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  5. › Recycling: Die Plastikfischer

Denken wir es mal zuende

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  1. Denken wir es mal zuende

    Autor: randya99 17.05.19 - 10:40

    Ein bisschen Plastik wird immer ins Meer gelangen, weil niemand perfekt ist. (alleine schon das Mikroplastik von Autoreifen) Weil sich das nicht aufsammeln lässt, vor allem nicht das Mikroplastik, wird man wohl auf Plastik generell verzichten müssen. Auch weil es nicht aus erneuerbaren Rohstoffen gemacht wird.

    Die Massen an Plastik, die schon im Meer sind, muss man aber auch irgendwie herausfischen.

    Ich wurde über die Jahre ganz automatisch immer ökologischer (Geothermie, Ökostrom, kein Auto, usw.), aber bei DHL, Flugzeugen und Plastik endet mein Einflussbereich. Hier kann man nur noch verzichten, aber das hilft m.M.n. auch nicht/nur begrenzt.

    Es müsste schon eine Lösung für alle geben.

  2. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Palerider 17.05.19 - 11:04

    Die beste Lösung FÜR alle, ist die Lösung VON allen. Ob bei Plastik, CO2-Ausstoß, Wasserverbrauch,... solange die meisten immer noch nur auf große Unternehmen, andere Staaten, Regierungen, etc. schauen wird es ganz schwierig.

  3. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Muhaha 17.05.19 - 11:09

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es müsste schon eine Lösung für alle geben.

    Es gibt aber nicht die eine Lösung für alle. Es muss verschiedene Lösungsansätze für verschiedene Rahmenbedingungen geben, um Plastikmüll genug einzugrenzen, dass es kein Problem mehr darstellt.

  4. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Peter Brülls 17.05.19 - 11:26

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die beste Lösung FÜR alle, ist die Lösung VON allen. Ob bei Plastik,
    > CO2-Ausstoß, Wasserverbrauch,... solange die meisten immer noch nur auf
    > große Unternehmen, andere Staaten, Regierungen, etc. schauen wird es ganz
    > schwierig.

    Gilt dennoch nur begrenzt. Ich kaufe z. B. schon Ökostrom, damit endet mein Einfluss auf die Umweltverschmutzung durch Kohlekraftwerke.

    Wenn ich mit dem Rad zur Arbeit und in die Stadt fahre, dann endet da auch mein Einfluß. Die Kollegen, die vergleichbare Ministrecken von 5 km mit dem Wagen fahren, machen das auch weiterhin. 1 Tonne Metall bewegen für 100 kg Nutzlast.

  5. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: ThorstenMUC 17.05.19 - 11:30

    Ich fürchte, wenn ich das ganze extrem objektiv und mit unterdrückter Empathie betrachte heißt die Lösung: "weniger Menschen"... nicht nur beim Müll, auch bei CO2 usw... behandeln wir aktuell die Symptome, um uns etwas mehr Zeit zu verschaffen.
    Die eigentliche Ursache sind leider 7 Mrd. einer dominanten Spezies sind zu viel für die Erde.

    Es sind unbeliebte Entscheidungen - aber irgendwann muss wohl Geburtenkontrolle bzw. Grenzwerte für unsere Vermehrung her...

    Oder wir warten auf einen "sauberen Krieg" (also viele Tote, aber wenig zerstörte Ressourcen) oder eine Seuche oder Soylent Green oder ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.19 11:31 durch ThorstenMUC.

  6. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Muhaha 17.05.19 - 11:48

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die eigentliche Ursache sind leider 7 Mrd. einer dominanten Spezies sind zu
    > viel für die Erde.

    Nein, sind sie nicht. Die Erde hat genug Potential, um bis über 20 Mrd. Menschen gescheit am Leben zu erhalten, ohne dass die Menschen sich dabei die eigene Lebensgrundlage ruinieren oder auf Kosten nachfolgender Generationen leben. All unsere Probleme entstehen nicht, weil es zu viele Menschen gibt, sondern weil wir uns allesamt nicht richtig verhalten, zu viel Dreck erzeugen, zu viele der falschen Rohstoffe verbrauchen, nur an unserem eigenem Profit interessiert sind, einen Scheiss auf das Wohl unserer Nachkommen geben, uns von machtgierigen Politikern verarschen lassen, irgendwelchen religiösen Spinnern hinterlaufen usw. usf.

