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Das macht nachdenklich

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  1. Das macht nachdenklich

    Autor: Rudi Rüssel 11.05.12 - 17:47

    Hochauflösende (tolle) Bilder aus dem Weltraum und hier auf dem Planeten verhungern die Leute oder leiden an Krankheiten die man längst heilen könnte.

    Ich bin kein Technikfeind - mir will es nur nicht in den Kopf das der Mensch anscheinend sein größter Feind ist - sonst würde das hier (auf dem Planten) jetzt anders aussehen :(

  2. Re: Das macht nachdenklich

    Autor: Moe479 11.05.12 - 18:27

    der mensch ist eine expansive spezies

    die erde ist uns zu klein geworden

    das all scheint unedlich

    ...

    weltraumforschung oder carepakete? stellt sich diese frage langfristig überhaupt?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.12 18:29 durch Moe479.

  3. Re: Das macht nachdenklich

    Autor: msdong71 11.05.12 - 21:00

    hmm, die leute verhungern weil sie ihr gebiet überbevölkert haben und die rechnung ohne die natur gemacht haben^^
    die leute hungern weil in dem augenblick eine der betroffenen parteien mehr geld für waffen hatte als die andere.

    ich bin zwar der meinung das wir mehr leisten können, aber das ein großteil der hilfe einfach sinnlos verpufft. und ja, wir können uns auch asteroiden fernseh gönnen und gleichzeit nothilfe leisten.

  4. Re: Das macht nachdenklich

    Autor: digestif 11.05.12 - 23:55

    Ist doch blödsinnig.
    Weltraumforschung ist ungemein billig. Jedenfalls, wenn man mal schaut, wieviel für andere Sachen rausgeschmissen wird.
    Bankenrettung + Griechenland hat seit 2008 das Mehrfache dessen gekostet, was die NASA seit bestehen erhalten hat.
    Mit dem Geld für die Banken hätte die NASA wahrscheinlich direkt 'ne Brücke zum Mond oder eine permanente Marskolonie errichten können.

    Wenn du das Geld heute für hungernde Menschen ausgibst, führt das nur zu einem: Dass es dort Morgen noch mehr hungernde Menschen gibt. Das ist grausam, ja, aber ECHTE Menschenliebe.
    Aber es ist falsch dort für Nahrung zu spenden, nur damit man sich dann gut fühlt. Man richtet Schaden an.
    Es leben dort einfach zuviele Menschen wo schlicht nicht soviele Leben sollten. Die Umwelt gibt das nicht her.

  5. Re: Das macht nachdenklich

    Autor: divStar 12.05.12 - 09:17

    Interessante Worte @digestif. Nur hast du überhaupt keine Beweise für deine ach so selbstlosen Thesen.

    Die Menschen könnten perfekt mit den ihnen auf der Erde zur Verfügung stehenden Ressourcen auskommen - und das noch sehr, sehr lange. Dass jedoch eine (relativ große) Gruppe Menschen hungert, während andere sich quasi im Honig (symbolisch) wälzen - DAS ist der Fehler. Außerdem verbrauchen die Menschen in der "westlichen" Welt viel mehr Ressourcen als ihnen zusteht.

    Das alles kann (und sollte) man ändern - für Essen spenden hilft da rein gar nichts. Das ist als würde man einem Obdachlosem Geld geben: selbst wenn man ihn für einen Tag mit Essen, Wohnung etc. versorgt, wird er schon am nächsten Tag wieder obdachlos. Weil man eben die Symptome bekämpft hat und nicht die Ursachen.
    Man müsste die Politiker dazu zwingen Mittel gegen die ungehemmte freie Marktwirtschaft zu ergreifen, damit Länder, die arm sind, nicht für nahe zu keinen Gegenwert ihre Ressourcen hergeben müssen.

    Allerdings rückt dieses Bewusstsein in immer mehr der eigentlich armen Staaten - die Zukunft Europas sieht definitiv dunkel aus, denn außer Urheberrecht können wir hier eigentlich nichts was andere Staaten nicht noch viel besser (und günstiger) könnten. Und selbst hier werden andere Staaten mächtig aufholen.

    dS.

  6. Re: Das macht nachdenklich

    Autor: der_Volker 12.05.12 - 12:24

    In einfachen Worten, du willst Krieg gegen viele Regierungen z.B. in Afrika führen?

  7. Re: Das macht nachdenklich

    Autor: HideAndSeek 12.05.12 - 14:29

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blablablaabla
    > dS.


    Hm,
    Warum sollte man es ändern?
    Mir geht es gut.

