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An der falschen Stelle gespart
Autor: Mingfu 09.10.15 - 12:32
Hätte man einfach etwas Geld für einen GPS-Empfänger ausgegeben, müsste man nicht so einen Aufwand betreiben und wüsste jederzeit auf ein paar Meter genau, wo man ist. ;-)
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Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: Gandalf2210 09.10.15 - 12:37
Hab ich tatsächlich mehrere Sekunden drüber nachgedacht.
Klappt theoretisch auch, die Position der Satelliten ist ja bekannt. Aber da die wohl so dicht beisammen sind, könnte die triangulation unter starken numerischen Fehlern leiden.
Von der Richtung in die die Satelliten funken und deren Leistung mal abgesehen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.15 12:39 durch Gandalf2210. -
Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: ibsi 09.10.15 - 12:54
Wäre es nicht sinnvoll eine art GPS im All aufzubauen mit Hilfe der Umlaufbahnen anderer Planeten? Also Satelliten zu anderen Planeten schicken und dort kreisen lassen. Die Positionen kennt man ja dann auch und könnte so auch die Entfernung verringern die nötig ist (nicht Pluto -> Erde sondern Pluto -> Mars usw) .
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Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: Gandalf2210 09.10.15 - 13:14
der Satellit müsste dann in alle Richtungen funken. Selbst die Satelliten auf der Erde sind schon stark gebündelt.
Bei den Milliaren Kilometern bräuchtest du entweder gigantische Sendeleitungen am Satellit, oder Gigantische Antennen an der Sonde. Beides nicht praktikabel. -
Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: Mingfu 09.10.15 - 13:15
1. Die Entfernung Pluto - Mars muss nicht kleiner als die Entfernung Pluto - Erde sein. Es hängt von den Bahnpositionen der drei Planeten ab. Wenn Mars gerade in Opposition zu Pluto steht, ist die Entfernung größer als die zur Erde.
2. Das nächste Problem wäre die Sendeleistung. Wenn man nicht weiß, wohin man senden muss, sondern ein allgemeines Signal generiert, welches überall empfangbar sein soll, dann müsste man einen Rundstrahler verwenden, hat also keinen Antennengewinn. Da aber die Signalstärke mit der Entfernung von der Antenne abnimmt, müsste man aufgrund der angestrebten Empfangsräume mit unglaublich viel Leistung senden, um ein Signal zu haben, welches sich beim Empfänger noch vom Hintergrundrauschen abhebt.
3. Woher nimmt man wiederum die Energie dafür? Denn Solarpanel liefern mit steigendem Abstand zur Sonne auch immer weniger Leistung. Man kann für die äußeren Planeten derzeit nur auf Radionuklidbatterien setzen. Aber für die notwendigen Sendeleistungen und die angestrebte Lebensdauer müssten die wiederum extrem groß sein. Wenn beim Start etwas schiefläuft und diese Satelliten in der Erdatmosphäre verglühen, hätte man dann aber ein erhebliches Problem.
4. Die Sache wird extrem teuer. Denn Satelliten in Höhen zu transportieren und dort mit Geschwindigkeiten auszusetzen, mit denen sie andere Planeten im Sonnensystem erreichen können, gehört nach der bemannten Raumfahrt zu den energieintensivsten Startvorgängen.
Interplanetares oder gar interestellares GPS muss also noch eine Weile warten. :-) -
Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: Jasmin26 09.10.15 - 13:26
ich wart noch auf das posting warum die keine Schilder aufstellen .......
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Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: Trollversteher 09.10.15 - 13:38
>Hab ich tatsächlich mehrere Sekunden drüber nachgedacht.
>Klappt theoretisch auch, die Position der Satelliten ist ja bekannt. Aber da die wohl so >dicht beisammen sind, könnte die triangulation unter starken numerischen Fehlern >leiden.
>Von der Richtung in die die Satelliten funken und deren Leistung mal abgesehen.
Wie Du schon selbst schreibst, klappt das nicht mal theoretisch.
a) Die GPS Satelliten funken gebündelt richtung Erde, und straheln nicht ins All.
b) Die Funkleistung ist viel zu schwach für einen "rundum Broadcast".
c) Wie willst Du triangulieren, wenn die Quellen alle vom gleichen Punkt (der Erde) ausgehen? Selbst wenn man die Signale der einzelnen Satelliten vom Pluto aus noch räumlich auseinanderhalten könnte (was ich wegen der Streuung allerdings stark bezweifle), wären die Winkelunterschiede viel zu klein, um daraus eine halbwegs exakte Position zu errechnen. -
Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: MrAnderson 09.10.15 - 13:40
Einfacher wär es doch, wenn sie Verkehrsschilder aufstellen würden.
Hat da schon mal jemand drüber nachgedacht.
ggggggg -
Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: Trollversteher 09.10.15 - 13:43
>Einfacher wär es doch, wenn sie Verkehrsschilder aufstellen würden.
>Hat da schon mal jemand drüber nachgedacht.
GPS, Verkehrsschilder - alles neumodischer Schnickschnack, warum nicht einfach einen guten, alten Kompass einbauen und gut is! -
Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: _4ubi_ 09.10.15 - 13:44
Mingfu schrieb:
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> Hätte man einfach etwas Geld für einen GPS-Empfänger ausgegeben, müsste man
> nicht so einen Aufwand betreiben und wüsste jederzeit auf ein paar Meter
> genau, wo man ist. ;-)
GPS pfff. Galileo macht das ;) -
DANKE (kt)
Autor: ibsi 09.10.15 - 14:44
DANKE (kt)
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Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: XENofACTz 10.10.15 - 09:09
_4ubi_ schrieb:
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> Mingfu schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Hätte man einfach etwas Geld für einen GPS-Empfänger ausgegeben, müsste
> man
> > nicht so einen Aufwand betreiben und wüsste jederzeit auf ein paar Meter
> > genau, wo man ist. ;-)
>
> GPS pfff. Galileo macht das ;)
Made my day -
Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: dbettac 10.10.15 - 14:10
Auf das wirklich naheliegende kommt mal wieder keiner. Anhalten, aussteigen, einen Einheimischen fragen.
;-)
Daniel -
Re: An der falschen Stelle gespart
Autor: Trollversteher 13.10.15 - 11:42
>Auf das wirklich naheliegende kommt mal wieder keiner. Anhalten, aussteigen, einen Einheimischen fragen.
>;-)
>Daniel
Bah, das machen doch nur Frauen, Männer faren stur solange weiter, bis sie am Ziel ankommen. Und wenn das mal ein paar Tage länger dauert, dann ist das halt so ;-)



