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Und warum dann Menschen schicken

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  1. Und warum dann Menschen schicken

    Autor: Mopsmelder500 17.12.14 - 12:44

    Betreten kann man den nicht , nur drüber schweben. Egal was die da erfolrschen wollten, das kann ein Roboter auch.
    Frage mich eh warum spändig über Hirnpf... der NASA geschrieben wird. Die können nicht mal mehr den Shutteldienst zur ISS zahlen. Wären nicht vor vielen Jahren ein paar Satelliten weggeschickt worden hätte man die schon lange ausgelöst

  2. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: Lemo 17.12.14 - 12:55

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Betreten kann man den nicht , nur drüber schweben. Egal was die da
    > erfolrschen wollten, das kann ein Roboter auch.
    > Frage mich eh warum spändig über Hirnpf... der NASA geschrieben wird. Die
    > können nicht mal mehr den Shutteldienst zur ISS zahlen. Wären nicht vor
    > vielen Jahren ein paar Satelliten weggeschickt worden hätte man die schon
    > lange ausgelöst

    Naja gut, glaube da geht es dann eher um Sachen wie Steuerung der Roboter oder Erforschung in Labors vor Ort. Das wäre durchaus möglich und ermöglicht schnellere Reaktionen als von der Erde aus.

    Film Oblivion gesehen? So könnte man sich das vorstellen, nur dass dann eben kein Mensch runtergeht sondern die Maschine. Was in der Hitze lustig wird... ^^

  3. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: Tannenzapfen 17.12.14 - 13:09

    Gegenfrage: Warum Menschen auf den Mars schicken? Nur, damit sie sich "die Beine vertreten können" sicherlich nicht. Es geht rein um die Erforschung des Unbekannten. Ob man dabei auf einem Boden steht oder drüber weg fliegt ist relativ egal. Bei dem einen Planeten läuft man auf dem Boden, auf dem anderen fliegt man. Bei Gasriesen wäre das nicht anders.

  4. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: Flasher 17.12.14 - 13:29

    Ganz einfach:

    Mitten drin statt nur dabei!

    Roboter aus der Ferne über eine solche Entfernung hinweg zu steuern ist mit massiven Latenzen verbunden, die im Grunde keine "Echtzeit" Forschung zulassen.

    Abseits dessen hat es natürlich auch symbolischen Charakter, dass die Menschheit in der Lage ist, ihren Heimatplaneten zu verlassen und fremde Himmelskörper zu betreten.

    Wäre nicht die Neugierde des Menschen, wir würden noch bis Heute in Höhlen leben.

  5. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: neocron 17.12.14 - 13:38

    irgend wann, stoesst man an die Grenzen des kontrollierbaren!
    Philae hat diese Grenzen gezeigt ... ein Signal, dass eine Halbe stunde benoetigt, um ueberhaupt den Roboter zu erreichen, ist nunmal ein Problem. Mit groesserer Entfernung, wird das Problem entsprechend schlimmer!
    Irgend wann, wird es unumgaenglich werden ... man wird, um weiter hinaus dringen zu koennen, nunmal Menschen schicken muessen.
    Und nun die Preisfrage ... wuerdest du warten, bis es absolut notwendig ist, einen Menschen zu schicken, um dies auch zu tun ...
    oder wuerdest du versuchen mit kleineren Schritten anzufangen, um eventuelle Probleme zu erforschen, die Technologie zu testen und entsprechend notwendige Entwicklungen zu taetigen?
    Ich meine, wenn du Skispringer bist ... wirst du auch nicht mit der grossen gefaehrlichen Schanze anfangen ... sondern du uebst an der kleinen laecherlichen Schanze zuerst, deren Reichweite alles andere als erstrebenswert und weit weg von den Spruengen ist, die man eigentlich mal vor hat. Und man arbeitet sich dann zu den groesseren Schanzen vor ...
    damit du eben beim ersten riesen Sprung nicht gleich dein Leben verlierst!

  6. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: plutoniumsulfat 17.12.14 - 13:52

    Philae ist aber auch ein wenig weiter weg als die Venus, oder? Prinzipiell hast du natürlich recht.

  7. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: violator 17.12.14 - 14:32

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > irgend wann, stoesst man an die Grenzen des kontrollierbaren!
    > Philae hat diese Grenzen gezeigt ... ein Signal, dass eine Halbe stunde
    > benoetigt, um ueberhaupt den Roboter zu erreichen, ist nunmal ein Problem.

    Na ein Glück dass die Venus nur wenige Minuten weit weg ist...

  8. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: baz 17.12.14 - 17:30

    14 Minuten (http://www.wolframalpha.com/input/?i=distance+earth+venus) sind aber immer noch zu viel um eine Drohne manuell von der Erde aus zu steuern. (Genauso die 9.45 Minuten bei der durchschnittlichen Entfernung)

    Sprich man muss, genauso wie bei >30 Minuten auf autonom agierende Drohnen setzen.

