Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Recycling: Die Plastikfischer

Den Fokus richtig legen...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Den Fokus richtig legen...

    Autor: Fuchur 17.05.19 - 14:24

    > Der Chemiker und Verfahrenstechniker Michael Braungart hält von all den Ansätzen nicht allzu
    > viel. "Das Dumme ist: Wenn man die falschen Dinge perfekt macht, hat man sie perfekt falsch
    > gemacht." Man müsse den Fokus von Anfang an auf anderes legen, sagt Braungart.

    Anstatt den ganzen Plastik-Müll einsammeln zu müssen, sollte man mal an sinnvollen Alternativen dazu arbeiten; an Biologisch abbaubaren Verpackungsmaterialien zum Beispiel.
    Dazu Plastikverpackungen aller Art verbieten. Fertig.

    Wo ist das Problem? Einzig der Wille fehlt. Und der bewegt sich nur dann, wenn die Wirtschaft in Gefahrt ist, die Lobbyisten "nachhelfen" oder das Volk Druck macht.

    Aber wer hat schon ein Interesse an der Umwelt?

    Die Wirtschaft nicht. Veränderung kostet Geld. Somit die Lobbyisten auch nicht.
    Das Volk aktuell auch nicht. 80% leben doch von Brot (Aldi) und Spielen (HarzIV-TV) ...

  2. Re: Den Fokus richtig legen...

    Autor: Dwalinn 17.05.19 - 14:54

    Gibt es bereits! Wenn man eh das ganze ins Meer werfen will sind die auch super aber ansonsten kostet es nur viele Rohstoffe (insbesondere Ackerflächen mit tollen Mais monokulturen) und bringt nichts. In der kompostieranlage verrotten die nach höchsten 6 Monaten (vollständig erst nach ca. 1 Jahr) der Kompost ist allerdings nach 90 Tagen schon fertig. Zudem ist es fast unmöglich die Tüten (oder andere formen) von echten Plastik zu unterscheiden also darf das mühsam raussortiert werden.
    Ihr wollt was für die Umwelt tun? einfach richtig trennen und verbundstoffe gleich zuhause in seine Bestandteile zerlegen. Zudem die Regierung unter Druck setzen das Plastik (auch das vorsortierte) nicht die EU verlässt.
    Und auch ruhig mal ein Arschloch sein und über die Nachbarn lästern die nicht trennen, sozialer Druck kann wunder bewirken

  3. Re: Den Fokus richtig legen...

    Autor: randya99 17.05.19 - 15:00

    Die Politik arbeitet schon daran. Leider sind Strohhalme aus Stahl schlecht für die Zähne (Nuckeln verboten) und Wattestäbchen aus Holz sind hart und kosten 5x so viel wie normale. Zumindest fürs Makeup gibt es anscheinend schon wiederverwendbare...

  4. Re: Den Fokus richtig legen...

    Autor: NewEconomy 17.05.19 - 15:11

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Und auch ruhig mal ein Arschloch sein und über die Nachbarn lästern die
    > nicht trennen, sozialer Druck kann wunder bewirken

    Das würde mir am Arsch vorbei gehen wenn Sie der Meinung sind den Mund aufmachen zu müssen und sich über meine Müllentsorgung zu beschweren.
    Und damit stehe ich nicht alleine.
    Gebt den Menschen einfach kein Plastik mehr..

  5. Re: Den Fokus richtig legen...

    Autor: Dwalinn 17.05.19 - 15:22

    Klar sowas hilft nicht bei jeden aber man kann auch nicht jeden erreichen wenn man es nichtmal versucht.

    Und was ist deine Alternative zum Plastik? Man kann nicht alles mit Tupperware oder papierkartons ersetzen in einigen Fällen schadet man der Umwelt mit den vermeintlich umweltfreundlichen Alternativen sogar.

  6. Re: Den Fokus richtig legen...

    Autor: teenriot* 17.05.19 - 17:12

    > Gibt es bereits!