    Immer dieses Helfersyndrom.
    Früher haben die Adelsleute auch nicht für Menschen auf anderen Kontinenten gespendet.

    Worin begründen sich die Menschen diesen Helferwahn?
    Als wenn man sich evolutionär zurückentwickeln würde.

    Oder ist es nur gespielte Hilfe, um in der Gesellschaft Anerkennung zu erlangen?
    Wow, der der mir gegenüber Sitzt hat echt 1000 Euro gespendet, was ein guter Kerl.

    Fehlt nur noch eine Art Gott...


    Gruß

  8. Re: Das macht nachdenklich

    Autor: tingelchen 13.05.12 - 14:53

    > Immer dieses Helfersyndrom.
    > Früher haben die Adelsleute auch nicht für Menschen auf anderen Kontinenten
    > gespendet.
    >
    Deshalb wurden sie auch vom wütendem Pöbel gemeuchelt ;)

    > Worin begründen sich die Menschen diesen Helferwahn?
    > Als wenn man sich evolutionär zurückentwickeln würde.
    >
    Das "Helfen" ist ein menschlicher Instinkt und einer der Grundbausteine für die Art wie wir lernen sowie für die Strukturen unserer Gesellschaft. Da entwickelt sich nichts vorwärts oder rückwärts.

    > Oder ist es nur gespielte Hilfe, um in der Gesellschaft Anerkennung zu
    > erlangen?
    > Wow, der der mir gegenüber Sitzt hat echt 1000 Euro gespendet, was ein
    > guter Kerl.
    >
    Wenn er spendet ohne dabei einen großen Reibach darum zu machen, ist es vieleicht ein schlechtes gewissen weil es uns hier so richtig gut geht. Selbst die Obdachlosen in diesem Land haben es besser als ein paar millionen Menschen in diversen anderen Regionen.
    Gespielte Hilfe ist eher sowas wie... Essen für die Hungernden... *kotz*

    > Fehlt nur noch eine Art Gott...
    >
    Haben wir doch schon ;)

  9. Re: Das macht nachdenklich

    Autor: delaytime0 13.05.12 - 15:52

    Ich sehe das Problem weniger als "Weltraum(forschung) vs. Humanisierung" sondern eher als "Forschung, Humanisierung < Wohlstand weniger, Reichtum, Überfluss"...

    Ich will damit sagen, dass es Leuten schlecht geht ist mies, aber die Weltraumforschung deswegen zu verteufeln ist der falsche Weg.

    Viel wihtiger wäre es den hemmungslosen Konsum zu zügeln, weniger Abfall nach Afrika zu schiffen und sich auch mal mit 2 Brotsorten zufrieden zu geben. Allein die Tatsache, dass ein Bäcker um 19:30 Uhr noch 70% seines Angebotes vorrätig haben MUSS um vor einem Edeka oder Lidl zu eröffnen ist das Allerletzte.
    Die Deutschen allein werfen genug Nahrung, Technik und Kleidung weg um damit weitere 30 Millionen Menschen zu versorgen. Und warum? Weil wir die Auswahl aus 7 Schokopuddings wollen und jedes Jahr einen neuen Computer oder ein neues Handy "benötigen". Weil Unternehmen wie HP, Epson, Nestle und Co. dafür sorgen, dass Drucker nur 2 Jahre halten, MHDs immer kürzer werden und ständige Werbung für das "Neue, Bessere" uns einhämmert, wir wären veraltet, wenn wir nicht sofort neue Dinge kaufen.

    Der Rest den ich hier in dem Thread lese ist einfach nur absurd...
    Menschen hungern, weil es "dort" zuviele gibt? Wie wäre es mit: Menschen hungern, weil Shell, Total und Co. dort Rohstoffe abbauen wie nichts Gutes und Apple, Dell und Co. Ihren Müll dort hin schaffen?
    Komischerweise haben die Menschen in Afrika bereits über 10k Jahre dort leben können OHNE unsere achso tolle Zivilisation. Und komischerweise ist erst seit kurzem dort das Trinkwasser durch Schwermetalle und Öl verseucht. Geld spielt dort auch erst seit ~200 Jahren überhaupt eine Rolle...

    ----
    Aber hey, lachen wir weiter über andere und kaufen uns täglich billige Plastikspielzeuge von unterbezahlten Chinesen, verpackt in Plastikblister und verschifft in riesigen ölfressenden Containerschiffen, mit Öl aus einem weit entfernten Land, und werfen es dann in genau dieses Land zurück. So ist richtig. Achja Afrika hat ja auch noch Gold, Silber, Edelsteine, Heilpflanzen, Ackerland und mehr... Da kann man noch ne Weile weitermachen.

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

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