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War nur eine Frage der Zeit...

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  1. War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: philopthetes 13.03.17 - 11:32

    bis man die Drucker auch für Waffenprototypen herzieht. Die Idee ist ja schon länger existent mit den Geräten in die vollständige Waffenproduktion zu gehen. Also vollwertige Waffen nur mit teilen aus dem 3D-Druck. Zum Glück hat es meines Wissens nach noch keiner hingekommen oder hat da jemand schon was anderes gehört?

    Gruß Phil

  2. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: kleiner 13.03.17 - 12:41

    Spontan fällt mir The Liberator ein. Eine Handfeuerwaffe aus dem Drucker. Primitiv aber wirkungsvoll. Wurde damals hier veröffentlicht https://www.thingiverse.com/ . Wurde dann aber von den Makerbot-Machern gelöscht. Das hat damals ordentlich Wirbel gemacht und wurde dann per Gesetz verboten. Natürlich ist das Millitär voll dabei und wesentlich weiter. Diese Entwicklung ist nicht mehr zu stoppen. Ja das ist wirklich nur noch eine Frage von Zeit, wann der 1. Mensch mit einer selbstgedruckten Waffe getötet wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.17 12:44 durch kleiner.

  3. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: Johnny Cache 13.03.17 - 13:14

    Letztendlich ist es aber auch vollkommen egal womit man getötet wird. Das Problem waren ja noch nie die Waffen, sondern immer die Leute die damit hantieren.

  4. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: kleiner 13.03.17 - 13:53

    Ja das stimmt. People kill People.

  5. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: Nogul 13.03.17 - 15:31

    Ich denke diese Meldung kam nur dadurch zustande weil es um Waffen ging.

    Praktische Relevanz halte ich für gering.

    So viele neue Schusswaffen werden wohl kaum neu entwickelt. Das Militär sowieso nicht, schon allein um die Ausbildung/Beschaffung/Lagerhaltung nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.

    Auf jeden Fall keine ideale Anwendungsszenario für Rapid Prototyping.

    Ansonsten, wer mal gesehen hat mit wie primitiven Werkzeugen in den Hinterhofwerkstätten Afghanistans Kalaschnikows produziert werden... Eine gut sortiere Hobbywerkstatt hat wohl mehr und bessere Werkzeuge.

  6. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: FattyPatty 13.03.17 - 17:53

    Johnny Cache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Letztendlich ist es aber auch vollkommen egal womit man getötet wird. Das
    > Problem waren ja noch nie die Waffen, sondern immer die Leute die damit
    > hantieren.

    Faktisch bedeutet das aber das Ende der Waffenkontrolle. Die hat zwar nie hundertprozentig funktioniert, aber in Zukunft hat dann jeder Mensch Schusswaffen.

    Spannend wird sein, ob das eventuell zu mehr Frieden führt. Der Staat verliert sein Gewaltmonopol und muss mit Verwaltung punkten. Verbrecher haben es deutlich schwerer, denn jeder kann ihn auf der Flucht erschießen. Das Militär ist zwar besser ausgebildet, kann aber ausser Flächenbombardements auch nichts mehr tun-verliert damit auch seine Berechtigung, da wie gesagt der Dienstherr kein Gewaltmonopol mehr hat.

  7. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: Johnny Cache 13.03.17 - 18:01

    FattyPatty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faktisch bedeutet das aber das Ende der Waffenkontrolle. Die hat zwar nie
    > hundertprozentig funktioniert, aber in Zukunft hat dann jeder Mensch
    > Schusswaffen.

    Waffen ohne Munition sind ja auch vergleichsweise witzlos. Die ist das Problem.
    Dave Chapelle sagte mal so treffend daß jeder Schuß $5000 kosten müssen. Wenn damm einer mit sechs Schuss umgelegt wird muß er es auch verdient haben. ;)

  8. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: ArcherV 13.03.17 - 18:27

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ansonsten, wer mal gesehen hat mit wie primitiven Werkzeugen in den
    > Hinterhofwerkstätten Afghanistans Kalaschnikows produziert werden... Eine
    > gut sortiere Hobbywerkstatt hat wohl mehr und bessere Werkzeuge.


    Dann hast du halt auch nur eine billige AK ohne Qualitätskontrolle. Schau dir mal an was für ein Aufwand bei Highend Sturmgewehren wie dem Heckler & Koch 416 betrieben werden...


    Leider finde ich gerade das entsprechende YT Video nicht mehr.

  9. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: philopthetes 13.03.17 - 18:30

    > Dave Chapelle sagte mal so treffend daß jeder Schuß $5000 kosten müssen.
    > Wenn damm einer mit sechs Schuss umgelegt wird muß er es auch verdient
    > haben. ;)

    Ich glaube auch letztens ein Bericht über die neuste Kanone von den Ammis gelesen zu haben wo genau das jetz dene ihr Problem ist. Die hat wenn ich mich richtig erinnere ne Reichweite von über 200km, aber das dazu gehörige Geschoss kostet mehrere hundert Mille. :D

    Was die Theorie betrifft das bei ausreichender Anzahl von Waffen Frieden herrschen könnte, da glaub ich nicht daran. Wie es hier schon erwähnt wurde sind nicht die Waffen sondern der Mensch das Problem.