    Nicht wirklich.

    https://www.oekotest.de/freizeit-technik/Konsumenten-Taeuschung-Die-Luege-vom-Bioplastik-_600676_1.html

  7. Re: Den Fokus richtig legen...

    Autor: Dwalinn 17.05.19 - 18:04

    Genau das habe ich ja gesagt, nur mit anderen Zahlen. Es gibt bereits Alternativen die sind aber zum Teil schlimmer als richtiges Plastik

  8. Re: Den Fokus richtig legen...

    Autor: Nimrais 18.05.19 - 21:02

    Biokunststoffe sind in aller Regel auf nachwachsenden Rohstoffen basierende, den Ölkollegen nachempfundene Kunststoffe. Die sind nicht bioverwertbar oder gar kompostierbar. Die abbaubaren Kunststoffe (PLA z.b.) degradieren in der Natur nur sehr langsam. Als Berpackungsmaterial eignen sie sich nur bedingt, bsp. für trockene Waren. Für feuchte, salzige oder gar flüssige Waren funktioniert das nicht. Man kann Abbaubarkeit halt nicht auf Knopfdruck aktivieren.

    Wirklich helfen würde die konsequente Sammlung von Kunststoffen da, wo sie erzeugt/verbraucht werden. Zudem sollte der Einsatz von haltbaren Kunststoffen reduziert werden. Doppel- und Dreifachverpackungen sollten verboten sein.

    Die "Ökoverpackungen" sind oft noch schlimmer als normale. Glasflaschen, Papiertüten und Stofftüten sind eine Katastrophe für die Umwelt. Herstellung und vor allem Transport schaden der Umwelt extrem.

    Ich arbeite in der Kinststoffverarbeitenden Industrie und setze mich in meinem Bereich für dem Einsatz von "gesunden" Kunststoffen ohne Brom, Chlor und Fluor, sowie für dem Verzicht auf Anorganische Phophorverbindungen ein. Warum das Zeug noch erlaubt ist verstehe ich nicht. Biokunststoffe auf Raps- oder Rizinusbasis (bsp. BASF PA9T oder DSM Ecopaxx) ist leider nicht wirtschaftlich und zieht auch im Markt nicht.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Südzucker AG, Mannheim
  2. Proximity Technology GmbH, Hamburg
  3. AKDB, München, Bayreuth
  4. Universität Paderborn, Paderborn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 339,00€
  2. 269,00€
  3. (u. a. Far Cry New Dawn für 19,99€, Ghost Recon Wildlands für 15,99€, Rayman Legends für 4...
  4. (u. a. PUBG für 13,99€, Final Fantasy XIV - Shadowbringers für 27,49€, Mordhau für 19,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Switch Wenn die Analogsticks wandern
  2. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  3. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    1. Gaming Drive Accelerated: Western Digital bringt externe Xbox-One-SSD
      Gaming Drive Accelerated
      Western Digital bringt externe Xbox-One-SSD

      Xbox-One-Nutzern, denen der Speicher ausgeht, bietet Western Digital eine kompaktes Game Drive im Design der Xbox One S an - eine Konkurrenz zu Seagate.

    2. Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Facebook wehrt sich gegen Millionenbußgeld
      Netzwerkdurchsetzungsgesetz
      Facebook wehrt sich gegen Millionenbußgeld

      Facebook legt Widerspruch gegen ein Bußgeld in Millionenhöhe im Zusammenhang mit dem deutschen Gesetz gegen Hass im Netz ein. Anfang des Monats wurde gegen Facebook ein Bußgeld von zwei Millionen Euro verhängt.

    3. Sicherheit: Microsoft untersucht Rust als Alternative zu C und C++
      Sicherheit
      Microsoft untersucht Rust als Alternative zu C und C++

      Die Mehrheit der Sicherheitslücken, die Microsoft behebt, sind auf die Speicherprobleme von C und C++ zurückzuführen. Das Sicherheitsteam von Microsoft untersucht deshalb nun den Einsatz der Sprache Rust.


    1. 14:52

    2. 14:39

    3. 14:27

    4. 14:18

    5. 14:00

    6. 13:29

    7. 13:08

    8. 12:35