Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Quantenmechanik: Foto zeigt Licht…

Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: Ach 04.03.15 - 01:57

    Aus einer anderen Betrachterperspektive löst sich der Welle-Teilche Dualismus eigentlich in reinen Wohlgefallen auf, weshalb ich das Problem nicht verstehe an dem sich Generationen von Wissenschaftlern aufreiben.

    Wenn ich eine Gitarrenseite mit meinem Finger oder einem Plektrum anschlage, dann übertrage ich Energie auf die Seite. Diese Energie stellt sich dann als Schwingung, Alias Welle, über die ganze Länge der Seite dar. Wenn ich nun diese Energie messe, und zwar in Form meines Fingers, den ich an einen(nahezu) beliebigen Punkt an der Seite halte, um die Stärke der Schwingung zu "erspüren", dann bremse ich den Ton bis die Seite verstummt. Die ganze Energie der Seitenschwingung, Alias "Welle", überträgt sich also in einem Punkt, Alias in einem "Teilchen" in meinen Finger. Mit meinem Finger ertaste ich dabei aber gar nicht, oder besser, kann gar nicht die Schwingung über die ganze Seite(Alias über die ganze Welle) feststellen, obwohl sie definitiv vorhanden ist, sondern nur diesen einen Energiepunkt, Alias dieses eine Teilchen.

    Dieses Schema übertragen auf die Schwingung des Lichts sagt dann aus, dass es gar keine einzelnen Photonen sondern nur Wellen gibt, aber im Messungspunkt sammelt sich immer die Energie der gesamten Welle. Die festgestellten Punkte auf Photoplatten oder Sensoren sind also gar keine "Einschlagskrater" von auf die Oberfläche treffenden Photonen oder Teilchen, es sind die Übergangspunkte, an denen eine Lichtwelle ihre Energie in das Material überträgt.

    Das Teilchen fällt also raus, es ist nämlich kein eigenständiges Ding, sondern nur eine Symptom der Welle bei ihrer Messung, genauso wie es keinen Regenbogen gibt, der auch nur ein Symptom der Lichtbrechung in Wassertropfen ist, wenn man es mal etwas plumper beschreibt. Damit ist nun aber alles, und erst recht das als so mysteriös verzeichnete Two Slit Experimenten ganz einfach, einleuchtend und nachvollziehbar physikalisch erklärbar. Viel Spaß beim drüber nachdenken.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.15 02:06 durch Ach.

  2. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: wilima 04.03.15 - 07:51

    Aber nachdem eine Messung an der Welle durchgeführt wurde, bewegt sich das Photon ja als Teilchen weiter.

    http://youtu.be/h9X5OMTetqI?t=3m12s

  3. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: flathack 04.03.15 - 09:02

    ................ weshalb ich das Problem nicht verstehe ...........................

    Richtig, von daher gibt es Wissenschaftler die sich damit auskennen.

    Sein oder nicht sein

  4. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: derdiedas 04.03.15 - 09:03

    Wir wissen aber durch den Doppelspalt-Test das Licht nicht nur eine Welle sein kann.

    https://www.youtube.com/watch?v=3ohjOltaO6Y

    Gruß ddd

  5. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: Shizzle 04.03.15 - 09:24

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... weshalb ich das Problem nicht verstehe an dem sich Generationen von
    > Wissenschaftlern aufreiben ...

    Bingo!

  6. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: Bouncy 04.03.15 - 10:27

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Schema übertragen auf die Schwingung des Lichts sagt dann aus, dass...
    ...sich mikroskopische Phänomene nicht mit makroskopischen Alltagsbeobachtungen erklären lassen, schon gar nicht indem man ein paar genehme Teilaspekte herauspickt und den Doppelspalt mal kurzerhand ausläßt...

  7. Dr. Quantum

    Autor: Ach 04.03.15 - 10:54

    Bei der Darstellung von Dr. Quantum muss mal ins Detail gehen. Wie will Dr. Quantum das einzelne Photon beobachtet haben? Indem er also eine Kamera neben der Flugbahn des Lichtstrahls positioniert, die das Photon Filmen will. Ein Photon oder besser, eine Welle bewirkt aber nur eine Reaktion in der Kamera, wenn sie direkt auf den Photosensor trifft. Dabei bewegt sich die Welle aber nicht nur in eine ganz andere Richtung als die gewünschte, sie wird im Moment des Auftreffens auf den Sensor zudem unwiederbringlich zerstört bzw. umgewandelt. eine Kamera die also seitlich der Flugbahn der Welle befindet, kann rein gar nichts feststellen.

    Die Darstellung von Dr. Quantum ist in diesem Fall also unvollständig. Der Film lässt etwas aus, das aber einer unbedingten Erklärung bedarf. Und nicht nur Dr. Quantum lässt diesen Punkt unter den Tisch fallen, ganz allgemein kommt dieser Fakt kaum in Wissenschaftsreportagen über die Quantenwelt zur Sprache. Es klingt eben recht entmystifizierend, aber tatsächlich entspricht die Beobachtung von Quanten niemals einer neutralen Betrachtung. Quanten sind einfach so klein, das jede Messung an ihnen unvermeidlicher Weise ihren Zustand beeinflusst.

    Also von wegen, Quanten würden sich durch die reine Beobachtung anders Verhalten und wie mysteriös das doch sei. Wenn man etwa die Geschwindigkeit eines Wagens daran messen würde, wie weit das Auto einen schweren Gegenstand nach vorne stieße, denn man vor ihm auf die Fahrbahn wirft wenn es vorbei kommt, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, dass der Wagen nach der Kollision anders aussieht als vorher und auch seine Geschwindigkeit und Richtung verändert hat.


    Insofern ich mich richtig erinnere, geht Dr. Quantum auf eine von Gottesgläubigen erstellte Wissensdoku aus dem Jahr 2007 zurück, die schließlich zu dem Schluss kommt, dass alles im Weltraum in so perfekter Weise aufeinander abgestimmt sei, dass der Weltraum keinen Spielraum mehr ließe für einen natürliche bedingten Zufall, es also einen Creator geben müsse. Auch sind einige Aussagen schlicht falsch. Z.b. die, dass Atome mit Lichtgeschwindigkeit verschränkt seien müssten. Das stimmt so nicht. Verschränkte Atome kennen keine Geschwindigkeit. Selbst wenn sich das Partneratom der Verschränkung am anderen Ende des Universums befände, würde eine Auflösung der Verschränkung unmittelbar an beiden Orten die selbe Information preis geben, ohne irgendeine Übertragungsdauer.

