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Winkelgeschwindigkeit
Autor: hmaier 03.09.18 - 20:09
Oh, schade dass ich im Physikunterricht so viel gepennt habe. Ich hatte nur bis zu dem Zeitpunkt aufgepasst, wo der Lehrer erklärt hat, dass die Körper auf Kreisbahnen jenseits der geostationären Bahn laufen, mehr als 24 h für eine Erdumrundung brauchen. Was da abgebildet ist, sieht wie ein Seil aus, dass sich um den Äquator wickelt. Aber das liegt sicher daran, dass ich nicht zugehört habe, als er von Antigravitation und solchen Sachen erzählt hat.
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Re: Winkelgeschwindigkeit
Autor: mannzi 03.09.18 - 21:19
Wiebitte?
Du meinst also, das das ganze physikalisch nicht funktioniert. Ist es das worauf du hinaus willst?
Sowas wie antigravitation gibt es in der Tat. Nennt sich "Seil". -
Re: Winkelgeschwindigkeit
Autor: Scr 03.09.18 - 22:21
Weltraumlifte sind gut durchgerechnet und in Fachkreisen als physikalisch möglich anerkannt. Das Erdferne Ende des Liftes liegt auf einem geostationären Orbit. Ihre dunklen Erinnerungen an den Physikunterricht täuschen Sie also nicht.
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Re: Winkelgeschwindigkeit
Autor: plutoniumsulfat 03.09.18 - 22:21
So ein Seil ist kein Satellit.
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Re: Winkelgeschwindigkeit
Autor: plutoniumsulfat 03.09.18 - 22:23
Scr schrieb:
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> Weltraumlifte sind gut durchgerechnet und in Fachkreisen als physikalisch
> möglich anerkannt. Das Erdferne Ende des Liftes liegt auf einem
> geostationären Orbit. Ihre dunklen Erinnerungen an den Physikunterricht
> täuschen Sie also nicht.
Warum ist das Kabel dann 100k lang? -
Re: Winkelgeschwindigkeit
Autor: mannzi 03.09.18 - 22:29
Scr schrieb:
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> Weltraumlifte sind gut durchgerechnet und in Fachkreisen als physikalisch
> möglich anerkannt. Das Erdferne Ende des Liftes liegt auf einem
> geostationären Orbit. Ihre dunklen Erinnerungen an den Physikunterricht
> täuschen Sie also nicht.
Das Seil muss länger als der geostationäre Orbit sein. Ansonsten würde nur der Teil, der auf dem Orbit ist "schweben" durch das Gewicht aber runter gezogen werden. Der Trick ist ja auf einer Höhe, wo sich ein Satellit langsamer bewegen müsste, als sich die Erde dreht, diesen geostationär zu positionieren, aber mit dem Seil vor dem weg fliegen zu hindern. -
Re: Winkelgeschwindigkeit
Autor: plutoniumsulfat 03.09.18 - 22:35
mannzi schrieb:
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> Scr schrieb:
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> > Weltraumlifte sind gut durchgerechnet und in Fachkreisen als
> physikalisch
> > möglich anerkannt. Das Erdferne Ende des Liftes liegt auf einem
> > geostationären Orbit. Ihre dunklen Erinnerungen an den Physikunterricht
> > täuschen Sie also nicht.
>
> Das Seil muss länger als der geostationäre Orbit sein. Ansonsten würde nur
> der Teil, der auf dem Orbit ist "schweben" durch das Gewicht aber runter
> gezogen werden. Der Trick ist ja auf einer Höhe, wo sich ein Satellit
> langsamer bewegen müsste, als sich die Erde dreht, diesen geostationär zu
> positionieren, aber mit dem Seil vor dem weg fliegen zu hindern.
Dafür ist unter anderem das Gegengewicht und die Fliehkraft. -
Re: Winkelgeschwindigkeit
Autor: M.P. 04.09.18 - 08:32
Und die Fliehkraft ist für den Abschnitt des Seiles unter dem geostationären Orbit zu gering, um das Eigengewicht des Seiles zu tragen.
Also muss man das Seil weiter hinausragen lassen, als bis zum geostationären Orbit.
Bei einem homogenen Seil wahrscheinlich mehr als die doppelte Länge.
Bei einem schweren "Gegengewicht" am oberen Ende des Seils entsprechend weniger ... -
Re: Winkelgeschwindigkeit
Autor: FreiGeistler 04.09.18 - 18:13
Oder einfacher; Das Gegengewicht ist gross genug oder weit genug entfernt, damit die Fliehkraft durch die Drehung gösser ist als die Schwerkraft.
Kann man sich gut mit einem Wasserwirbel vorstellen. -
Re: Winkelgeschwindigkeit
Autor: Eheran 05.09.18 - 12:16
Nimm mal ein Seil in die Hand und dreh dich damit bzw. lass es über deinem Kopf kreisen.
Bewegt sich das Seil überall mit der selben Winkelgeschwindigkeit um dich?
Wenn nein... irgendwas machst du falsch. -
Ja das ist es.
Autor: Dave_Kalama 17.09.18 - 10:05
Scr schrieb:
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> Weltraumlifte sind gut durchgerechnet und in Fachkreisen als physikalisch
> möglich anerkannt. Das Erdferne Ende des Liftes liegt auf einem
> geostationären Orbit. Ihre dunklen Erinnerungen an den Physikunterricht
> täuschen Sie also nicht.
Fachkreise gibts nicht. Handgelenk x pi und man weiss das es theoretisch funktioniert. Nur nen Haufen Schwaetzer. Das Material fuer einen geostationaeren Lift wirds nicht geben. Das japanische Experiment ist bla bla. Muss man anders angehen.



