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2 Module später

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  1. 2 Module später

    Autor: Sharra 16.08.22 - 10:27

    Also wie bei der ISS 20 Jahre später, und kurz vor der Ausserdienststellung, weils sie eben noch irgendwo im Lager rumgammeln?

  2. Re: 2 Module später

    Autor: mfeldt 16.08.22 - 10:43

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wie bei der ISS 20 Jahre später, und kurz vor der
    > Ausserdienststellung, weils sie eben noch irgendwo im Lager rumgammeln?


    Erst müssen sie überhaupt mal ein einziges "Modul" in betrieb nehmen. Würde ich so auf in 30 Jahren terminieren, vorausgesetzt, Russland berappelt sich bis dahin.

  3. Re: 2 Module später

    Autor: Toni32 16.08.22 - 12:09

    mfeldt schrieb:
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    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also wie bei der ISS 20 Jahre später, und kurz vor der
    > > Ausserdienststellung, weils sie eben noch irgendwo im Lager rumgammeln?
    >
    > Erst müssen sie überhaupt mal ein einziges "Modul" in betrieb nehmen. Würde
    > ich so auf in 30 Jahren terminieren, vorausgesetzt, Russland berappelt sich
    > bis dahin.

    Quatsch, die Russen sind geübt darin, und können so eine Basisstation sicher in 12 Monaten zusammenkloppen. Das größte Problem sind die modernsten elektronischen Komponenten, die erst dafür beschafft werden müßten, und dann noch adaptiert und optimiert werden müssen

  4. Re: 2 Module später

    Autor: masel99 16.08.22 - 12:40

    Toni32 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mfeldt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Also wie bei der ISS 20 Jahre später, und kurz vor der
    > > > Ausserdienststellung, weils sie eben noch irgendwo im Lager
    > rumgammeln?
    > >
    > >
    > > Erst müssen sie überhaupt mal ein einziges "Modul" in betrieb nehmen.
    > Würde
    > > ich so auf in 30 Jahren terminieren, vorausgesetzt, Russland berappelt
    > sich
    > > bis dahin.
    >
    > Quatsch, die Russen sind geübt darin, und können so eine Basisstation
    > sicher in 12 Monaten zusammenkloppen. Das größte Problem sind die
    > modernsten elektronischen Komponenten, die erst dafür beschafft werden
    > müßten, und dann noch adaptiert und optimiert werden müssen

    Welche modernsten elektronischen Komponenten? Verschiedene Module der ISS sind über 20 Jahre alt. Es dürfte für die Russen durchaus machbar sein, ihre einfach nochmal zu bauen? Die Sowjets/Russen haben ja durchaus schon solche Raumstationen betrieben. Moderne Laborausrüstung für diese ist natürlich eine anderes Problem. Aber die Sowjets/Russen haben durchaus auch Erfahrung damit solche Sachen (z.B. über Drittstaaten) zu organisieren.

  5. Re: 2 Module später

    Autor: Muhaha 16.08.22 - 12:52

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Welche modernsten elektronischen Komponenten? Verschiedene Module der ISS
    > sind über 20 Jahre alt. Es dürfte für die Russen durchaus machbar sein,
    > ihre einfach nochmal zu bauen? Die Sowjets/Russen haben ja durchaus schon
    > solche Raumstationen betrieben. Moderne Laborausrüstung für diese ist
    > natürlich eine anderes Problem. Aber die Sowjets/Russen haben durchaus auch
    > Erfahrung damit solche Sachen (z.B. über Drittstaaten) zu organisieren.

    Aber zu welchem Preis? Preiswert kauft man auf diesem Wege NICHT ein. Und dazu kommt noch die weit verbreitete Korruption, wo der Staat X Millionen Rubel ausgibt, aber nur ein Ergebnis bekommt, welches 10% von X entspricht, weil der Rest abgezweigt und veruntreut wurde.

    Sicher, theoeretisch könnte (!) man so einen Station bauen. Spricht überhaupt nichts dagegen.

    Aber Russland ist nicht mehr die Sowjetunion. Russland ist eine Kleptokratie, wo es nicht mehr darum geht etwas zur Verbesserung des Landes und seiner Bewohner zu tun, sondern nur noch darum sich im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten maximalst selbst zu bereichern.

  6. Re: 2 Module später

    Autor: Pecker 17.08.22 - 08:50

    > Aber Russland ist nicht mehr die Sowjetunion. Russland ist eine
    > Kleptokratie, wo es nicht mehr darum geht etwas zur Verbesserung des Landes
    > und seiner Bewohner zu tun, sondern nur noch darum sich im Rahmen der
    > jeweiligen Möglichkeiten maximalst selbst zu bereichern.

    War das Sowjetzeiten anders? Ernste Frage, ich weiß es nicht. Aber aktuell wird genau das den Untergang der russischen Wirtschaft beschleunigen. Wenn da irgendwo Fördergelder gezahlt werden, für irgendwelche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen die sehr bald nötig werden, dann wird das Geld in irgendwelchen Taschen verschwinden und nach oben meldet man dann, läuft alles nach Plan.

  7. Re: 2 Module später

    Autor: nerd4blabla 17.08.22 - 13:58

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber Russland ist nicht mehr die Sowjetunion. Russland ist eine
    > > Kleptokratie, wo es nicht mehr darum geht etwas zur Verbesserung des
    > Landes
    > > und seiner Bewohner zu tun, sondern nur noch darum sich im Rahmen der
    > > jeweiligen Möglichkeiten maximalst selbst zu bereichern.
    >
    > War das Sowjetzeiten anders? Ernste Frage, ich weiß es nicht.
    Nee, war es nicht, nur anders in Form und Umfang. Begründet auf die damalige Mangelwirtschadt. Partei-Bonsen, ergo Gebietsvorsteher und auch Betriebsleiter (ähnl. einem Geschäftsführer) standen den wenigen "Konsum-Quellen" am nächsten und nutzten das schamlos aus.

    > Aber aktuell wird genau das den Untergang der russischen Wirtschaft beschleunigen.
    Dito + Sanktionen. Der Rückzug westl. Handeslketten und Firmen soll allein im Einzugsgebiet von Moskau kurzfristig ca. 200.000 Arbeitsplätze kosten. Ketten wie H&M IKEA beschäftigten tausende Mitarbeiter in RU. Das hat sozialen Sprengstoff, wenn die keine Zukunfstperspektive sehen.
    «siehe n-tv(punkt)de/wirtschaft/Sanktionen-schaden-Russland-massiv-article23299053»

    > Wenn da irgendwo Fördergelder gezahlt werden, für irgendwelche
    > Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen die sehr bald nötig werden, dann wird das Geld
    > in irgendwelchen Taschen verschwinden und nach oben meldet man dann, läuft
    > alles nach Plan.
    siehe Bsp. Olympiade in Sotschi - Das soll eine Geldtransfermaschine gewesen sein, an der bekanntlich auch das IOC beteiligt war.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.22 14:02 durch nerd4blabla.

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