    Am ende des Tages ist Dr. Quantum Beweisführung des Vorhandenseins von Teilchen mangels ausreichender Erklärtiefe und wegen der Denkfehler also eher Wunschdenken als ein tatsächlicher Beweis.

  8. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: Ach 04.03.15 - 11:18

    >sich mikroskopische Phänomene nicht mit makroskopischen Alltagsbeobachtungen erklären lassen, schon gar nicht indem man ein paar genehme Teilaspekte herauspickt und den Doppelspalt mal kurzerhand ausläßt.

    Nein Bouncy, soweit bin ich auch schon, und gerade das Doppelspalt Experiment funktioniert unter der beschriebenen Annahme ganz hervorragend, was ich im Text auch genauso beschrieben habe: Two Slit = Doppelspalt, und nicht nur das Doppelspaltexperiment, sondern alle mir bekannten Quantenphänomene erklären sich mir aus der Betrachtungsweise, dass Teilchen eigentlich nicht existent und nur ein messbares Phänomene der Interaktion von Wellen mit Atomen sind.

    Und sei mir bitte nicht böse, ich meine das nämlich nicht böse, ich bin einfach nur interessiert, und ich hätte mit zumindest gewünscht, dass man den Gedankengang nachvollzieht bevor man ihn beschießt, denn für eine in sich logische und nachvollziebare Ergänzung oder auch Korrektur des Gedankengangs habe ich den überhaupt gepostet.

    Übrigens kann man Alltagsbeobachtungen der Makroskopischen Welt durchaus mit der mikroskopischen Welt ins Verhältnis setzen wenn man eben die Punkte kennt und beschreiben kann, in denen sich die beiden Welten konkret unterscheiden, sonst wäre die Quantenmathematik auch gar nicht möglich, wo die doch auf ganz "alltäglicher" Wahrscheinlichkeitsrechnung fußt.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.15 11:32 durch Ach.

  9. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: GwhE 04.03.15 - 12:10

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >sich mikroskopische Phänomene nicht mit makroskopischen
    > Alltagsbeobachtungen erklären lassen, schon gar nicht indem man ein paar
    > genehme Teilaspekte herauspickt und den Doppelspalt mal kurzerhand
    > ausläßt.
    >
    > Nein Bouncy, soweit bin ich auch schon, und gerade das Doppelspalt
    > Experiment funktioniert unter der beschriebenen Annahme ganz hervorragend,
    > was ich im Text auch genauso beschrieben habe: Two Slit = Doppelspalt, und
    > nicht nur das Doppelspaltexperiment, sondern alle mir bekannten
    > Quantenphänomene erklären sich mir aus der Betrachtungsweise, dass Teilchen
    > eigentlich nicht existent und nur ein messbares Phänomene der Interaktion
    > von Wellen mit Atomen sind.

    Das Experiment das fuer das man einen Teilchen karakter beweist ist der sogenannte Fotoeffekt. Und kurze Frage was sind fuer die Atome? Teilchen oder auch ne Welle


    > Und sei mir bitte nicht böse, ich meine das nämlich nicht böse, ich bin
    > einfach nur interessiert, und ich hätte mit zumindest gewünscht, dass man
    > den Gedankengang nachvollzieht bevor man ihn beschießt, denn für eine in
    > sich logische und nachvollziebare Ergänzung oder auch Korrektur des
    > Gedankengangs habe ich den überhaupt gepostet.

    Ich meine es jetzt auch nicht boese, aber schlafen waerend dem Physik untericht hat nichts mit logik zu tun


    > Übrigens kann man Alltagsbeobachtungen der Makroskopischen Welt durchaus
    > mit der mikroskopischen Welt ins Verhältnis setzen wenn man eben die Punkte
    > kennt und beschreiben kann, in denen sich die beiden Welten konkret
    > unterscheiden, sonst wäre die Quantenmathematik auch gar nicht möglich, wo
    > die doch auf ganz "alltäglicher" Wahrscheinlichkeitsrechnung fußt.

    Das ist absolut falsch. Ich empfehle nochmal sich die Bellschen Ungleichungen anzuschauen.

  10. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: Ach 04.03.15 - 13:12

    >Das Experiment das fuer das man einen Teilchen karakter beweist ist der sogenannte Fotoeffekt. Und kurze Frage was sind fuer die Atome? Teilchen oder auch ne Welle

    Ab dem Punkt Atom wird meine Betrachtung schwammiger, einfach weil ich mich in Richtung Atom gedanklich noch nicht so weit vorgewagt habe, es ging ja vor allem erst mal um das Verhalten von Photonen. Strait weitergedacht, wären aber auch die Elektronen keine Elektronen sondern ebenso Schwingungen um den Atomkern. Sich noch weiter vorwagend, wären dann auch die Protonen und Neutronen des Atomkerns Schwigungsmuster in einer besonders stabilen Form, bzw. Vielfache oder Kombinationen der Quarks und Gluonen aus denen sie bestehen, welche ebensolche Schwingungsmuster sind. Insgesamt löst sich die Materie immer mehr in Schwingungen und damit in pure Energie auf, je feiner man sie auflöst. Atome bildeten in dieser Betrachtung so eine Art Übergang. Aber wie gesagt, das ist dann alles schon eher Philosophisch ganz nebenbei ähnelt das auch schon sehr den Annahmen der Stringtheorie. Das sind also nur schemenhafte Ideen in Richtung Atom und darunter, um die es mir im Moment auch gar nicht geht.


    >Ich meine es jetzt auch nicht boese, aber schlafen waerend dem Physik untericht hat nichts mit logik zu tun

    Das ist so nicht ganz richtig, den diesen Satz meinst du tatsächlich böse.


    >Das ist absolut falsch.

