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Nicht ganz präzise

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  1. Nicht ganz präzise

    Autor: Denk3xNach 19.05.23 - 11:13

    Es braucht also alternative Antriebsformen. Ein Ionenantrieb wäre eine der wenigen Alternativen, sie sind sparsam und langlebig, haben aber für große Raumschiffe zu wenig Schub.


    Das problem ist nicht der geringe Schub. Dann verbaut man halt tausende solcher kleinen Antriebe.

    Das Problem ist die elektrische Leistung die benötigt wird die kommt locker in den MW Bereich dafür kann man sagen bricht man fast keine Stützmasse.

    Da el.Energie im Weltraum ein sehr teures Gut brauchen wir nukleare Energiequellen..

    Wenigstens haben auf dem Fachgebiet die Grünen nichts zu melden.

  2. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: Kaiser Ming 19.05.23 - 11:22

    Denk3xNach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es braucht also alternative Antriebsformen. Ein Ionenantrieb wäre eine der
    > wenigen Alternativen, sie sind sparsam und langlebig, haben aber für große
    > Raumschiffe zu wenig Schub.
    >
    > Das problem ist nicht der geringe Schub. Dann verbaut man halt tausende
    > solcher kleinen Antriebe.
    >
    > Das Problem ist die elektrische Leistung die benötigt wird die kommt locker
    > in den MW Bereich dafür kann man sagen bricht man fast keine Stützmasse.
    >
    > Da el.Energie im Weltraum ein sehr teures Gut brauchen wir nukleare
    > Energiequellen..

    da wärs aber sinnvoller auf Kernfusion zu warten

  3. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: M.P. 19.05.23 - 11:31

    Und für die Zwischenzeit auf Missionen verzichten, die mit chemischen Antrieben nicht realisiert werden können?

    Wäre vielleicht angesichts des Risikos ratsam.
    Aber es gibt wohl wieder ein gewisses Wettrennen im Weltraum... Diesmal gegen China

  4. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: Kaiser Ming 19.05.23 - 11:52

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und für die Zwischenzeit auf Missionen verzichten, die mit chemischen
    > Antrieben nicht realisiert werden können?

    Uran per Rakete in die Luft zu schiessen ist noch 100 mal gefährlicher als AKWs zu betreiben.
    Also ja.

    Im übrigen kann man auch mit Ionenantrieben in kurzer Zeit zum Mars kommen.


    > Wäre vielleicht angesichts des Risikos ratsam.
    > Aber es gibt wohl wieder ein gewisses Wettrennen im Weltraum... Diesmal
    > gegen China

    Hätte China den Vorschläg gemacht gäbs hier schon einen ausgewachsenen Shitstorm.
    Schon interesant wie immer mehr mit 2erlei Maß gemessen wird.

  5. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: shifu 19.05.23 - 12:14

    Ich denke, das was hier auf Erden passiert ist nicht vergleichbar mit dem was eventuell in die Rakete reingebaut wird.
    Atomkraft hier unten ist eine delikate Sache, die kontrolliert und geregelt sein muss. Wir haben riesige Mengen an Brennstäben in großen Druckbehältern die mit Tonnen von Material zur Außenwelt abgeschirmt werden. Da kann auch schon mal was in die Luft fliegen.
    In der möglichzukünftigen Rakete wird nicht sowas verbaut. Das ist klar.

    Die Rakete zum Mars wird zumindest im Lebensbereich der Astronauten mind. genau so gut abgeschirmt sein, da im Weltraum die Partikel nicht gerade wenige sind.
    Bleibt nur noch das Händling im Ernstfall.

    Hier unten - KATASTROPHE! So ein GAU ist kein Spass.

    Wenn Rakete beim Start explodiert, dann zwei Sachen wichtig:
    - Dass nichts zerstreut wird
    - Dass am besten das Behältnis mit den Strahlern nicht mal ein Kratzer abbekommt.

    Geringeres Problem, da auch geringe Mengen und geringere Mengen besser handhabbar.
    Ausserdem fliegen die Hälfte + die andere Hälfte der Sattelitten mit Uran? Oder Plutonium? Oder sonstigen Radionukleidbatterien.
    Machbar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.23 12:15 durch shifu.

  6. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: Datalog 19.05.23 - 12:47

    shifu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Rakete beim Start explodiert, dann zwei Sachen wichtig:
    > - Dass nichts zerstreut wird
    > - Dass am besten das Behältnis mit den Strahlern nicht mal ein Kratzer
    > abbekommt.

