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Mamut Aufgabe

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  1. Mamut Aufgabe

    Autor: Hotohori 09.12.19 - 19:14

    Bei der Anzahl an Weltraumschrott ist das eine echte Mamut Aufgabe. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen. Allerdings ist 2025 schon recht spät.

  2. Re: Mamut Aufgabe

    Autor: xxsblack 09.12.19 - 20:53

    Sie fangen falsch an, wenn ich es nach meiner bescheidenen Meinung sagen darf!
    Die großen Teile sind alle beobachtbar. Das Problem sind die kleinen Teile und da ist die ESA nicht die erste Weltraumagentur, die versucht diese Teile einzufangen/unschädlich zu machen, jedoch gibt es dafür einfach keine Lösung.
    Wie sagte Oma immer:"Fang beim kleinen an und dann steigere dich zum Größeren!"

    Und nun nochmal meine Meinung...wenn man die ESA mit ihren letzten Meldungen und Fehlermeldungen beobachtet, da habe ich mehr vertrauen in die NASA oder in die chinesische Raumfahrtagentur!

    Ps.: Hier schreibt ein naiver Laie!

  3. Re: Mamut Aufgabe

    Autor: Hotohori 09.12.19 - 21:12

    Die großen Objekte bergen aber eine größere Gefahr weil sie durch eine Kollision in deutlich mehr kleinere Objekte zerlegt werden könnten. Diese weg zu schaffen bedeutet am meisten Masse an Weltraumschrott zu beseitigen. Viele der kleineren Objekte da oben waren mal größere.

    Außerdem ist es einfacher die größeren zu beseitigen, für die kleineren Objekte, die teils winzig sein können (kleiner als eine Erbse, aber schneller wie ein Geschoss), hat man noch keine richtige Lösung gefunden, soweit mir bekannt ist.

    Bin aber auch nur ein Laie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.19 21:13 durch Hotohori.

  4. Re: Mamut Aufgabe

    Autor: Dekatelon 09.12.19 - 21:30

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie fangen falsch an, wenn ich es nach meiner bescheidenen Meinung sagen
    > darf!
    > Die großen Teile sind alle beobachtbar. Das Problem sind die kleinen Teile
    > und da ist die ESA nicht die erste Weltraumagentur, die versucht diese
    > Teile einzufangen/unschädlich zu machen, jedoch gibt es dafür einfach keine
    > Lösung.
    > Wie sagte Oma immer:"Fang beim kleinen an und dann steigere dich zum
    > Größeren!"
    >
    > Und nun nochmal meine Meinung...wenn man die ESA mit ihren letzten
    > Meldungen und Fehlermeldungen beobachtet, da habe ich mehr vertrauen in die
    > NASA oder in die chinesische Raumfahrtagentur!
    >
    > Ps.: Hier schreibt ein naiver Laie!

    Zum aufräumen von Kleinteilen gibt es übrigens schon Konzepte. Sehr vielversprechend klingt z.B. der Ansatz, die Teile mit Lasern in die Atmosphäre zu schießen https://www.livescience.com/61453-china-satellite-lasers-clean-space-debris.html

  5. Re: Mamut Aufgabe

    Autor: emdotjay 09.12.19 - 21:43

    wie paar Vorposten schon geschrieben, die großen Bauteil zu deorbitieren ist leichter als die kleinen von denen die Zahl drastisch höher ist.

    Heute wird eh alles so entwickelt das es nach Möglichkeit in der Atmosphäre wieder verglüht.

    kleinere Objekte mit hoher relativgeschwidigkeit einzufangen ist fast unmöglich, außer es würde uns gelingen ein feinmaschiges Kunststoffgewebe herzustellen das die thermischen Bedingungen draußen standhält und die die kinetische Energie aufnehmen kann. irgendwann ist der Filter voll und kann in der Atmosphäre verglühen..

  6. Re: unwahrscheinlich, dass die Laser-Deorbiting-Methode für kleine und Kleinstteile eingesetzt wird

    Autor: stoney0815 09.12.19 - 23:47

    Zum einen gibt es einige Probleme bezüglich der Laser, etwa das ein klarer Himmel für den Einsatz benötigt wird.

    Ein viel größeres Problem ist aber die Dual-Use Möglichkeit eines solchen Laser-Systems. Ein Laser, der stark und gelenkt genug ist, um vom Boden aus kleine Schrottpartikel gezielt stellenweise zu verdampfen um so genug delta-v für einen zeitnahen deorbit zu erzeugen, ließe sich genauso gut dazu verwenden, fremde voll funktionsfähige Satelliten gezielt zu beschädigen, ausser kontrolle zu bringen oder sogar zu deorbiten. Sprich: was ein Segen für die Raumfahrt sein kann, ist genauso eine hervorragende Waffe.

    Ich vermute, die anderen Nationen werden es nicht gerne sehen, wenn eine von Ihnen ein solches System entwicklen sollte. Oder es wird entsprechende Gegenentwicklungen geben, womit man Ende Satelliten im Orbit hätte, die quasi garnicht mehr zu orten und/oder zu deorbiten wären, sollten Sie einmal außer Kontrolle geraten.