    Aussage gegen Aussage. Das Beispiel mit der Gitarrenseite hatte ich zur Veranschaulichung hervorgebracht. Du kannst aber zur Probe auch gerne den Vorgang mal umdrehen. Wie entsteht die Welle? Lichtstrahlung entsteht durch den Sprung eines Elektrons von einer höheren Atombahn auf eine niedrigere Atombahn, bei der die in der höheren Atombahn gespeicherte potenziele Energie in Form von Lichtstrahlung abgegeben wird. Also wird die Lichtwelle in einem Punkt iniziirt, und ebenso ändern sich die Atombahnen von Elektronen, die von einer Welle getroffen werden und durch die ihnen damit zugeführte Energie dazu gezwungen werden, auf eine höhere Atombahn zu springen. Also ist der Energieaustausch in jede Richtung punktförmig, genauso wie bei dem Beispiel mit der Gitarrenseite. Was also ist daran falsch? Ich empfehle dir dein Gehirn und deine Logik gegen Allgemeine Standartaussagen zu setzen. Wenn, dann sind es die von anderen übernommenen Betonansichten an denen man sich festklammert anstatt selber zu denken, genau diese Fußangeln, die gerade im Bereich Quantenphysik ganz und gar nicht mehr funktionieren.

    >Ich empfehle nochmal sich die Bellschen Ungleichungen anzuschauen.

    Ja schön, das war jetzt also deine Aussage zu dem Thema, hier und da ein bisschen Pustekuchen mit etwas Sarkasmus und noch mehr warmer Luft. Aber egal. Die Bellschen Ungleichungen also. Ich weis, dass in den Bell Laboratories die Quantentechnologie ganz entscheidend vorangebracht wurde und dort quasi der Grundstein gelegt wurde für die moderne Elektronik. Die Gleichungen selber, da bin ich mir jetzt nicht so sicher. Ich habe mal die ersten acht Folgen eines Onlinekurses Quantenmathematik mitgerechnet, ich nehme also an, dass das diese Ungleichungen waren. Spinnrichtung, wie die sich ändert wie nicht, ist schon etwas her. Aber was ist mit dir? Dann erzähl doch mal etwas über die Bellchen Ungleichungen, oder muss ich jetzt wirklich annehmen, dass ich dich in diesem Punkt tatsächlich schon lange hinter mir gelassen habe?

  11. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: m9898 04.03.15 - 14:35

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ab dem Punkt Atom wird meine Betrachtung schwammiger, einfach weil ich mich
    > in Richtung Atom gedanklich noch nicht so weit vorgewagt habe, es ging ja
    > vor allem erst mal um das Verhalten von Photonen. Strait weitergedacht,
    > wären aber auch die Elektronen keine Elektronen sondern ebenso Schwingungen
    > um den Atomkern. Sich noch weiter vorwagend, wären dann auch die Protonen
    > und Neutronen des Atomkerns Schwigungsmuster in einer besonders stabilen
    > Form, bzw. Vielfache oder Kombinationen der Quarks und Gluonen aus denen
    > sie bestehen, welche ebensolche Schwingungsmuster sind. Insgesamt löst sich
    > die Materie immer mehr in Schwingungen und damit in pure Energie auf, je
    > feiner man sie auflöst. Atome bildeten in dieser Betrachtung so eine Art
    > Übergang. Aber wie gesagt, das ist dann alles schon eher Philosophisch ganz
    > nebenbei ähnelt das auch schon sehr den Annahmen der Stringtheorie. Das
    > sind also nur schemenhafte Ideen in Richtung Atom und darunter, um die es
    > mir im Moment auch gar nicht geht.
    Klingt Esoterisch. Ich würde sagen, dass du weniger mit Gedanken spinnen solltest, als die Realität zu betrachten...

    > >Ich empfehle nochmal sich die Bellschen Ungleichungen anzuschauen.
    >
    > Ja schön, das war jetzt also deine Aussage zu dem Thema, hier und da ein
    > bisschen Pustekuchen mit etwas Sarkasmus und noch mehr warmer Luft. Aber
    > egal. Die Bellschen Ungleichungen also. Ich weis, dass in den Bell
    > Laboratories die Quantentechnologie ganz entscheidend vorangebracht wurde
    > und dort quasi der Grundstein gelegt wurde für die moderne Elektronik. Die
    > Gleichungen selber, da bin ich mir jetzt nicht so sicher. Ich habe mal die
    > ersten acht Folgen eines Onlinekurses Quantenmathematik mitgerechnet, ich
    > nehme also an, dass das diese Ungleichungen waren. Spinnrichtung, wie die
    > sich ändert wie nicht, ist schon etwas her. Aber was ist mit dir? Dann
    > erzähl doch mal etwas über die Bellchen Ungleichungen, oder muss ich jetzt
    > wirklich annehmen, dass ich dich in diesem Punkt tatsächlich schon lange
    > hinter mir gelassen habe?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bellsche_Ungleichung
    Sollte man schon mal was von gehört haben, wenn man sich mit Quantenmechanik beschäftigt.

  12. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: jungundsorglos 04.03.15 - 15:31

    Alles mit esoterisch abzuwehren und sich an Mathematik festzuklammern ist nicht gerade hilfreich.

    Mathematik ist auch nur eine Art Modelle zu *beschreiben*, sie ist nicht Wahrheit oder Realität, sondern nur eine Beschreibung.

    Alternative und intuitive Beschreibungen sind nützlich, die kategorisch abzulehnen nicht.

    Man muss immer unterscheiden ob jemand einen sophistisch in die Irre leitet, oder ob die Beschreibung anschaulich nützlich sein könnte.

    Soweit ich das hier sehe geht es hier nur um die Wahl der Darstellung/Beschreibung die es intuitiver erfasst, nicht um den Wahrheitsanspruch/Esoterik/Wissenschaftsglauben/Religion und co oder Zweifel an den Grundprinzipien der Theorie.

    Der Verweis auf Schlafen im Physikunterricht oder auf die Bellsche Ungleichung ist auch eher Faulheit die durch Arroganz überdeckt werden soll.
    Eine Diskussion mit pauschalen Referenzen zu beantworten ist eine Unart. Es gab eine konkrete Beschreibung, da liefert man eine konkrete Antwort.

    Wen das Thema wirklich interessiert, der nimmt auch solche anderen (*nicht* esotherischen) Beschreibungen auf, und versucht den Knackpunkt zu finden, falls es einen gibt.

    Die Formelausrede ist beliebt aber billig.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.15 15:47 durch jungundsorglos.

  13. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: jungundsorglos 04.03.15 - 15:35

    > ................ weshalb ich das Problem nicht verstehe
    > ...........................
    >
    > Richtig, von daher gibt es Wissenschaftler die sich damit auskennen.
    Echte Wissenschaft fängt damit an sich Fragen zu stellen, sich zu wundern, und dann nach Erklärungen zu suchen.
    Man wird nicht dazu geboren. Die anderen "Wissenschaftler" sind nur Datenerheber, Bürokraten, und Nachlassverwalter.