    Der Großteil der Menschheit ist gierig und faul. Und um die Gier zu befriedigen würden wohl mehr auf Waffengewalt zurück greifen sofern es auch nur einen kleinen Ausblick auf Erfolg gäbe.

  10. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: ArcherV 13.03.17 - 18:33

    philopthetes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dave Chapelle sagte mal so treffend daß jeder Schuß $5000 kosten müssen.
    > > Wenn damm einer mit sechs Schuss umgelegt wird muß er es auch verdient
    > > haben. ;)
    >
    > Ich glaube auch letztens ein Bericht über die neuste Kanone von den Ammis
    > gelesen zu haben wo genau das jetz dene ihr Problem ist. Die hat wenn ich
    > mich richtig erinnere ne Reichweite von über 200km, aber das dazu gehörige
    > Geschoss kostet mehrere hundert Mille. :D


    Redest du von der Railgun ? Die kommt auf so eine Reichweite, kann mir aber nicht vorstellen, dass die Munition so teuer ist, da diese im Prinzip nur ein Metallklotz ist :D

  11. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: nf1n1ty 14.03.17 - 10:01

    FattyPatty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spannend wird sein, ob das eventuell zu mehr Frieden führt. Der Staat
    > verliert sein Gewaltmonopol und muss mit Verwaltung punkten. Verbrecher
    > haben es deutlich schwerer, denn jeder kann ihn auf der Flucht erschießen.
    > Das Militär ist zwar besser ausgebildet, kann aber ausser
    > Flächenbombardements auch nichts mehr tun-verliert damit auch seine
    > Berechtigung, da wie gesagt der Dienstherr kein Gewaltmonopol mehr hat.

    Sehen wir ja in den USA, zu wie viel intra-nationalem Frieden das führt. Wie jeder weiß, sterben dort keine Menschen durch Schusswaffengebrauch.
    Um das Militär obsolet zu machen, müsste dann ja schon großflächige Fertigung von wirklich schwerem Gerät möglich sein.

    ___________________________________________________________
    Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. Aber richtig!

  12. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: philopthetes 14.03.17 - 13:23

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Redest du von der Railgun ? Die kommt auf so eine Reichweite, kann mir aber
    > nicht vorstellen, dass die Munition so teuer ist, da diese im Prinzip nur
    > ein Metallklotz ist :D

    Ne war nicht die Railgun an die würde ich mich erinnern 😂

  13. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: Teebecher 14.03.17 - 17:17

    FattyPatty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Johnny Cache schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Faktisch bedeutet das aber das Ende der Waffenkontrolle. Die hat zwar nie
    > hundertprozentig funktioniert, aber in Zukunft hat dann jeder Mensch
    > Schusswaffen.
    In einem freien und demokratisch regiertem Land wie z.B. den US ist es legal, dass jeder Bürger Waffen besitzen darf.

  14. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: x.adama 15.03.17 - 13:11

    Auch in den USA darf nicht jeder eine Waffe besitzen. Vorbestrafte und Verrückte dürfen nicht. Aber es ist wie mit allen Verboten. Damit ist das Problem nicht beseitigt. Die kriminellen haben trotzdem Waffen. Als der Alkohol verboten wurde, hat dies zu einer Entfremdung der Bürger vom Staat geführt und zum Widerstand der Bürger in der Unterwelt. Genauso wie heute mit Drogen. Man schafft dadurch eine Unterweltkultur, die die Demokratie schwächt. Das gleiche gilt auch für ein Waffenverbot in den USA.
    In der Schweiz hatten die Bürger einst im jeden Haushalt ein Sturmgewehr, das der Wehrpflichtige sogar behalten durfte. Auch heute noch, allerdings ohne Munition. Damit ist die Schweiz das am Besten, mit Sturmgewehren, also vollautomatische Kriegswaffen, bewaffnete Land der Welt. Das über Generationen von Wehrpflichtigen.
    Trotzdem haben Länder mit strengerem Waffengesetz, wie Deutschland, die Niederlande oder Frankreich, mehr Tote durch Schußwaffen oder Amokläufe. Ist aber wie bei Trump. Fakten spielen keine Rolle, wenn man doch mit "seinen" Gefühlen die Wirklichkeit ändern kann.

  15. Re: War nur eine Frage der Zeit...

    Autor: Teebecher 15.03.17 - 16:52

    x.adama schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch in den USA darf nicht jeder eine Waffe besitzen. Vorbestrafte und
    > Verrückte dürfen nicht. Aber es ist wie mit allen Verboten. Damit ist das
    > Problem nicht beseitigt. Die kriminellen haben trotzdem Waffen.
    Genau wie in DE, nicht?

    > Als der
    > Alkohol verboten wurde, hat dies zu einer Entfremdung der Bürger vom Staat
    > geführt und zum Widerstand der Bürger in der Unterwelt. Genauso wie heute
    Ja, die Prohibition war sehr erfolgreich … für Al Capone z.B.

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