    Kein Mensch auf dieser Welt muss hungern. Es wird jetzt schon mehr als genug Nahrung für ALLE produziert. Wir können die Nahrung aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht richtig verteilen.

    > Es sind unbeliebte Entscheidungen - aber irgendwann muss wohl
    > Geburtenkontrolle bzw. Grenzwerte für unsere Vermehrung her...

    Das kommt von alleine, wenn gewisse Rahmenbedingungen eintreten.
    Suche mal nach gapminder.org/Hans Roslin. Der gute Mann hat zweifelsfrei nachweisen können, dass durch eine Kombination und sich gegenseitig verstärkenden Wirkung aus Wohlstandsmehrung, Stärkung von Frauenrechten und verstärkter Bildung zu einer deutlichen Abnahme der Geburtenrate in nur wenigen Jahrzehnten führt. Ob Europa, Afrika, Südamerika oder Asien, er konnte überall die gleichen Abläufe und Entwicklungen beobachten.

    Sollten die richtigen Entscheidungen getroffen werden kann sich die Menschheit bei12-14 Mrd. Menschen gut stabilisieren, ohne dass man sich wohlfeilen apokalyptischen Gedanken hingeben muss, weil man zu viel Mad Max gesehen hat oder die Ergüße von Herr Mathus für der Weisheit letzten Schluss hält.

  7. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: captain_spaulding 17.05.19 - 12:07

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, sind sie nicht. Die Erde hat genug Potential, um bis über 20 Mrd.

    Das ist Quatsch. Und selbst wenn: Das Wachstum würde ja dann nicht bei 20 aufhören.
    Vor allem wäre mehr Landwirtschaft nötig, die ja schon jetzt zu den Hauptverursachern sowohl des Klimawandels auch auch des Artensterbens zählt.
    Und da rede ich noch gar nicht davon, dass das Bevölkerungswachstum erst aufhört wenn hoher Wohlstand(=viel CO2 pro Mensch) erreicht ist.

    Edit: Und die Sinnfrage, wieso man so viele Menschen unbedingt braucht, sollte man auch mal stellen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.19 12:09 durch captain_spaulding.

  8. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Muhaha 17.05.19 - 12:12

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muhaha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, sind sie nicht. Die Erde hat genug Potential, um bis über 20 Mrd.
    >
    > Das ist Quatsch.

    Nein. Ist es nicht.

    > Und selbst wenn: Das Wachstum würde ja dann nicht bei 20
    > aufhören.

    Doch, das wird es. Bitte, suche nach gapminder.org/Hans Roslin :)

    > Vor allem wäre mehr Landwirtschaft nötig, die ja schon jetzt zu den
    > Hauptverursachern sowohl des Klimawandels auch auch des Artensterbens
    > zählt.

    Diese Methode der Nahrungsherstellung wird es bald nur noch in geringem Ausmaß geben. Großstädte werden ihre eigenen Nahrungsmittel auf Dächern oder im Labor heranzüchten. Lediglich die kommerziellen Interessen der aktuell dominierenden Lebensmittelkonzerne verhindern einen entsprechenden groß angelegten Umbau.

    > Und da rede ich noch gar nicht davon, dass das Bevölkerungswachstum erst
    > aufhört wenn hoher Wohlstand(=viel CO2 pro Mensch) erreicht ist.

    Auch das lässt sich durch entsprechende Techniken und Ersatzrohstoffe in den Griff bekommen. Die Frage ist hier nicht, ob man es kann, sondern ob man es möchte!

  9. ++

    Autor: demon driver 17.05.19 - 12:14

    Hervorragend zusammengefasst.

    Bis auf:

    > All unsere Probleme entstehen nicht, weil es zu viele Menschen gibt, sondern weil
    > wir uns allesamt nicht richtig verhalten, zu viel Dreck erzeugen, zu viele der falschen
    > Rohstoffe verbrauchen, nur an unserem eigenem Profit interessiert sind, einen
    > Scheiss auf das Wohl unserer Nachkommen geben, uns von machtgierigen Politikern
    > verarschen lassen, irgendwelchen religiösen Spinnern hinterlaufen usw. usf.

