1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Quantencomputer: 10.000 Jahre bei…

Ums mal kurz zusammen zu fassen...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: bofhl 24.10.19 - 09:25

    ...das Teil ist nahezu für nichts brauchbar und ist nur durch komplizierte Tricks als schneller als konventionelle Rechner hinzustellen.
    Das Ergebnis ist dabei nichts anderes als reines Raten mit Zahlen und alle sagen sie brauchen noch mal zig Milliarden für weiteres Entwickeln von wichtigen Bauteilen ohne denen das Ganze unbrauchbar ist.
    Kommt mir irgendwie vor wie die Sache mit den Fusionsreaktoren! Keine Ende in Sicht, aber bis dahin ist alles schön....

  2. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: Salzbretzel 24.10.19 - 09:41

    Leider nicht ganz korrekt zusammengefasst.

    In diesem Fall wurden Berechnungen gewählt die für normale Cpmuter schwerer zu berechnen sind. Dies wurde vermutlich absichtlich gemacht um besser da zu stehen.
    Die Berechnungen konnten aber in einem "herkömmlichen" Computer nachgerechnet werden - was wichtig ist zum nachweis das die Computer wirklich funktionieren.

    Ein "Ende" ist durchaus in Sicht.

  3. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: LH 24.10.19 - 09:58

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In diesem Fall wurden Berechnungen gewählt die für normale Cpmuter schwerer
    > zu berechnen sind. Dies wurde vermutlich absichtlich gemacht um besser da
    > zu stehen.
    > Die Berechnungen konnten aber in einem "herkömmlichen" Computer
    > nachgerechnet werden - was wichtig ist zum nachweis das die Computer
    > wirklich funktionieren.

    Soweit ich es verstanden habe, ist der Trick hier aber nur wirkungsvoll, weil der normale Computer nicht versucht mit eigenen Algorithmen zu einem sinnvollen Ergebnis zu gelangen, sondern versucht den Quantencomputer zu simulieren, was sicherlich deutlich ineffizienter ist.

  4. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: a user 24.10.19 - 10:04

    Hast du falsch verstanden, zumindest teilweise. Google hat bei seiner Angabe von 10000 Jahren das so gemacht, aber die Implementierung von IBM eben nicht.

    Das auf dem Quantenrechner gelöste Problem läßt sich nicht schneller mit besseren Algorithmen lösen bis auf vieleicht konstante Faktoren.

  5. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: LH 24.10.19 - 10:16

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du falsch verstanden, zumindest teilweise. Google hat bei seiner
    > Angabe von 10000 Jahren das so gemacht, aber die Implementierung von IBM
    > eben nicht.

    Soweit ich Golems Erklärung verstehe, simuliert auch IBM noch immer den gesamten Quantencomputer, man erspart sich allerdings Wiederholungen, die durch die Natur eines Quantencomputers nötig wären. Trotzdem ist es noch immer kein echter nativer Algorithmus, sondern zumindest eine Teil-Simulation.

    Die Frage also wäre: Wie schnell würde ein Computer das gewünschte Ergebnis ermitteln, wenn keine Simulation eines Quantencomputers die Basis wäre?

  6. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: violator 24.10.19 - 10:28

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In diesem Fall wurden Berechnungen gewählt die für normale Cpmuter schwerer
    > zu berechnen sind. Dies wurde vermutlich absichtlich gemacht um besser da
    > zu stehen.

    Eher um zu zeigen, dass bestimmte Berechnungen mit anderen Systemen halt besser durchgeführt werden können. So ähnlich wie bei CPU vs GPU.

  7. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: ashahaghdsa 24.10.19 - 10:33

    IBM hat schon den schnellsten bekannten Algorithmus gewählt um zu dem Ergebniss zu kommen. Grundsätzlich bewiesen ist bei den Komplexitätsklassen ja ohnehin nicht viel (P==NP??). Dennoch es hat den Anschein, dass Quantenkomputer gewisse Berechnungen deutlich schneller ausführen können als klassische. Das hier gezeigte Beispiel ist ohnehin rein akademisch, weil sich damit nichts sinnvolles Berechnen lässt.
    Die große Frage ist, bekommt man das Problem der Kohärenz der QBits auch bei größeren Mengen in den Griff, oder steigt die Wahrscheinlichkeit für Fehler irgendwie exponentiell an, so dass es vielleicht nie einen sinnvoll einsetzbaren QC gibt. Das kann durchaus so "enden" wie die Fusionsforschung. Ich würde keine große Mengen Geld drauf verwetten, dass in 20 Jahren mit QCs bei der NSA Krypto von heute geknackt wird.

  8. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: captain_spaulding 24.10.19 - 11:11

    Das ist Grundlagenforschung. Nur weil auf dem Quantencomputer kein Crysis läuft, heißt das nicht, dass er nichts taugt.
    Es ist auch nicht ausschlaggebend ob der Quantencomputer jetzt gerade schneller oder langsamer als ein normaler Computer ist. Sondern dass der Rechenaufwand anders skaliert. Ein paar Qbits mehr und herkömmliche Computer haben überhaupt keine Chance mehr(Für spezielle Berechnungen), egal wie groß sie sind.

  9. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: x.adama 24.10.19 - 11:36

    Ich finde es schon wichtig, dass auf dem Quantencomputer Crisis schneller und besser läuft. Für mich stellt sich der Vorteil eines Quantencomputers dar, wie das Verhältnis von Kreuzfahrtschiff zum Auto. Ich brauche keinen Supertanker um zum einkaufen, oder zum arbeiten zu fahren. Und Kreuzfahrtschiffe braucht auch kein Mensch, sind allerdings eine lustige Urlaubsmöglichkeit für Rentner und mit Arbeitsplätzen zum Mindestlohn und unendlichen unbezahlten Überstunden.

