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Die waren schon sehr mutig damals

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  1. Die waren schon sehr mutig damals

    Autor: Achranon 14.02.20 - 14:31

    Die Russen haben wenigstens erstmal nur einen Hund in den Weltraum geschickt um zu sehen wie sich lebende Organismen im All verhalten.

    Die Amerikaner sind gleich volle Breitseite gegangen und haben 3 Leute auf den Mond geschickt mit einer Mond Landefähre die auf der Erde nie erfolgreich getested wurde.

    Übrigens wäre da auch noch die Strahlung auf dem Mond, wird ja auch gerne mal übersehen.

    https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/forscher-messen-gefaehrliche-strahlung-auf-dem-mond-1383/

  2. Re: Die waren schon sehr mutig damals

    Autor: Garius 14.02.20 - 14:40

    Achranon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Russen haben wenigstens erstmal nur einen Hund in den Weltraum
    > geschickt um zu sehen wie sich lebende Organismen im All verhalten.
    >
    > Die Amerikaner sind gleich volle Breitseite gegangen und haben 3 Leute auf
    > den Mond geschickt mit einer Mond Landefähre die auf der Erde nie
    > erfolgreich getested wurde.
    >
    > Übrigens wäre da auch noch die Strahlung auf dem Mond, wird ja auch gerne
    > mal übersehen.
    >
    > www.forschung-und-lehre.de
    Tollkühn triffts wohl eher. Hätte die USA nichts zu beweisen gehabt, wären sie vielleicht auch vorsichtiger gewesen.

  3. Re: Die waren schon sehr mutig damals

    Autor: Achranon 14.02.20 - 14:48

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achranon schrieb:
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    > > Die Russen haben wenigstens erstmal nur einen Hund in den Weltraum
    > > geschickt um zu sehen wie sich lebende Organismen im All verhalten.
    > >
    > > Die Amerikaner sind gleich volle Breitseite gegangen und haben 3 Leute
    > auf
    > > den Mond geschickt mit einer Mond Landefähre die auf der Erde nie
    > > erfolgreich getested wurde.
    > >
    > > Übrigens wäre da auch noch die Strahlung auf dem Mond, wird ja auch
    > gerne
    > > mal übersehen.
    > >
    > > www.forschung-und-lehre.de
    > Tollkühn triffts wohl eher. Hätte die USA nichts zu beweisen gehabt, wären
    > sie vielleicht auch vorsichtiger gewesen.

    Sie hatten ja auch den Druck das es bis 1969 klappen mußte um Kennedys Versprechen zu halten.

  4. Re: Die waren schon sehr mutig damals

    Autor: plutoniumsulfat 14.02.20 - 18:11

    Achranon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Russen haben wenigstens erstmal nur einen Hund in den Weltraum
    > geschickt um zu sehen wie sich lebende Organismen im All verhalten.
    >
    > Die Amerikaner sind gleich volle Breitseite gegangen und haben 3 Leute auf
    > den Mond geschickt mit einer Mond Landefähre die auf der Erde nie
    > erfolgreich getested wurde.

    Nein, auch die Amerikaner haben zuerst Tiere hochgeschickt. Bis zur ersten bemannten Mondmission sind zudem Dutzende Menschen im All gewesen.

  5. Re: Die waren schon sehr mutig damals

    Autor: jimbokork 14.02.20 - 19:00

    die usa hat zuerst menschenaffen statt hunden/katzen/hamstern/ratten hochgeschickt, das sind schliesslich auch für den menschlichen forschungsdrang vernachlässigbare individuen ...

  6. Re: Die waren schon sehr mutig damals

    Autor: chefin 17.02.20 - 08:12

    Achranon schrieb:
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    > Die Russen haben wenigstens erstmal nur einen Hund in den Weltraum
    > geschickt um zu sehen wie sich lebende Organismen im All verhalten.
    >
    > Die Amerikaner sind gleich volle Breitseite gegangen und haben 3 Leute auf
    > den Mond geschickt mit einer Mond Landefähre die auf der Erde nie
    > erfolgreich getested wurde.
    >
    > Übrigens wäre da auch noch die Strahlung auf dem Mond, wird ja auch gerne
    > mal übersehen.
    >
    > www.forschung-und-lehre.de


    Man kann eine Mondlandefähre auf der Erde nicht vollständig testen. Physikalisch nicht möglich, da sie hier nichtmal vom Boden hochkommen kann.

    Des weiteren gab es das Manhigh Programm um die Strahlenbelastung zu testen. Dann wurde das Mercury Programm aufgelegt. Danach das Gemini. Bitte google einfach mal danach.

    Des weiteren ist Juri nur 1 Monat vor den Amerikanern oben gewesen. Und die USA hatte da schon fast 15 Raketen hoch geschickt, davon 3 mit Affen (vermutlich mehr, aber man hat damals solche Fehlschläge nicht publiziert, wenn Raketen mit Tiere explodiert sind).

    Mutig waren sie definitiv, aber nicht übermütig. Das wurde präzise analysiert und mit unmengen an Tests vorbereitet. Dazu kam, das Mercury-Programm erstmal dazu diente Messergebnisse zu bekommen, wie die Reibung da oben ist und welche Geschwindigkeit man benötigt in der Umlaufbahn zu bleiben. Die Mercuryflüge gingen bis 250km hoch, also noch innerhalb des Magnetfeldes der Erde. Das uns dieses Magnetfeld abschirmt war damals schon bekannt. Auch seine Ausdehnung.

    Die Russen sind ihrerseits mit deutlich weniger Vorbereitung rangegangen. Sie haben den Misserfolg in Kauf genommen, incl einem möglichen Tod des Kosmonauten. Nur so konnten sie den Vorsprung der USA etwas entgegen setzen. Die USA war nach dem Mercury-Programm führend und das Saturnprogramm wurde praktisch zusammen mit Gemini genehmigt. Gemini sollte testen wie ein Raumschiff gebaut werden muss, das es manövrieren kann und Lebenserhaltung hat für längere Zeiträume.

    Derweilen wurde schon an der Saturn gebaut, die mal die Last zum Mond bringen sollte. Die Erkenntnisse der Gemini's flossen dann in die Apollo Kapsel ein. Hier war Wernher von Braun der Leiter und die massgebliche Kraft hinter dem ganzen. Russland hat trotz aller Anstrengungen nie geschafft den Vorsprung aufzuholen. Durch das Hauruck um Juri als erster oben zu haben, fehlten Test und führte letztendlich zum Versagen der N-1 Rakete. Einfach immer mit Hauruck versuchen voran zu kommen rächt sich, wenn fehler auftreten und man nicht weis wieso das so gekommen ist.

    Der Mut der Russen sich diesen Raketen anzuvertrauen kann also garnicht hoch genug eingeschätzt werden.

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