    Das wiederum passiert nicht, weil "wir" das bewusst und willentlich tun. Ein großer Teil der Bevölkerung sieht das doch ähnlich wie wir hier gerade. Aber wir verhalten uns so, wie wir uns verhalten, weil die Rahmenbedingungen unserer Existenz so sind, wie sie sind. Diese Rahmenbedingungen setzt ein Wirtschaftssystem, das davon lebt, immer mehr in immer kürzerer Zeit zu produzieren und an uns zu verkaufen. Würde es das nicht erfolgreich tun, hätten wir keine Lohnarbeitsplätze, um uns das Einkommen zu verschaffen, das wir unter jenen Rahmenbedingungen für ein Leben oberhalb des Existenzminimums brauchen. Zu diesen Lohnarbeitsplätzen müssen wir wiederum täglich hinkommen... usw. usf.

    Die Menschheit, die Welt braucht andere Rahmenbedingungen, damit das nachhaltig besser werden kann.

  10. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: captain_spaulding 17.05.19 - 12:16

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist hier nicht, ob man es kann, sondern ob man es möchte!

    So könnte man das zusammenfassen! Was habe ich/die Menschheit von 20 statt 7 Milliarden Menschen?

    In der Vergangenheit war der CO2-AUsstoß immer ziemlich proportional zum Wohlstand. Ob sich das in Zukunft grundsätzlich ändert kann man bezweifeln.

  11. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Palerider 17.05.19 - 12:16

    > Gilt dennoch nur begrenzt. Ich kaufe z. B. schon Ökostrom, damit endet
    > mein Einfluss auf die Umweltverschmutzung durch Kohlekraftwerke.
    >
    > Wenn ich mit dem Rad zur Arbeit und in die Stadt fahre, dann endet da auch
    > mein Einfluß. Die Kollegen, die vergleichbare Ministrecken von 5 km mit
    > dem Wagen fahren, machen das auch weiterhin. 1 Tonne Metall bewegen für
    > 100 kg Nutzlast.

    Verstehe Deinen Einwand nicht - damit bestätigst Du doch meine Aussage, dass es von allen kommen muss!?

  12. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Peter Brülls 17.05.19 - 12:42

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Gilt dennoch nur begrenzt. Ich kaufe z. B. schon Ökostrom, damit endet
    > > mein Einfluss auf die Umweltverschmutzung durch Kohlekraftwerke.
    > >
    > > Wenn ich mit dem Rad zur Arbeit und in die Stadt fahre, dann endet da
    > auch
    > > mein Einfluß. Die Kollegen, die vergleichbare Ministrecken von 5 km mit
    > > dem Wagen fahren, machen das auch weiterhin. 1 Tonne Metall bewegen für
    > > 100 kg Nutzlast.
    >
    > Verstehe Deinen Einwand nicht - damit bestätigst Du doch meine Aussage,
    > dass es von allen kommen muss!?

    Nein, muss es nicht. Einfach mal den Sprit noch mal teurer machen. Straßen so bauen, dass Radfahrer sicher auf der Fahrbahn sicher fühlen können. Parkplätze an der Firma nur für Gäste kostenlos, der Rest muss mieten. Werbungskosten streichen, nur Bus und Bahn dürfen geltend gemacht werden. Recht auf Heimarbeit, wenn verfahrenstechnisch möglich. Parken am Fahrbahnrand massiv einschränken. Eingenommene Gelder in Bus und Bahn stecken, dort dann die Takt erhöhen.

    Solche Sachen bringen was.

  13. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Palerider 17.05.19 - 12:49

    Ah - OK, so war es gemeint...
    Das müsste aber quasi auch von allen kommen - per Wahlzettel. Mit einem Herrn Scheuer als Verkehrsminister erreichst Du nur, dass bayrische Straßen als erstes saniert werden... ohne Fahrradweg...

  14. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: demon driver 17.05.19 - 13:00

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muhaha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Die Frage ist hier nicht, ob man es kann, sondern ob man es möchte!
    >
    > So könnte man das zusammenfassen! Was habe ich/die Menschheit von 20 statt
    > 7 Milliarden Menschen?

    Andersherum, was geht dich/die Menschheit das an, solange die kein Problem sind?

