1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Raumfahrt: US-Abgeordneter fragt…

Wenn es dort mal was gab...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wenn es dort mal was gab...

    Autor: thecrew 19.07.17 - 12:08

    Liegen die "Überreste" es eh zich Meter tief unter der Oberfläche.
    Nach Millionen Jahren ist das auch nicht verwunderlich.
    Daher wird man an der Oberfläche eh nichts mehr finden.
    Hier liegen ja alleine Klamotten aus der Römerzeit schon ca. 1 Meter tief.
    Und das sind nicht mal 2000 Jahre.

    Komischerweise bringt diesen archäologischen Faktor kaum jemand.

    Es ist also so gut wie unmöglich die Sachen einen "alten Zivilisation" an der Oberfläche zu finden.

  2. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: genussge 19.07.17 - 12:17

    Am wahrscheinlichsten, wäre vielleicht Überreste von Skulpturen oder sehr, sehr große Bauwerke, wie Pyramiden.

  3. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Kein Kostverächter 19.07.17 - 13:04

    Nach Millionen von Jahren wäre da nichts mehr zu erkennen. Bauwerke aus so ziemlich jedem Material wären zur Unkenntlichkeit erodiert. Guck Dir die Pyramiden von Gizeh an: Als die neu waren, hatten sie glatte, teilweise mit Gold überzogene Außenflächen. In einer Millionen Jahre wird man sie ohne aufwändige Forschung nicht mehr als von Menschen gemachte Objekte erkennen können. Sollte der Mars einmal in seiner warmen Periode eine Biosphäre oder gar eine Zivilisation beherbergt haben, wird wesentlich aufwändigere Forschung als mit den heutigen Sonden möglich ist nötig sein, um Hinweise darauf zu finden.

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
    ----------------------------------------------------------
    We provide AI Blockchain Cloud (ABC) enabled applications bringing Enterprise level synergies to vertically integrated business processes.

  4. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Fregin 19.07.17 - 13:11

    Der Kalkputz der Pyramiden ist aber nicht erodiert, der wurde von der lokalen Bevölkerung zwecks Gewinnung von Baumaterial abgebrochen. Abgesehen davon sind die Verhältnisse auf dem Mars etwas anders, es gibt keinen Regen, nur eine dünne Atmosphäre etc. Das Einzige, was da erodieren könnte sind wohl die Staubstürme, aber ich kann nicht sagen, wie "aggressiv" die zu Werke gehen würden.

  5. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Eheran 19.07.17 - 13:14

    >Als die neu waren, hatten sie glatte, teilweise mit Gold überzogene Außenflächen.
    Die wurden doch aber von Menschen entfernt, nicht durch den Sand?
    So wie hier auch irgendwelche Burgen usw. abgebaut wurden, das ist alles wertvolles Baumaterial.
    Etwa bei der Chephren-Pyramide:
    >Bereits in der 19. Dynastie hat Ramses II. mit dem Steinraub begonnen. Er verwendete die Kalksteinverkleidung für den Bau eines Tempels in Heliopolis (Felsinschriften des Vorstehers der Tempelarbeiten Maj).

  6. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Kakiss 19.07.17 - 13:26

    Römischer Beton wird mit der Zeit sogar Härter bzw. steinähnlicher von der Beschaffenheit.
    Bei Spektrum erst neulich gelesen ;)

    In Spanien stehen an Landstraßen Brücken, von den Römern gebaut, da fahren heut zu Tage noch Autos drüber.

    Gut, die wurden sicherlich hin und wieder saniert, trotzdem zeugt es von der Genialität der antiken Völker.

  7. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: dabbes 19.07.17 - 13:27

    Ja HEUTE gibt es kaum Atmosphäre oder Regen, wer weiß wie das vor 100 Millionen Jahren war.