    Expertengläubigkeit passt nicht zu Wissenschaft.

  14. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: Ach 04.03.15 - 16:06

    >Klingt Esoterisch. Ich würde sagen, dass du weniger mit Gedanken spinnen solltest, als die Realität zu betrachten...

    Wie meinst du das im Konkreten, das mit der Realität in der Qauntenphysik? :]. Ansonsten: Spinnen, Spielen, Möglichkeiten hin und her schieben, und dabei viele Normen brechen(=out of the Box denken) und eine Menge Spaß haben. Genau das ist der Ansatz mit dem ausnahmslos jeder der heute bekannten Physiker an seine Aufgabe herangegangen ist oder heran geht, denk mal drüber nach(was du da beschreibst ist die Anleitung für einen Sachbearbeiter in der Rechnungsabteilung einer Versicherung). Das bedeutet nicht das ich auch ein bekannter Physiker sein wollte oder noch werden könnte, dass bedeutet nur, dass eine spielerische Herangehensweise bessere Ergebnisse hervorruft. Auf den esoterischen, philosophischen weil unfertigen Charakter jenes Teils meiner Antwort habe ich im Übrigen hingewiesen. Erwähnt habe ich den auch nur, weil der Vorposter mich danach gefragt hat.

    >http://de.wikipedia.org/wiki/Bellsche_Ungleichung
    >Sollte man schon mal was von gehört haben, wenn man sich mit Quantenmechanik beschäftigt.

    Und ich würde sagen, einfach nur Artikel zu verlinken reicht nicht ganz. Wenn man so wie du die Auslegung physikalischer Zusammenhänge von Anderen in ein kritisches Licht stellen will, dann sollte man sich auf jeden Fall schon mal selber rechnerisch mit jener Physik auseinander gesetzt haben. Hast du das? Also schau dir die Bellschen Formeln vor allem selber erst mal an und lese den ganzen Beitrag. Darin steht dann auch, dass ich mit diesen Formeln immer hin schon einige Übungsaufgaben berechnet habe. Das muss so 2012 gewesen sein.

    Im Übrigen macht jemand im anderen Thread auf die Quantenfeldtheorie (QFT) aufmerksam. Und die ist es, mit der mein Vorschlag die meisten Übereinstimmungen hat, allein schon weil auch die QFT das Teilchen nicht mehr kennt. Die QTF ist dann aber nicht mehr so "einfach" zu begreifen wie Modelle mit einzelnen Teilchen oder mit Welle. Schon die ganz normale Feldtheorie ist ein ziemlich harte mathematische Nuss, und dann vermengt die sich noch mit den Besonderheiten der Quanten, wow.


    Edit:

    @jungundsorglos

    Wie sollte man das jemals besser ausdrücken? Nicht nur ein dickes Danke, sondern ganz unabhängig von meinen Kommentaren und nur für sich genommen ein ausgesprochen wertvoller Beitrag.

    LG, Ach



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.15 16:25 durch Ach.

  15. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: hwessel 04.03.15 - 18:15

    Ich möchte "Ach" auch für seinen Beitrag danken.
    Ich finde sein "Bild" sehr anschaulich um Laien bzw. "nicht Quanten Physikern" den Dualismus von Licht zu erklären.
    Auch wenn es vieleicht nicht alle Aspekte vollständig erklärt ist es ein sehr gutes Modell.

    Auch das Borsche Atommodell ist ungenau, trotzdem wird es zu recht verwendet.

    (Ich selbst bin nur technischer Ingeneur mit großem Interesse an Physik)
    Da sich hier nun einige Spezialisten tummeln hab ich eine Frage:
    Der Effekt von Photonen und Elektronen am Doppelspalt ist mir bekannt. aber wo ist die Größengrenze? Verhalten sich auch einzelne Protonen oder gar ganze Atome noch Quantenmechanisch. Verschwindet der Teilchen/Welle-Effekt mit zunehmender Größe allmählich oder gibt es ein bestimmte Größe ab der Teilchen sich nicht mehr wie eine Welle verhalten können?

    --
    Gruß Holger

  16. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert das doch ganz hervorragend!

    Autor: Ach 04.03.15 - 18:41

    Die Wellenlänge des Lichts im Verhältnis zur Spaltbreite bestimmt in wie weit die Welle auf der Ausgansseite des Spaltes zu den Seiten abgelenkt wirkt. Und auch hier besteht einen direkter Zusammenhang zur makroskopischen Welt :]. Etwa kann man die Gesetze zur Ablenkung des Lichtstrahls direkt auf Schallwellen übertragen. Schreit man etwa durch einen engen Schlitz, kann man die Stimme gut auch seitlich der Öffnung wahrnehmen. Nicht aber, wenn der Schlitz zu groß wird. Tiefe Frequenzen(lange Wellen) werden stärker abgelenkt als hohe.


    LG, :]

  17. Gefährliches Halbwissen

    Autor: GwhE 04.03.15 - 21:28

    Weils so lustig ist.

    @jungunssorglos

    Niemand klammerst sich an Mathematik. Mathematik ist keine eigentliche Wissenschaft. Aber sie ist ein wunderbares hilfsmittel, nicht mehr und nicht weniger.

    Alternative und intuitive Beschreibungen die offensichtlich Falsch sind, sind kategorisch abzulehnen! Deswegen ist der Vergelich mit Esoterik auch sehr gelungen.

    Und ja es mag Arroganz sein, aber ihm und dir Fehlen einfach die simpelsten Grundlagen der Physik. Da stellen sich mir halt die Haare zu Berge. Ich finde es eher als beleidigung wenn jemand anders zu faul ist sich wenigsten den Wiki artikel dazu durchzulesen (wobei der englsiche sogar sehr gut ist). Um nochmal das Ergebniss der Bellschen ungeleichungen zu sagen, hiner der QM ist echter Zufall, und dort sind keine klasischen Zufallszahlen versteckt.

    Und wie nochmal Interesse kann man haben, aber dann soll man sich auch Infomieren. Wenn man Quatsch verbreiten will dann darf man das natürlich tun, genauso wie ich so eine Person dann als Dumm bezeichnen darf.

