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und wieder einen Kuh

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  1. und wieder einen Kuh

    Autor: chefin 03.09.18 - 11:57

    die man mehrfach durchs Dorf treibt.

    Wir sollten erstmal ein Material erschaffen und testen, das sich zumindest theoretisch dafür eignet. Und dann gehen wir dran, es praktisch auszutesten.

    Sind wir soweit gekommen, machen wir uns Gedanken über den Weltraumaufzug. Aktuell ist das Projekt im Status den Jules Verne mit seinem Mondbesuch beschrieben hat. 100 Jahre vor dem ersten Mondflug und über 60 Jahre vor einem echten Raketenstart, der mehr als ein Feuerwerk war.

    Ja, ich denke das es möglich sein wird, sowas zu bauen. Und nein, aktuell ist weder die Menschheit dazu in der Lage noch ist es technisch realisierbar. Wir Menschen würden einfach nicht genug zusammen arbeiten um das zu realisieren. Mehr noch als der finanzielle und technische Aspekt ist hier der soziologische Aspekt der uns ausbremsen wird. Angefangen von Nabu die irgendwelche Vögel in Gefahr sehen durch das gespannte Seil bis hin zu Kriegstreibern die eine Gefahr drin sehen für ihr Land.

  2. Re: und wieder einen Kuh

    Autor: jnv 03.09.18 - 12:06

    Selbst wenn es das Material noch nicht gibt, so kann man dennoch an den weiteren Teilen eines solchen Projekts forschen/testen. Man gewinnt ggf Erkenntnisse für andere Bereiche oder ist dann schon startklar, wenn das Seil gebaut ist.

    So funktioniert nunmal Forschung.

  3. Re: und wieder einen Kuh

    Autor: Desertdelphin 03.09.18 - 12:10

    Jetzt komm doch nicht mit validen Argumenten! Bevor nicht jedes Kind in Afrika essen hat darf auch nichts geforscht werden. Außer in Waffen natürlich den die bringen Frieden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.18 12:10 durch Desertdelphin.

  4. Re: und wieder einen Kuh

    Autor: ibsi 03.09.18 - 12:22

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, ich denke das es möglich sein wird, sowas zu bauen. Und nein, aktuell
    > ist weder die Menschheit dazu in der Lage noch ist es technisch
    > realisierbar. Wir Menschen würden einfach nicht genug zusammen arbeiten um
    > das zu realisieren. Mehr noch als der finanzielle und technische Aspekt ist
    > hier der soziologische Aspekt der uns ausbremsen wird. Angefangen von Nabu
    > die irgendwelche Vögel in Gefahr sehen durch das gespannte Seil bis hin zu
    > Kriegstreibern die eine Gefahr drin sehen für ihr Land.

    Stimmt, Raumfahrt betreibt jedes Land komplett für sich alleine und funktioniert so eh aktuell nicht. Verschiedene Länder können da gar nicht zusammen arbeiten um z.B. eine gemeinsame Raumstation zu ... oh ..

  5. Re: und wieder einen Kuh

    Autor: Quantium40 03.09.18 - 12:25

    chefin schrieb:
    > Wir sollten erstmal ein Material erschaffen und testen, das sich zumindest
    > theoretisch dafür eignet. Und dann gehen wir dran, es praktisch
    > auszutesten.
    > Sind wir soweit gekommen, machen wir uns Gedanken über den Weltraumaufzug.

    Aber wir haben doch bereits passende Materialien. Die reichen zwar nicht für einen Aufzug beim Planeten Erde, aber es gibt ja noch mehr Himmelskörper im Sonnensystem.
    Zudem muss so ein Aufzug ja nicht zwangsläufig bis zum Erdgeschoss reichen.
    Auch ein Weltraumlift zwischen verschieden hohen Flugbahnen kann schon einiges an Transportaufwand einsparbar machen.

  6. Re: und wieder einen Kuh

    Autor: .mojo 03.09.18 - 12:30

    es gibt auch verschiedene weitere konzepte die gänzlich mit aktuellen oder near future möglichkeiten gebaut werden können.

    https://www.youtube.com/playlist?list=PLIIOUpOge0LsGJI_vni4xvfBQTuryTwlU

  7. Re: und wieder einen Kuh

    Autor: AllDayPiano 03.09.18 - 12:36

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch ein Weltraumlift zwischen verschieden hohen Flugbahnen kann schon
    > einiges an Transportaufwand einsparbar machen.

    Aber Impulserhaltung ist Dir ein Begriff, oder?