    > In der Vergangenheit war der CO2-AUsstoß immer ziemlich proportional zum
    > Wohlstand. Ob sich das in Zukunft grundsätzlich ändert kann man bezweifeln.

    Das hängt allein davon ab, ob wir mit denselben Rahmenbedingungen weitermachen wollen. Ob wir die Art zu wirtschaften, das heißt unter einem stetigen Profitmaximierungs- und Wachstumszwang für die Industrie, auf ewig beibehalten wollen. Und ob wir"Wohlstand" auch in Zukunft weiter allein daran messen wollen, wieviel wir konsumieren.

    Anstatt vielleicht daran, wie sorgenfrei und selbstbestimmt wir leben können und mit wieviel selbst bestimmbarer Zeit, anstatt 40 Stunden pro Woche lohnarbeiten zu müssen, um dann von dem Erlös, wenn schon keine Kraft und keine Zeit mehr zu irgendeiner Form der Selbstentfaltung außerhalb des Jobs bleibt, wenigstens kräftig konsumieren zu können.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.19 13:01 durch demon driver.

  15. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: thepiman 17.05.19 - 13:09

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ThorstenMUC schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Die eigentliche Ursache sind leider 7 Mrd. einer dominanten Spezies sind
    > zu
    > > viel für die Erde.
    >
    > Nein, sind sie nicht. Die Erde hat genug Potential, um bis über 20 Mrd.
    > Menschen gescheit am Leben zu erhalten, ohne dass die Menschen sich dabei
    > die eigene Lebensgrundlage ruinieren oder auf Kosten nachfolgender
    > Generationen leben. All unsere Probleme entstehen nicht, weil es zu viele
    > Menschen gibt, sondern weil wir uns allesamt nicht richtig verhalten, zu
    > viel Dreck erzeugen, zu viele der falschen Rohstoffe verbrauchen, nur an
    > unserem eigenem Profit interessiert sind, einen Scheiss auf das Wohl
    > unserer Nachkommen geben, uns von machtgierigen Politikern verarschen
    > lassen, irgendwelchen religiösen Spinnern hinterlaufen usw. usf.
    >
    > Kein Mensch auf dieser Welt muss hungern. Es wird jetzt schon mehr als
    > genug Nahrung für ALLE produziert. Wir können die Nahrung aber aus den
    > unterschiedlichsten Gründen nicht richtig verteilen.
    >
    > > Es sind unbeliebte Entscheidungen - aber irgendwann muss wohl
    > > Geburtenkontrolle bzw. Grenzwerte für unsere Vermehrung her...
    >
    > Das kommt von alleine, wenn gewisse Rahmenbedingungen eintreten.
    > Suche mal nach gapminder.org/Hans Roslin. Der gute Mann hat zweifelsfrei
    > nachweisen können, dass durch eine Kombination und sich gegenseitig
    > verstärkenden Wirkung aus Wohlstandsmehrung, Stärkung von Frauenrechten und
    > verstärkter Bildung zu einer deutlichen Abnahme der Geburtenrate in nur
    > wenigen Jahrzehnten führt. Ob Europa, Afrika, Südamerika oder Asien, er
    > konnte überall die gleichen Abläufe und Entwicklungen beobachten.
    >
    > Sollten die richtigen Entscheidungen getroffen werden kann sich die
    > Menschheit bei12-14 Mrd. Menschen gut stabilisieren, ohne dass man sich
    > wohlfeilen apokalyptischen Gedanken hingeben muss, weil man zu viel Mad Max
    > gesehen hat oder die Ergüße von Herr Mathus für der Weisheit letzten
    > Schluss hält.


    12-14 Milliarden bei einem Wohlstandslevel wie hier in Europa oder vergleichbar? Das wird die Erde niemals leisten können.

