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Der Titel impliziert, dass...

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  1. Der Titel impliziert, dass...

    Autor: Crowseidon 02.08.10 - 12:56

    ... Licht keine Materie ist. Heißt das, die Sonne bombardiert uns ab sofort nur noch mit Antimaterie? :)

  2. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: crazy_crank 02.08.10 - 13:12

    Licht ist kein Teilchen im Ursprünglichen sinn, es besitzt sowohl Eigenschaften einer Welle (z.B. Schallwelle), gleichzeitig hat es auch Teilchencharakter, eben die Photonen.
    Wellen werden im allgemeinen aber nicht zur Materie gezählt, da sie keine Masse annehmen können, das gilt auch für Licht, trotz Teilchencharakter: http://de.wikipedia.org/wiki/Materie

  3. Welle-Teilchen-Dualität

    Autor: MS-Admin 02.08.10 - 13:21

    Auch Licht lässt sich als Teilchen betrachten, in Form von Photonen. So wie sich anders rum z.B. Elektronen auch als Wellte betrachten lassen (Schul-Experiment mit Elektronenstrahl am Spalt)

    Die Unterscheidung Materie/Welle für das Eine oder das Andere Teilechen ist längst überholt. Die Wahrheit (TM) kann sowieso niemand sehen, man kann sich nur Modelle der realität machen.

  4. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: DoofFrager 02.08.10 - 13:21

    Wieso lenken dann schwarze Löcher Licht ab, wenn es masselos ist?

  5. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: testuser_original 02.08.10 - 13:25

    Weil sich der Raum um das schwarze Lock krümmt.

  6. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: crazy_crank 02.08.10 - 13:50

    DoofFrager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso lenken dann schwarze Löcher Licht ab, wenn es masselos ist?


    Auch wellen werden von der Gravitation beinflusst, dafür wird keine Masse benötigt.

  7. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: Welle 02.08.10 - 13:53

    Eine Welle erzeugt aber Masse. Und jetzt darfst du die beiden Sachen von einander trennen...

  8. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: TheQuestioner 02.08.10 - 14:01

    Das ist eine Theorie und dafür gibt es noch keinen Beweis.

  9. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: TheQuestioner 02.08.10 - 14:03

    crazy_crank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wellen werden von der Gravitation beinflusst, dafür wird keine Masse
    > benötigt.

    Wird nicht nach den Higgsteilchen gesucht? Sie sollen doch die Basis der Masse sein, wo keine sind sollte auch keine Interaktion stattfinden.

  10. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: kgs 02.08.10 - 14:03

    Photonen haben eine Masse, schließlich gilt hier auch E=mc².
    Sie haben nur keine Ruhemasse.

  11. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: TheQuestioner 02.08.10 - 14:05

    Welle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Welle erzeugt aber Masse. Und jetzt darfst du die beiden Sachen von
    > einander trennen...

    Dann hätte Licht also doch eine Masse... was aber nicht sein kann, schließlich bewegt sie sich ja mit Lichtgeschwindigkeit. Angeblich geht das doch nicht mit Masseteilchen. Irgendwie beißt sich da so einiges, oder es wurde noch nicht verstanden (primär von mir sicher auch nicht).

  12. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: TheQuestioner 02.08.10 - 14:12

    kgs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Photonen haben eine Masse, schließlich gilt hier auch E=mc².
    > Sie haben nur keine Ruhemasse.

    Das passt aber wiederum nicht zum Posting von cracy_crank... daher auch meine dumme Frage. ;)

  13. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: beißen 02.08.10 - 14:29

    Da beißen sich nur ein paar Physiker gegenseitig in den...

  14. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: HattoriHanzo 02.08.10 - 14:47

    http://de.wikipedia.org/wiki/Shapiro-Verzögerung

    "Die Lichtverzögerung wurde von Irwin I. Shapiro im Jahr 1964 theoretisch vorhergesagt[1] und erstmals 1968[2] und 1971[3] gemessen. Hier wurde die Zeitverschiebung von an der Venus reflektierten Radarsignalen gemessen, während diese sich von der Erde aus hinter der Sonne befand, so dass die Radarwellen nahe am Sonnenrand passieren mussten. Die Genauigkeit der Messungen belief sich anfangs noch auf mehrere Prozent. Bei wiederholten Messungen und später auch durch Messungen mit Hilfe von Raumsonden (Mariner, Viking) anstelle der Venus konnte die Genauigkeit auf 0,1 % gesteigert werden.

    Die bisher genaueste Messung des Effekts gelang 2002 bei der Konjunktion der Raumsonde Cassini mit der Sonne. Frequenzmessungen im Ka-Band ermöglichten die Bestimmung der Shapiro-Verzögerung mit einer Genauigkeit von 0,001%.[4]"

  15. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: TheQuestioner 02.08.10 - 14:56

    Raum und Krümmung kommt da aber nicht wirklich vor...