  8. Re: und wieder einen Kuh

    Autor: mannzi 03.09.18 - 12:42

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch ein Weltraumlift zwischen verschieden hohen Flugbahnen kann schon
    > einiges an Transportaufwand einsparbar machen.

    Da ja irgendein "Fundament" benötigt wird geht das nicht. Es wäre höchstens möglich ein Hochhaus mit Startplatz zu bauen. Nur wird das zu viel schaukeln um sichere starts zu ermöglichen und wäre vermutlich sowieso viel zu niedrig, da zu tief.

    Das andere "Fundament" fliegt ja im All. Aber ohne, dass man das ganze fest hält fliegt's halt weg. Und das geht nur mit der Erde oder einem anderen viel schwereren Himmelskörper mit stabiler Flugbahn. Aber da muss man ja auch erstmal hin und die Energie, die für die Navigation im All benötigt wird, kannst du schon fast vergessen im Gegensatz zu der benötigten um von der Erde weg zu kommen. (Überspitzt gesagt)

  9. Re: und wieder einen Kuh

    Autor: plutoniumsulfat 03.09.18 - 12:46

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > > Wir sollten erstmal ein Material erschaffen und testen, das sich
    > zumindest
    > > theoretisch dafür eignet. Und dann gehen wir dran, es praktisch
    > > auszutesten.
    > > Sind wir soweit gekommen, machen wir uns Gedanken über den
    > Weltraumaufzug.
    >
    > Aber wir haben doch bereits passende Materialien. Die reichen zwar nicht
    > für einen Aufzug beim Planeten Erde, aber es gibt ja noch mehr
    > Himmelskörper im Sonnensystem.
    > Zudem muss so ein Aufzug ja nicht zwangsläufig bis zum Erdgeschoss
    > reichen.
    > Auch ein Weltraumlift zwischen verschieden hohen Flugbahnen kann schon
    > einiges an Transportaufwand einsparbar machen.

    Doch muss er, wie willst du ihn sonst an Ort und Stelle halten und dabei noch Lasten transportieren?

  10. Naja ..

    Autor: deutscher_michel 03.09.18 - 13:20

    Na ich verstehe "chefin" schon, wenn das elementarste Problem nicht gelöst ist, ergibt es wenig Sinn an den Details drumrum zu forschen..

    "Wir bauen ein fliegendes Haus, wie es fliegen kann wissen wir noch nicht, aber am Türschloss wird schon eifrig gearbeitet..."

  11. Re: Naja ..

    Autor: elgooG 03.09.18 - 13:37

    Wer sagt, dass die Erforschung nicht bereits Teil des Projekts ist? Risikobehaftete Projekte haben immer Variablen die zum Fehlschlag führen könnten und wo man Anfangs gar nicht weiß ob man diese lösen kann.

    Selbst beim Scheitern könnten aber genug wichtige wissenschaftliche Erkennnisse gewonnen werden.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  12. Re: Naja ..

    Autor: Muhaha 03.09.18 - 13:39

    deutscher_michel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ich verstehe "chefin" schon, wenn das elementarste Problem nicht gelöst
    > ist, ergibt es wenig Sinn an den Details drumrum zu forschen..

    Ganz im Gegenteil. Man kann die Anforderungen an das Seil präzisieren, um gezielter Metrialforschung betreiben zu können. Man kann herausfinden, ob so eine Aufzugslösung nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis eine gute Idee ist, OHNE dass man dafür das ganz große Teil bauen muss. Man sammelt ganz grundsätzliche Erfahrungen im Betrieb so einer Lösung und kann dadurch herausfinden, ob es sich rentiert weiter in der Richtung zu forschen oder ob das nur eine nette, aber letztendlich untaugliche Idee war.

    Einen Schritt nach dem anderen und nicht gleich am Anfang schon den letzten Schritt machen wollen.

  13. Re: Das Material ist nur ein Bruchteil der Probleme

    Autor: Netzweltler 03.09.18 - 13:42

    eines solchen Aufzugs:
    - Stürme im Bereich der Atmosphäre
    - Mikrometeoriten und Weltraumschrott außerhalb der Atmosphäre
    - Präzession und Nutation der Erde
    - Komplexe, ständig wechselnde Gravitationsverhältnisse mit den Hauptakteuren Erde, Mond, Sonne.
    - Und wenn so ein Aufzug havariert, wie oft wickelt sich der wohl um die Erde?

    Fazit: Das wird nichts.

  14. Re: Das Material ist nur ein Bruchteil der Probleme

    Autor: Muhaha 03.09.18 - 13:59

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Fazit: Das wird nichts.

