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Was bringt das?

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  1. Was bringt das?

    Autor: M.P. 13.03.17 - 09:50

    Das ist doch wahrscheinlich so ein Massenprodukt, dass sich Spritzgussformen für die Kunststoffteile doch lohnen sollten?

    Solche Fertigungstechniken bieten sich doch eher für Dinge an, die in deutlich geringeren Stückzahlen gefertigt werden
    - Cockpitteile in Jets
    - Einzelanfertigungen für Special Forces
    usw.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.17 09:53 durch M.P..

  2. Re: Was bringt das?

    Autor: SYS1 13.03.17 - 09:53

    Es geht darum, Prototypen möglichst schnell zu bauen.

  3. Re: Was bringt das?

    Autor: M.P. 13.03.17 - 09:57

    Wenn dann in der Serie Spritzgussteile genutzt werden, ist dann zwar ein weiterer Schritt nötig, und zwar die 3-D-gedruckten Teile auf ihre Eignung für die Spritzgussfertigung zu trimmen, aber das sollte schon einige unbrauchbare Spritzgussformen ersparen...

  4. Re: Was bringt das?

    Autor: SeppKrautinger 13.03.17 - 10:21

    Spritzgussform: 25k, einige Zeit bis zur fehlerfreien Gussform, Kommunikation mit Auftragsfertiger (Vermutlich im Ausland), Hin und Her senden der Formen, usw: Nervig, Zeitraubend, Teuer.

    3D-Druck: Was soll ich noch groß schreiben? Schneller, Billiger, Einfacher.

    Zeit ist Geld!

  5. Re: Was bringt das?

    Autor: chromax 13.03.17 - 10:29

    Wenn der Feind vor der Basis steht, entsteht ein ähnliches Gedränge wie am Bürodrucker vor einem Meeting. Und wenn er dann streikt...

  6. Re: Was bringt das?

    Autor: Rulf 13.03.17 - 10:44

    so lassen sich schnell formstücke für sritzgußformen herstellen...

  7. Re: Was bringt das?

    Autor: Ganta 13.03.17 - 11:31

    Mit nem 3D-Drucker ists vorallem schön einfach "Rebellen" zu unterstützen. Brauchst keine Waffenlieferungen mehr. Nur noch nen Drucker und das Material zum Drucken hinschicken und die können sich schön selber ausrüsten. Toll nich?

  8. Re: Was bringt das?

    Autor: John2k 13.03.17 - 11:55

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit nem 3D-Drucker ists vorallem schön einfach "Rebellen" zu unterstützen.
    > Brauchst keine Waffenlieferungen mehr. Nur noch nen Drucker und das
    > Material zum Drucken hinschicken und die können sich schön selber
    > ausrüsten. Toll nich?

    Und die Munition bauen die sich aus Erde oder wie stellst du dir das vor?

  9. Re: Was bringt das?

    Autor: Müllhalde 13.03.17 - 12:08

    Richtig, dafür können sie sich Schaufeln und Spitzhacken ausdrucken.
    Craften war noch nie so einfach.

  10. Re: Was bringt das?

    Autor: M.P. 13.03.17 - 12:20

    In der Prototypfertigung schon - bei der Serienfertigung, wenn man einen Auftrag über 500.000 identische Exemplare innerhalb von 2 Jahren kriegt würde ich für eine Spritzgußform einen deutlichen Vorteil sehen.

    Wenn ein Griffstück 30 Minuten Drucken bedeutet, muss man schon viele 3-D-Druckmaschinen kaufen ;-)

  11. Re: Was bringt das?

    Autor: M.P. 13.03.17 - 13:18

    Immerhin hat man etwas weiter gedacht, als noch bei der Unterstützung der afghanischen Mudschahedin im Krieg gegen die UDSSR in den 80er Jahren:

    Die Waffen haben eine geplante Obsoleszenz - nach 15 Schuss kaputt ;-)

    Ich könnte mir vorstellen, daß manche in den 80ern gelieferte Stinger erst heute eingesetzt wird ...

  12. Re: Was bringt das?

    Autor: kleiner 13.03.17 - 14:00

    Meines erachtens dient 3D-Druck hauptsächlich zur Herstellung von Prototypen. Alles andere wird dann natürlich auf herkömmlichen Wege produziert. Man muss sich nur die Fertigungszeiten bei einem 3D-Druck ansehen, dann wird klar das das noch Jahrzehnte dauern wird, bis sowas wie Massenproduktion wirtschaftlich wird. Ausserdem schläft die Konkurenz nicht. Es gibt CNC - Maschinen die können mittlerweile alles in einem Rutsch erledigen, also drehen, fräsen, bohren, gewindeschneiden. Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=o34-9iMRk34 .



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.17 14:06 durch kleiner.

  13. Re: Was bringt das?

    Autor: RienSte 14.03.17 - 13:41

    Im Artikel kam gefühlt 500 mal das Wort "Prototyp" vor. Eine Spritzgussform kostet gleich mehrere zig tausend Euro/Dollar. Im frühen Projektstadium versucht man also sowas zu vermeiden. Da gehts um Usability-Untersuchungen, Ergonomie-Studien, Machbarkeitsanalysen, Package-Untersuchungen, usw usf. Dafür jedesmal die Formen zu ändern wäre Wahnsinn.

    Deswegen sehe ich da jetzt auch keine große Neuigkeit, denn ich bin mir sicher, dass 3D-Druck (nur ein modernes Wort für Rapid Prototyping) bereits seit Ewigkeiten in der Produktentwicklung von Waffen eingesetzt wird.
    Dass man da jetzt erst draufkommt, dass man damit eine funktionierende Waffe bauen kann, spricht eher gegen die Waffenindustrie....

  14. Re: Was bringt das?

    Autor: Palerider 14.03.17 - 14:11

    aus Luft und Hass

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