    Natürlich muss in der Wissenschaft auch gezweifelt werden, aber ohne das alte wissen wirklich verstanden zu haben sich hinzustellen und zu behaubten man habe einen völlig neue Denkweise die einfach nur Falsch ist zeugt ebenfalls von Geistiger beschränktheit.

    @Arch
    Nenne mir mal bitte einen bekannten Physiker oder was du dir darunter vorstellst.

    Und du hast 2012 schon übungsaufgaben zu den Bellschen ungleichungen gerechnet. Warum hast du sie dann nicht vestanden. Bellsche Ungleichung: QM zufall ungleich klasischer Zufall -> QM ist fundermental.

    QFT heist Quantum Field Theory. Das heist diese Felder werde Quantisiert -> haben Teilcheneigenschaften. Warum macht man das. Die QM ist nicht Lorenzinvariant. Sprich QM+relativtätstheorie = QFT. Zu sagen das QFT schon eher deinem Ansatz entspricht als die Normale QM zeugt wieder einmal von einer sehr großen Wissenslücke.

    Aber du zweifelst ja an dem Teilchen karakter. Dann schaue dir doch nochmal den Photoeffekt an, oder den Quanten Hall Effekt. Auserdem besitzt ein Elektron keine Räumliche ausdehnung (bzw die obergrenze ist 10^-19 m). Wenn es aber ein schwingendes Wellenpacket ist muss es eine Ausdehnung haben. Und komme jetzt nicht wieder mit String Theorie. Dir ist hoffentlich bekannt das für eine nichttriviale Stringtheorie man mindestens 11 räumliche dimensionen (wobei man noch Supersymertry einführen muss sonst sind es 22) braucht. Und die Stringtheorie ist noch keine echte Theory weil sie sich noch nicht überprüfen lässt.

    In der QED entsteht ein Photon aufgrund der lokalen U(1) Symmertie. Was aus der erhaltung der elekrischen Ladung follgt: Erhaltungsgröße <=> Symmetrie (Was durch das Nöther Theorem bekannt ist)

    @hwessel

    Nicht nur Licht hat Welleneigenschaften. Im gegensatz zu Photonen haben Elektronen aber eine Ruhemasse -> Nicht desto troz zeigen diese auch Welleneigenschaften wenn man sie durch einen Doppelspalt schickt. Bei Schwereren Teilchen ist dies technisch nicht mehr möglich da die De Broglie Wellenlänge abhänig von der masse ist. Die schönsten Markoskopischen QM systeme sind aber Supraleiter und Bose Einstein Kondensate.

  18. Re: Gefährliches Halbwissen

    Autor: Ach 05.03.15 - 11:24

    >Nenne mir mal bitte einen bekannten Physiker oder was du dir darunter vorstellst.

    Eigentlich wirst du das doch sicher selber wissen. Archimedes, Galilile, Faraday, Gauss, Ramanujan, Diesel, Tesla, Wegner, Einstein, Bohr, Heisenberg, Turing, Hawking, allen diesen Wissenschaftlern wird eine besondere Verspieltheit, eine Naivität und Losgelöstheit von den Konventionen nachgesagt, alles Out-of-the-Box Denker und meistens nicht nur in ihrer Arbeit sondern auch in ihrem normalem Leben, was ihnen nicht selten große Schwierigkeiten bereitete, und die Liste lässt sich nahezu beliebig erweitern.

    >Wenn man Quatsch verbreiten will dann darf man das natürlich tun, genauso wie ich so eine Person dann als Dumm bezeichnen darf.

    Nein das darfst du nicht, jedenfalls nicht im Sinne eines gesellschaftlich legitimierten Umgangstons. Tatsächlich brüllst du ja nur, und zwar auf eine ganz primitive Art und Weise, deine Wut darüber hinaus, dass es tatsächlich jemand wagt, deine als ach so wertvoll lancierten Hinweise einfach mal so eben zu ignorieren, du bist beleidigt. Sogar so beleidigt, dass du dich zu solchen haltlosen Pauschalvorwürfen in letzter Steigerungsform hinreisen lässt wie dem, dass mir die "simpelsten Grundlagen der Physik" fehlen würden. "Die simpelsten Grundlagen der Physik" also, die finden sich ja schon mal ganz sicher nicht in der Quanten- und wenn, dann in der Schulphysik, und wie du dir zwar sicher nicht vorstellen willst, aber was nun mal naheliegend ist, war gerade die Physik das Fach, in dem ich im besonderen scheinen konnte, natürlich auch in der Bewertung, womit ich mich aber auf einer Nerdseite wie dieser eh in guter Gesellschaft und auf Augenhöhe wähne. Aber egal, jedenfalls ist die logische Folge dessen, das deiner Aussagen jegliche Maßstäblichkeit verloren geht und man dich deshalb einfach nicht mehr ernst nehmen kann.

    Wolltest du dich tatsächlich produktiv an der Diskussion beteiligen, dann hättest du schon längst etwas mehr als deine paar arrogant dahingeworfene Informationshinweise preisgegeben, du hättest andere Aussagen in nachvollziehbare Relation gesetzt und/oder alternative und bekannte Lösungen genannt und auch erklärt. Aber nein, du konzentriertest dich offensichtlich nur darauf zu diffamieren, zu beleidigen und einzuschüchtern und scheinst dabei sogar eine sarkastische Befriedigung zu verspüren, wie die Überschrift deines Beitrages bereits wiedergibt:

    >Weils so lustig ist.

    Aber selbst in deinen endlichen und schließlichen Ausführungen beschränkst du dich auf das reine und gelangweilte Herunterleiern von Zitaten, kein Fünkchen Mitdenken oder Inspiration kommt da rüber. Wissen das bei dir gelandet ist, ist einfach gestrandetes Wissen das jetzt verdorrt.

    Im Grunde bist du ein Idealbeispiel dafür, wie man es eben nicht machen sollte. Statt dein Wissen sinnvoll weiterzugeben, damit andere zu beflügeln oder zu inspirieren und sich im Gegenzug inspirieren zu lassen, blockierst du die Verbreitung von Wissen und bremst kreative Denkansätze aus. Quasi missbrauchst du nur dein können. Zwar magst du deine Helden haben, den einen oder anderen Wissenschaftler vor dem du dich vielleicht sogar in einem voreilendem Hingebungsgehabe ununterbrochen verneigst, aber umso taub-stumm-blinder bist du am anderen Ende des Spektrums, du verkennst nicht nur jede Gelegenheit dich von den Ideen Anderer inspirieren zu lassen, erst recht verkennst du jede Möglichkeit dich auch von deinem Fach fremden Ereignissen, Aussagen und Zusammenhängen, oder einfach auch von Geschehnissen in der Natur zum Denken anregen zu lassen.