  16. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: franzbauer 17.05.19 - 13:27

    Soweit wird es nicht kommen. Ich kann nicht mit dem Rad jeden Tag 40km über Land auf unsicheren, kleinen unübersichtlichen Landstraßen morgens hin und abends zurück fahren.
    Mit Bus und Bahn bin ich fast 2 Stunden unterwegs für die 40km. Da bringt auch ein höherer Takt nichts, da die Taktung schon ausreichend ist.
    Wo sollen Autos denn parken, wenn nicht am Straßenrand? Nicht jeder hat einen Stellplatz. Gehwege sind eigentlich sowieso tabu, falls keine Parkflächen ausgezeichnet sind. Heimarbeit bringt mir nix wenn man vor Ort arbeiten MUSS.
    Wieso gibt es denn so viel Individualverkehr? Weil man mit Bus und Bahn nicht sonderlich weit kommt. Fahrpreise steigen und steigen. 130¤ bezahle ich im _Monat_ für Bus und Bahn. Da kommt mich ein kleines Auto günstiger.

  17. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Palerider 17.05.19 - 13:40

    Na sowas - 130 im Monat? Davon träume ich... ich zahle 180 und 2h/Tag bin ich auch fast unterwegs... das geht, wenn man will.

  18. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: Fuchur 17.05.19 - 14:17

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na sowas - 130 im Monat? Davon träume ich... ich zahle 180 und 2h/Tag bin
    > ich auch fast unterwegs... das geht, wenn man will.

    Klar geht das. Aber nur ohne Familie und ohne Hobbies ...
    Oder Deine Frau muss Deinen Kindern jeden Samstag erklären, was der fremde Mann in ihrem Wohnzimmer macht...

  19. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: teenriot* 17.05.19 - 14:28

    Habe ich in Mathe nicht aufgepasst?
    2 x 40 km - 20 Tagen pro Monat - bei irrealen 4l/100km - bei 1,20¤ / l irgendwas komme ich allein für den Treibstoff auf runtergerundet unrealistische 75¤. Das Auto kostet dich sonst nur 55¤ pro Monat, also 660¤ pro Jahr? Wohl kaum!

    Also die 130¤ sind nicht dein Problem. Du gibst mehr für das Auto aus. Was ich einsehe sind die Fahrzeiten mit öffentlichen Verkehrsmittel. Die Stadt zu Stadt-Verbindungen sind in Deutschland wahrscheinlich unter 2. Welt-Niveau, weil man der Bahn politisch früher ein Monopol zuschustern wollte.

    Ich habe in Vorpommern mal an der Grenze zwischen 2 Landkreisen gewohnt. Um die 25km in zu der einen Stadt mit öfentlichen Verkehrsmitteln zu überwinden musste ich erst einmal mit dem Bus 15km in die andere Richtung, wobei der Bus daraus locker 25km und 40 Minuten gemacht hat, weil dieser alle Dörfer abseits abklapperte mit Umwegen, dann musste ich in den Zug nehmen 32km in die andere Richtung, dann in der anderen Stadt nochmal Bus. Die ersten beiden Abschnitte Stationen nicht getaktet. Zusammen Grob 60km, 90 Minuten und 15¤ für effektiv 25km, weil jeder Landkreis die Busse nur bis zur Grenze fahren lässt und auf die Kreisstadt zentriert ist.

    Stattdessen hätte es nur einen kleinen Shuttle gebracht für die 2km zur Bundesstraße, wo es eine Haltestelle gibt, noch aus DDR-Zeiten wo der Nahverkehr tatsächlich besser war, die man aber auch mit Fahrrad oder zu Fuß hinkriegt und dann ab in den Bus der direkt zwischen den beiden Städten fährt. Würde wahrscheinlich nur 45 Minuten dauern, während man mit Auto 30 Minuten braucht. Das ganze dann als Monatskarte für 80-100¤ und man wäre preislich bei dem was das Auto kostet. Das wäre akzeptabel, alles nur eine Frage der Organisation.

  20. Re: Denken wir es mal zuende

    Autor: randya99 17.05.19 - 14:49

    Über die Bevölkerungszahl brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren. Es ist klar, dass nicht unendlich Menschen auf die Erde passen. Bei 20Mrd dann zu sagen "wenn alle Menschen Gras essen würden, hätten wir für 40Mrd Platz" ist nicht zielführend.

    Imho sollten erstmal Verhütungsmittel kostenlos sein und generell auf fossile Brennstoffe verzichtet werden. Alles andere (Hungersnot usw) ist eher nebensächlich. Mag hart klingen, ist aber ganz normal, dass ein Massensterben einsetzt, wenn es zu viele werden (Biologie Oberstufe).

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