    Ich finde, dass man die Bäume nicht verlassen sollte. Viel zu gefährlich da unten. Fazit: Das wird nichts.

    Nein, niemand weiß, ob es solche Orbitalaufzüge jemals geben wird oder nicht. Aber die Idee ist bestechend genug, dass man es so lange versuchen wird, bis klar, dass es grundsätzlich (!) niemals gut genug funktionieren kann. Ob dem so ist oder nicht, das weisst auch Du nicht.

  15. Re: Das Material ist nur ein Bruchteil der Probleme

    Autor: dbettac 03.09.18 - 14:07

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eines solchen Aufzugs:
    > - Stürme im Bereich der Atmosphäre
    > - Mikrometeoriten und Weltraumschrott außerhalb der Atmosphäre
    > - Präzession und Nutation der Erde
    > - Komplexe, ständig wechselnde Gravitationsverhältnisse mit den
    > Hauptakteuren Erde, Mond, Sonne.
    > - Und wenn so ein Aufzug havariert, wie oft wickelt sich der wohl um die
    > Erde?
    >
    > Fazit: Das wird nichts.

    Das meiste davon bedeutet nur, dass das "Seil" des Aufzugs noch stabiler werden muss. Interessanter finde ich, wie man einen derartigen Aufzug vor Umwelteinflüssen schützen möchte:
    - Unsere Atmosphäre enthält deutlich mehr, als nur Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid.
    - Ultraviolettes Licht sowie andere Strahlung werden dem "Seil" zusetzen.
    - Biologische Faktoren: Irgendwelche Mikroorganismen werden sich sicher ansiedeln.

    Daniel

  16. Re: Das Material ist nur ein Bruchteil der Probleme

    Autor: Muhaha 03.09.18 - 14:17

    dbettac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > - Ultraviolettes Licht sowie andere Strahlung werden dem "Seil" zusetzen.

    Selbstreparierende Materialien und Werkstoffe sind heute kein spinnertes SF mehr, sondern seriöser Forschungsgegenstand überall auf der Welt, der allmählich in den kommerziellen Anwendungsbereich rüberwandert, weil man über die reine Grundlagenforschung schon ein Stück hinaus ist.

    > - Biologische Faktoren: Irgendwelche Mikroorganismen werden sich sicher
    > ansiedeln.

    Mikrorganismen werden wahrscheinlich Grundlage für die Selbstreparatur des Trägerseils bilden.

  17. Re: Das Material ist nur ein Bruchteil der Probleme

    Autor: Socke81 03.09.18 - 14:35

    Also es geht wohl mit Seilen aus Nanoröhren.

    https://www.youtube.com/watch?v=8OCnBAtBA50 (auf deutsch, ton am Anfang fehlt 2-3min)

  18. Re: und wieder einen Kuh

    Autor: lestard 03.09.18 - 14:53

    Warum wird ein Fundament benötigt?

  19. Re: Das Material ist nur ein Bruchteil der Probleme

    Autor: RvdtG 03.09.18 - 14:55

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eines solchen Aufzugs:
    > - Stürme im Bereich der Atmosphäre
    > - Mikrometeoriten und Weltraumschrott außerhalb der Atmosphäre
    > - Und wenn so ein Aufzug havariert, wie oft wickelt sich der wohl um die
    > Erde?

    Redundanz, Wahrscheinlichkeit und Zerlegeladungen auf den unteren zwei bis dreihundert km Seil sollten reichen, um zu verhindern dass am Boden Schäden entstehen und dass die "Kabinen" komplett unkontrolliert abstürzen.

    > - Präzession und Nutation der Erde
    > - Komplexe, ständig wechselnde Gravitationsverhältnisse mit den
    > Hauptakteuren Erde, Mond, Sonne.
    >
    Das seil wird keine schnurgerade Linie bilden, sondern Eiern.

    > Fazit: Das wird nichts.

    Fazit: nicht, wenn du es machen sollst ;)
    Für Andere ist es "nur" eine Ansammlung mehr oder weniger komplexer Probleme, die vielleicht alle lösbar sind.

    Ansonsten verweise ich auf https://raumzeit-podcast.de/2013/07/05/rz054-space-elevator/

  20. Re: Das Material ist nur ein Bruchteil der Probleme

    Autor: Umaru 03.09.18 - 15:16

    Mal Butter bei die Kühe, das ist doch schon wieder so ein Pferd, das durch den Lokus gejagt wird, das sollte an dieser Stelle mal gefragt werden.

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