  8. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: ufo70 19.07.17 - 13:28

    Naja, aus einem Meeresgrund wurden innerhalb von Millionen Jahren 3000m hohe Berge. Daher wird nach Millionen Jahren wohl nichts mehr übrig sein, egal wie groß es war und woraus es bestand. Und nein, ich glaube nicht an alte Zivilisationen auf dem Mars. ;)

  9. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Dino13 19.07.17 - 13:40

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gut, die wurden sicherlich hin und wieder saniert, trotzdem zeugt es von
    > der Genialität der antiken Völker.

    Zufall wäre dann die andere Möglichkeit. Sie haben halt alles mögliche probiert und das was funktioniert hat hat man dann auch benutzt.

  10. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Trollversteher 19.07.17 - 13:56

    Aber wie bereits an anderer Stelle erwähnt: 2000 Jahre ist ein anderer Zeitraum als mehrere hundert Millionen bis einige Milliarden Jahre...

  11. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Trollversteher 19.07.17 - 13:57

    Zudem müsste diese Phase ja auch erst mal lange genug (mehrere hundert Millionen Jahre) stabil gewesen sein, damit sich solch komplexe Lebewesen wie der Mensch überhaupt erst hätten entwickeln können.

  12. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Eheran 19.07.17 - 14:04

    >und das was funktioniert hat hat man dann auch benutzt.
    Es ist auch das einzige, was wir heute noch sehen können. Was verfallen ist, ist weg und kann daher nicht als Gegenbeispiel gebracht werden "wie primitiv die doch waren".
    Die Genialität will ich den alten Völkern nicht absprechen, aber ich würde es auch nicht so sehr in den Himmel loben. Sie hatten halt zufällig die richtigen Materialien.

  13. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Trollversteher 19.07.17 - 14:32

    Naja, die Römer haben den Beton erfunden - und das sicher nicht nur aus "Zufall", die Griechen waren, was die Mechanik betrifft, schon mehrere hundert Jahre vor Chr. beinahe auf dem Level des Anfangs des 18. Jahrhunderts und hatten sogar schon das Konzept der Dampfmaschine entdeckt.

  14. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Eheran 19.07.17 - 15:15

    >und das sicher nicht nur aus "Zufall"
    Kein Zufall wie "Vulkanasche ist ins Wasser gefallen und wurde durch ein Pferd mit xyz vermischt".
    Aber halt einfach durch ganz viel ausprobieren. Nicht weil man irgendwie die Zusammenhänge kannte.

  15. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Trollversteher 19.07.17 - 15:20

    >Kein Zufall wie "Vulkanasche ist ins Wasser gefallen und wurde durch ein Pferd mit xyz vermischt".
    >Aber halt einfach durch ganz viel ausprobieren. Nicht weil man irgendwie die Zusammenhänge kannte.

    Die alten Griechen haben die moderne Wissenschaft erfunden und die Römer haben sie weiterentwickelt - Du kannst durchaus davon ausgehen, dass die sehr viel mehr an Zusammenhängen erkannt haben, als man ihnen heute in der Retrospektive vielleicht zutraut.

  16. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Kakiss 19.07.17 - 16:04

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Kein Zufall wie "Vulkanasche ist ins Wasser gefallen und wurde durch ein
    > Pferd mit xyz vermischt".
    > >Aber halt einfach durch ganz viel ausprobieren. Nicht weil man irgendwie
    > die Zusammenhänge kannte.
    >
    > Die alten Griechen haben die moderne Wissenschaft erfunden und die Römer
    > haben sie weiterentwickelt - Du kannst durchaus davon ausgehen, dass die
    > sehr viel mehr an Zusammenhängen erkannt haben, als man ihnen heute in der
    > Retrospektive vielleicht zutraut.

    So ist das, die waren alles andere als dumm.
    Erst mit dem Zerfall des römischen Reiches und den innereuropäischen Kriegen ging viel Wissen verloren.
    Sener Zeit waren es aber Experten in vielen Gebieten für Jahrhunderte.

    Auf 3Sat kam vor langem mal eine Doku, im Eis gegraben haben sie in der Schicht von vor 2000 Jahren eine Schadstoffbelastung gefunden, die es durchaus sehr stark in sich hat.
    Die Schmiederei der Römer war durch die Kohleproduktion und verbrennung in Schmieden stark umweltbelastend.
    Auch wenn sie nur "simple" Maschinerie hatten, war das durchaus im industriellen Maß, was die alles abgezogen haben.