  7. Re: Mamut Aufgabe

    Autor: Wiki-Nger 10.12.19 - 09:23

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die großen Objekte bergen aber eine größere Gefahr weil sie durch eine
    > Kollision in deutlich mehr kleinere Objekte zerlegt werden könnten. Diese
    > weg zu schaffen bedeutet am meisten Masse an Weltraumschrott zu beseitigen.
    > Viele der kleineren Objekte da oben waren mal größere.

    richtig

    > Außerdem ist es einfacher die größeren zu beseitigen, für die kleineren
    > Objekte, die teils winzig sein können (kleiner als eine Erbse, aber
    > schneller wie ein Geschoss), hat man noch keine richtige Lösung gefunden,
    > soweit mir bekannt ist.

    Auch richtig, allerdings halten sich die Kleinteile im erdnahen Orbit auch nicht allzu lange, aufgrund der Luftreibung (selbst über 100km gibt es noch Restatmosphäre). Das heißt ein Gros der kleinen Teile in Erdnähe ist vor nicht allzu langer Zeit entstanden (insbesondere durch Kollision größerer Teile). Man bedenke, dass der Impuls proportional zur Masse und damit ca. dem Durchmesser hoch 3 ist, die atmosphärische Reibung aber proportional zur Angriffsfläche und damit dem Durchmesser im Quadrat ist. Das bedeutet (bei gleicher Form und Dichte), dass kleine Teile schneller abgebremst werden als große.

    Die ISS (Durchschnittshöhe über NN ca. 400km) muss übrigens aufgrund der Reibung alle paar Monate wieder "angehoben" werden, sonst würde sie innerhalb einiger Jahre "herunterplumpsen".

    Weiter weg von der Erde kann sich der Müll länger halten. Besonders problematisch könnte der geostationäre Orbit sein, der z.B. für Satelliten-TV wie Astra benutzt wird, bewusst im Singular, weil es nur genau einen geostationären Orbit gibt, in einer Höhe von nicht ganz 36,000km über dem Äquator. Nur die Position eines Satelliten auf dem Kreis (und damit der Winkel zur Erdoberfläche) ist variabel. Das heißt also nicht nur, dass jeder Müll, dessen eigener Orbit diesen Orbit schneidet, eine Gefahr ist, sondern auch, dass man nicht auf einen anderen Orbit ausweichen kann, von vorübergehenden Ausweichmanövern, die Treibstoff kosten, abgesehen. Aber es gibt meines Wissens dort zum Glück noch kein Müllproblem.

    (Nebenbei hat mal eine Koalition von Äquatorstaaten versucht, den geostationären Orbit völkerrechtlich als ihr Hoheitsgebiet anerkennen zu lassen, was geltenden internationalen Verträgen eklatant widersprochen hätte. Die Initiative ist gescheitert, was nicht unbedingt heißt, dass sie es nicht noch mal versuchen werden.)

  8. Re: unwahrscheinlich, dass die Laser-Deorbiting-Methode für kleine und Kleinstteile eingesetzt wird

    Autor: chefin 10.12.19 - 09:36

    Einfach vorstellen, Trump hätte solch ein System. Und könnte ein Mondraumschiff beschleunigen, ohne es zu beschädigen. Wie würde es ihm in den Fingern jucken, dort mal etwas zu beschleunigen, so das deren Bremsmanöver nicht reicht und die Mission schief geht. Schon die Möglichkeit sowas schwer beweisbar hinzubekommen, würde jeden reizen.

    Aber auch wenn wir mal die destruktive Option aussen vor lassen. So ein Laserstrahl darf auf kein reflektierendes Material stossen. Es dürfte reichen, wenn 10% zurück gestrahlt werden um irgendwo Probleme zu machen bis hin zu Menschenleben riskieren. Und Reflexionsobjekte haben wir mehr als Genug da draussen.

    Auch die Energiemenge die nötig ist um etwas zu beschleunigen ist nicht ganz ohne. Wir müssen durch die ganze Atmosphäre, leider nicht auf direktem Weg, sonder auf dem viel längeren quer durch die Luft. Um zu bremsen muss ich Objekte anstrahlen die auf mich zufliegen. Je näher sie kommen, deso mehr wird der Strahlungsdruck nach oben drücken und damit die falsche Richtung haben. Also kann ich optimal Objekte nahe dem Horizont anstrahlen bis sagen wir 30° über dem Horizont, dann warte ich auf den nächsten Umlauf. Damit muss ich ca 2000km Luft durchqueren statt 100km. Und die Gefahr das jemand in den Laserstrahl fliegt steigt ganz schön an. heist, man muss das Gebiet absolut sperren für alles.

    Ich halte es zwar nicht für technisch unmöglich, aber wirtschaftlich nicht sinnvoll.

  9. Re: Mamut Aufgabe

    Autor: Dwalinn 10.12.19 - 13:58

    Ich würde eher sisyphus aufgabe dazu sagen.

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