Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Raumfahrt: Juno schickt erstes…

Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln

    Autor: Kondom 13.07.16 - 10:46

    Warum hat der Sensor nur so eine geringe Auflösung?

    Benutzt man hier einen CCD bei dem die Pixel besonders groß sind um möglichst viel Licht einzufangen oder schaltet man mehrere Pixel eines normalen CCD aus dem gleichen Grund zusammen? Oder hat das ganz andere Gründe?

  2. Re: Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln

    Autor: chefin 13.07.16 - 11:08

    Je kleiner die Struktur desdo anfälliger für die dort draussen herrschende Strahlung. Man kann zwar Elektronik abschirmen, aber eine Kamera die Licht aufnehmen will ist prinzipiell auch allen anderen elektromagnetischen Strahlungen ausgesetzt.

    Man nimmt also Wandler mit möglicht großen Pixeln, die dazu noch in einer gehärteten Konfiguration hergestellt werden. Sowas dauert Jahre, das zu entwickeln und dann zu produzieren. Kein Bildwandler einer kommerziellen Kamera für die Erde würde mehr als einen Tag ausserhalb des Magnetfeldes der Erde überleben. Selbst die kleinsten 1024Pixel Wandler nicht, weil auch diese extrem miniaturisiert sind. Und erst recht nicht die großen Chips.

    Ausserdem haben diese Chips auch sehr hohe Lichtempfindlichkeit, was ein zusätzlicher Gewinn ist. Man kann dadurch die Linse kleiner machen. Es kommt halt auch immer drauf an, was man erforschen will. Darauf wird die Kamera hin ausgewählt und gebaut.

  3. Re: Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln

    Autor: BadBigBen 13.07.16 - 11:08

    >> Oder hat das ganz andere Gründe?

    An hand der Informationen, denke ich eher das es der optischen Verifizierung der Umlaufbahn dient.
    Sprich eine Art "aus dem Fenster kieken" um zu sehen ob man noch auf der Strasse ist.

  4. Re: Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln

    Autor: masel99 13.07.16 - 11:36

    Mit der Kamera will man u.a. die Pole von Jupiter in besserer Auflösung als bisher fotografieren.

  5. Re: Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln

    Autor: chefin 13.07.16 - 11:36

    http://www.bernd-leitenberger.de/kh-3.shtml

    Was mir gerade noch an Information dazu gekommen ist. Wenn man mehr Pixel hat muss man die Belichtungszeit und die Umlaufgeschwindigkeit mit berücksichtigen. wenn ein Satellit mit 7km/sec over ground uns umrundet (95 Minuten Umlaufzeit, ungefähr soviel wie die ISS) und man 1/1000sec Belichtungszeit hat sind ist man in dieser Zeit 7m weiter gewandert.

    Die Aufnahme bzw die Details verwischen. Ein Pixel hat nun das Licht aus einem 7m breiten Feld abbekommen. Um feiner aufzulösen muss man die Kamera nachführen in dieser Zeit. Also bringt es auch wenig, die Auflösung hochzudrehen, ohne gleichzeitig auch eine Nachführeinheit dabei zu haben. Nur ist halt auch das Gewicht begrenzt, das ein Messgerät haben darf.

  6. Re: Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln

    Autor: foho 13.07.16 - 12:39

    wobei das bei den maßstäben wohl eher nix bringt.
    also wenn man ein pixel abweicht ist der nächste halt die unendlichkeit (jaja ich weiß schwerkraft und so verhindern das).
    sind eher wie die bilder die man auf dem weg in den urlaub am flughafen, im bus, im taxi macht, einfach das man sie gemacht hat.

  7. Re: Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.16 - 13:10

    Ursprünglich wollten sie gar keine Kamera mitnehmen, die Startracker reichen zur Navigation und die übrigen Instrumente reichen um den wissenschaftlichen Auftrag zu erfüllen.
    Es handelt sich bei der Kamera um eine modifizierte Variante des Curiosity Rovers und sie soll etwa "nur" etwa sieben Orbits um den Jupiter aushalten bevor sie unbrauchbar ist. Die Kamera dient nur "public outreach" und ist deswegen nicht state of the art.

  8. Re: Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln

    Autor: FreiGeistler 13.07.16 - 16:20

    > aber eine Kamera die Licht aufnehmen will ist prinzipiell auch allen anderen elektromagnetischen Strahlungen ausgesetzt.
    Und eine Strahlungsfeste Blende?

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Hochschule Esslingen, Esslingen
  2. über Ratbacher GmbH, Würzburg
  3. AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin
  4. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  2. (u. a. Spaceballs, Training Day, Der längste Tag)
  3. 65,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Synlight: Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
Synlight
Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
  1. Energieversorgung Tesla nimmt eigenes Solarkraftwerk in Hawaii in Betrieb

Android O im Test: Oreo, Ovomaltine, Orange
Android O im Test
Oreo, Ovomaltine, Orange
  1. Android O Alte Crypto raus und neuer Datenschutz rein
  2. Developer Preview Google veröffentlicht erste Vorschau von Android O
  3. Android O Google will Android intelligenter machen

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. iPhone Apple soll A11-Chip in 10-nm-Verfahren produzieren
  2. WatchOS 3.2 und TVOS 10.2 Apple Watch mit Kinomodus und Apple TV mit fixem Scrollen
  3. Patentantrag Apple will iPhone ins Macbook stecken

  1. Extremistische Inhalte: Google hat weiter Probleme mit Werbeplatzierungen
    Extremistische Inhalte
    Google hat weiter Probleme mit Werbeplatzierungen

    Noch immer kann das Unternehmen nicht garantieren, dass Werbung nicht in einem Anzeigenumfeld erscheint, das den Anzeigenkunden nicht gefällt. Google nimmt das Thema ernst. Eine konkrete Lösung ist aber noch nicht in Sicht.

  2. SpaceX: Für eine Raketenstufe geht es zurück ins Weltall
    SpaceX
    Für eine Raketenstufe geht es zurück ins Weltall

    Die erste Stufe der Falcon 9 wird wiederverwendet. Zum ersten Mal soll in der Nacht eine der gelandeten Stufen wieder starten und auch abermals landen.

  3. Ashes of the Singularity: Patch beschleunigt Ryzen-Chips um 20 Prozent
    Ashes of the Singularity
    Patch beschleunigt Ryzen-Chips um 20 Prozent

    Entwickler Oxide Games hat das Strategiespiel Ashes of the Singularity Escalation aktualisiert und Optimierungen für AMDs Ryzen-CPUs implementiert. Abseits großer Schlachten fällt der Leistungszuwachs aber wie erwartet geringer aus.


  1. 19:00

  2. 18:40

  3. 18:20

  4. 18:00

  5. 17:08

  6. 16:49

  7. 15:55

  8. 15:27