  16. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: HattoriHanzo 02.08.10 - 15:00

    Hmm, eigentlich sollte es die Antwort auf "DoofFrager" sein :)

  17. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: krümmen 02.08.10 - 15:09

    ...eben. Ein Raum könnte sich auch nur dann krümmen, wenn er aus "Wegelementen" bestünde, also aus kleinen Teilchen, die größer oder kleiner werden könnten. Ein Nichts kann sich nicht krümmen.

  18. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: Ethics Gradient 02.08.10 - 15:14

    Au backe, hier wird ja alles wild durcheinandergeworfen...

    @Crowseidon: Mit "Materie" meint man idR die "baryonische Materie" - sprich: Protonen und Neutronen und was daraus aufgebaut wird. Im erweiterten Sinne kann man Elektronen noch mit rein nehmen, wäre dann also bei "fermionischer Materie".

    Nun sind Photonen aber aber keine Fermionen (halbzahliger spin) sondern Bosonen (ganzzahliger Spin) und verhalten sich fundamental anderst. Insb. sind sie sogar Eichbosonen - also Wechselwirkungsteilchen der Grundkräfte (das Photon ist das Austauschteilchen der elektomagnetischen Wechselwirkung). Damit kann man die Unterscheidung zwischen Licht und Materie durchaus treffen.

    @sonstige Konfusion:
    Photonen haben keine Ruhemasse und bewegen sich nach der speziellen Relativitätstheorie (SRT) somit mit Lichtgeschwindigkeit. Dennoch haben Photonen eine Energie, die sich in der Frequenz äussert.
    Die Bohr'sche Frequenzbedingung gibt diese Relation wieder als E = h * \nu mit h als Planck'sches Wirkungsquantum und \nu als Frequenz.
    Mit der berühmten Einstein'schen Gleichung aus der SRT E = mc^2 erhalten wir somit eine *relative* Masse für die Photonen m = h * \nu / c^2
    In diesem Sinne haben Photonen auch einen Impuls, der wiederum von ihrer Energie/Frequenz abhängt. Daher auch so Dinge wie "Lichtdruck" etc. von denen man gelegentlich mal was hört.

    @Licht und Gravitation:
    In der allg. Relativitätstheorie wird Gravitation über die Krümmung des Raumes erreicht und damit einer Ablenkung (von aussen betrachtet) obwohl das Licht von sich aus gesehen immer geradeaus läuft (Stichwort: Geodäten / Weltlinien, Mannigfaltigkeiten). Aber das hier durchzukauen habe ich grade keine Lust...
    Auf jedenfall ist dieser Effekt *bewiesen* und kann bei totalen Sonnenfinsternissen sogar mit dem blossen Auge (nagut: simples Teleskop mit sehr gutem Polfilter damit man beim in die Sonne gucken nicht blind wird ;)) beobachtet werden. Das Stichwort hierzu ist Gravitationslinse (http://de.wikipedia.org/wiki/Gravitationslinseneffekt)

    MfG,
    Ethics Gradient

  19. Re: Der Titel impliziert, dass...

    Autor: gähnende Leere 02.08.10 - 15:47

    Masse und Raumkrümmung sind nicht voneinander trennbar, sie gehen stets einher. Das eine gibt es nicht ohne das andere.

    Soviel als Ergänzung dazu.

    Photonen bewegen sich ersteinmal nur linear, somit ist auch ihre Schwingung linear. In der Nähe großer Massen wird ihre Bahn abgelenkt, egal wie man es rechnen möchte: Über die Gravitation der Massen oder über die Raumkrümmung.

    Wenn aber beides immer gleichzeitig vorhanden ist (Masse und Raumkrümmung), so ließe sich die Gravitation auch allein über die Krümmung erklären, was dann bedeutet, dass Massen sich gar nicht gegenseitig anziehen. Nur der "Trichter" um die Masse beeinflusst den Weg der vorbeiziehenden Masse.

    Formal blieben die Newtonschen Regeln trotzdem gültig.

    Zum Elektron
    Wenn ein Elektron "nur" Ladung wäre, hätte es keine Ruhemasse. Es muss also ein zyklischer Prozess innerhalb des Elektrons stattfinden, damit Welle und Masse vorliegen können. In "Ruhe" kann dies aber nur eine Rotation oder Pendelbewegung sein (sonst wäre es ja wieder linear).

    Protonen und Neutronen hingegen sind sehr komplexe Konstruktionen, also nicht nur ein homogenes Teilchen, sondern etwas zusammengesetztes. Für das Innere wird angenommen, dass es alles andere als Leer ist (ich meine jetzt nicht nur die drei Quarks).

    Als nächstes könnte man doch fragen, ob außerhalb dann auch gähnende Leere herrscht und ob unser physikalisches Weltbild nicht doch ein wenig modifiziert werden müsste.

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