    Und wie soll das gehen? Schon mal eine Rakete beim Start oder in der Atmosphäre explodieren sehen? Challenger 1986 zum Beispiel?

  7. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: Kaiser Ming 19.05.23 - 12:53

    Datalog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > shifu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn Rakete beim Start explodiert, dann zwei Sachen wichtig:
    > > - Dass nichts zerstreut wird
    > > - Dass am besten das Behältnis mit den Strahlern nicht mal ein Kratzer
    > > abbekommt.
    >
    > Und wie soll das gehen? Schon mal eine Rakete beim Start oder in der
    > Atmosphäre explodieren sehen? Challenger 1986 zum Beispiel?

    danke
    btw schon bei den üblichen Radionuklidbatterien ist das immer ne heikle Angelegenheit
    errinnere mich da an die Saturn Mission

  8. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: M.P. 19.05.23 - 14:47

    Das ist mir durchaus klar, aber wie gesagt: Um zu vermeiden, dass die "Gelbe Gefahr" im Weltall die Überhand gewinnt, wird die Großmacht USA da schon viele Risiken eingehen (die auch uns betreffen könnten)....

  9. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: shifu 19.05.23 - 23:21

    von der challanger ist noch die crew cabine abgeflogen und erst unten wohl kaputt gegangen, mit den astronauten. Es ist auch nicht dekomprissiert. Auch wurde ein MADS gefunden (flight recorder) der noch intakt war.

    Klar ist es heikel, aber wenn es oft vorkommt, das so ein nukleid in der rakete mitstartet, dann werden schon sicherheitsmaßnahmen getroffen.
    Eine wäre zum Beispiel den antrieb absprengen. Oder auch nur die Kapsel/box mit dem zeug seitlich aus der Rakete raushauen und am Fallschirm runterkommen lassen. Auch ist so eine Explosion "von aussen" kein großes problem. Da ist kein Druck von Innen. Uboote tauchen auch tief in den Graben und halten etliche Tonnen druck aus.

    Technisch kein Problem. Aber ein psychologisches, wohl.

  10. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: Nore Ply 20.05.23 - 13:49

    Datalog schrieb:
    ----------------------------------------------------------------
    > Und wie soll das gehen? Schon mal eine Rakete beim Start oder in der
    > Atmosphäre explodieren sehen? Challenger 1986 zum Beispiel?

    "Der Cockpitbereich, in dem sich die Raumfahrer befanden, überstand das Zerbrechen des Shuttles relativ unversehrt. Berechnungen ergaben eine maximale Belastung von ca. 12 bis 20 g. Nach zwei Sekunden sank diese Belastung auf unter 4 g. Ca. 10 Sekunden nach dem Auseinanderbrechen befand sich der Cockpitbereich auf einer Freifalltrajektorie. Der offizielle Bericht spricht daher davon, dass „die Kräfte, denen die Besatzung beim Auseinanderbrechen des Orbiters ausgesetzt war, vermutlich nicht zu tödlichen oder schwerwiegenden Verletzungen führten“"
    https://de.wikipedia.org/wiki/STS-51-L#Das_Challenger-Ungl%C3%BCck

    Das Risiko ist natürlich unbestreitbar vorhanden und sollte wo möglich vermieden werden. Aber doch ja, einen Behälter so zu konstruieren dass er die Explosion seiner Trägerrakete (*) übersteht scheint nicht unmöglich.

    (*) und auch die darauf folgende Landung bzw. den Aufschlag, was auch nochmal eine Herausforderung sein könnte

  11. Re: Nicht ganz präzise

    Autor: schoenix 20.05.23 - 14:15

    shifu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Ausserdem fliegen die Hälfte + die andere Hälfte der Sattelitten mit Uran?
    > Oder Plutonium? Oder sonstigen Radionukleidbatterien.
    > Machbar.
    Das ist so nicht richtig, in der Erdumlaufbahn gibt es eher wenig Satelliten, die mit RTGs betrieben werden (mit Sicherheit ein paar, aber dort sind Solarzellen einfach deutlich sinnvoller und auch preiswerter).

    Jenseits des Jupiters gibt es quasi keine andere Form der Energiegewinnung als RTGs, aber dort fliegen auch nur eine Handvoll Sonden und auf dem Mars gibt es 2 Rover mit RTGs.

    Machbar ist trotzdem auf alle Fälle nur im inneren Sonnensystem sind Solarzellen meist die bessere Energiequelle.

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