  9. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: honk 17.12.14 - 17:33

    Flasher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz einfach:
    >
    > Mitten drin statt nur dabei!
    >
    > Roboter aus der Ferne über eine solche Entfernung hinweg zu steuern ist mit
    > massiven Latenzen verbunden, die im Grunde keine "Echtzeit" Forschung
    > zulassen.
    Aus der Umlaufbahn der Vernus dagegen sollte es nicht so schwierig sein. Man müßte sich nicht unbedingt in einen Ballon in einer brüllendheißen Waschküche mit Schwefelsäureregen begeben. Ich jedenefalls würde da gerne den Robotern den vortritt lassen.

    > Abseits dessen hat es natürlich auch symbolischen Charakter, dass die
    > Menschheit in der Lage ist, ihren Heimatplaneten zu verlassen und fremde
    > Himmelskörper zu betreten.
    bzw. zu umfliegen. Und tolle Werbung für die nationale Industrtie und Waffentechnik wäre es auch. Nur das die Amis im Moment noch nicht mal mehr zuverlässige Versorgungsflüge zur IS in der Erdumlaufbahn hinbekommen. Aber man kann ja mal träumen.
    > Wäre nicht die Neugierde des Menschen, wir würden noch bis Heute in Höhlen
    > leben.
    Schon richtig. Aber das ist wohl eher eine NASA Marketing Show als eche Neugier. Da muß mal wieder Geld für tolle Ausrüstung her, und die gibt es nur mit großen "Visionen".

  10. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: Sarkastius 18.12.14 - 02:29

    Tannenzapfen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegenfrage: Warum Menschen auf den Mars schicken? Nur, damit sie sich "die
    > Beine vertreten können" sicherlich nicht. Es geht rein um die Erforschung
    > des Unbekannten. Ob man dabei auf einem Boden steht oder drüber weg fliegt
    > ist relativ egal. Bei dem einen Planeten läuft man auf dem Boden, auf dem
    > anderen fliegt man. Bei Gasriesen wäre das nicht anders.

    Weil du der geilste Stecher in the Hood wärst, falls du mal auf dem Mars warst. Und mal im ernst. Ich würde gern mal hin.

  11. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: Tannenzapfen 18.12.14 - 10:32

    Ehrlich: Ich wäre erst recht der geilste Stecher in the hood, wenn ich der erste Mensch auf der Venus wäre ;-)

  12. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: neocron 18.12.14 - 15:50

    nunja, dazwischen gibt's nunmal nix mehr zum ueben ... wir haben nur venus und mars ...
    ich gebe aber zu ... einige sichere Transporte zum Mond wuerde ich vorher noch taetigen ... (wie die Transportmittel angeht ... nicht die geplanten luftschiffe, die man nunmal nur vorher auf der Erde testen koennte oder eben gar erst dort auf der Venus ...

  13. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: baz 18.12.14 - 16:38

    Wieso nur Venus und Mars? Wir haben auch noch den Merkur!

    Und auf den Ganzen Monden im äußeren Sonnensystem kann man auch wunderbar landen. Gibt ja da einige sehr interessante Kandidaten. Europa oder Titan zum Beispiel.

  14. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: plutoniumsulfat 18.12.14 - 20:19

    vor der Venus braucht man den Merkur gar nicht betreten und bis nach außen dauert es bisher einfach zu lang.

  15. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: baz 18.12.14 - 20:50

    Da ist er aber. neocron klang aber so, als ob er seine Existenz komplett übersehen hat.

    Ich denke auch die Nachtseite des Merkurs kann man mit heutiger Technik schon recht gut erforschen. Sonden gab es ja bereits 3, ein Rover sollte es ja eigentlich einfacher haben.

    Nach außen stimmt es leider. Da brauchen wir definitiv noch einen etwas potenteren Antrieb bevor das Sinn macht. (Cool wäre es aber, die Monde dort sind deutlich interessanter als der Merkur.)

  16. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: plutoniumsulfat 18.12.14 - 21:51

    der Zeitraum ist allerdings eng und man hat mit starken Minusgraden zu kämpfen.

  17. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: baz 18.12.14 - 22:05

    58 Tage Rotationszeit. Könnte langsam genug sein um durchgängig auf der Nachtseite zu fahren. (Eventuell sogar in der Morgendämmerung, dann ist es auch nicht ganz so kalt)

  18. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: plutoniumsulfat 18.12.14 - 22:54

    die müssten aber deutlich schneller als curiosity sein xD

  19. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: Tannenzapfen 18.12.14 - 23:07

    Und er besteht zu 6% aus Helium! Das könnten wir abbauen und damit die Luftschiffe auf der Venus füllen ;-)

  20. Re: Und warum dann Menschen schicken

    Autor: baz 18.12.14 - 23:35

    etwa 11 km/h wenn ich keinen Gedanken Fehler habe (15329km Umfang Bei 58 Erdtagen Rotation)

    Das dürfte zwar deutlich schneller als Curiosity sein, aber durchaus machbar.

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