    Typischer Weise endet das in einem großen Teil solcher Fälle in einem großen lebenslangem Ärger darüber, warum man denn ums verrecken nicht selber von der kreativen Muse geküsst wurde, wie unfähr das doch sei, und in einer irrationalen Wut über Alles und Jeden und ganz besonders über irgendwelche Fachfremde, die es tatsächlich wagen irgendwelche Ideen zu äußern, ganz so wie bei dir eben. Aber wenigsten weist du jetzt, wie das alles miteinander zusammenhängt.

    Wie du dir sicher vorstellen kannst, werde ich mich persönlich eh niemals von irgendeinem sarkastische gewordenem Problemhaufen einschüchtern lassen. Deine wütenden Kommentare gehen irgendwo als Fußnote ein, lachen kann ich nur deshalb nicht darüber, weil ich so eine Haltung zu traurig dazu finde. Der Physik als ganz außergewöhnliche Inspirationsquelle, als immer gerechte und untrügbare Wissensbasis werden ich natürlich auch weiterhin begeistert fröhnen. Vielleicht steht als nächstes die Feldtheorie an, aber das kann dann eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.

  19. Re: Gefährliches Halbwissen

    Autor: GwhE 05.03.15 - 14:52

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Nenne mir mal bitte einen bekannten Physiker oder was du dir darunter
    > vorstellst.
    >
    > Eigentlich wirst du das doch sicher selber wissen. Archimedes, Galilile,
    > Faraday, Gauss, Ramanujan, Diesel, Tesla, Wegner, Einstein, Bohr,
    > Heisenberg, Turing, Hawking, allen diesen Wissenschaftlern wird eine
    > besondere Verspieltheit, eine Naivität und Losgelöstheit von den
    > Konventionen nachgesagt, alles Out-of-the-Box Denker und meistens nicht nur
    > in ihrer Arbeit sondern auch in ihrem normalem Leben, was ihnen nicht
    > selten große Schwierigkeiten bereitete, und die Liste lässt sich nahezu
    > beliebig erweitern.

    Wenn ich mir die Namen so anschaue dann ist dort nur ein einziger Physiker der nach 1950 etwas wirklich was geleistet hat. Und den kennt man auch nur weil er im Rollstuhl sitzt. Schon komisch, aber es zeigt wiederum das du von moderner Physik keine Ahnung hast.

    > >Wenn man Quatsch verbreiten will dann darf man das natürlich tun, genauso
    > wie ich so eine Person dann als Dumm bezeichnen darf.
    >
    > Nein das darfst du nicht, jedenfalls nicht im Sinne eines gesellschaftlich
    > legitimierten Umgangstons. Tatsächlich brüllst du ja nur, und zwar auf eine
    > ganz primitive Art und Weise, deine Wut darüber hinaus, dass es tatsächlich
    > jemand wagt, deine als ach so wertvoll lancierten Hinweise einfach mal so
    > eben zu ignorieren, du bist beleidigt.

    Ich meine du versuchst ja was zu sagen, nur ist es leider völliger Bullshit. Da du leider nicht in der Lage bist es zu begreifen laest fuer mich nur einen Schluss zu. Und wenn jemand Dumm ist dann darf man ihn auch Dumm nennen, ist ja besser als Ihn anzuluegen (Was du in deinem Fall ja schon selbst machst)


    > Sogar so beleidigt, dass du dich zu
    > solchen haltlosen Pauschalvorwürfen in letzter Steigerungsform hinreisen
    > lässt wie dem, dass mir die "simpelsten Grundlagen der Physik" fehlen
    > würden.

    Fehlen dir ja leider auch, du stellst Behauptungen auf da würden sich Compton und Planck im Grabe rum drehen.

    >"Die simpelsten Grundlagen der Physik" also, die finden sich ja
    > schon mal ganz sicher nicht in der Quanten- und wenn, dann in der
    > Schulphysik, und wie du dir zwar sicher nicht vorstellen willst, aber was
    > nun mal naheliegend ist, war gerade die Physik das Fach, in dem ich im
    > besonderen scheinen konnte,

    Ne ich mein auch ganz normale Wellengleichungen. Nur so nebenbei hast du mit deiner Analogie wieder einen Äther eingeführt. Sowas nimmt man aber schon noch in der Schule durch, zu meiner Zeit auf jeden Fall.

    > natürlich auch in der Bewertung, womit ich mich
    > aber auf einer Nerdseite wie dieser eh in guter Gesellschaft und auf
    > Augenhöhe wähne.

    Und du hast einen Onlinekurs gemacht, dass hast du auch noch vergessen zu erwähnen. Du bist ja ein echt cooler ober Nerd.

    > Aber egal, jedenfalls ist die logische Folge dessen, das
    > deiner Aussagen jegliche Maßstäblichkeit verloren geht und man dich deshalb
    > einfach nicht mehr ernst nehmen kann.

    Schöner Satz macht aber keinen Sinn. In wie fern habe ich Übertrieben?

    > Wolltest du dich tatsächlich produktiv an der Diskussion beteiligen, dann
    > hättest du schon längst etwas mehr als deine paar arrogant dahingeworfene
    > Informationshinweise preisgegeben, du hättest andere Aussagen in
    > nachvollziehbare Relation gesetzt und/oder alternative und bekannte
    > Lösungen genannt und auch erklärt.

    Wie gesagt ich habe dir genug hinweise gegeben, mit denen du dich informieren hättest könntest. Da dir aber diese Grundlagen fehlen kann man ja auch keine Diskussion führen.

    >Aber nein, du konzentriertest dich
    > offensichtlich nur darauf zu diffamieren, beleidigen und einzuschüchtern
    > und scheinst dabei sogar eine sarkastische Befriedigung zu verspüren, wie
    > die Überschrift deines Beitrages bereits wiedergibt:

    Wenn du dich persönlich beleidigt fühlst weil du zu doof bist etwas zu kapieren dann tut es mir Leid für dich[*]. Ach sorry ich sollte doch mit den sarkastischen, diffamieren und beleidigenden aufhören, aber gönn mir doch meine Befriedigung ;) Kannst ja mal über den Inhalt diese Satzes[*] nachdenken, eventuell ist ja was wahres dran


    > >Weils so lustig ist.
    >
    > Aber selbst in deinen endlichen und schließlichen Ausführungen beschränkst
    > du dich auf das reine und gelangweilte Herunterleiern von Zitaten, kein
    > Fünkchen Mitdenken oder Inspiration kommt da rüber. Wissen das bei dir
    > gelandet ist, ist einfach gestrandetes Wissen das jetzt verdorrt.

    Wenn etwas schon von schlauen Menschen gedacht wurde, warum soll ich das dann nicht Zitieren. Du zerlegst doch auch nicht jeden Tag deinen Auto in alle Einzelteile, weil jemand behauptet ne eigentlich müsste es anderst funktionieren. Ich will ja gar nicht mein Wissen weitergeben. Bzw. das Thema ist für mich zu trivial um mich ernsthaft damit auseinander zu setzten. Ich will nur das so Leute die so tun als wären Sie neunmal Klug, eventuell mal darüber nachdenken worüber Sie reden. Denkansätze dürfte ich dir mittlerweile genug geben haben.


    > Im Grunde bist du ein Idealbeispiel dafür, wie man es eben nicht machen
    > sollte. Statt dein Wissen sinnvoll weiterzugeben, damit andere zu beflügeln
    > oder zu inspirieren und sich im Gegenzug inspirieren zu lassen, blockierst
    > du die Verbreitung von Wissen und bremst kreative Denkansätze aus.

    Diese Beschreibung passt auf sehr viele große Physiker, ich nenne mal Majorana als Beispiel. Danke für diesen Vergleich, dieser ehrt mich sehr, aber wie du schon erwähnt hast wird aus mir keine großer Physiker mehr ;) Ausserdem hat sich die Wissenschaft gewandelt, große Leistungen werden heute von sehr vielen Leuten gemacht. Und dort ist jeder einzelne ersetzbar, aber trotzdem wichtig.


    > Quasi
    > missbrauchst du nur dein können. Zwar magst du deine Helden haben, den
    > einen oder anderen Wissenschaftler vor dem du dich vielleicht sogar in
    > einem voreilendem Hingebungsgehabe ununterbrochen verneigst, aber umso
    > taub-stumm-blinder bist du am anderen Ende des Spektrums, du verkennst
    > nicht nur jede Gelegenheit dich von den Ideen Anderer inspirieren zu
    > lassen,

    Oh ganz falsche Einschätzung. Persönlich interniere ich mich sehr für die Supersymmetry (SUSY). Weil diese wirklich viele offenen fragen der Physik beantworten kann. Die QM ist aber keine offene Frage mehr, in ihren Grenzen ist sie absolut gültig, weil sie schon sehr oft geprüft worden ist und immer bestätigt wurde. Als Beispiel sei hier nochmal die Bellschen Ungleichungen genannt. Sorry für die erneute Nennung dieser, aber wenn man diese verstanden hat dann muss man die QM akzeptieren.


    > erst recht verkennst du jede Möglichkeit dich auch von deinem Fach
    > fremden Ereignissen, Aussagen und Zusammenhängen, oder einfach auch von
    > Geschehnissen in der Natur zum Denken anregen zu lassen.

    Wenn etwas falsch ist kann man daraus nichts lernen. Murks bleibt Murks.


    > Typischer Weise endet das in einem großen Teil solcher Fälle in einem
    > großen lebenslangem Ärger darüber, warum man denn ums verrecken nicht
    > selber von der kreativen Muse geküsst wurde, wie unfähr das doch sei, und
    > in einer irrationalen Wut über Alles und Jeden und ganz besonders über
    > irgendwelche Fachfremde, die es tatsächlich wagen irgendwelche Ideen zu
    > äußern, ganz so wie bei dir eben.

    Da gebe ich dir recht, das ich mich über so viel Dummheit aufrege, naja aber was hat Einstein nochmal über Das Universum und die Menschheit gesagt.

    >Aber wenigsten weist du jetzt, wie das alles miteinander zusammenhängt.

    [Ironie an]
    Ich bin dir ja soooooo Dankbar
    [Ironie aus]

    > Wie du dir sicher vorstellen kannst, werde ich mich persönlich eh niemals
    > von irgendeinem sarkastische gewordenem Problemhaufen einschüchtern lassen.

    Oh lässt sich dort jemand verleiten nun auch Persönlich zu werden. Aber keine Angst ich halte das schon aus habe lange genug mit Russen zusammengearbeitet. Einschüchtern will ich dich ja auch gar nicht, sondern nur dazu zu bewegen mal über dich selbst nachzudenken.

    > Deine wütenden Kommentare gehen irgendwo als Fußnote ein, lachen kann ich
    > nur deshalb nicht darüber, weil ich so eine Haltung zu traurig dazu finde.

    Das du keine Selbstkritik übst das habe ich mittlerweile mitbekommen. Wäre aber eventuell mal angebracht. Da nimmst sich wohl einer zu ernst. Tue ich nicht, deswegen lache ich sehr wohl über dein Stumpfsinn den du verbreitest.


    > Der Physik als ganz außergewöhnliche Inspirationsquelle, als immer gerechte
    > und untrügbare Wissensbasis werden ich natürlich auch weiterhin begeistert
    > fröhnen.

    Hast du es schon mal mit Kiffen versucht, das ist eventuell eine besser Inspirationsquelle für dich. Du kannst ja nichts als Wissensbasis benutzten wenn du zu wenig darüber weist. Also entweder informiere dich besser oder probieres wirklich mal mit Marihuana.

    > Vielleicht steht als nächstes die Feldtheorie an, aber das kann
    > dann eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.

    Ich würde dir erst-mal die Maxwell Gleichungen empfehlen. Dann hast du es nachher auch mit der Feldtheorie leichter.

  20. Re: Gefährliches Halbwissen

    Autor: Ach 05.03.15 - 18:35

    Von persönlich werden kann ja nicht mehr die Rede sein. Ich habe einfach nur sehr richtig gelegen. Du bist dir deines Sarkasmus nicht nur vollkommen bewusst, du pflegst in regelrecht. Da dürfte dich die Aussage des sarkastisch gewordenen Problemhaufens nicht mal im Geringsten berühren. Bei der Gelegenheit nehme ich auch das mit dem nicht darüber lachen zurück, in dem Fall hat sich ja jedwede Empathie von selber erledigt, genau genommen ist sie hier sogar kontraproduktiv.

