, die bis zum Ende der Rechnung aufbewahrt werden müssen und so den effektiv nutzbaren Speicher verkleinern. Das gleiche passiert bei der angesprochenen Quantenkorrektur: sie benötigt weitere Qubits, um den Informationsabfall, der bei der Fehlerkorrektur entsteht, anzusammeln und bis zum Ende der Rechnung zu lagern. Das treibt alles die benötigten Qubits in die Höhe. Und kein Mensch weiß, wie die Schwierigkeit, die Dekohärenz in den Griff zu bekommen, mit der Anzahl der Qubits ansteigt. Wir sind gespannt!

  2. Re: Klasse Artikel!

    Autor: zacax 25.10.19 - 23:37

    Und es geht nur so? Und nicht mit Löschung?

  3. Re: Klasse Artikel!

    Autor: A. Tomic 26.10.19 - 01:32

    Die Löschung eines Bits ist physikalisch prinzipiell unmöglich, da die physikalischen Gesetze so gebaut sind, dass die Vergangenheit immer rekonstriuert werden könnte, wenn man die vollständige Gegenwart kennen würde. Wenn ein klassischer Computer ein Bit überschreibt und damit löscht, dann geht das nur durch die Erzeugung von Wärme. Er zwingt das Bit in einen definierten Zustand und dämpft die dabei entstehende Bewegungsenergie weg. Diese Wärmemenge trägt dann das Bit nach draußen und wird mit dem Lüfter aus dem Computer in die Welt geblasen. Dadurch ist das Bit in der Umgebungsluft noch vorhanden und könnte theoretisch rekonstruiert werden. Dadurch wird das Gesetz der Thermodynamik nicht verletzt. Die Mindestwärmemenge, die erzeugt weden muss, um 1 Bit zu löschen, beträgt ln(2) * k_Boltzman * T_Umgebung.

    Wenn ein Quantencomputer den gleichen Trick anwendet, dann verrät er seinen Quantenzustand der äußeren Welt, warauf dieser kollabiert, wie bei Schrödingers Katze. Er muss also die nicht benötigten Bits behalten und geheim halten, damit die Überlagerung nicht gestört wird.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.19 01:38 durch A. Tomic.

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