1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Recycling: Goldgrube Mobiltelefon

Lebenszyklen von Produkten lieber verlängern

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Lebenszyklen von Produkten lieber verlängern

    Autor: John2k 10.08.11 - 11:37

    Diese laufen viel zu schnell ab. Einfach Mehrwerte schaffen, die die Leute auch für lange Zeit an ihr Gerät binden. Einfach mal Geräte durchdachter konstruieren, damit diese auch nicht zum Wegwerfartikel werden. Auch Erweiterungsschächte für Mobile Geräte sollte es geben. Es gibt so viele Möglichkeiten, aber keiner nutzt sie, weil 1¤ mehr Produkionskosten entstewhen würden...

  2. Re: Lebenszyklen von Produkten lieber verlängern

    Autor: quetzal 10.08.11 - 12:22

    Hast Du Dir auch überlegt, warum sich jemand ein neues Produkt kauft?
    Mir fallen dazu folgende Dinge ein:
    - schnellerer Prozessor
    - schickeres Design (flacher, leichter, etc.)
    - höhere Auflösung des Displays

    Welche "Schächte" sollten dafür geeignet sein? Das einzige, was damit lösbar wäre, ist mehr Speicher. Und diese Schächte gibt´s schon.

  3. Re: Lebenszyklen von Produkten lieber verlängern

    Autor: John2k 10.08.11 - 13:05

    Klar, wenn das Telefon von vornherein schlecht konzipiert ist, dann muss man sich sichelrich ständig neue kaufen, weil sie schneller sind. Erinnere mich gerne an einige Handys von Nokia, welche mit dem System so schlecht liefen, dass es fast eine Qual war. Dass sowas durch die Qualitätssicherung durchgeht ist schon ein Wunder.

    Da bist du aber wirklich unkreativ gewesen. Speicher ist doch nicht das einzige, was man erweitern kann. Pcs/Notebooks machen es vor. Auch damit könnte man viel Geld verdienen.

  4. Re: Lebenszyklen von Produkten lieber verlängern

    Autor: Martin F. 10.08.11 - 13:36

    quetzal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast Du Dir auch überlegt, warum sich jemand ein neues Produkt kauft?
    > Mir fallen dazu folgende Dinge ein:

    Mir fällt noch ein: Verbrauchter Akku und kein Ersatz erhältlich. :-(

    Darum achte ich bei meinen Geräten wo möglich auf Standardakkus. Selbst mein Akkuschrauber läuft mit Mignonzellen :-)

    --
    Bitte prüfen Sie, ob Sie diesen Beitrag wirklich ausdrucken müssen!

  5. Re: Lebenszyklen von Produkten lieber verlängern

    Autor: Martin F. 10.08.11 - 13:37

    Das wäre zwar löblich, aber keine Lösung, sondern nur eine Verlangsamung.

    --
    Bitte prüfen Sie, ob Sie diesen Beitrag wirklich ausdrucken müssen!

  6. Re: Lebenszyklen von Produkten lieber verlängern

    Autor: quetzal 10.08.11 - 15:26

    Die Problematik ergibt sich aus der geringen Größe der Geräte. Ein Smartphone soll möglichst flach und leicht sein.

    Wo sollen denn da Standardakkus, austauschbare Prozessoren oder ähnliches Platz finden. Der Vergleich mit einem Desktop PC, bei dem es kaum darauf ankommt, ob er ein paar Zentimeter größer ist, ist daher absurd. Gleiches gilt für einen Akkuschrauber (läuft der wirklich mit "Mignonzellen" - ich glaube nicht), da muss auch nicht auf jedes Gramm und jeden Millimeter geachtet werden, da man ihn nicht dauernd mit sich herum trägt.

    Viel besser als eine Upgrademöglichkeit der verbauten Komponenten ist ein besseres Recycling, die Verwendung umweltverträglicher Materialien etc.

  7. Re: Lebenszyklen von Produkten lieber verlängern

    Autor: Martin F. 10.08.11 - 16:11

    quetzal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Problematik ergibt sich aus der geringen Größe der Geräte. Ein
    > Smartphone soll möglichst flach und leicht sein.
    >
    > Wo sollen denn da Standardakkus, austauschbare Prozessoren oder ähnliches
    > Platz finden.

    Ich sage ja nicht, dass ich Mignonzellen im Handy haben will. (Allerdings: Mein Alcatel One Touch easy DB damals lief auch mit Microzellen). Von mir aus kann man da gerne noch die eine oder andere Größe standardisieren. Aber selbst ähnlich große Handys eines einzigen Herstellers haben unterschiedliche Akkus. Ähnliches gilt übrigens auch für Druckerpatronen, jedes neue Modell hat wieder andere Patronen.

    > Akkuschrauber (läuft der wirklich mit "Mignonzellen" - ich
    > glaube nicht)

    Doch doch, das stimmt schon. Der genügt natürlich nur einfachsten Ansprüchen; zum Schrauben am PC reicht er – bei einem besseren hätte ich halt Bedenken, dass ich ihn nach ein paar Jahren kaum genutzt aufgrund des gealterten Akkus kaum noch gebrauchen kann. Bei manchen lassen sich zwar auch die Zellen tauschen, aber dazu muss man teilweise erst das Gehäuse aufbrechen. Bei Li-Ion-Akkus findet man evtl. gar keine ausreichend ähnlichen Zellen.

    --
    Bitte prüfen Sie, ob Sie diesen Beitrag wirklich ausdrucken müssen!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Auswärtiges Amt, Bonn, Berlin
  2. Hays AG, Berlin
  3. BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz
  4. WDR mediagroup digital GmbH, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme