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Die Radfahrer-Sekte

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  1. Die Radfahrer-Sekte

    Autor: edison.cannon 09.11.20 - 20:06

    Was mir immer wieder auffällt ist die fast schon religöse Selbstüberhöhung der Radfahrer: man hat allen gegenüber bevorzugt zu werden. Motorisierten "Mordmaschinen" gegenüber, weil man denen unterlegen ist, und Fußgängern gegenüber weil die einen nur behindern. Dabei ist Radfahren eine freie Entscheidung und rechtfertigt keinerlei moralisches Podest. Der erste Satz meines Fahrlehrers damals war: "Rechne immer mit der Dummheit der anderen und fahre entsprechend". Mit der Prämisse fahre ich seit Jahrzehnten unfallfrei. Jeder weiß, daß ein Radfahrer einem LKW haushoch unterlegen ist und immer verlieren wird. Jeder weiß auch von toten Winkeln. Trotzdem versuchen Radler immer wieder, abbiegende LKWs und Busse zu schneiden.

    Ich wohne direkt neben einem Fußweg, der explizit als nur solcher beschildert ist. Teilweise nur 80cm breit (man kann grad so nebeneinander spazieren), Zäune links und rechts, schönes Gefälle, unübersichtlich und direkt auf die Hauptstraße mündent. Den Weg benutzen auch Familien mit Kindern und Rentner mit Gehhilfen. Zusätzlich fahren da täglich auch Dutzende mit dem Rad enlang, teilweise kann man es nur rasen nennen. Fahren wohlgemerkt: kein einziger Radfahrer steigt ab. Die Ignoranz gegenüber der Beschilderung ging soweit, daß mittlerweile Poller installiert wurden damit sich die rasenden Radler darum wickeln anstatt auf die Hauptstraße in die Autos zu schießen. Und dann darf man sich von manchen noch anpflaumen lassen, weil man als Füßgänger sie behindert.

    Ähnliches beobachte ich auch sonst. Rote Ampeln sind nur ein Hinweis; je nach Kreuzung wird einfach weitergefahren und Fußgängerzonen sind anscheinend auch nicht verpflichtend. Handzeichen beim Abbiegen gibt es nur im einstelligen Prozentbereich. Ansonsten sind Gesten sehr wohl zu beobachten (und zwar sehr eindeutige den Autofahrern gegenüber).

    Meiner Meinung nach müssten Radfahrer genau wie andere auch einen Führerschein mit Theorie- und Praxistest machen, Kennzeichen anbringen und regelmäßig zum TÜV, damit man Räder stilllegen und Scheine einziehen kann.

    Bevor ich nun diese alte Leier lese, daß trotz Führerschein/Kennzeichen/TÜV/Kontrollen immer noch Unfälle von Autos verursacht werden und es daher ja offensichtlich nicht hilft: schon mal überlegt, wie es auf den Straßen zugehen würde, wenn jeder Dödel ohne irgendwelche Kentnisse fahren dürfte, nur weil er weiß wo Gas/Bremse und das Lenkrad ist?

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