    Wenn du tatsächlich der Meinung bist, dass mein nicht auf dich Eingehen auf irgendeiner intellektuellen Schwäche beruhen würde, die ich irgendwie auszublenden versuchte, als vielmehr an deiner überbordernden Arroganz, dann bist du sehr, sehr dumm, weil es abseits deiner, und selbst so bezeichneten Befriedigung deiner Arroganz, ein großartiger logischer Fehler ist, denn du da gerade eifrig für dich abfeierst.

    Überhaupt hast du da etwas falsch verstanden. Maxwells Wellengleichung nicht zu können, ist nicht Dumm. Die QM nicht zu beherrschen ist nicht dumm. Einen arroganten Zyniker mit samt seiner Wissensalmosen ins Leere laufen zu lassen, das ist ebenfalls nicht dumm. Dumm ist, wenn man unfähig dazu ist, sich fehlendes Wissen nachträglich anzueignen. Dumm ist, wenn man sein Wissen nicht von der eigenen auf andere Disziplinen übertragen kann. Dumm ist es, wenn man nicht in der Lage ist, sein eigenes Wissen auf einen einfachen, verständlichen Nenner zu bringen und stattdessen dessen Komplexität frönt wie ein umher stolzierender Strauß, und ganz besonders dumm ist, wenn man das, nachdem man über die Hälfte seines Lebens hinter sich gelassen hat, immer noch nicht merkt. Das Brett vorm Kopf wird man nämlich höchstwahrscheinlich nie wieder los.

    Auch bei deiner in Frage Stellung der „alten“ Wissenschaftsgrößen hast du was übersehen. Die außergewöhnliche Fähigkeit der kreativen Fragestellung und interdisziplinären Schlussziehung dieser Menschen ist natürlich übertragbar, und wird für immer einer der wichtigsten Bestandteile in der Forschung bleiben, natürlich auch in aktuellen Teams. Dann ist es eben der viel feiner aufgelöste Teilbereich der Forschung, in dem der Einzelne mit schlauer Kreativität zu Werke gehen muss. Forscher sind eben keine Fließbandarbeiter sondern müssen ständige strategische Entscheidungen treffen. Das liegt in der Natur der Sache. Dagegen und vom Hintergrund eines nicht Physikers und mit dem was in Sendungen und öffentlichen Vorlesungen über die QM zu erfahren ist, ist die kausale Schlussziehung von mir ganz und gar nicht dumm, sondern relativ schlau, und das weißt du auch, und das ist es auch was dich müden Weltenzyniker hinterm Ofen hervorgelockt hat. Na, kitzelt es schon wieder?

    Aus dem Grund habe ich mit deinen Ausführungen auch guten Spaß. Und ganz ehrlich, ohne dass irgendein Verbitterter der es in seinem Leben mit dem interdisziplinärem Denken irgendwie verbockt hat, ohne dass der wirklich alles was er an arroganter Wut überhaupt in sich mobilisieren kann vollkommen irrational zum besten gibt, ohne dass man dem Wutbrocken irgendwann mal gegenüber steht, hat man irgendetwas falsch gemacht, dann wenn man ernsthaft kreativ unterwegs ist. Also kann ich da schon mal ein Häkchen setzen und bitte, mach natürlich gerne weiter :].

    Meine Antwort auf die Kritik ist eigentlich immer die Selbe: Mangelndes Wissen wird nachgeholt. Da hat man ja auch tatsächlich keine große Wahl. Ich weiß nicht genau wo mir meine mathematisch intellektuelle Grenze da in die Fresse schlagen wird :]. Maxwells Wellengleichung passt noch rein, da bin ich mir recht sicher, bei der Feldtheorie, naja, da muss ich irgendwoher auch die Zeit dafür hernehmen, die werde ich nämlich nicht mal so neben her verinnerlichen.

    Zwischen deinem wütendem Geplärr könntest du ja mal was von deinen ach so aufklärerischen Erkenntnissen aus der Supersymetry wiedergeben, natürlich nur, wenn nicht auch dieser Punkt unter deine Verlegenheitsbehauptung fällt. Damit könnte dann letztendlich doch noch irgendetwas Wissensproduktives aus deinen Abgründen zu Tage treten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.15 18:44 durch Ach.

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. Town & Country Haus, Behringen
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. PSI Logistics GmbH, Aschaffenburg, Dortmund

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Hacksaw Ridge, Lion, Snowden, Lone Survivor, London Has Fallen, Homefront)
  2. (u. a. Game of Thrones, Supernatural, The Big Bang Theory)
  3. (u. a. Blade Runner, Inception, Erlösung, Mad Max Fury Road, Creed, Legend of Zarzan)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Canon: Riesiger Bildschirm soll DSLR und Tablet vereinen
    Canon
    Riesiger Bildschirm soll DSLR und Tablet vereinen

    Viele Anwender fotografieren auf Reisen auch mit ihrem Tablet, da der große Bildschirm die Komposition der Fotos erleichtert. Canon will das Prinzip nun auf DSLRs ausweiten und patentiert ein riesiges, klapp- und drehbares LCD für seine Kameras.

  2. Wibotic Powerpad: Induktions-Drohnenlandeplatz erhöht die Reichweite
    Wibotic Powerpad
    Induktions-Drohnenlandeplatz erhöht die Reichweite

    Mit dem Wibotic Powerpad kann jede Drohne zum Dauerflieger werden. Die Landefläche kann den Akku an Bord der Drohe per Induktion wieder aufladen. Bei Drohnen, die lange Flüge unternehmen, kann eine Zwischenlandung die Reichweite erhöhen.

  3. Mercedes-Benz Energy: Elektroauto-Akkus werden zum riesigen Stromnetzspeicher
    Mercedes-Benz Energy
    Elektroauto-Akkus werden zum riesigen Stromnetzspeicher

    Enercity und Daimler haben Akkus für Elektroautos zweckentfremdet und daraus einen der größten Batteriespeicher Europas gebaut. Die Akkus stammen aus dem Smart Electric Drive und kommen künftig auf eine Speicherkapazität von insgesamt 17,4 MWh.


  1. 07:34

  2. 07:22

  3. 07:11

  4. 18:46

  5. 17:54

  6. 17:38

  7. 16:38

  8. 16:28