  10. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: Balion 24.10.19 - 11:45

    x.adama schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es schon wichtig, dass auf dem Quantencomputer Crisis schneller
    > und besser läuft. Für mich stellt sich der Vorteil eines Quantencomputers
    > dar, wie das Verhältnis von Kreuzfahrtschiff zum Auto. Ich brauche keinen
    > Supertanker um zum einkaufen, oder zum arbeiten zu fahren. Und
    > Kreuzfahrtschiffe braucht auch kein Mensch, sind allerdings eine lustige
    > Urlaubsmöglichkeit für Rentner und mit Arbeitsplätzen zum Mindestlohn und
    > unendlichen unbezahlten Überstunden.

    Denke auch nicht, dass das für Enderverbaucher an und für sich interessant wird. Kann mir da eher ein Szenario ala Stadia vorstellen und dass so ein Rechner im Hintergrund im Netz arbeitet, die PC Hardware nur noch dafür da ist, Daten von A nach Netzwerk zu schaufeln und zurück.
    Dein Aussage relativiert sich wieder, wenn du als Vergleich ziehen würdest, dass die Menschen sich dann alle ein eigenes kleines Kreuzfahrtschiff mieten/kaufen würden und schon wird eine Quelle zum Teilen interessanter. ;)

  11. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: Agina 24.10.19 - 12:08

    x.adama schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es schon wichtig, dass auf dem Quantencomputer Crisis schneller
    > und besser läuft. Für mich stellt sich der Vorteil eines Quantencomputers
    > dar, wie das Verhältnis von Kreuzfahrtschiff zum Auto. Ich brauche keinen
    > Supertanker um zum einkaufen, oder zum arbeiten zu fahren. Und
    > Kreuzfahrtschiffe braucht auch kein Mensch, sind allerdings eine lustige
    > Urlaubsmöglichkeit für Rentner und mit Arbeitsplätzen zum Mindestlohn und
    > unendlichen unbezahlten Überstunden.
    Der Vergleich wäre in etwa, dass du zum Bäcker willst und dann das Kreuzfahrtschiff nehmen willst. Es ist für diesen Zweck komplett ungeeignet.

  12. Re: Ums mal kurz zusammen zu fassen...

    Autor: .02 Cents 24.10.19 - 12:27

    Das man um Aufmerksamkeit mit einem Benchmark zu erregen den Benchmark so wählt, das er die eigenen Stärken / Vorteile genauso betont, wie die Nachteile der Gegenseite, ist normal. Genau so funktionieren alle Benchmarks, die von einem Hersteller stammen.

    Was man vor allem kurz zusammen fassen kann: Jubilierende Pressemitteilungen zu Technologien, die nur von wenigen wirklich verstanden werden, sind im besten Falle Propaganda. Darauf basierende journalistische Beiträge (die in diversen Publikationen schon das Ende des klassischen Computers einläuten wollten) sind so brauchbar, wie Beschreibungen der Bemalung von Wänden in einem komplett abgedunkelten Raum ...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden
  2. Media Cologne GmbH, Hürth
  3. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel
  4. Bechtle AG, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 860 Evo 500 GB SSD für 74,99€, Portable T5 500 GB SSD 94,99€, Evo Select microSDXC 128...
  2. (u. a. Roccat Kain 122 Aimo für 53,99€, Roccat Kain 200 Aimo für 74,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

Threadripper 3990X im Test: AMDs 64-kerniger Hammer
Threadripper 3990X im Test
AMDs 64-kerniger Hammer

Für 4.000 Euro ist der Ryzen Threadripper 3990X ein Spezialwerkzeug: Die 64-kernige CPU eignet sich exzellent für Rendering oder Video-Encoding, zumindest bei genügend RAM - wir benötigten teils 128 GByte.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen Mobile 4000 (Renoir) Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
  2. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  3. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks

  1. Neue Infrastruktur: Berliner Kammergericht darf wieder ins Landesnetz
    Neue Infrastruktur
    Berliner Kammergericht darf wieder ins Landesnetz

    Fast ein halbes Jahr hat das Berliner Kammergericht nach einem Trojaner-Angriff im Notbetrieb gearbeitet. Nun soll das Gericht wieder ans Berliner Landesnetz angeschlossen werden - mit Laptops, die die Mitarbeiter statt USB-Sticks mit nach Hause nehmen können.

  2. EU-Kommission: Behördenmitarbeiter sollen Signal verwenden
    EU-Kommission
    Behördenmitarbeiter sollen Signal verwenden

    Nach Datenpannen und Spionage setzt die EU-Kommission auf den Messenger Signal. Allerdings kann der Messenger nicht zur Kommunikation mit dem EU-Parlament eingesetzt werden - dort verbietet die IT-Abteilung die Installation und verweist auf Whatsapp.

  3. Shopify: Libra Association bekommt neues Mitglied
    Shopify
    Libra Association bekommt neues Mitglied

    Nach zahlreichen prominenten Abgängen im letzten Jahr bekommt Facebooks Digitalwährung Libra neuen Schwung: Die E-Commerce-Plattform Shopify tritt dem Projekt bei. Damit könnten rund eine Million Händler die Digitalwährung nutzen, sofern sie wie angekündigt dieses Jahr kommt.


  1. 15:33

  2. 14:24

  3. 13:37

  4. 13:12

  5. 12:40

  6. 19:41

  7. 17:39

  8. 16:32