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Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

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  1. Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: Butterfinger 31.05.13 - 17:32

    ... kann am Hirn eh keinen Schaden nehmen. Wo halt nichts ist und so ...

  2. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: Trollinger 31.05.13 - 17:35

    Ist auch nichts für mich, aber gut, dass nicht alle so denken.
    Sonst hätten wir Amerika immer noch nicht entdeckt. Seereisen ins Unbekannte dauerten länger.
    Wahrscheinlich wären wir noch immer nicht von den Bäumen runter geklettert.

  3. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: Butterfinger 31.05.13 - 19:52

    Kalkulierbare Risiken kann man auch schon mal eingehen, bei dem heutigen Stand der Technik kann davon aber absolut keine Rede sein. Die wollen doch blos deswegen jemand dort hinschicken, damit im Falle des Falles die USA-Flagge schon in den Boden gerammt und das Land beansprucht wurde. Klar, um Doofe zu finden, die das freiwillig machen, muss man natürlich ein bisschen Show veranstalten. Frage: wenn das so geil ist, seinen Arwch ins Weltall schießen zu lassen, warum machen es dann nie die, die es sich finanziell leisten können, sondern suchen immer andere für diese Irrsinnsaktionen?

  4. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: Halley 31.05.13 - 19:52

    damit hast du vielleicht sogar recht.

    aber die beiden begebenheiten sind nicht vergleichbar.

    vor 500 jahren, auf dem Ozean, 4-6 Wochen, 5000 km, schon zu grossen teilen bekannt usw das ergebnis waren dann zwei neue kontinente und unglaubliche (böse) reichtümer.

    der Mars ist nochmal ein ganz andere kategorie.

    die erste mondlandung ist nun auch schon fast ein halbes jahrhundert her. haben wir seitdem irgendwelche vorteile gehabt?

    --------------------------
    ich bin wie TKKG:
    -stark wie Tarzan
    -klug wie Karl
    -verfressen wie Klößchen
    -und ähh...hübsch wie Gabi

  5. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: Moe479 01.06.13 - 07:46

    letzten endes ein weltumspannendes satelliten netz, weltraumteleskope, erfahrungen, horizont und technologien um den nächsten schritt zu wagen, das ist nicht unbedingt nichts, im gegenteil, wissen ist imho unschätzbar wertvoll.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.06.13 07:49 durch Moe479.

  6. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: serra.avatar 01.06.13 - 09:27

    ******************
    die erste mondlandung ist nun auch schon fast ein halbes jahrhundert her. haben wir seitdem irgendwelche vorteile gehabt?
    ******************

    na ne Ganze Menge ... dir schein gar nicht bewusst zu sein welche Dinge des alltäglichen Lebens durch die Raumfahrt erst möglich waren! ...

    aber scheinbar scheint die Kosmische Strahlung ja nicht nur im All durchzuschlagen, sondern auch auf der Erde ;p oder die Allgemeinbildung hat in den letzten Jahrzehnden allgemein versagt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.06.13 09:32 durch serra.avatar.

  7. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: Halley 01.06.13 - 09:35

    ich rede von der MONDLANDUNG.

    das wissen auf der Erde scheint aber nicht auszureichen um die probleme hier auf der Erde zu lösen.

    und jetzt musst du mir noch mal erklären welche vorteile du persönlich, von der selbstlosen menschheitsrettung durch die mond. bzw marslandung, erhälst.

    --------------------------
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  8. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: Halley 01.06.13 - 09:40

    hast du auch was konkretes?

    ich möchte gerne wissen, welche vorteile die menschheit von der mond- und marslandung hat.

    PS: bei deiner bisherigen argumentation übertrifft mein allgemeinwissen deines um ein vielfaches.

    --------------------------
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  9. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: coldstorm 01.06.13 - 11:44

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > aber scheinbar scheint die Kosmische Strahlung ja nicht nur im All
    > durchzuschlagen, sondern auch auf der Erde ;p oder die Allgemeinbildung hat
    > in den letzten Jahrzehnden allgemein versagt.

    Gesagt und bewiesen.