    Bös gesagt heisst es ja, die industrielle Revolution hat damals nicht schon angefangen, weil man ja keine Maschinen brauchte, man hatte doch Sklaven.
    (Die Wahrheit hat natürlich viele Gründe ;))

  17. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Trollversteher 19.07.17 - 16:16

    >Bös gesagt heisst es ja, die industrielle Revolution hat damals nicht schon angefangen, weil man ja keine Maschinen brauchte, man hatte doch Sklaven. (Die Wahrheit hat
    natürlich viele Gründe ;))

    Stimmt, diese Theorie bzw. Erklärung habe ich auch schon öfter gelesen/gehört. Auch zB dafür, dass die Griechen nicht schon in der Antike die Dampfmaschine entwickelt haben, obwohl sie alle Grundlagen dafür kannten, die Mechanik und Materialwissenschaften dafür beherrschten, und sogar schon einfache Prototypen von Vorstufen einer Dampfmaschine gebaut hatten.

  18. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: FreiGeistler 19.07.17 - 18:46

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zudem müsste diese Phase ja auch erst mal lange genug (mehrere hundert
    > Millionen Jahre) stabil gewesen sein, damit sich solch komplexe Lebewesen
    > wie der Mensch überhaupt erst hätten entwickeln können.

    Leben entwickelt sich auf der Erde seit ca. 3 Milliarden Jahren dahin. Es hat z.B. während dieser Zeit in Form von Stromatolithen die Atmosphäre mit Sauerstoff angereichert. Erst vor etwas weniger als 300 Millionen Jahren ist es "richtig los gegangen".
    Also, ja, ein paar 100 Millionen Jahre stabile Bedingungen sollten für einfaches Leben reichen. Und danach sucht man auf dem Mars. Um unsere Ursprünge besser zu verstehen.

  19. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 19.07.17 - 22:59

    genussge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am wahrscheinlichsten, wäre vielleicht Überreste von
    > Skulpturen oder sehr, sehr große Bauwerke, wie
    > Pyramiden.

    Am wahrscheinlichsten wären Spuren nicht natürlich vorkommender Elemente hoher Halbwertzeit, wie sie eine sehr hochentwickelte Zivilisation wahrscheinlich hinterlässt.

    Bereits eine Kultur, die korrosionsbeständige Legierungen produzieren kann, hinterlässt langlebigere Spuren als eine, die sich auf steinzeitlichem Niveau befindet.

    Aber wenn zwischenzeitlich die Erdoberfläche mal wieder "aufgekocht" wäre und sich neu abgekühlt und erhärtet hätte, bleibt vermutlich gar nichts übrig.

  20. Re: Wenn es dort mal was gab...

    Autor: Trollversteher 20.07.17 - 08:57

    >Leben entwickelt sich auf der Erde seit ca. 3 Milliarden Jahren dahin. Es hat z.B. während dieser Zeit in Form von Stromatolithen die Atmosphäre mit Sauerstoff angereichert. Erst vor etwas weniger als 300 Millionen Jahren ist es "richtig los gegangen". Also, ja, ein paar 100 Millionen Jahre stabile Bedingungen sollten für einfaches Leben reichen. Und danach sucht man auf dem Mars. Um unsere Ursprünge besser zu verstehen.

    Richtig, dass man dort Spuren primitiven Lebens findet halte ich auch nicht für ausgeschlossen - hier wird allerdings über untergegangene Hoch-Zivilisationen spekuliert, was ich aus gegebenen Gründen für extrem unwahrscheinlich halte.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim
  3. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, München, Oberschleißheim
  4. Kommunale Unfallversicherung Bayern, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Star Wars Episode I Racer für 1,93€, Star Wars: The Force Unleashed - Ultimate Sith...
  2. (-27%) 14,50€
  3. 69,99€ (Standard Edition), 116,39€ (Premium Deluxe Edition - unter anderem mit Frankfurt...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de