    Zum Thema selbst: Natürlich muss man schon ein wenig eine "Macke" haben, wenn man freiwillig auf eine solch riskante Mission geht. Allerdings, und diese Anmerkung kam ja schon, wo wären wir heute ohne solche Menschen? Gäbe es Flugzeuge ohne einen Otto Lilienthal oder die Gebrüder Wright, Langstreckenflüge ohne Charles Lindbergh? Wäre Amerika je entdeckt worden, wenn man sich nicht von den Küsten zu entfernen getraut hätte (auch der rote Erik musste mehr als Sichtweite vom Land weg). Wo wäre die Medizin, die Biologie ohne Menschen, die Grenzen überschritten hätten?

    Warum wir nicht mehr von unserer Mondreise hatten? Weil wir mehr damit beschäftigt sind unsere eine Kuller zu ruinieren, dafür immer praktikablere Waffen schaffen müssen und dafür das notwendige Budget erfolgreich minimiert wird. Die Reise zum Mars ist auch nur eine neue Variante eines Sandkastenspiels kleiner Jungs, welches den Vergleich der Dimension ihr Anhängsel erfordert. Man will nur zeigen, dass man den längsten hat. Man konzentriert sich auf ein Problem ohne eine Idee, was man macht, wenn man tatsächlich bis dorthin kommt; wie man das ausbaut. Kombinierte man Ressourcen, nicht nur ökonomisch, sondern auch wissenschaftlich, könnte man mehr erreichen, aber dafür sind wir noch zu sehr Äffchen ...

  10. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: GodsBoss 01.06.13 - 14:32

    > Ist auch nichts für mich, aber gut, dass nicht alle so denken.
    > Sonst hätten wir Amerika immer noch nicht entdeckt. Seereisen ins
    > Unbekannte dauerten länger.
    > Wahrscheinlich wären wir noch immer nicht von den Bäumen runter geklettert.

    Im Gegensatz zu den Fehlplanungen Kolumbus, die nur durch das Glück der Existenz der Amerikas nicht zu Fahrten ohne Wiederkehr wurden, ist beim Mars vieles bekannt. So z.B., dass eine Wiederkehr auf Jahrzehnte unmöglich ist und dass die dortigen Bewohner auf Gedeih und Verderb von der politischen Situation auf der Erde abhängig sind.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  11. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: GodsBoss 01.06.13 - 14:35

    > letzten endes ein weltumspannendes satelliten netz, weltraumteleskope,
    > erfahrungen, horizont und technologien um den nächsten schritt zu wagen,
    > das ist nicht unbedingt nichts, im gegenteil, wissen ist imho unschätzbar
    > wertvoll.

    Das ist zwar alles richtig, hat aber wenig mit der Mondlandung zu tun. Tatsächlich war das ein rein politisches Projekt. Von der wissenschaftlichen Seite her hätte man den gleichen Effekt viel billiger mit unbemannten Missionen haben können.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  12. Re: Wer sich freiwillig auf den Mars schießen lässt...

    Autor: GodsBoss 01.06.13 - 14:40

    > Kalkulierbare Risiken kann man auch schon mal eingehen, bei dem heutigen
    > Stand der Technik kann davon aber absolut keine Rede sein. Die wollen doch
    > blos deswegen jemand dort hinschicken, damit im Falle des Falles die
    > USA-Flagge schon in den Boden gerammt und das Land beansprucht wurde. Klar,
    > um Doofe zu finden, die das freiwillig machen, muss man natürlich ein
    > bisschen Show veranstalten. Frage: wenn das so geil ist, seinen Arwch ins
    > Weltall schießen zu lassen, warum machen es dann nie die, die es sich
    > finanziell leisten können, sondern suchen immer andere für diese
    > Irrsinnsaktionen?

    Oh, bei der Technik mache ich mir weniger Sorgen. Ingenieure sind recht findig beim Lösen von technischen Problemen.

    Viel mehr Sorgen machen mir politische Probleme. Was, wenn dramatische gesellschaftliche Veränderungen auf der Erde dafür sorgen, dass die Unterstützung für die Marskolonie eingestellt wird? Weg kann man nicht und eine tatsächlich dauerhafte Selbstversorgung über Jahre hinaus halte ich für nicht machbar. Für Raumfahrt braucht man immerhin eine hochtechnisierte Gesellschaft mit entsprechendem industriellen Output.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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